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President Donald Trump shakes hands with NRA executive vice president and CEO Wayne LaPierre, has he arrives to speak to the annual meeting of the National Rifle Association, Friday, April 26, 2019, in Indianapolis. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump mit NRA-Geschäftsführer Wayne LaPierre beim Jahrestreffen des Waffenverbands. Bild: AP/AP

30 NRA-Millionen für Trump: So schlagkräftig ist die US-Waffenlobby

Mehr als 100 Menschen sterben in den USA durch Schusswaffen – pro Tag. Schärfere Gesetze aber werden von der Waffenlobby abgeblockt, auch mit viel Geld.



Die National Rifle Association (NRA) hat schwierige Zeiten hinter sich. Langzeit-Geschäftsführer Wayne LaPierre lieferte sich im April einen Machtkampf mit Verbandspräsident Oliver North, bei dem dieser den Kürzeren zog. Cheflobbyist Chris Cox musste ebenfalls gehen. Ausserdem musste die NRA dem Kongress Unterlagen über mögliche Verbindungen mit Russland aushändigen.

Diese Querelen haben die NRA erschüttert, aber nicht wirklich geschwächt. Mit ihren fünf Millionen Mitgliedern bleibt sie eine der mächtigsten und meistgefürchteten Lobbyorganisationen der USA. Dafür sorgt nicht zuletzt ihre Finanzkraft. Nie zeigte sich dies so deutlich wie 2016, als die NRA rund 50 Millionen Dollar in die Präsidentschafts- und Senatswahlen investierte.

NRA-Spenden im US-Wahlkampf 2016

Der Löwenteil von 30,3 Millionen entfiel auf die Bestrebungen der Waffenlobby, Donald Trump zum Sieg über Hillary Clinton zu verhelfen. Dies hat das unabhängige Center for Responsive Politics in Washington errechnet, das sich mit dem Einfluss des Geldes auf die Politik befasst. Keine andere aussenstehende Gruppe habe auch nur annähernd so viel Geld in Trumps Wahlkampf gesteckt.

Sechs Kandidaten, fünf Siege

Mit diesem Erfolg aber begnügte sich die NRA nicht. Die restlichen 20 Millionen Dollar verwendete sie, um den Republikanern die Mehrheit im Senat und ihren Einfluss auf die kleine Kammer im Kongress zu sichern. Dabei konzentrierte sie sich auf sechs umkämpfte Sitze. Den mit Abstand höchsten Betrag erhielt der amtierende Senator Richard Burr aus North Carolina mit 6,3 Millionen.

Er siegte ebenso wie Marco Rubio (Florida), Roy Blunt (Missouri), Todd Young (Indiana) und Rob Portman (Ohio). Nur Joe Heck erlitt eine Niederlage in Nevada, wo die Demokraten dank der wachsenden Latino-Bevölkerung zunehmend die Oberhand gewinnen. Möglich sind solche enormen Geldsummen dank einem umstrittenen Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2010.

Die Direktspenden der NRA von insgesamt 870'000 Dollar im Jahr 2018 wirken im Vergleich mickrig. Sie gingen in den letzten Jahren praktisch nur an republikanische Politiker. Von den 235 Demokraten im Repräsentantenhaus erhielten gemäss der «New York Times» nur drei ein A-Rating der NRA für eine besonders waffenfreundliche Politik. 2008 waren es noch 67.

Die immer schärfere Polarisierung von Politik und Gesellschaft in den USA hat längst die Frage des Waffenbesitzes erfasst. Kein anderes Thema habe die Wählerschaft 2016 stärker entzweit, stellte die «New York Times» fest. So stimmten die Haushalte ohne Schusswaffen fast im ganzen Land mehrheitlich für Clinton, während jene mit Waffen praktisch flächendeckend Trump bevorzugten.

