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epaselect epa07782924 U.S. President Donald Trump speaks during a meeting with Klaus Iohannis, Romania's president, not pictured, in the Oval Office of the White House in Washington, D.C., USA, 20 August 2019. Trump said today he's 'not ready to make a deal with China,' but adds Beijing wants an agreement and something could happen soon.  EPA/Andrew Harrer / POOL

Bild: EPA

Trump unterstellt jüdischen Wählern der Demokraten Illoyalität



US-Präsident Donald Trump hat Juden in den USA, die für die Demokraten stimmen, Illoyalität unterstellt. Der Republikaner äusserte sich am Dienstag zur Entscheidung der israelischen Regierung, den beiden demokratischen Kongressabgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib die Einreise zu verweigern.

Trump verband dies mit einer Attacke auf die Demokraten: «Was ist aus der demokratischen Partei geworden? Was ist aus ihnen geworden, wenn sie diese beiden Personen verteidigen und damit über den Staat Israel stellen?», fragte er und fügte hinzu: «Und ich denke, dass alle jüdischen Personen, die für einen Demokraten stimmen, ich denke, dass zeigt entweder eine totale Wissenslücke oder grosse Illoyalität.»

epa07774971 (FILE) - Democratic Representatives Ilhan Omar (L) and Rashida Tlaib speak about President Trump's Twitter attacks against them in the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 July 2019 (reissued 15 August 2019). According to media reports, US Democratic congresswomen Rashida Tlaib and Ilhan Omar have been banned from entering Israel over an anti-Israel boycott movement.  EPA/JIM LO SCALZO

Ilhan Omar (links) und Rashida Tlaib dürfen nicht nach Israel reisen. Bild: EPA

Die beiden Demokratinnen Omar und Tlaib hatten einen politischen Besuch in Israel und in den Palästinensergebieten geplant. Israels Regierung hatte am vergangenen Donnerstag aber verkündet, die beiden würden nicht ins Land gelassen. Als Begründung nannte die Regierung, dass sich beide im US-Kongress für Gesetze zum Boykott Israels einsetzten. Die Entscheidung sorgte für grosse Empörung – noch dazu, weil Trump Israel zuvor unverhohlen dazu gedrängt hatte, Omar und Tlaib nicht einreisen zu lassen. Führende Demokraten kritisierten die Entscheidung Israels scharf.

Tlaib, die als Tochter palästinensischer Einwanderer in Detroit geboren wurde, stellte schliesslich einen Antrag auf Familienbesuch, um ihre Grossmutter im besetzten Westjordanland sehen zu können. Sie versicherte, jegliche Beschränkungen zu respektieren und während des Besuchs nicht für Boykotte Israels zu werben. Israel gewährte ihr daraufhin einen privaten Besuch. Doch kurz darauf machte Tlaib einen Rückzieher und sagte den Trip am Freitag komplett ab. (sda/dpa)

Trump auf dem Titel

Was sagen Grönländer zum Kaufinteressenten Trump

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 21.08.2019 08:08
    Highlight Highlight Er zeigt auf, wie es vielen Juden in den USA geht. Sie befinden sich in einem Interessenkonflikt. Sie sind nicht für Trump, aus innenpolitischen Gründen. Aber Sie unterstützen seine Israelpolitik. Ausser ein paar linksextremen die keine Ahnung von der Region haben unterstützt niemand die beiden. Israel ist der wichtigste Verbündete im nahen Osten für die USA und die einzige Demokratie. Wenn Europa nicht so abhängig wäre vom Öl aus dem Osten, würden Sie sich auch von den Diktatoren in Syrien und Iran distanzieren.
  • Magnum44 21.08.2019 04:44
    Highlight Highlight Ich dachte, es war USA first, nicht Israel?
  • batschki 21.08.2019 03:43
    Highlight Highlight Trump unterstellt nicht. Er twittert " I think...", deutsch "ich DENKE"
    • wasps 21.08.2019 05:57
      Highlight Highlight Was ja an sich schon ein Witz ist. Er denkt?
    • Spirulina 21.08.2019 06:50
      Highlight Highlight ... dann ist er ja fein raus, weil er hat ja als Präsident nur ein Gedanke niedergeschrieben, gell? Steckt natürlich nur eine unpopular opinion dahinter. Nothing more. Just sayin. Ehm.
    • 03_szust 21.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Das halte ich für eine Lüge: Trump denkt schon lange nicht mehr
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 21.08.2019 02:10
    Highlight Highlight Naja etwa das gleiche wie die Dem-Wähler den Frauen und Schwarzen vorwerfen, die Trump wählen. Blöd für beide wenn ihre Blase platzt.
  • Bettmümpfeli 21.08.2019 01:18
    Highlight Highlight Ja genau, aber die anderen sind natürlich die Antisemiten. Also für mich ist es eher antsemitisch, jüdischen Mitbürgern die Intelligenz abzusprechen, selbstbestimmt ihr Wahlrecht auszuüben, als den Staat Israel für seine menschenrechtswidrige Politik gegenüber den Palästinensern zu kritisieren. Von der Islamophobie der Orange mit Toupet wollen wir schon gar nicht anfangen.
    • Smeyers 21.08.2019 07:57
      Highlight Highlight Du vermischst hier zwei Sachen. Erstens, bitte keine antisemitischen Hasstiraden gegen Israel. Die einzigen die Menschrechtswiedrig agieren sind die Hamas und andere Palästinen Bombenleger.

