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President Donald Trump and first lady Melania Trump walk to board Marine One at the White House, Tuesday, Sept. 29, 2020, in Washington, for the short trip to Andrews Air Force Base en route to Cleveland for first debate against Democrat Joe Biden. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Donald Trump,Melania Trump

US-Präsident Trump auf dem Weg zur Debatte mit Biden. Bild: keystone

Trump wird nach Corona-Infektion ins Spital gebracht – so meldet er sich auf Twitter



Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus wurde US-Präsident Donald Trump am Freitagnachmittag (Ortszeit) ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda nördlich von Washington gebracht.

Gemäss einer Person aus dem Umfeld des Präsidenten habe Trump seit Freitagmorgen (Ortszeit) ein leichtes Fieber verspürt, berichtet CNN. Als Vorsichtsmassnahme sei er nun auf Empfehlung der Ärzte in das Militärkrankenhaus gebracht worden, teilte das Weisse Haus mit.

Dort wird er gemäss einem Schreiben seines Leibarztes Sean Conley mit dem Medikament Remdesivir behandelt. Er benötige keine Sauerstoffzufuhr, schrieb sein Arzt. Trump gehe es «sehr gut».

Das Weisse Haus teilte weiter mit, dass Trump die nächsten Tage aus den Büroräumen des Präsidenten in dem Krankenhaus arbeiten werde.

Das sagt Trump

Nachdem Trump ins Spital gebracht wurde, meldete er sich via aufgezeichnetem Video erstmals seit Bekanntwerden seiner Infektion auf Twitter. Er sagte:

«Ich will allen für die Unterstützung danken. Ich gehe ins Walter-Reed-Spital. Ich glaube, es geht mir sehr gut. Aber wir werden abklären, ob alles gut abläuft. Der First Lady geht es ebenfalls sehr gut.»

Die Botschaft im Video:

Kurz davor teilte Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany auf Twitter mit, dass Trump zwar erschöpft aber guten Mutes sei. Er werde von einem Team aus Experten untersucht, welches zusammen mit Trumps Stab die nächsten Schritte beraten werde.

Gemäss Kommunikationsberaterin des Weissen Hauses, Alyssa Farah, wird es keinen Machttransfer geben. «Der Präsident hat das Kommando», sagte sie gegenüber CNN.

Nordkoreas Machthaber Kim wünscht Trump baldige Genesung

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump baldige Genesung von seiner Corona-Infektion gewünscht und sein Mitgefühl bekundet. Er wünsche ihm und der First Lady «von Herzen» eine baldige, vollständige Genesung, heisst es in dem von der Staatsagentur KCNA verbreiteten Schreiben.

Er äusserte die Hoffnung, dass die beiden es «bald überstehen». Kim schloss sein Schreiben mit «herzlichen Grüssen». Trump und Kim haben zwei Gipfeltreffen in Singapur und Hanoi in den Jahren 2018 und 2019 abgehalten und sich ein drittes Mal an der koreanischen Demarkationslinie getroffen.

Biden: Infektion ist Mahnung

Die Corona-Infektion von Donald Trump ist nach Ansicht seines Herausforderers Joe Biden eine Mahnung, das Virus ernst zu nehmen. «Es wird nicht automatisch verschwinden», sagte Biden am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan, bei dem er eine Maske trug.

Er sagte, er bete für Trump und seine Ehefrau Melania. Biden rief dazu auf, in der Pandemie auf Wissenschaftler zu hören, Masken zu tragen, Abstand zu halten und regelmässig die Hände zu waschen. «Es geht nicht darum, ein harter Kerl zu sein», sagte der 77-jährige Demokrat. Es gehe darum, seinen Beitrag zu leisten. «Wir als Nation müssen besser mit dieser Pandemie umgehen», mahnte er.

Biden griff Trump nicht direkt an – seine Worte waren aber auch als Anspielung auf dessen Umgang mit dem Coronavirus zu verstehen. Trump hatte mehrfach gesagt, das Virus werde einfach verschwinden, und Biden für seine Vorsicht in der Pandemie verspottet. Trump zog zudem öffentlich die Einschätzungen seiner Experten in Zweifel.

Update folgt ...

(jaw/sda/dpa)

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