«Ein Gefangener der Waffenlobby»

So viel Loyalität verpflichtet. Das zeigte sich auch anhand von Trumps Reaktion auf die jüngsten Massaker in El Paso und Dayton. Am Montagmorgen sprach er sich via Twitter dafür aus, die Hintergrundchecks für Waffenbesitzer zu verschärfen. In seiner Fernsehansprache ein paar Stunden später war davon keine Rede mehr. Wes Brot ich ess ...

Der Präsident bleibe «ein Gefangener der Waffenlobby und der NRA», klagten die führenden Demokraten im Kongress. Die NRA reagierte auf die jüngsten Massaker wie gewohnt: Die Antwort auf Waffengewalt seien nicht weniger, sondern mehr Schiesseisen. Und sie gab Videogames die Schuld, die auch in Europa beliebt sind, ohne dass ähnliche Gewaltakte geschehen.

Die Amerikaner besitzen rund 400 Millionen Schusswaffen. Mit ihnen werden mehr als 100 Menschen getötet – pro Tag! Zwei Drittel entfallen auf Suizide. Ein grosser Teil des restlichen Drittels geht auf das Konto der Bandenkriminalität in den Armenvierteln der Grossstädte. Für Schlagzeilen aber sorgen praktisch nur «Mass Shootings» mit mindestens vier Toten oder Verletzten.

Erste Anzeichen für ein Umdenken

Die Befürworter schärferer Waffengesetze versuchen, der NRA Paroli zu bieten. Sie können auf namhafte Geldgeber zählen, allen voran den früheren New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg. Noch ist die NRA gemäss der «New York Times» strukturell im Vorteil, aber in einzelnen, vorwiegend demokratisch regierten Bundesstaaten gab es erste Erfolge.

Teenager konfrontiert Senator Rubio bezüglich NRA-Geld

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Video: srf

Wo die Republikaner regieren, wird das Recht tendenziell weiter gelockert. Aber erste Anzeichen für ein Umdenken sind vorhanden. Ausgerechnet Senator Marco Rubio, einer der grössten NRA-Profiteure von 2016, unterstützt so genannte Red-Flag-Gesetze, die es ermöglichen, auffälligen Personen per Gerichtsbeschluss zumindest zeitweise den Waffenbesitz zu verbieten.

McConnell blockiert

Er habe sich wie viele an die häufigen Massenmorde gewöhnt, sagte Rubio in einem Interview. Bei der Konfirmation seines Neffen jedoch sei ihm plötzlich durch den Kopf gegangen: Was passiert, wenn jemand hereinkommt und zu schiessen beginnt? «Ich habe noch nie darüber nachgedacht. In dieser Absolutheit ist man beeindruckt und möchte, dass etwas geschieht.»

Im Februar beschloss die neue demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus erstmals seit 25 Jahren eine signifikante Verschärfung des Waffenrechts. Mitch McConnell, der als Chef der republikanischen Mehrheit die Traktandenliste im Senat festlegt, weigert sich jedoch, auch nur darüber zu diskutieren. Er hat mehr als 1,2 Millionen Dollar von der NRA erhalten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Butzdi 08.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Wenigstens ist NRATV nicht mehr auf Sendung und die brechreizerzeugende Dana Loesch wurde entlassen.
  • D(r)ummer 07.08.2019 17:05
    Highlight Highlight Da ist er ja, der Wayne den's interessiert, was die Politiker so treiben.

    Echt krank, wie da gesponsert wird.
    Und wir sollten auch transparenter werden in der Schweiz!
  • Perimius 07.08.2019 15:41
    Highlight Highlight „Möglich sind solche enormen Geldsummen dank einem umstrittenen Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2010.“

    Also hat dieses Urteil einfach nur politische Korruption legalisiert und begrüsst. 🤔
  • Ueli Blocher 07.08.2019 13:25
    Highlight Highlight Ich finde das Argument mit mehr Waffen und der Gute Typ mit der Waffe nur Zynisch und Pervers!
    An was erkenne ich bei einer Schiesserei der Gute Typ?
    Es ist der ohne Waffe!

