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epa05955474 A handout photo made available by the Russian Foreign Ministry shows US President Donald J. Trump (R) speaking with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (L) during their meeting in the White House in Washington, DC, USA, 10 May 2017  EPA/RUSSIAN FOREIGN MINISTRY HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Donald Trump beim Gespräch mit Sergej Lawrow. Bild: EPA/Russian Foreign Ministry

Wie Trump sich von ausländischen Besuchern um den Finger wickeln lässt

US-Präsident Donald Trump soll den Russen streng geheime Informationen «verraten» haben. Kritiker sind entsetzt, aber nicht erstaunt. Sie sehen darin einen Beleg für Trumps Inkompetenz.



Man kann allerlei über Donald Trump behaupten. Eines aber ist sicher: Langweilig wird es mit ihm nie. Seit der Ankündigung seiner Kandidatur für die US-Präsidentschaft Mitte 2015 hält er Medien und Öffentlichkeit mit seinen Eskapaden auf Trab. Nun ist Trump ins Weisse Haus eingezogen. Und was einst vor allem amüsant war, wird nun immer mehr zu einem ernsthaften Problem.

Der jüngste Trump-Flop könnte gravierende Folgen haben. Er soll dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow hoch geheime Informationen weitergegeben haben, berichtete die «Washington Post». Diese stammten von einem Partnergeheimdienst aus dem Ausland. Trump hatte Lawrow und den russischen Botschafter Sergej Kislyak letzte Woche im Weissen Haus empfangen.

epa05966891 National Security Advisor Lieutenant General H.R. McMaster delivers a statement to members of the news media regarding a Washington Post report, at the White House in Washington, DC, USA, 15 May 2017. McMaster said a Washington Post report that claims US President Donald J. Trump disclosed classified information to Russian officials was false.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Sicherheitsberater Herbert McMaster konnte den Bericht nur teilweise dementieren. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Konkret soll es sich um Details über den inneren Kreis des Terrornetzwerks «Islamischer Staat» (IS) handeln, genauer über die Bedrohung durch Laptops an Bord von Flugzeugen. Die USA haben die Mitnahme von Laptops im Handgepäck auf Flügen aus mehreren vorab muslimischen Staaten verboten. Angeblich sollen bald auch Flüge aus Europa davon betroffen sein.

Namen von «IS»-Stadt verraten

Die Informationen sind so heikel, dass sie nicht einmal mit Verbündeten und auch innerhalb der US-Regierung nur sehr restriktiv geteilt würden, berichtete die «Washington Post» unter Berufung auf gegenwärtige und frühere Mitarbeiter des Weissen Hauses. Es habe keine Genehmigung des befreundeten Geheimdienstes für eine Weitergabe an Russland vorgelegen.

Trotzdem scheint Trump sie im Gespräch mit Lawrow ausgeplaudert zu haben. Sicherheitsberater Herbert R. McMaster, der an der Unterredung im Oval Office teilgenommen hatte, dementierte den Bericht in Teilen. Trump habe weder über Quellen noch Methoden der Geheimdienste gesprochen und auch nicht über militärische Operationen, die nicht bereits öffentlich bekannt seien.

Allerdings hat die «Washington Post» nichts dergleichen behauptet. In einem Punkt aber soll der Präsident die Grenzen des Zulässigen überschritten haben. Er habe den Russen den Namen der Stadt im «IS»-Gebiet enthüllt, in der die Bedrohung entdeckt wurde. Dadurch könne Russland «unsere Quellen oder Techniken identifizieren», sagte ein hoher Regierungsvertreter.

Zwar bekämpfen sowohl die USA wie Russland den «IS». Ansonsten aber verfolgen sie in Syrien unterschiedliche Ziele. Für den Partnerdienst könnte Trumps Indiskretion deshalb zu einem ernsthaften Problem werden. Nach dem Treffen mit den Russen sollen Mitarbeiter des Weissen Hauses die CIA und die NSA «alarmiert» und sich um Schadensbegrenzung bemüht haben.

