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Michael Cohen, former attorney to President Donald Trump, leaves his apartment building before beginning his prison term Monday, May 6, 2019, in New York. Cohen will begin a three-year prison sentence for crimes including campaign finance violations related to hush-money payments made on Trump's behalf. (AP Photo/Kevin Hagen)

Michael Cohen verlässt sein Apartment, bevor er seine Haftstrafe antritt. Bild: AP/FR170574 AP

Trumps Ex-Anwalt Cohen tritt Haft an und sagt: «Es gibt noch viel zu erzählen»



Der frühere Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, hat seine dreijährige Haftzeit angetreten. Cohen kam am Montagmittag (Ortszeit) in einem Gefängnis nördlich von New York an, wo er seine Strafe absitzen soll.

Vor seiner Abfahrt zu der Haftanstalt sagte Cohen in New York, er hoffe, dass sich das Land bis zu seiner Entlassung verändern werde und frei sein werde von Fremdenfeindlichkeit, Ungerechtigkeit und Lügen an der Spitze des Staates. Er betonte auch, er sehe dem Tag entgegen, an dem er die ganze Wahrheit teilen könne. «Es gibt noch viel zu erzählen.»

Im vergangenen Jahr hatte sich Cohen selbst vor Gericht wegen mehrerer Vergehen schuldig bekannt, unter anderem wegen einer Falschaussage vor dem Kongress und wegen Verstössen gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Bei Letzterem handelte es sich um Schweigegeldzahlungen, die Cohen nach eigener Aussage im Auftrag von Trump ausgeführt hatte. Im Dezember wurde der Ex-Anwalt zu drei Jahren Haft verurteilt, die er nun antrat.

Cohen hat mehr als ein Jahrzehnt für Trump gearbeitet und ist eine zentrale Figur in mehreren Affären um den Präsidenten. Er wurde oft als Trumps «Ausputzer» beschrieben, bis es zum Bruch zwischen beiden kam. Cohen wandte sich von Trump ab und erhob vor Gericht und dem US-Kongress schwere Vorwürfe gegen Trump.

Ende Februar hatte Cohen bei einer öffentlichen Anhörung im Repräsentantenhaus seinen früheren Chef als Betrüger und Rassisten bezeichnet und ein jahrelanges Muster aus Lügen beschrieben. Cohen warf Trump diverse Vergehen vor - zum Teil moralischer Natur, zum Teil aber auch rechtlicher Art. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 07.05.2019 04:25
    Highlight Highlight Und jetzt warten alle auf die grosse Enthüllung,
    und dann gibt es nur wieder heisse Luft, wie bei Mueller.
  • Karl Marx 06.05.2019 22:40
    Highlight Highlight Wieso kann er nicht jetzt schon die ganze Wahrheit erzählen?
  • wasps 06.05.2019 21:10
    Highlight Highlight Geldgierig, skrupellos und ziemlich beschränkt. Null Mitleid.
  • Will-i-am 06.05.2019 20:42
    Highlight Highlight A)Das glaube ich cohen sofort. Der persönliche fixer von trump. Jener der im Auftrag von trump die Verbrechen begangen hat. Und es sind deren schon 7 verurteilt oder bereits im Knast. Wieviele braucht es noch um den Boss der Auftraggeber hinter Gitter zu bringen.
    Trump kam als krimineller, ist ein krimineller und wird als erster in Handschellen aus dem wh scheiden. Das ist was trump erwartet. Jetzt das grosse aber das ich seit langem ankündige trump wird nicht freiwillig gehen. Er vernichtet im Sinne Putin die größte Demokratie der Welt.
    • Reudiger 06.05.2019 22:49
      Highlight Highlight Ich wundere mich immer wie Leute wie die Wahrheit kennen oder zumindest glauben sie zu kennen. Wieso ist er denn nicht bereits im Gefängnis, wenn du wirklich die Wahrheit sprichst.

      Inwiefern gefährdet er die grösste Demokratie der Welt? Du scheinst wohl seinen Einfluss und Können im Alleingang zu überschätzen, sonst hätte er nämlich schon einiges mehr fertiggebracht.
      Fürchtest du, dass er sich selber zum lebenslangen Präsidenten wie Putin oder Xi Jinping ernennt?
      Das funktioniert in den USA nun mal nicht, glücklicherweise. Die Voraussetzungen sind nicht gegeben.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.05.2019 22:32
      Highlight Highlight @Reudiger
      Noch nicht.
      Jedoch hat Trump klar angekündigt im Falle einer Wiederwahl diese Beschränkung zu bekämpfen.
  • Reudiger 06.05.2019 20:39
    Highlight Highlight Schon amüsant wie Cohen sein Mittäter-Image ablegen will und als glorifizierter Moralapostel hinaufsteigen möchte.

    Er hatte jederzeit die Möglichkeit seine Berufufung zu beenden, tat es aber nicht, aus was auch immer für Grunden. Jetzt will er der jenige sein, der dem Rest predigen will, wie lächerlich.

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