      Zweitens, das er Illoyalität unterstellt ist ja klar, er hat das Gefühl wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
    • Bettmümpfeli 21.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Nochmal zum mitschreiben: die Kritik am isrealischen Staat ist nicht antisemitisch. Antisemitisch wäre es, wenn ich geschrieben hätte, dass Juden Palästinenser unterdrücken, was ich nun wirklich niemals schreiben würde und was auch faktisch total inkorrekt wäre. Ich hasse Israel auch nicht, das ist eine üble Unterstellung.
      Ich bin für eine Zweistaatenlösung. Die ist nur möglich, wenn beide Seiten aufeinander zugehen.
      Dass die Hamas keine Friede-Freude-Eierkuchen-Truppe ist, ist nun wirklich hinlänglich bekannt und wird von mir ebenso scharf kritisiert.
    • Bettmümpfeli 21.08.2019 13:26
      Highlight Highlight Zu deinem zweiten Punkt: auf der einen Seite ist es äusserst logisch, dass man meint, dass alle die gegen einem sind wohl nicht gerade loyal sind. Auf der anderen Seite ist es genau dieses schwarz-weiss Denken, dass alles noch übler macht und ein Präsident eines Staates sollte die Intelligenz besitzen, nicht nur in diesem Schema zu denken, da es für seinen Job wichtig wäre, so von wegen Kompromissfähigkeit und so.
      Deine Sicht scheint mir etwas schwarz-weiss und einseitig zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 21.08.2019 01:11
    Highlight Highlight Damit hat sich Trumpel bestimmt keine neuen Freunde gemacht..

    Das überschreitet seine Vorstellungskraft natürlich: Einer grossen Mehrheit der amerikanischen Juden applaudieren nicht, wenn die beiden Rechtspopulisten Trump und Netanjahu krumme Deals aushandeln, solange Trump Lateinamerikaner verhaften und in Lager sperren lässt. Jüdische Gruppen wie "never again" protestieren vor den Lagern und werden von ICE Lagerwärtern angefahren:
    https://www.buzzfeednews.com/article/juliareinstein/ice-prison-guard-never-again-action-drove-truck-jewish-ice
    • iisprinzässin 21.08.2019 07:26
      Highlight Highlight Sorry, aber immer wenn ich Vorstellungskraft lese, chantet in meinem Kopf ein Jamaikaner für eine Bobmannschaft ... 😂🤐
    • DonChaote 21.08.2019 07:47
      Highlight Highlight Das geht über meine vorstellungskraft, jamaika hat ne bobmannschaft! 🇯🇲
    • snowleppard 21.08.2019 10:29
      Highlight Highlight Hey Dude, du kennst Cool Runnings nicht - die legendäre Geschichte der Jamaikanischen Bobmannschaft?! Oh Mann ....
  • LaPalomaOhe 21.08.2019 00:45
    Highlight Highlight »Israel hat die Welt hypnotisiert, möge Allah den Menschen helfen, die bösen Taten Israels zu sehen«
    Hoffentlich kommt sie nicht irgendwann mit der Auslegung von Rabbi Weihrauch über das legitime Betrügen der Andersgläubigen...

Lauschangriff auf Donald Trumps Handy – ausgerechnet Israel soll ihn bespitzelt haben

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