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epa06680501 (FILE) - Former New York Mayor and Donald Trump supporter Rudy Giuliani speaks at the Values Voter Summit in Washington, DC, USA, 09 September 2016 (issued 19 April 2018). According to media reports former New York mayor Rudy Giuliani will join US President Donald J. Trump's legal team to deal with the ongoing probe by the Special Counsel.  EPA/JIM LO SCALZO

Rudy Giuliani, der Anwalt von Donald Trump, hat ihn ziemlich in die Sch... geritten. Bild: EPA/EPA

Wie Rudy Giuliani Donald Trump in die Sch... geritten hat

Der persönliche Anwalt des Präsidenten ist dubiosen Verschwörungstheorien aufgesessen und hat damit die Ukraine unter Druck gesetzt. Trump hat ihm geglaubt – und hat nun ein Impeachment-Verfahren am Hals.



«Rudy – er hat das alles getan», sagt ein amerikanischer Beamter. «Diese Sch…, in der wir nun sind, haben wir nur, weil er sich in den ordentlichen Prozess eingemischt hat.»

In einem aufsehenerregenden Report zeichnet die «Washington Post» nach, wie sich Rudy Giuliani das Ukraine-Dossier unter den Nagel gerissen und wie er sich dabei auf längst widerlegte Verschwörungstheorien verlassen – und wie er schliesslich den Präsidenten zu seinem verhängnisvollen Telefonat mit seinem ukrainischen Gegenpart verleitet hat.

Aber der Reihe nach:

Anfang dieses Jahres wurde überraschend die US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, nach Washington zurückbeordert. Sie war noch zu Zeiten von Präsident Barack Obama ernannt worden, doch sie genoss im Aussenministerium einen sehr guten Ruf.

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Giulianis legendärer Streit mit Chris Cuomo. Video: YouTube/NEXT NEWS

Hinter der Entlassung steckte Rudy Giuliani, der persönliche Anwalt Donald Trumps. Er hatte Wind bekommen von einer Verschwörungstheorie, die in rechtsextremen Kreisen und Medien seit längerem zirkuliert.

Die Verschwörungstheorie besagt, dass nicht nur Hunter Biden, der Sohn des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden, aus dubiosen Gründen von einem Korruptionsverdacht freigesprochen worden war. Auch Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort sei Opfer der gleichen Kreise geworden, die – wie könnte es auch anders sein – von George Soros finanziert würden.

FILE - In this Jan. 30, 2010, file photo, Vice President Joe Biden, left, with his son Hunter, right, at the Duke Georgetown NCAA college basketball game in Washington. Hunter Biden is expressing regret for being discharged from the Navy Reserve amid published reports that he tested positive for cocaine. The Wall Street Journal reports that Hunter Biden failed the drug test last year and was discharged in February. In a statement issued Thursday, Oct. 16, Biden doesn't say why he was discharged. He says he's embarrassed that his actions led to his discharge and that he respects the Navy's decision. The vice president's office declined to comment.(AP Photo/Nick Wass, File)

Keine Beweise gefunden: Vater und Sohn Biden. Bild: ap/FR67404 AP

So weit, so schlecht. Mit Botschafterin Yovanovitch liess sich dieser Unsinn natürlich nicht erhärten. Sie musste weg. Giuliani begann, ernsthaft gegen Yovanovitch zu intrigieren. «Gegen sie müsste man ebenfalls ein Untersuchungsverfahren einleiten», erklärte er gegenüber der «Washington Post». «Sie wird von George Soros bezahlt.»

Yovanovitch arbeitet heute an der Georgetown University in Washington. Sie will die Angelegenheit nicht kommentieren.

Als sich Trump schliesslich persönlich mit einem Tweet gegen Yovanovitch zu Wort meldete, war es um die Botschafterin geschehen. Sie wurde zurückberufen.

Nun hatte Giuliani freie Bahn. Er war überzeugt, dass er mit dem neu gewählten Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, ein leichtes Spiel haben würde, schliesslich war der Mann ein blutiger Anfänger im Polit-Business.

Auf Initiative des neuen ukrainischen Präsidenten  Wolodymyr Selenskyj verhandelten Moskau und Kiew seit Ende Juli über den Austausch von Gefangenen, um die beidseitigen Beziehungen zu entspannen. (Archivbild)

Neuling im Polit-Business: Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Bild: AP

Vom Aussenministerium hatte er verschiedene Treffen in Kiew organisieren lassen. Als sein Trip ruchbar wurde, musste er ihn jedoch wieder abblasen. Stattdessen gab es ein Treffen von Mitgliedern des Stabes von Selenskyj und Giuliani in Madrid. Trumps Anwalt soll sie dabei mit Nachdruck aufgefordert haben, Dreck gegen Joe Biden zu finden.

