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U.S. President Donald Trump delivers remarks at the National Republican Congressional Committee March Dinner in Washington, U.S., March 21, 2017.  REUTERS/Carlos Barria

Donald Trump bestreitet weiterhin, Kontakte nach Moskau gehabt zu haben. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Russland-Kontakte von Trumps Team: Spuren in den Sumpf

Russland soll den US-Wahlkampf beeinflusst, Trumps Team Kontakte nach Moskau gehabt haben. Der Präsident bestreitet das, doch das FBI ermittelt. Alle wichtigen Enthüllungen und Vorwürfe im Überblick.

Britta Kollenbroich / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das FBI kommentiert laufende Ermittlungen nicht. Eigentlich. Nur in «aussergewöhnlichen Fällen» mache man eine Ausnahme – etwa, wenn das öffentliche Interesse überwiege, erklärte Behördenchef James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses.

Eine ausländische Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf und die möglichen Absprachen zwischen dem Team von Donald Trump und Russland sind offenbar solch ein aussergewöhnlicher Fall. Denn auch wenn Comey keine Details nannte, so stellte er doch klar, dass das FBI ermittelt.

Comeys Aussage vor dem Geheimdienstausschuss war der vorläufige Höhepunkt einer Affäre, die Donald Trump seit dem Wahlkampf verfolgt und die seine gesamte Präsidentschaft überschatten könnte.

Die Entwicklungen im Überblick:

Vorwahlkampf 2015

16. Juni: Mit einer merkwürdigen Rede steigt Trump in den Präsidentschaftswahlkampf ein. Er will Kandidat der Republikaner werden, kaum jemand räumt dem umstrittenen Milliardär Chancen ein.

September: Bei einem Mitarbeiter eines Unternehmens, das sich um die Technik des Democratic National Committee (DNC) kümmert, geht ein mysteriöser Anruf ein: Ein Mann gibt sich als FBI-Agent aus und warnt, dass die Organisation der US-Demokraten eventuell gehackt wurde.

epa05794673 A picture made available on 15 February 2017 shows Russian President Vladimir Putin (R) and then retired US Army Lieutenant General Michael T. Flynn (L) attend an exhibition marking the 10th anniversary of RT (Russia Today) TV news channel in Moscow, Russia, 10 December 2015. Flynn on 14 February 2017 resigned from his position as US President Trump's National Security Advisor - though media also report that Trump fired him - after facing increased scrutiny due to reports that the Justice Department contacted the White House in regards to Flynn's alleged pre-inauguration conversations with the Russian ambassador concerning sanctions.  EPA/MICHAEL KLIMENTYEV / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Michael Flynn und Wladimir Putin im Dezember 2015 in Moskau. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

10. Dezember: Michael Flynn – den Trump 14 Monate später zu seinem Sicherheitsberater machen wird – feiert in Moskau den zehnten Geburtstag des staatlichen Auslandskanals Russia Today (RT). Es bleibt nicht bei der Teilnahme: Flynn hält eine 40-minütige Festrede, für die er bezahlt wird. Neben ihm am Tisch sitzt der russische Präsident Wladimir Putin.

17. Dezember: Auf seiner jährlichen Pressekonferenz lobt Putin Trump. Der sei ein sehr talentierter Mensch und an der Spitze des Rennens – ausserdem strebe er eine Vertiefung der Beziehungen zu Russland an. «Wie könnten wir das nicht begrüssen», sagt Putin. Trump erwidert das Kompliment, indem er Putin als hochrespektierten Mann bezeichnet.

Wahljahr 2016

Republican presidential nominee Donald Trump gives a thumbs up as his campaign manager Paul Manafort (C) and daughter Ivanka (R) look on during Trump's walk through at the Republican National Convention in Cleveland, U.S., July 21, 2016.  REUTERS/Rick Wilking

Donald Trump und Paul Manafort. Bild: RICK WILKING/REUTERS

März: Trumps Team nimmt Gestalt an: Er beruft den US-Senator Jeff Sessions in sein Sicherheitsteam und engagiert Paul Manafort. Im Juni rückt Manafort an die Spitze von Trumps Wahlkampfteam. Manafort hat mehrere Jahre lang den ukrainischen Präsidenten und Kreml-Freund Wiktor Janukowytsch beraten.

18. Mai: Der Direktor der US-amerikanischen Nachrichtendienste James Clapper erwähnt Hinweise auf Cyberattacken auf die Präsidentschaftswahl.