    Stellt man sich mal vor, einer Rennt in einen Mall und Ballert rum. Viele Ballern Zurück. An was erkenne ich das ist der Attentäter, Guter Typ mit Waffe und Komplize des Täters?
    Gar nicht! Also auf alle schiessen die auch Schiessen!
    Na dass gibt ein Blutbad! Vor allem wenn die Polizei auch genau so Vorgeht!
  • Ueli Blocher 07.08.2019 13:21
    Highlight Highlight Also die NRA Lösung mit mehr Waffen ist etwa als würde man einem Alkoholkranken zur Suchtbekämpfung mehr Alkohol empfehlen.
    Mehr muss man dazu nicht mehr sagen!
    • Sandro Lightwood 07.08.2019 16:20
      Highlight Highlight Oder alle anderen müssen auch mehr saufen. So kann ich im Notfall den Alkoholiker unter den Tisch saufen. 😂
    • Allion88 07.08.2019 18:53
      Highlight Highlight @sandro: melde mich freiwillig :)
  • redeye70 07.08.2019 13:15
    Highlight Highlight Was ist nur aus den Amerikanern geworden? Schauen dieser schamlos zelebrierten Korruption einfach nur zu ohne sich dagegen zu wehren, während unschuldige Bürger, sorry, abgeschlachtet werden. Die wären besser unter der britischen Krone geblieben. Ein feudalistisches System hat das andere abgelöst. Den Unabhängigkeitskrieg hätten die sich ersparen können.
  • Nietundnagel 07.08.2019 11:42
    Highlight Highlight Mal sehen, wie "rückschlagkräftig" die NRA ist, wenn die Hälfte der Bevölkerung mit einer Schusswunde in der Gosse liegt.
  • Paul_Partisan 07.08.2019 10:57
    Highlight Highlight ich würde ein Bericht über die hiesigen Lobby-Aktivitäten ebenfalls begrüssen. Gerade vor den Wahlen wäre es doch schon sehr interessant zu sehen, wer von wem bezahlt wird und entsprechend abgestimmt hat...
    • redeye70 07.08.2019 15:36
      Highlight Highlight Das ist schon längst fällig! Warum geschieht da nichts? Haben die Parteien (alle) Angst vor Transparenz?
  • Tjuck 07.08.2019 10:54
    Highlight Highlight Ein Land in der Gewalt einer mächtigen Lobby, von Waffennarren unterstützt!
  • Quecksalber 07.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Fünf Millionen Mitglieder bei einer Bevölkerung von über 200 Millionen. Ich dachte immer es seien deutlich mehr. Diese Organisation scheint vor allem mit viel Geld und Korruption zum Scheinriesen zu werden. Sollte zu schlagen sein.
    • qolume 07.08.2019 11:33
      Highlight Highlight *Knapp 330Mio...
    • redeye70 07.08.2019 15:39
      Highlight Highlight Da stehen doch sämtliche Waffenhersteller dahinter. Von dort kommt auch das viele Geld, um die Politik zu schmieren. Die Mitgliedschaft ist nur ein Feigenblatt, um die wahre Natur der Organisation zu kaschieren.
  • Gawayn 07.08.2019 10:09
    Highlight Highlight Wenn du einen Politiker ein Haufen Geld zahlst und dafür ein gewisses Verhalten von ihm einforderst..

    Wie nennt man das?
    Bestechung? Korruption?

