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In this July 16, 2018, photo, U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin, right, shake hands at the beginning of a meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland. Trump and Putin may have reached several historic agreements at their summit in Finland this week. Or, they may not have. Three days later no one is quite sure. With no details emerging from the leaders’ one-on-one discussion on Monday other than the vague outline they offered themselves, officials, lawmakers and the public in the United States in particular are wondering what, if anything, was actually agreed to. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Das nächste Treffen zwischen Trump und Putin steht fest. Bild: AP/AP

Trump will Putin im Herbst erneut treffen – im Weissen Haus

19.07.18, 22:37 20.07.18, 06:24


Trotz anhaltender Kritik an seinem Gipfel mit Wladimir Putin in Helsinki will US-Präsident Donald Trump den russischen Staatschef im Herbst in Washington treffen. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, teilte am Donnerstag auf Twitter mit, Trump habe den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton gebeten, Putin im Herbst in die US-Hauptstadt einzuladen

Es wäre Putins erster Besuch im Weissen Haus seit September 2005. Damals war George W. Bush noch US-Präsident.

Trump hatte am Donnerstag auf Twitter Kritik an dem Gipfel mit Putin in Helsinki zurückgewiesen und geschrieben: «Ich freue mich auf unser zweites Treffen, damit wir damit beginnen können, einige der vielen diskutierten Themen umzusetzen.» Trump steht wegen seiner Aussagen in Helsinki seit Tagen in den USA in der Kritik.

Trump hatte in den Tagen nach dem Gipfel mit Putin am Montag in Helsinki mit widersprüchlichen Aussagen, Dementis und Klarstellungen viel Verwirrung gestiftet. Im Zuge seines Zickzack-Kurses sagte Trump in einem Interview mit dem US-Sender CBS am Mittwoch (Ortszeit), er habe persönlich Putin davor gewarnt, dass die USA Einmischungen in künftige US-Wahlen nicht tolerieren würden. «Ich habe ihn wissen lassen, dass wir das nicht dulden können.»

Trump: «Es war ein Versprecher»

Auf die Frage, ob er Putin für die Einmischung bei der US-Wahl 2016 persönlich verantwortlich machen würde, antwortete er: «Das würde ich, weil er für das Land zuständig ist. Genauso, wie ich mich für verantwortlich halte für Dinge, die in diesem Land passieren.» Zuvor hatte Trump sich sowohl bei der Pressekonferenz mit Putin in Helsinki als auch am Rande einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Washington anders geäussert, dies später aber entweder als Versprecher oder Falschberichterstattung bezeichnet.Trumps erste Äusserungen legten nahe, dass er Erkenntnisse der US-Geheimdienste anzweifelt. Diese halten es für erwiesen, dass Russland sich in die Präsidentenwahl von 2016 eingemischt hat. Putin bestritt dies am Montag in Helsinki. Trump nannte Putins Dementi «extrem stark und kraftvoll».

Nach einem Bericht der «New York Times» sind Trump bereits zwei Wochen vor dessen Amtseinführung im Januar 2017 streng vertrauliche Geheimdienstinformationen gezeigt worden, wonach Putin persönlich Cyber-Angriffe auf die US-Wahlen angeordnet haben soll. Diese Informationen sollen unter anderem von einer Quelle aus dem engsten Umfeld Putins stammen. Trump habe sich widerwillig überzeugt gezeigt, berichtete das Blatt.

Erneute Medienschelte

Obwohl Trump in den vergangenen Tagen mit seinen widersprüchlichen Aussagen selbst die Kontroverse befeuert hatte, machte er am Donnerstag die Berichterstattung in einigen Medien dafür verantwortlich. Er warf ihnen dabei unter anderem Kriegstreiberei vor: «Die Fake-News-Medien wollen unbedingt eine grosse Konfrontation sehen, sogar eine Konfrontation, die zum Krieg führen könnte», schrieb er auf Twitter. Trump schien auch auf den Bericht in der «New York Times» angespielt zu haben.

Die sogenannten Fake-News-Medien erfänden Geschichten, ohne dafür Quellen oder Beweise zu haben, twitterte Trump. «Viele Beiträge, die über mich oder die guten Leute um mich herum geschrieben werden, sind reine Fiktion.» Mit Fake-News-Medien meint Trump pauschal alle, die nicht auf einer Welle mit ihm liegen oder kritisch über ihn berichten. Dazu gehören auch Zeitungen wie die angesehene «New York Times», die Jahr für Jahr mit Journalistenpreisen für ihre Qualitätsberichterstattung geehrt wird.

Parteiübergreifende Kritik

Trump wertete das Treffen mit Putin als Erfolg. «Ich denke, ich habe das bei der Pressekonferenz grossartig gemacht», sagte er CBS. In der Realität hatte Trump nach massiver parteiübergreifender Kritik, einem verheerenden Presseecho und auf Anraten von Beratern und engsten Vertrauten zumindest eine von mehreren umstrittenen zentralen Aussagen klarstellen müssen.