14. Juni: Das DNC teilt mit, dass die Partei Ziel russischer Hackerangriffe geworden ist. Einen Tag später veröffentlicht ein Hacker names Guccifer 2.0 gestohlene Dokumente. Trump wirft den Demokraten vor, alles als Ablenkungsmanöver inszeniert zu haben.

18. bis 21. Juli: Beim Parteitag der Republikaner wird Trump zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Am Rande des dreitägigen Kongresses in Cleveland kommt Jeff Sessions zwei Mal mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak zusammen. In der Woche vor der Convention sollen sich bereits drei andere Sicherheitsberater Trumps mit Kirljak getroffen und ihm gesagt haben, dass sie auf bessere Beziehungen zu Russland hoffen.

22. Juli: Kurz vor dem Parteitag der Demokraten veröffentlicht die Plattform Wikileaks 20'000 E-Mails vom internen Parteiserver. Einige legen nahe, dass die Parteispitze im Vorwahlkampf Hillary Clinton bevorzugt und versucht habe, ihren linken Rivalen Bernie Sanders zu sabotieren – unter anderem mit Anspielungen auf seinen jüdischen Glauben. Die Veröffentlichungen vermasseln Clintons Parteitagsauftakt, dennoch wird sie später zur Präsidentschaftskandidatin gewählt.

Democratic presidential nominee Hillary Clinton and her husband former President Bill Clinton (L) celebrate with friends and family among balloons after she accepted the nomination on the fourth and final night at the Democratic National Convention in Philadelphia, Pennsylvania, U.S. July 28, 2016.  REUTERS/Brian Snyder

Hillary Clinton beim Parteitag in Pennsylvania. Bild: BRIAN SNYDER/REUTERS

25. Juli: Das FBI untersucht den Hackerangriff auf das DNC, «Daily Beast» berichtet, dass die Behörde Hacker der russischen Regierung verdächtige.

27. Juli: Trump ruft Russland quasi zu einem Hackerangriff auf die E-Mails seiner Kontrahentin Clinton auf. «Russland, wenn ihr zuhört. Ich hoffe, ihr schafft es, die 30'000 E-Mails zu finden, die verschwunden sind. Ihr würdet von unserer Presse dafür belohnt», sagt er wörtlich.

August: Der Name von Trumps Wahlkampfchef Manafort taucht bei Korruptionsermittlungen in der Ukraine auf. Einem Bericht der «New York Times» zufolge könnte er zwischen 2007 und 2012 bis zu 12,7 Millionen Dollar an Schwarzgeld von der Kreml-freundlichen Janukowytsch-Partei bekommen haben. Kurz nach diesen Enthüllungen und einem CNN-Bericht über Ermittlungen des FBI und Justizministeriums in dieser Sache verlässt Manafort das Team von Trump. «Ich bin sehr dankbar für seine grossartige Arbeit, die uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen», teilt Trump mit und lobt ihn als «echten Profi». Für Manafort engagiert er Kellyanne Conway und Stephen Bannon.

epa05663028 Conservative lobbyist and consultant Roger Stone speaks with the press in the lobby of Trump Tower in New York, NY, USA, 06 December 2016. US President-elect Donald Trump is holding meetings at Trump Tower as he continues to fill in key positions in his new administration.  EPA/ALBIN LOHR-JONES / POOL

Trumps Freund Roger Stone. Bild: EPA/ABACA USA POOL

September: Jeff Sessions empfängt den russischen Botschafter Kirljak in seinem Büro. Trump sagt dem russischen Staatssender, es sei unwahrscheinlich, dass sich Moskau in den US-Wahlkampf einmische und beschuldigt die Demokraten, diese Nachricht zu verbreiten. Den Vorwurf wiederholt er später bei der ersten Präsidentschaftsdebatte.

2. und 3. Oktober: Trumps langjähriger Vertrauter und Berater der US-Republikaner, Roger Stone, veröffentlicht zwei mysteriöse Tweets, in denen er über eine anstehende Enthüllung bei Wikileaks spekuliert. Wenige Tage später veröffentlicht die Plattform tatsächlich Tausende E-Mails von Clintons Chefstrategen John Podesta mit teilweise brisanten Details zur Präsidentschaftskandidatin.

10. Oktober: Bei einem Auftritt in Pennsylvania sagt Trump: «Ich liebe Wikileaks».

8. November: Die US-Amerikaner wählen Trump zu ihrem 45. Präsidenten.

Dezember: Sicherheitsberater Flynn und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner treffen den russischen Botschafter Kisljak im Trump Tower. Ex-Berater Carter Page reist nach Moskau.