Kritik an Clinton im Wahlkampf

Illegal hat Trump wohl nicht gehandelt, er kann als Präsident und Oberbefehlshaber mehr oder weniger selber entscheiden, was geheim ist. Ein ranghohes Mitglied einer früheren Regierung, das Kontakte zur heutigen Administration pflegt, bezeichnete die Enthüllung dennoch als «ziemlich schockierend». Trump scheine «sehr sorglos zu sein und den Ernst der Lage nicht zu verstehen».

Im letztjährigen Wahlkampf hatte sich Donald Trump lautstark darüber empört, dass seine Rivalin Hillary Clinton als Aussenministerin einen privaten Mailserver verwendet hatte. Sie sei «sehr unvorsichtig gewesen im Umgang mit heiklen und hoch geheimen Informationen». Nun fällt der Vorwurf auf ihn zurück. Die Demokratische Partei teilte mit, wäre er nicht Präsident, könnten seine «gefährlichen Enthüllungen» an Russland dazu führen, dass er «in Handschellen endet».

David Kochel, der Chefstratege von Trumps innerparteilichem Rivalen Jeb Bush, twitterte, Senator John McCain habe «in seinen mehr als fünf Jahren Folterhaft im Hanoi Hilton dem KGB wohl weniger verraten als Trump in fünf Minuten im Oval Office». Im Wahlkampf hatte Trump erklärt, McCain sei kein Kriegsheld, weil er in Vietnam in Gefangenschaft geraten war.

Vertraute von Trump zeigten sich nicht erstaunt über den Bericht. Der Präsident selbst hat ihn indirekt bestätigt. Ein Trump-Berater erklärte gegenüber Politico, der Präsident habe wohl seine Besucher beeindrucken wollen. Er denke nicht, dass Trump die Absicht gehabt habe, geheime Informationen weiterzugeben: «Manchmal versteht er nicht, was seine Aussagen auslösen.»

Trump ist «ein Umfaller»

Darin zeigt sich eine weitere Facette von Trumps Narzissmus. Er ist nicht nur ein Egomane, sondern auch anfällig auf Schmeicheleien. Wer ihm Honig ums Maul schmiert, kann ihn leicht um den Finger wickeln. Was im Umgang mit ausländischen Staatsmännern höchst problematisch ist. Diese hätten erkannt, dass Trump «ein Umfaller» sei, titelte das Magazin «The Atlantic».

Das Treffen mit Sergej Lawrow ist dafür nicht das einzige Beispiel. Während etwa die Begegnung mit der trockenen Rationalistin Angel Merkel eisig verlief, setzten die Chinesen beim Besuch von Staatspräsident Xi Jinping in Trumps Privatklub Mar-a-Lago in Florida auf eine Charmeoffensive. Am Ende nahm Trump sogar den Vorwurf zurück, China würde seine Währung manipulieren.

Zu viel Inkompetenz

Der konservative «New York Times»-Kolumnist David Brooks kam zu einem vernichtenden Befund: Donald Trump sei ein infantiler Hohlkopf auf dem Niveau eines siebenjährigen Kindes: «Unreife ist die dominierende Tonalität seiner Präsidentschaft, fehlende Selbstkontrolle ihr Leitmotiv.» Trump sei der ewige Rekordhalter des Dunning-Kruger-Effekts. Dieser beschreibe das Phänomen, wenn «eine inkompetente Person zu inkompetent ist, um ihre eigene Inkompetenz zu verstehen».