    Aber nicht doch
    Das ist Lobby
    Bestechung Korruption, ist böse
    Lobby ist guuut...
    • Sisiphos 07.08.2019 12:37
      Highlight Highlight Ich glaube, wir Narren nennen das seit ewigen Zeiten Demokratie 🤪🤪🤪und glauben dran
  • ingmarbergman 07.08.2019 09:52
    Highlight Highlight Die NRA hat ein Perpetuum Mobile erfunden:
    - Trump hetzt die Rassisten auf
    - Rassisten erschiessen Leute
    - NRA schlägt mehr Waffen als Lösung vor
    - Bürger kriegen noch mehr Angst und bewaffnen sich
    - Trump hetzt gegen Ausländer
    Repeat
  • Nüübächler 07.08.2019 09:49
    Highlight Highlight Was regt ihr euch künstlich über die USA auf?
    Lasst doch die Amerikaner ihre Probleme selber lösen. Die haben eine andere Vergangenheit und Kultur als wir Schweizer. Was uns hier über Amerika nervt ist für die Amerikaner selber meist gar nicht so aufregenswert. Die nehmen vieles lockerer.
    • Gummibär 07.08.2019 13:15
      Highlight Highlight Ein Teil meiner Familie lebt in Pecos TX und fährt regelmässig zum Einkaufen nach El Paso. Ganz so locker nehmen sie den Massenmord allerdings nicht.
      Die Tatsache, dass ihr Präsident und Kongressabgeordnete locker von der NRA gekauft werden können auch nicht.
    • mike2s 07.08.2019 14:16
      Highlight Highlight Ein grosser Teil der Waffen der Gangs in Südamerika stammt aus den USA. Die Gangs-Wars zwingen wiederum viele in die Flucht. Die Angst vor diesen Flüchtlingen wir wiederum von der Waffenindustrielobby bewirtschaftet um die Gesetze lasch zu halten. Was wiederum dazu führt das sich die Gangs bewaffnen können.
    • FrancoL 07.08.2019 15:11
      Highlight Highlight Seltsame sich der US Bevölkerung. Ein guter Teil macht sich Sorgen und die Tatsache dass die Politiker gekauft werden zeigt nicht, dass diese Sorge in der Bevölkerung nicht vorhanden wäre.
      Sooo Locker nehmen es viele US Bürger nicht.

      Ich würde mich da einmal etwas besser orientieren, dann würdest Du auch nicht so einen realitätsfremden Stuss schreiben.
  • Firefly 07.08.2019 09:34
    Highlight Highlight Zwei alte, reiche, mächtige Männer schütteln sich die Hand!

    Die Geisel der Menschheit.
    • FrancoL 07.08.2019 10:20
      Highlight Highlight Naja, wenn ich so mich etwas herum höre ist das korrumpieren nicht nur dem Alter zuzuschreiben, sondern eher den finanziellen Möglichkeiten.
  • Wander Kern 07.08.2019 09:30
    Highlight Highlight Ist die NRA eigentlich primär ideologisch getrieben oder geht es in erster Linie um finanzielle Interessen durch vereinfachte Waffenkäufe?
    Falls ersteres, wäre sie ja 'nur' Ausdruck eines (nicht gerade wenig verbreiteten) Waffenverständnisses und nicht Ursache desselben.
    • mike2s 07.08.2019 11:58
      Highlight Highlight Die NRA ist in erst Linie die Lobby der Waffenhersteller. Die Steuern das Gelb bei und haben auch das sagen.
    • Mutzli 07.08.2019 12:38
      Highlight Highlight @Wander Kern