Es sei an dieser Stelle nochmals betont: Obwohl Hunter Bidens Mandat bei der ukrainischen Erdgas-Gesellschaft Burisma fragwürdig war, gibt es keinerlei Beweise, dass er etwas Illegales tat, und dass sein Vater davon wusste.

Die hohen Beamten im Aussenministerium und im National Security Counsil (NSC) waren über dieses Vorgehen entsetzt. Sie hatten mit allen Mitteln versucht, Trump davon abzuhalten. Stabschef Mick Mulvaney blieb jeder Sitzung mit Trump und Giuliani fern. Selbst der inzwischen gefeuerte Hardliner und NSC-Chef John Bolton wollte nichts davon wissen.

Die ganze Angelegenheit war daher laienhaft organisiert. Es gab keinen ordentlichen Prozess. «Es gab keine Befehle oder formale Richtlinien seitens des Weissen Hauses», sagt ein hoher US-Beamter. «Beim NSC haben sie sich den Kopf gekratzt und gefragt: 'Wie ist das möglich?'.»

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Wer mag, kann sich auch Giuliani bei Laura Ingraham zu Gemüte führen. Video: YouTube/Ktü Riders

Seit die Ukraine-Affäre aufgeflogen ist, verhält sich Giuliani noch chaotischer. Zuerst hat er sich auf CNN fast eine halbe Stunde lang mit Chris Cuomo gezofft und dabei unfreiwillig zugegeben, dass er tatsächlich die Ukraine gedrängt hat, in Sachen Biden tätig zu werden.

Nun legt er sich selbst mit Fox News an. In der Sendung mit Laura Ingraham hat er sich derart bizarr geäussert, dass es selbst dieser Hardline-Trump-Fan-Moderatorin peinlich wurde, und sie ihn abklemmen musste.

Und Giuliani wäre nicht Giuliani, hätte er nicht erneut einen Riesenbock geschossen: Er gab zu, dass er mit dem Aussenministerium zusammengearbeitet hatte. Wie er das rechtfertigen kann, wird interessant werden.

Alle Impeachment Titel von Philipp Löpfe

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 26.09.2019 15:20
    Highlight Highlight Wie kann man jemanden in die Sch... reiten, der schon drin lebt und sich dort pudelwohl fühlt...?
  • DocShi 26.09.2019 12:34
    Highlight Highlight Erstaunlich, Herr Löpfe fordert gar kein Impeachment. Ui😜
  • Mietzekatze 26.09.2019 11:17
    Highlight Highlight Irgendwie dauert das Video von Ingraham nur 1 Sekunde... Schwierig sich ein Urteil darüber zu bilden ;)
    • roger.schmid 26.09.2019 12:38
      Highlight Highlight @Mietzekatze:
      Play Icon
    • Mietzekatze 26.09.2019 15:09
      Highlight Highlight irgendwie sind auch 1min27 etwas knapp dafür ;) aber danke trotzdem!!
    • roger.schmid 26.09.2019 15:29
      Highlight Highlight Mehr Kontext? Voilà:

      Play Icon
  • Salvador Al Daliente 26.09.2019 09:22
    Highlight Highlight Verhüllte Orangen gehören auch verboten!
    Benutzer Bild
  • Tjuck 26.09.2019 09:07
    Highlight Highlight «Sie wird von George Soros bezahlt.» «Er wird von George Soros bezahlt.» «Sie werden von George Soros bezahlt.»

    Ist das der Gott, oder der Teufel, der Rechtsextremen? Er muss über übernatürliche Kräfte verfügen...
    • Basti Spiesser 26.09.2019 09:20
      Highlight Highlight Wie bei Batman?

      „Was ist deine Superkraft? Ich bin reich“
  • Ohniznachtisbett 26.09.2019 07:32
    Highlight Highlight So sehr man sich es wünscht: Aktuell gibts einen Whistleblower der nicht dabei war und vom hörensagen was erzählt. Ein Telefonprotokoll das keine smoking gun enthält und ein wirrer Anwalt der im TV labert. Das reicht leider kaum für ein impeachment.
    • Oigen 26.09.2019 08:00
      Highlight Highlight Kein Telefonprotokoll, eine nach erinnerungen zusammengesetze zusammenfassung.

      ist wohl ein leichter unterschied
    • EvilBetty 26.09.2019 08:23
      Highlight Highlight Trump hat schon X Dinge getan, die bei jedem anderen für ein Impeachment gereicht hätten...
    • swisskiss 26.09.2019 08:34
      Highlight Highlight Ohniznachtisbett: Selbstverständlich reicht das nicht für ein Verfahren. Es würde nicht mal reichen, wenn handfeste Beweise vorliegen, da die Reps im Senat aus parteipolitischen Gründen JEDES Fehlverhalten Trumps ignorieren.