Am Freitag bricht Präsident Trump übrigens zu seiner ersten Auslandsreise auf. Sie führt ihn unter anderem nach Saudi-Arabien und Israel, zu Papst Franziskus und zum G7-Gipfel auf Sizilien. Weitere Fettnäpfe liegen bereit.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Märklin 17.05.2017 17:48
    Highlight Highlight Es ist der Wahnsinn wie man sich hier gegenseitig an die Gurgel geht. Trump ist und bleibt ein D....
  • Dirk Leinher 17.05.2017 13:21
    Highlight Highlight Es scheint ja fast so als ob jemand Erkenntnisse über den IS geheimhalten möchte. Terroristische Aktivitäten zu beschützen sollte genauso bestraft werden wie Terroristen selbst auch.
    Die scheinen dies anders zu sehen.
  • rodolofo 17.05.2017 08:01
    Highlight Highlight Da Trump selber verlogen, geldgierig und skrupellos ist, zieht er ebenso zwielichtige "Freunde" an, wie ein Kuhfladen die Schmeissfliegen.
    Er kann richtige Freunde gar nicht erkennen, unter anderem auch darum, weil es sie gar nicht gibt!
    Wer will denn schon ein geschwätziges, angeberisches Scheusal wie Donald Trump zum Freund haben?
    Ich jedenfalls nicht.
  • Luca Andrea 16.05.2017 18:56
    Highlight Highlight Jetzt versucht doch tatsächlich mal jemand mit der Russen einen Dialog aufzubauen, der deeskalierend sein könnte
    und sofort wird diese Person von den Medien diskreditiert und als schwach Dargestellt. Oke, Trump ist nicht der kompetenteste, aber deswegen wurde er ja zum Teil von den Amerikaner gewählt, weil er damit eine Alternative darstellte. Dass Trump einen Draht zu den Russen hat könnte von grossem Nutzen sein.
    • SUP_2 16.05.2017 19:17
      Highlight Highlight Was muss der Trump eigentlich noch alles versauen, bis seine ewigen Verehrer es merken, dass die Welt ein Problem hat?
    • Luca Andrea 16.05.2017 22:25
      Highlight Highlight @SUP_2 & RIM
      Also mal ganz ehrlich, aber einen Artikel, der mit hätte, könnte und weiteren Konjunktivformen nur so strotzt, kann man nicht ernst nehmen. Folglich ist daraus nur zu schliessen, dass Trump einen Dialog mit Russland aufbauen will. Das ist meines Erachtens der einzige Fakt den der Artikel vermittelt. Alles andere ist pure Meinungsmache, Interpretation und eine Konstruktion, um eine gewünschtes Bild von Trump an die Leser zu vermitteln. Man will ihn deswegen meiner Meinung nach eindeutig diskreditieren.
    • rodolofo 17.05.2017 08:10
      Highlight Highlight Ja Du hast recht:
      Im Vergleich mit der Kompetenz einer Hillary Clinton ist die Inkompetent eines Donald Trump tatsächlich eine Alternative...
      Aber was für eine denn?
  • Grundi72 16.05.2017 18:53
    Highlight Highlight Gääähhn....
    • Fichtenknick 16.05.2017 19:48
      Highlight Highlight Mächtig konstruktiver Beitrag, vielen Dank!
  • Richu 16.05.2017 17:49
    Highlight Highlight Bin überrascht dass dem watson-Journalist auch nicht bekannt ist, dass der New Times Kolumnist David Brooks sehr oft Unwahrheiten bzw. Fake-News verbreitet!
  • NWO Schwanzus Longus 16.05.2017 17:31
    Highlight Highlight Da ist es mittlerweile Schwierig irgendwem zu glauben was wahr ist und was nicht. Der Washington Post glaube ich gar nichts Trump scheint aber auch keinen Blassen Schimmer zu haben was der überhaupt sagt. Am besten wäre es wenn Leute wie Rand Paul (R) oder Tulsi Gabbard (D) das Ruder übernehmen. Diese Leute sind Rational und nicht Merkel. An der ist nichts Rational, Herr Blunschi 😀
    • Dong 16.05.2017 18:43
      Highlight Highlight Danke DJ, finde auch, die Trump-Berichterstattung liegt vom Niveau her noch meilenweit unter dem Niveau von Trump, und das ist nicht Trumps Verdienst.
  • Lienhart 16.05.2017 17:24
    Highlight Highlight Arme Menschheit habt ihr wirklich keine anderen Probleme mehr als Trump. Alle Medien berichten täglich jeden Scheiss Dreck 7 über die USA. Gibt es nicht genug Diskussion Stoff in Europa oder der Schweiz.
    • Tooto 16.05.2017 18:23
      Highlight Highlight Nein
    • SemperFi 16.05.2017 19:00
      Highlight Highlight Am Montag kommt die nächste Folge der Bachelorette. Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel mit Nebensächlichkeiten wie einem unzurechnungsfähigen US-Präsidenten beschäftigen...
  • Theor 16.05.2017 16:49
    Highlight Highlight Ernsthaft? McMaster? Was ist seine Kompetenz? Volles Haar?