29. Dezember: Der scheidende Präsident Barack Obama lässt 35 russische Diplomaten ausweisen und verhängt neue Sanktionen gegen Russland. In einer Erklärung verurteilt Obama «Russlands Cyberoperationen gegen die US-Wahlen» und kritisiert die «aggressive Belästigung von US-Beamten» in Russland.

30. Dezember: Der russische Präsident reagiert anderes als erwartet auf Obamas Sanktionen: Er werde keine Vergeltung üben, kündigt Putin an.

Amtsübernahme 2017

6. Januar: Der US-Geheimdienst NSA veröffentlicht einen Bericht, wonach Putin eine Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf angeordnet habe. Er habe Clinton schwächen wollen.

In this Feb. 28, 2017, photo, Attorney General Jeff Sessions pauses while speaking at the National Association of Attorneys General annual winter meeting in Washington. Sessions had two conversations with the Russian ambassador to the United States during the presidential campaign. The Justice Department said March 1 that the two conversations took place last year when Sessions was a senator. (AP Photo/Alex Brandon)

Jeff Sessions. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

10. Januar: Sessions soll Trumps Justizminister werden, bei seiner Anhörung im Senat antwortet er auf die Frage nach russischen Kontakten des Trump-Teams: «Ich hatte keine Kommunikationen mit den Russen.» Bei seiner Aussage steht er unter Eid.

11. Januar: Mehrere US-Medien berichten, Trump sei von den US-Geheimdiensten gewarnt worden, dass Russland allem Anschein nach «kompromittierendes Material» über ihn besitze, um ihn «zu erpressen». Die Informationen sollen aus einem 35-seitigen Dossier des ehemalige Agenten des britischen Geheimdienstes MI6, Christopher Steele, stammen. Trump nennt die Nachricht «Fake News».

13., 14. und 15. Januar: Trumps Sprecher Sean Spicer teilt zunächst mit, Flynn habe mit dem russischen Botschafter lediglich Organisatorisches besprochen. Später bestätigt er weitere Kontakte. Der designierte Vizepräsident Mike Pence verteidigt den Sicherheitsberater nach einem Gespräch – Flynn habe mit Kisljak nicht über die Sanktionen gesprochen. Trump kündigt an, die von Obama verhängten US-Sanktionen gegen Russland auf den Prüfstand zu stellen.

20. Januar: Trump übernimmt das Amt des US-Präsidenten, Pence wird Vize.

26. Januar: Die amtierende Justizministerin Sally Yates warnt Trumps Chefjustiziar Donald McGahn, dass Flynn ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstelle, da er sich erpressbar gemacht habe.

9. Februar: Die «Washington Post» berichtet, dass Flynn anders als bislang dargestellt sehr wohl mit dem russischen Botschafter auch über die US-Sanktionen gesprochen haben soll. Einen Tag später sagt Trump, davon habe er nichts gewusst.

13. Februar: Flynn tritt als Sicherheitsberater des US-Präsidenten zurück.

14. und 15. Februar: Die «New York Times» und CNN berichten unter Berufung auf Behördenvertreter, dass Mitarbeiter von Trumps Wahlkampfteam mehrfach Kontakt zu hochrangigen russischen Geheimdienstmitarbeitern gehabt hätten. Trump nennt die Vorwürfe «Unfug». Einen Tag später sagt er: «Ich habe nichts mit Russland zu tun.»

20. Februar: Der russische Botschafter bei der Uno in New York stirbt.

24. Februar: US-Medien berichten, dass der Stabschef im Weissen Haus, Reince Priebus, mehrere FBI-Mitarbeiter angewiesen haben soll, Russland-Kontakte des Wahlkampfteams von Trump zu dementieren. Sprecher Spicer bestätigt das.

1. März: Die «Washington Post» berichtet von Sessions' Treffen mit dem russischen Botschafter und widerlegt damit seine Aussage bei der Senatsanhörung.

2. und 3. März: Demokraten fordern angesichts von Sessions' verschwiegenen Kontakten seinen Rücktritt als Justizminister. Sessions kündigt an, sich aus Befangenheit aus Ermittlungen wegen mutmasslicher russischer Einmischung in den Wahlkampf herauszuhalten. Die Demokraten fordern die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Das Weisse Haus bestätigt, dass auch Jared Kushner vor der Amtseinführung seines Schwiegervaters den russischen Botschafter traf.