      Aber zur Einleitung eines Verfahrens mit demensprechender Untersuchung reicht die Mehrheit des Repräsentantenhaus. So werden die Demokraten keine Amtsenthebung erreichen, aber durch Untersuchungen, Stück für Stück, die mafiösen Strukturen in der Administration Trump offenlegen und sein korruptes Handeln entlarven. Reicht für die nächste Wahl!
  • Militia 26.09.2019 06:52
    Highlight Highlight Ich finde es tragisch und gleichzeitig exemplarisch für unsere Zeit, dass manche Individuen die Messlatte permanent tiefer legen können, dabei schon x-fach Grenzen überschritten haben und dann ihre Anhänger mit irgendwelchen Schaumschläger-Lügen besänftigen können. Und alle finden es ok! Aber hey, es gibt ja Jobs und Super Bowl, da kann die Situation so schlecht nicht sein...
  • Yolo 26.09.2019 06:09
    Highlight Highlight Trump erhielt das Personal, dass er auch wirklich verdient hat. Kündigung für Kündigung.
  • Trompete 25.09.2019 23:52
    Highlight Highlight "[...]gibt es keinerlei Beweise, dass er etwas Illegales tat, und dass sein Vater davon wusste.
    [...]"
    Es geht auch nicht um die Schuldfrage von Bidens Sohn, sondern dass er sich als damalig amtierender Vizepräsident der USA während des laufenden Verfahrens in der Ukraine aktiv für die Absetzung des ermittelnden Staatsanwalts eingesetzt hat. Er behauptet, er hätte von diesem ertragreichen beruflichen Engagement seines Sohnes nichts gewusst, obwohl sie eine gesunde Vater-Sohn-Beziehung haben.
    Jeder kann selber entscheiden, wie glaubwürdig Bidens Unwissenheit wirkt.
    • Saraina 26.09.2019 07:00
      Highlight Highlight Für diese deine Behauptung gibt es eben keine Beweise. Deswegen mussten Trump und Giuliani ja darauf drängen, dass endlich Dreck gefunden wird.
    • walsi 26.09.2019 08:36
      Highlight Highlight @Saraina: Weshalb hat dann Biden verlangt, dass der Generalstaatsanwalt entlassen wird? Schon vergessen er hat ja gesagt, dass er dem ukrainischen Präsidenten ein Ultimatum setzte. Entweder wird der " son of a bitch" innerhalb von sechs Stunden entlassen wird oder die Ukraine erhält die versprochene Milliarde nicht.
    • swisskiss 26.09.2019 08:44
      Highlight Highlight Trompete: Interessant. Da arbeitet Trump und co. nicht nur an der Absetzung eines amtierenden Staatspräsidenten wie Maduro, sondern finanziert mit Millionen seinen Gegner. Und dann erblödet man sich, diese Einflussnahme bei Biden zu kritisieren.

      Entweder akzeptiert man, dass sich die USA seit 100 Jahren imperialer Machtpolitik, weder an moralische Regeln halten, noch Völkerrecht beachten, oder man fordert, dass sich die USA endlich an die Regeln internationaler Verträge und Abkommen halten. Aber:"Wenn 2 dasselbe machen, ist es nicht dasselbe." funktioniert nicht, wenn man sachlich bewertet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 25.09.2019 23:49
    Highlight Highlight Ich mach schon mal Popcorn
    • victoriaaaaa 26.09.2019 00:24
      Highlight Highlight es wäre ja schon lustig, wenn es nicht die wahrheit wäre...
    • victoriaaaaa 26.09.2019 00:24
      Highlight Highlight oder besser gesagt die realität*
    • anundpfirsich 26.09.2019 08:27
      Highlight Highlight @G. reserviere mir ein Plätzchen neben dir, mit viel Popcorn. Ich bringe Champagner mit damit wir Korken knallen lassen können 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 25.09.2019 23:48
    Highlight Highlight Und wieder war es nichts 🙈
    Vielleicht ja beim nächsten Mal, wer weiss 😄
    • Hoopsie 26.09.2019 12:41
      Highlight Highlight Ehm ich finde, es war sehr viel!

