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Trump und der Grenzzaun. Bild: Keystone / Montage: Watson.ch

Brisanter Bericht: Trump wollte Migranten in die Beine schiessen lassen



Donald Trump: Seine Mauer zu Mexiko ist sein Herzensprojekt. Weil er zunächst kein Geld dafür bekommen hatte, rief er sogar den nationalen Notstand aus.

Aktuell steht an der 3144 Kilometer langen Südgrenze der USA ein gut 1100 Kilometer langer Zaun. Das reicht dem US-Präsidenten aber nicht.

Wie die New York Times jetzt berichtet, wollte Trump die Grenze zu Mexiko im März dieses Jahres komplett schliessen.

Trump will Grenze schliessen

Er wies seine Berater an, die Grenze bis zum Mittag am folgenden Tag zu schliessen, so die «NYT». Der Bericht fusst auf Interviews, die die Zeitung mit Offiziellen des Weissen Hauses führte.

Trumps Berater konnten ihm die Schliessung jedoch ausreden. Sie befürchteten, dass amerikanische Touristen andernfalls in Mexiko festgehalten würden und die Wirtschaft zusammenkrache.

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA

«Flüchtlinge in Beine schiessen»

Aber Trump wäre nicht Trump, hätte er nicht noch einen anderen Vorschlag: Man solle den Migranten stattdessen in die Beine schiessen – so würde man sie ebenfalls verlangsamen.

Bereits im vergangenen Jahr, im November 2018, hatte der US-Präsident auf einer Pressekonferenz angekündigt: Die US-Truppen an der Grenze sollten auf Migranten schiessen, wenn diese Steine werfen. Am Tag danach nahm er diese Aussage zwar wieder zurück.

Aber der «New York Times»-Bericht über den März 2019 zeigt: Die gewaltsamen Vorschläge gegen ankommende Migranten aus Mexiko hörten auch danach nicht auf.

«Der Präsident war frustriert», zitiert die Zeitung Thomas D. Homan, einen ehemaligen Direktor einer amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde, über die damalige Lage im Weissen Haus.

Doch auch diesen Einfall konnten seine Mitarbeiter dem Präsidenten ausreden – es ist schlicht nicht erlaubt.

(lin)

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 02.10.2019 22:08
    Highlight Highlight Damit beschäftigt er sein Volk und im Hintergrund nützt er seinen Posten um geschäfte für die Zukunft in die Wege zu leiten.
  • Magnum 02.10.2019 18:19
    Highlight Highlight Wenn dieser Präsident frustriert ist, will er also auf die Ärmsten der Armen schiessen lassen. Könnte jemand diesem menschenfeindlichen Selbstdarsteller mal wieder in Erinnerung rufen, was genau im Sonnet «The New Colossus» von Emma Lazarus steht, das auf einer Bronzeplakette bei der Freiheitsstatue angebracht ist?

    "Give me your tired, your poor,
    Your huddled masses yearning to breathe free,
    The wretched refuse of your teeming shore.
    Send these, the homeless, tempest-tost to me,
    I lift my lamp beside the golden door!"

    "Give me those masses", NOT "shoot them in their legs".
    Trump 4 Jail!
  • Gawayn 02.10.2019 17:27
    Highlight Highlight Man hat Obama gefragt,
    Welchen wichtigsten Rat,
    Er dem neuen Presidenten
    Auf dem Weg gegeben hat

    Seine Antwort:

    "Jede Aussage des Presidenten, wird
    Immer tödlich Ernst genommen. Man solle sich immer klar sein, was man wann sagt..."

    Ein guter Rat, wäre es ja gewesen...
  • Miicha 02.10.2019 17:08
    Highlight Highlight Och Menno! Jetzt bin ich schon Präsident und darf nicht mal jemandem in die Beine schiessen lassen *stämpfel*. 🤦
  • Ueli der Knecht 02.10.2019 17:05
    Highlight Highlight Merkmale maligner Narzissten:

    1. Lust, anderen Schmerzen zuzufügen.

    2. Besitzergreifend (sie wollen alles und jeden für sich alleine).

    3. Kritikunfähig.

    4. Furcht, manipuliert zu werden. Extremes Misstrauen.

    5. Sie manipulieren und unterdrücken alle anderen.

    6. Null Eigenverantwortung.

    7. Unbändiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.

    8. Extrem übertriebener Neid und Eifersucht auf den Erfolg von Anderen (ständige Erniedrigung derjenigen).

    9. Charmant und Eloquent.

    10. Mangelndes Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl.

    Das Böse:
    https://www.zeit.de/2009/44/A-Das-Boese/komplettansicht
    • Ralph Moses 02.10.2019 18:22
      Highlight Highlight Naja, ob ich in nun als charmant oder gar eloquent bezeichnen würde...
      Aber der Rest hört sich wie sein Charakterbild an
    • majortom79 02.10.2019 19:47
      Highlight Highlight Puh, da hat ja nochmals Glück gehabt - Punkt 9 sei Dank!
    • Ueli der Knecht 02.10.2019 22:09
      Highlight Highlight Punkt 9 zeigt sich auch:

      Gegenüber den Leuten, die er mag mag, ist er äusserst liebenswürdig.

      Selbst gegenüber seinen Gegner zeigt er öfters seinen Charme, zB. indem er Iran als grossartiges Land lobt, welches das beste Land sein könnte, wenn die Mullahs doch nur mit ihm reden und seinen Ideen zustimmen würden.

      Wenn Trump jemandem überzeugen will, auch seine Gegner, dann lässt er nebst massiven Druck gerne auch seinen Charme spielen. Zucker und Peitsche. Vogel friss oder stirb.

      Trumps Eloquenz lässt ihn zB. schlagfertig seine viele Lügen formulieren, und ihn auf Twitter austoben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 02.10.2019 16:04
    Highlight Highlight Trump hätte die DDR geliebt!

    Dort gab es einen starken Diktator, keine politischen Gegner, ganz viele Mauern und die Grenzbeamten durften ungeniert auf Flüchtlinge schiessen.

    Trump muss ganz feucht Träume bekommen, wenn ihm dass jemand erzählt!
    • Mrlukluk 02.10.2019 18:10
      Highlight Highlight Ja aber das waren Sozialisten. Das ist doch Böse
    • Lowend 02.10.2019 19:49
      Highlight Highlight Politik ist Trump und seiner Sekte doch total egal und immerhin unterstützte er ja auch mal die Demokraten, äh entschuldigen Sie, die radikalen Kommunisten, wie er sie heute nennt.

      Eine ähnliche Wandlung übrigens, wie der Ideologe und Chefpropagandist unserer Nationalisten. 😉
    • Leif Eriksson 02.10.2019 20:04
      Highlight Highlight Die DDR war ein marxistisches, totalitäres Regime. Kann mir nicht vorstellen, dass der orange Trump ein Sozi ist. Dafür pilgerten unsere Regierunggrössen wie Helmut Hubacher und Co die Spitze der SP Schweiz zum Menschenfreund Honecker. Die DDR war ein tolles Paradies, alle Andersdenkende wegsperren. Jedes Land und Regierung hat Leichen im Keller. Buchtipp: Honecker Handschlag
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  • walsi 02.10.2019 15:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • DerTaran 02.10.2019 15:26
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    • Kaspar Floigen 02.10.2019 16:21
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    • walsi 02.10.2019 17:19
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