      Ne, das ist einerseits Korruption (wie es der immer noch ausweitende Spesenskandal in der NRA-Führungsriege zeigt), Angst als Businessmodell inkl. NRA-TV, Notvorräte für die Apokalypse etc. und ideologisch. Letzteres zeigt sich einerseits beim erwähnten NRA-TV und andererseits, wie schnell der NRA vermeintliche Prinzipien egal sind, wie etwa wenn gegen Afro-Amerikanischen Selbstverteidigungsgruppen Waffengesetze erlassen & Schwarze Waffenbesitzer von Cops erschossen wurden und die NRA plötzlich schweigt.
    • roger.schmid 07.08.2019 14:15
      Highlight Highlight Es ist ganz klar letzteres, Wander Kern.
  • mike2s 07.08.2019 09:21
    Highlight Highlight Wir sollten bei der NRA weniger von der Waffenlobby sonder mehr von der Waffenherstellerlobby reden.
    Denn die Steuern das Geld bei mir dem Politik gemacht wird.
    Waffenlobby tönt noch Recht sich selbst zu verteidigen.
    Waffenherstellerlobby ist näher an dem um was es geht.
    Den Aktionären und Managern von Beretta, Colt, Smith and Wesson denn Privatjet zu finanzieren.
  • Soubdfrosch 07.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Nur in einem „Schurkenstaat“ ist geld mehr wert als Menschenleben...
  • felixJongleur 07.08.2019 08:44
    Highlight Highlight Die NRA hat im Moment massive Probleme, auch Waffenyoutuber, die bis vor Kurzem vor jedem Video Werbung gemacht haben, fanden sich bspw. genötigt sich zu distanzieren.

    Hier ein Artikel der BAZ dazu: https://www.bazonline.ch/ausland/amerika/die-unglaublichen-skandale-der-nra/story/ausland/amerika/die-unglaublichen-skandale-der-nra/story/29020192
  • RicoH 07.08.2019 08:43
    Highlight Highlight Die Fakten sprechen für sich:

    – es kann keine Relation von Videogames zu Massenschiessereien festgestellt werden

    – restriktivere Waffengesetze reduzieren nachweislich die Anzahl Tötungen durch Schusswaffen

    Das sind Fakten, die der NRA mit Sicherheit auch bekannt sind. Trotzdem argumentieren sie wider besseren Wissens. Man nimmt also bewusst Tötungen mit Schusswaffen in Kauf, um keinen Umsatz/Gewinneinbruch zu riskieren.

    Wie schäbig ist das denn.
  • Fruchtzwerg 07.08.2019 08:30
    Highlight Highlight Ich wette kein Vertreter der NRA könnte auch nur einen Namen eines dieser „gefährlichen“ Videogames nennen!
    Ich frage mich ob man mit so viel Blut an den Händen nachts gut schläft...
    • redeye70 07.08.2019 13:08
      Highlight Highlight Die schauen bestimmt auf ihrem Bankkonto nach, bevor die zu Bett gehen. So nach dem Motto: Wer soviel Geld besitzt, hat doch alles richtig gemacht.
  • banda69 07.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Und wer wehrt sich in der Schweiz mit aller Macht gegen mehr Transparanz bei den Parteispenden? Ja genau, die selbsternannte "Partei des Volkes", die SVP.

    Warum bloss?

  • Töfflifahrer 07.08.2019 08:17
    Highlight Highlight Ist da der Begriff Korruption fehl am Platz?
    • Satan (live from hell) 07.08.2019 08:30
      Highlight Highlight Nein, ganz und gar nicht. Immer raus damit. Die Wahrheit ist im ersten Moment hart, aber sie muss gesagt werden.
    • Mrlukluk 07.08.2019 08:53
      Highlight Highlight Neinnein! Korruption wäre illegal.
      Das ist Sponsoring.
    • pamayer 07.08.2019 10:36
      Highlight Highlight Sagen wir mal, "Zusammenarbeit".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophon 07.08.2019 08:16
    Highlight Highlight Einige Leute lassen sich auch für Verrat an den Mitmenschen kaufen.
  • Interessierter 07.08.2019 08:10
    Highlight Highlight Das ist die USA: Geld regiert und bestimmt die Politik auf eine perverse Weise. Bei uns haben wir zwar ähnliches. Ein Mäzen z.B. bestimmt mit seinem Geld die Richtung der Partei. Im Gegensatz zu den Staaten wo jeder weiss, welcher Abgeordnete wieviel Geld erhält, ist dies in der Schweiz jedoch undurchsichtig. Die Politiker von der rechten Seite wehren sich hier für mehr Transparenz. Ich bin mir jetzt nicht sicher, soll man das amerikanische perverse transparente System verdammen oder ist unser hinterlistiges intransparentes System nicht schlimmer? Wir sollten wohl erst bei uns aufräumen....
    • Sandro Lightwood 07.08.2019 08:52
      Highlight Highlight Unsere ist zumindest definitiv nicht besser.
    • Kausaler Denker 07.08.2019 09:10
      Highlight Highlight Es ist immer noch besser, wenn derjenige der zahlt entscheidet als wenn derjenige, der es allen recht macht, sich jeder Entscheidung enthaltet. Aber so war Politik schon immer.
    • Hierundjetzt 07.08.2019 09:39
      Highlight Highlight Lukas Reimann (SVP) hat Parteiübergreifende Vorstösse für die Transparenz eingereicht. Die SP sogar eine Initiative gestartet.