      Trump stoppt heimlich freigegebene Gelder, erklärt der Ukraine was er wünscht. Legt das Geschäft dann seinem Justizminister (??!!! Gewaltentrennung und so??) in die Hand und seinem Anwalt, der weder zur Administration noch sonstwas gehört und schon gar keinen "normalen" Staatskontrollen untersteht. Also Trump umgeht alles. Ein privater E-Mail Server ist dagegen wirklich Firlefanz. Und dann hat Trump ein weiteres mal gegen die Gewaltentrennung verstossen und sein Amt missbraucht, als er das Whistleblow Verfahren stoppen wollte.
    • Nonald Rump 26.09.2019 23:37
      Highlight Highlight Wie du meinst. Im Senat reicht die aktuelle Beweislage trotzdem nicht für eine Zweidrittelsmehrheit.
    • Hoopsie 27.09.2019 10:50
      Highlight Highlight Noland, wir werden sehen - im Moment haben Sie natürlich recht. Im Moment gibt es ja noch gar keine Beweise, erst Hinweise, die aber ziemlich schlüssig scheinen. Und diese Hinweise sind bedenklich, stellt Euch vor, dass Trump, Pence, Barr und Pompeo offenbar in der Sache drinnhängen. Dass die versucht haben, Dreck über Biden zu finden oder von der ganzen Sache wussten ... Wenn sich das alles bewahrheitet ... man traut sich die Folgen gar nicht auszumalen.
  • AdvocatusDiaboli 25.09.2019 23:44
    Highlight Highlight "Trump hat ihm geglaubt – und hat nun ein Impeachment-Verfahren am Hals."

    @Philipp: Warum so ungenau? Es gab von Frau Pelosi erst eine Ankündigung einer Untersuchung zu einer möglichen Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren.
  • The Real Deadpool 25.09.2019 23:26
    Highlight Highlight Plot Twist: Giuliani hat das absichtlich gemacht, weil er Trump eigentlich hast.

    Witzig wär's ja. 😅
    • max julen 26.09.2019 00:11
      Highlight Highlight ob trump den rudi weiterhin als genialen anwalt und freund bezeichnen wird?
    • Cityslicker 26.09.2019 01:13
      Highlight Highlight Wenn man ihn bei TV-Auftritten sieht, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass eigentlich nur Sabotage als Erklärung in Frage kommt ! 🤣
    • balzercomp 26.09.2019 04:03
      Highlight Highlight So sehr, dass er dafür selbst hinter Gitter geht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leon1 25.09.2019 23:19
    Highlight Highlight Ich bin der erste, der sich freut, wenn Trumps Mauscheleien an das Licht der Öffentlichkeit gezogen werden. Was ich nicht weiss, ist ob ein Erfolg des Impeachment Verfahrens aus Sicht der politischen Gegner - zu denen ich mich natürlich zähle - wünschenswert wäre (Pence und Wahlen 2020).

    Muss allerdings sagen, dass auch die Geschichte um Hunter Biden und den ukrainischen Staatsanwalt einen fahlen Beigeschmack hat. Bewiesen ist nichts, aber wenn man cleverer vorgeht als Trump, dann wird auch nichts zu finden sein. Eine gewisse Skepsis müsste man den Demokraten aber schon auch entgegenbringen.
    • Hoopsie 26.09.2019 12:47
      Highlight Highlight Weil an der Biden Geschichte wohl nichts drann ist, braucht Trump ja die Ermittlungen. Stellt Euch vor was es bedeuten würde, wenn gegen einen möglichen Staatspräsident im Ausland eine Untersuchung wegen möglicher Korruption läuft? Es reicht ja jetzt schon, ein paar Lügen, ein paar längst widerlegte Behauptungen und die Trumpfans sind schon überzeugt. Stellt Euch vor, was eine Ermittlung bringen würde, auch wenn man die dann mal schnell wieder ereignislos beendet, wenn der Wahlkampf dann vorbei ist...
  • roger.schmid 25.09.2019 23:19
    Highlight Highlight Endlich wird über diese Geschichte berichtet. 👍
    Weder Rudy, noch Donnie sind die stabilen Genies, für die sich selber halten..
    Das sollten nun so langsam jeder begriffen haben.
    • AdvocatusDiaboli 26.09.2019 01:29
      Highlight Highlight Was Guiliani / Trump hier geboten haben war politisch unanständig, aber nichts illegales. Und bewiesen werden muss eben das es kriminelles Verhalten gab, weil man parteiübergreiffende Unterstützung braucht um das Impeachment durchzusetzen. Bezüglich dem gibt es aber, wie immer, nur einen Haufen Beschuldigungen ohne Beweise.

      Da muss nun der Whistleblower doch noch etwas nachliefern, sonst wird das Impeachment (sollte es so weit kommen) scheitern.
  • D(r)ummer 25.09.2019 23:15
    Highlight Highlight Pence wird Giuliani in Gottes Namen vergeben.
    • RatioRegat 25.09.2019 23:58
      Highlight Highlight Trump ist gerade dabei auch Pence in die Sache hineinzuziehen.
      Er versucht damit wohl, sich die Loyalität der GOP zu sichern. Würde Pence nämlich mit Trump untergehen, würde die Präsidentschaft an Pelosi gehen, da sie als Speakerin des Repräsentantenhauses die 3. in der Line of Succession ist.

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