DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05893867 (FILE) - A combo picture made reissued on 07 April 2017 shows US President Donald J. Trump (L) at the White House in Washington, DC, USA, 09 February 2017, and Russian President Vladimir Putin (R) in St.Petersburg, Russia, 03 April 2017. Media reports state that Russian President Vladimir Putin claims the US missiles strikes against Syria on 07 April 2017, broke international law and seriously hurt US-Russia relations. The US launched at least 50 US missile strikes against al-Shayrat military airfield near Homs, Syria, in response to the Syrian military's alleged use of chemical weapons in an airstrike in a rebel held area in Idlib province.  EPA/JIM LO SCALZO/SPUTNIK POOL MANDATORY CREDIT

Bild: JIM LO SCALZO/SPUTNIK POOL/EPA/KEYSTONE

Trump-Team hatte angeblich mehrmals Kontakt mit Russland



Zwischen Wahlkampfberatern von US-Präsident Donald Trump und Personen mit Verbindungen zur russischen Führung hat Insidern zufolge ein engerer Austausch bestanden als bislang bekannt. Zwischen April und November 2016 habe es in mindestens 18 Fällen entsprechende Telefonate, E-Mails und Text-Botschaften gegeben.

Dies sagten ehemalige und gegenwärtige US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kommunikationsvorgänge seien bislang nicht öffentlich gemacht worden.

Sie seien Teil der Unterlagen, die derzeit von der Bundespolizei FBI und Ermittlern des Kongresses geprüft würden. Diese untersuchen Vorwürfe, wonach Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps eingemischt hat und es Kontakte zwischen Russen und Trumps Beratern gegeben haben soll.

Die Regierungsvertreter, die Reuters die Informationen gaben, sagten, sie hätten in den bislang überprüften Kommunikationsvorgängen keine Hinweise für ein falsches Verhalten erkannt. Dennoch könnte sich mit dem Bekanntwerden der 18 Kontaktaufnahmen der Druck auf Trump und seine Berater weiter erhöhen, dem FBI und dem Kongress einen vollständigen Einblick in ihre Beziehungen zu Russen und anderen Vertretern mit Verbindungen zum Kreml zu gewähren.

Hinterzimmerkanal zu Putin?

Trump und seine Berater haben wiederholt jegliche geheime Absprachen mit Russland dementiert. Zum Reuters-Bericht äusserte sich das US-Präsidialamt zunächst nicht.

Ein Vertreter des russischen Aussenministeriums in Moskau lehnte eine Stellungnahme ab, ebenso wie der Anwalt von Trumps erstem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn, der wegen falscher Angaben zu seinen Russland-Kontakten nach nicht einmal vier Wochen im Amt seinen Hut nehmen musste.

Bei einem Drittel der beschriebenen 18 Kontaktaufnahmen habe es sich um Telefonate zwischen Trump-Beratern und dem russischen US-Botschafter Sergej Kisljak gehandelt, darunter Flynn. Der Gesprächsaustausch zwischen den beiden habe nach Trumps Wahlsieg am 8. November zugenommen, sagten vier gegenwärtige US-Regierungsvertreter.

Dabei sei es darum gegangen, einen Hinterzimmer-Kanal zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einzurichten, um die US-Sicherheitsbürokratie zu umgehen. Nach Auffassung der beiden Politiker behindere diese die Verbesserung der Beziehungen.

Kontakt zu Putin-nahem Oligarchen?

Neben Kisljak wurde nach Angaben von drei Informanten auch Kontakt zu dem ukrainischen Oligarchen Viktor Medwedtschuk aufgenommen. Dabei sei es unter anderem um die amerikanisch-russische Zusammenarbeit gegangen. Medwedtschuk, dessen Tochter ein Patenkind Putins ist, erklärte in einer E-Mail an Reuters, er kenne keine engen Mitarbeiter Trumps.

Die Identitäten der anderen Beteiligten in den 18 Kontakten blieben den Insidern zufolge geheim gehalten. Die Namen der Trump-Berater blieben in den Geheimdienstberichten bis auf Flynn verdeckt. (nfr/sda/reu)

100 Tage Trump in 90 Bildern

1 / 92
100 Tage Trump in 90 Bildern
quelle: ap/ap / andrew harnik
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Liveticker

Israel: Corona-Impfung weniger effektiv seit Delta-Variante ++ Bettel in «ernstem» Zustand

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.

Artikel lesen
Link zum Artikel