4. März: Trump wirft seinem Vorgänger Obama eine Abhöraktion auf den Trump Tower vor.

20. März: FBI-Chef James Comey bestätigt vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses Ermittlungen seiner Behörde zu einer möglichen russischen Einflussnahme im Wahlkampf. «Das schliesst eine Untersuchung aller Verbindungen zwischen Personen aus Trumps Team und der russischen Regierung ein und ob es Absprachen gegeben hat», sagt Comey.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raphfa 13.05.2017 16:19
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie die schlauen Slawen die USA vorführen. Maulwurf Trump haben die ins höchste politische Amt des Widersachers gehievt. Die US-Geheimdienste lernen immer erst im nachhinein, dass sie gelinkt worden sind. Das wundert einem schon, wenn man denkt, dass die Methoden die gleichen sind, die sie selbst bisher angewendet haben.

    Nun können wir beruhigt schlafen, denn die USA unter der Ägide des Putin-Vasalls Trumpkov werden kaum Atomwaffen gegen den Osten einsetzen. Die Russen auch nicht, weil der Westen angesichts der nachweislich höheren Intelligenz des Gegners zur Vernunft kommt.
  • Beobachter24 25.03.2017 13:47
    Highlight Highlight Falls sich jemand für eine sachliche Zusammenstellung der "Ereignisse" interessiert:
    https://goo.gl/vLq1z5 (infosperber)
  • stamm 22.03.2017 21:54
    Highlight Highlight Trump hat Konatekte zu Russland? Find ich super! Was ist daran schlimm? 7 Tage die Woche auf Trump und Russland rumhacken. Wir sollten (wie Trump das auch machen will!) erst einmal vor unserer eigenen Haustür wischen. Oder läuft in der Schweiz grad alles zum Guten?
  • Dong 22.03.2017 15:46
    Highlight Highlight Also wenn das alles wirklich alles ist, dann ist das nicht soo viel:
    - Demokraten und gewisse Geheimdienste behaupten, die Podests-Leaks kamen von Russland. Beweise wurden allerdings nie präsentiert.
    - Es besteht eine gewisse Nähe vom Trump-Team zu Russland. Diese ist auch unbestritten und Teil vom Konzept.
    - Dann gibt's noch die Golden Shower-Story, ebenfalls ohne Beweise.
    Wenn man - wie ich - Russland nicht für Mordor hält, versteht man die Aufregung nicht ganz, sorry.
  • Steimolo 22.03.2017 14:37
    Highlight Highlight das spannende sind eigentlich die Leaks innerhalb der Geheimdienste, und diese müssen untersucht werden. Comey musste auch eingestehen, dass dies ein "serious serious problem" ist. rogers musste eingestehen, dass das hacking problem wahrscheinlich nie gelöst warden kann. über das sieht man natürlich bei Watson hinweg..
    • Steimolo 22.03.2017 19:14
      Highlight Highlight Ja natürlich!
  • thepusher 22.03.2017 10:27
    Highlight Highlight Also ich verstehe nich wiso das eine Rolle spielt...
    Die Amis sind schon heuchler, sie saugen sich eine russische wahlmanipulation aus den fingern und gleichzeitig nehmen sie selber überall Einfluss wo es geht und putschen sogar Regierungen.
    Clintos Wahlkapf wurde von den Saudis und anderen sehr fragwürdigeb Investoren finanziert aber das wird nur so am Rande angemerkt...
    • Toerpe Zwerg 22.03.2017 11:41
      Highlight Highlight Weil Gesetze eine Rolle spielen.
    • FrancoL 22.03.2017 11:52
      Highlight Highlight "sie saugen sich eine russische wahlmanipulation aus den fingern"