    Klingt für mich nach einer Trollnews. Oder echt ein lächerlich lustiger Familienname.
    • Gurgelhals 16.05.2017 17:34
      Highlight Highlight McMaster ist ein hochdekorierter und allgemein geachteter US General und wohl einer der fähigsten Köpfe in der gegenwärtigen US Regierung (gut, dazu braucht es nicht viel); hat u.A. ein in Fachkreisen viel beachtetes Buch über die Fehler im Vietnamkrieg verfasst.

      Der bzw. dessen Ruf wird jetzt wohl von Trump verheizt wie damals bei Colin Powell und dem Irakkrieg. Die Ironie der ganzen Geschichte ist, dass McMaster seine Ernennung zum Sicherheitsberater gar nicht ablehnen durfte, weil er gleichzeitig Offizier im Dienst war/ist und damit dem obersten Befehlshaber zu gehorchen hatte (und hat).
    • Therealmonti 17.05.2017 01:44
      Highlight Highlight McDesaster, nicht McMaster.
  • Therealmonti 16.05.2017 16:47
    Highlight Highlight Trump tut nicht blöd. Der ist so.
    • Therealmonti 17.05.2017 01:31
      Highlight Highlight Hello pondering. I am pondering how you can get to this conclusion. Must be your nickname.
      PS. Wenn Du aufs Herz klickst, gibt es wenigstens einen, der gleicher Meinung ist wie Du.
  • Linus Luchs 16.05.2017 16:46
    Highlight Highlight Beim Foto 4/8 vom Besuch von Xi Jinping steht, die Trumps hätten sich ein Gläschen Wein gegönnt. Wäre nicht bekannt, dass Trump keinen Alkohol trinkt, müsste man angesichts des Glases annehmen, er hat noch ein weiteres Problem.
    Benutzer Bild
    • Tilman Fliegel 16.05.2017 18:52
      Highlight Highlight Das ist Cola
    • SemperFi 16.05.2017 19:02
      Highlight Highlight Das Glas scheint nur so gross, weil seine Hände...
    • Iseas 16.05.2017 19:05
      Highlight Highlight Pepsi
  • Franz 16.05.2017 16:28
    Highlight Highlight Wie lange schauen die "Weisen" diesem trottel noch zu.
  • SVARTGARD 16.05.2017 16:11
    Highlight Highlight So ist das Leben😂
  • roger.schmid 16.05.2017 15:56
    Highlight Highlight Trump muss man anscheinend wie ein Kleinkind behandeln:
    Play Icon
    • Gummibär 16.05.2017 18:02
      Highlight Highlight Ritalin, Icecream and pretty girls in short skirts.
  • TanookiStormtrooper 16.05.2017 15:55
    Highlight Highlight Ich habe auf Ende Sept. gewettet. Wenn Trump in diesem Tempo weiter Scheisse baut, wird das nichts mit meiner reise nach Moskau.
    MACH KEINEN SCHEISS DONNIE!!!
    • pamayer 16.05.2017 17:58
      Highlight Highlight Mach vorwärts, Donnie!! Mein Wetttermin flog raus, da schon vergeben. Und nur wegen Tanookis Wette noch bis September im Amt bleiben... ...


      Wobei, wenn ich mir's recht überlege, wäre dem Tanookis die Reise nach Moskau auch zu gönnen. Nur weil ich nicht kann, das ist etwas gar krasse Missgunst.

      Also, Trumpie, halte noch etwas durch. Die Welt wird das schon überstehen.
      Die Mexikaner sowieso. Und Melanie, die ist eh schon innerlich tot.

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