      Aber der Bundesrat will keine weiteren Regelungen zu den aktuellen.

      https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis466.html

      (Initiativtext, Initiative eingereicht)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 07.08.2019 08:09
    Highlight Highlight Man könnte sich Fragen ob die NRA so viel macht hat oder aber die Menschen so korrupt sind...
  • Nunja 07.08.2019 08:07
    Highlight Highlight Die Millionen kamen z.T. aus russischen Quellen und die Querelen mit Oliver North waren auch durch die massiven finanziellen Probleme der NRA ausgelöst. In 2016 hatten sie sich übernommen, deshalb die geringen „Spenden“ in 2018.
  • SIEGLINDE 07.08.2019 08:00
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Juliet Bravo 07.08.2019 11:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • FrancoL 07.08.2019 11:36
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    • aglio e olio 07.08.2019 11:41
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  • Sandro Lightwood 07.08.2019 07:59
    Highlight Highlight 🤷‍♂️
    Benutzer Bild
  • FrancoL 07.08.2019 07:55
    Highlight Highlight Wenn ich den Artikel lese, dann verstehe ich vor allem, dass die Demokratie in den Staaten in höchster Gefahr ist. Wenn man so offen und ohne jegliche Scham Politiker kaufen kann, dann steht der demokratische Gedanke nahe dem Abgrund.
    Aber ich verstehe noch weniger wie ein Volk sich dies bieten lässt, es (das Volk) scheint offensichtlich Waffen vor den demokratischen Gedanken zu stellen und ohne grosse Widerrede zudem die Opfer von den vielen Schiessereien, Terrorakten und Amokläufen zu akzeptieren.
    Sorry dies ist zum Kotzen.
  • Kalsarikännit 07.08.2019 07:54
    Highlight Highlight "Mitch McConnell, der als Chef der republikanischen Mehrheit die Traktandenliste im Senat festlegt, weigert sich jedoch, auch nur darüber zu diskutieren. Er hat mehr als 1,2 Millionen Dollar von der NRA erhalten."


    Das sagt eigentlich schon alles über das politische System in den USA. Weiss jemand, ob dies bei uns auch in solchem Ausmass geschieht?
    • Politikinteressierter 07.08.2019 13:36
      Highlight Highlight Nein bei uns kann man nicht einfach eine unliebsame Abstimmung blocken beziehungsweise hinauszögern. Das Programm in den einzelnen Sessionen wird glaub ich von der Verwaltung festgelegt.
    • Chili5000 07.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Über Parteispenden wissen wir hier leider fast nichts. Genausowenig wer von wem finaziert wurde...
  • Raphael Stein 07.08.2019 07:45
    Highlight Highlight Für lächerliche 30 Millionen kann man sich in den USA Einfluss kaufen.
    30 Mio. geteilt durch die Anzahl der Waffengeilen machen bloss ca. 60 Cent pro Abzugfinger aus. Also zwei Patronen.

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