      Solche Simplifizierungen sind fehl am Platz.
      So einiges zur Rolle der Russen im amerikanischen Wahlkampf gibt es zu hinterfragen, genau wie das FBI die Mail-Geschichte von HC auch hinterfragt hat und dies ohne auf eine mögliche Wahlbeeinflussung Rücksicht zu nehmen.
    • thepusher 22.03.2017 15:36
      Highlight Highlight Also simplifiziert ist das nicht. Konkrete Beweise gibt es nicht im Falle Trumps... Bei Clinton schon...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.Bean 22.03.2017 10:12
    Highlight Highlight Ich will an dieser Stelle einfach erwähnen, dass ich die Artikel von Spiegel online super finde. Sie sind interessant, gut recherchiert und weisen die nötige Tiefe vor. Vielen Dank liebes watson Team bereichert ihr eure eigene Webseit nicht nur mit euren interessanten Artikel, sonder auch mit ausgewählten Spiegel Beiträgen!
    • SolidSnake 22.03.2017 16:27
      Highlight Highlight Watson ist mittlerweile: "Spiegel + Picdump"
  • Henzo 22.03.2017 09:36
    Highlight Highlight Das Thema wird gemolken bis zum geht nicht mehr... Jeden Tag liest man über trump und seit montag jeden tag über trump-russland und das obwohl es nichts neues dazu gibt. Es gäbe bestimmt vieles das unsere aufmerksamkeit mehr verdient hätte als diese witzfigur.
    • Richu 22.03.2017 13:46
      Highlight Highlight @Henzo: Sie haben mit Ihrer Aussage Recht "Es gäbe bestimmt vieles, das unsere Aufmerksamkeit mehr verdient hätte als diese Witzfigur". Aber es ist zu berücksichtigen, Trump ist das Lieblingsthema bei Watson. Darum melken gewisse Watson Journalisten dieses Thema bis zum geht nicht mehr!
  • Linus Luchs 22.03.2017 09:13
    Highlight Highlight Zum Fall Jeff Sessions: Im Januar sagt Sessions im Kongress unter Eid aus, er habe keine Kontakte zu den Russen gehabt, und wird daraufhin als Justizminister bestätigt. Am 1. März deckt die Presse auf, dass Sessions den russischen Botschafter getroffen und folglich im Kongress vorsätzlich unter Eid gelogen hat. Am 22. März ist Sessions immer noch Justizminister.
    Wer in der Fast-Food-Bude die Hamburger anbrennen lässt, wird entlassen, wer als Justizminister des Meineids überführt wird, bleibt im Amt. Really? Ich hoffe nein, andernfalls zeigen sich die USA als rechtsstaatliches Entwicklungsland.
  • PuRpLE_KusH 22.03.2017 09:03
    Highlight Highlight Wenn man so eine Zusammenstellung zu 9/11 macht, würde es als Verschwörungstheorie abgestempelt werden...
    • Toerpe Zwerg 22.03.2017 10:44
      Highlight Highlight wäre es dann ja auch.
  • N. Y. P. D. 22.03.2017 08:29
    Highlight Highlight ... zieht sich zusammen
    User Image
  • Alexander M 22.03.2017 08:20
    Highlight Highlight Schöne Zusammenstellung von FakeNews, Vermutungen, Mutmaßungen, Teilwahrheiten und der restlichen, unsinnigen Unterstellungen bezüglich des "Trumps and Co. + böse Russen" - Theater.
    Erstaunlich - fast in jedem Satz kommen Begriffe wie russisch/-e, Russen, Russland, Putin... da muss einfach was dran sein!!!
    • Robi14 22.03.2017 08:56
      Highlight Highlight Nein... Du lügst..... nein Du... Neiiiiiiiiiiin, Du!
    • Toerpe Zwerg 22.03.2017 09:12
      Highlight Highlight Man wird sehen.
    • Olmabrotwurst 22.03.2017 09:24
      Highlight Highlight Blabla is much better then piffpaff (W.Churchill)
    Weitere Antworten anzeigen
  • michel. 22.03.2017 07:53
    Highlight Highlight Einfach mal so die vielleicht naive Frage: Was wäre denn so schlimm daran, wenn sich die Russische und die US-Regierung näher kommen? Wen die zwei Länder sich besser verstünden, wäre dies für den Rest der Welt ja nicht unbedingt schlecht, oder liege ich da völlig falsch?
    • Toerpe Zwerg 22.03.2017 08:21
      Highlight Highlight Auch nicht zwingend gut. Wenn sich die beiden grössten Militärmächte verbünden und die Welt aufteilen ... könnte es bald viele Krims geben.

      Darum geht es aber nicht. Es geht um Illegale Absprachen von vor der Amtsübernahme.
    • palito 22.03.2017 08:25
      Highlight Highlight grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich diese zwei regierungen näher kommen. dies ist nicht das problem. es geht ja um vieles mehr:
      - pot. wahlmanipulation
      - pot. korruption
      - pot. zugeständnisse von (zu dem zeitpunkt) nicht regierungsvertreter
      - etc.

      alles strafbare handlungen und das eine oder andere könnte Trump erpressbar machen (wenn er's nicht schon ist).
    • Dong 22.03.2017 09:18
      Highlight Highlight "Da braucht man überhaupt keine Angst vor ham, is das beste, was passiern kann"
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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