«Ich denke, dass wir viel erreicht haben», sagte Trump zu seinem Gespräch mit Putin. «Es war ein sehr gutes Treffen.» Dabei sei es unter anderem um die Nichtverbreitung von Atomwaffen, den Schutz Israels und die nukleare Abrüstung Nordkoreas gegangen.

Putin wertet Treffen als Erfolg

Auch Putin wertete das Treffen im Grossen und Ganzen als Erfolg. «Wir sind auf einem guten Weg», sagte er am Donnerstag bei einem Treffen mit seinem diplomatischen Korps in Moskau. «Wir werden aber die Entwicklungen genau beobachten, weil bestimmte Kräfte in den USA versuchen, die Ergebnisse kleinzureden und zu leugnen.» Russland sei offen für Kontakte mit den USA, obwohl die Beziehungen zu dem Land in einigen Bereichen so schlecht seien wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.

Putin sagte, er habe in Helsinki viele wichtige Dinge angesprochen. «Natürlich wäre es naiv zu glauben, alle Probleme in wenigen Stunden lösen zu können, die sich über die Jahre angesammelt haben», sagte er. «Als die grössten Atommächte haben wir eine besondere Verantwortung für die strategische Stabilität und Sicherheit.»

Konkrete Vereinbarungen gab es bei dem Gipfel nicht. Weil bei dem über zwei Stunden dauernden Privatgespräch nur Trump und Putin sowie deren Übersetzer anwesend waren und kein Protokoll geführt wurde, rätseln das politische Washington wie auch die Verbündeten in Europa, was eigentlich genau besprochen wurde. Die oppositionellen US-Demokraten fordern deshalb Aufklärung. (sda/dpa/kün)

«Idiot» oder «Fanboy» – Kritik an Trumps Auftritt mit Putin

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Trump besucht Grossbritannien

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Brikne, 20.7.2017
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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Torkar 20.07.2018 13:00
    Highlight ... zur Schlüsselübergabe?
    5 1 Melden
  • Vanessa_2107 20.07.2018 09:31
    Highlight Grundsätzlich ist es ja gut, dass sich die Beiden treffen, aber nicht 2 Stunden nur mit Dolmetschern. Nicht nur die Amerikaner auch der Rest der Welt will wissen, was für krumme Deals die zwei nicht ganz ehrlichsten, machtgeilen Menschen schmieden. So wird sich Trump dann auch nicht mehr winden- und zurückwinden müssen wie ein Wurm wegen dummblöder Aussagen. Trump versteht eh meistens nicht um was es geht, wenn es nicht um Geld geht. Und eines nicht vergessen, dem Orangen geht es eh nicht um den Weltfrieden, ihm geht es immer nur um sich selbst. Putin, denke ich, ist ähnlich einzuschätzen.
    7 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 20.07.2018 15:50
      Highlight Ich hoffe du verlangst auch bei sonstigen Treffen von Politikern komplette Transparenz?
      1 3 Melden
    • Vanessa_2107 20.07.2018 19:15
      Highlight @Sebastian - sonstige Politiker sind ja nicht Trump oder Putin und es kommt ja wohl selten vor, dass ein Präsident sich mit dem Präsidenten (des eigentlichen Erzfeindes) trifft und das nur mit Dolmetschern. Diesem Erzfeind wird ja z.B. auch noch vorgeworfen sich in die letzten Wahlen eingemischt zu haben. Dazu weiss man wie Trump es nicht immer so genau nimmt mit der Wahrheit....mir scheint das sind genug Gründe...
      0 1 Melden
  • AdrianB 20.07.2018 08:13
    Highlight "Theorie"
    Wäre es möglich das wir schon lange an der Nase herum geführt werden?
    Haben die Russen und die USA in wahrheit ein blendendes Verhältnis?
    Was wäre der Vorteil dieser grossen Lüge?
    3 0 Melden
  • el heinzo 20.07.2018 07:30
    Highlight Schon klar. Es wird Zeit, den nächsten Wahlkampf zu planen. Da würde ich mich vorher auch mit meinem Chef treffen wollen.
    2 1 Melden
  • rodolofo 20.07.2018 07:22
    Highlight Kein Wunder!
    Putin ist ja bald der einzige "Freund", den Trump noch hat.
    5 1 Melden
  • N. Y. P. 20.07.2018 06:48
    Highlight «Die Fake-News-Medien wollen unbedingt eine grosse Konfrontation sehen, sogar eine Konfrontation, die zum Krieg führen könnte»

    Hat dieser Mann eigentlich noch alle Tassen im Schrank ?
    Er ist nicht mehr Herr seiner Sinne.
    Donald Trump stellt ein nationales Sicherheitsrisiko dar.

    Was dieser Mann in 18 Monaten angerichtet hat auf nationaler und globaler Ebene. Es geht auf keine Kuhhaut.

    Er muss weg.
    10 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 20.07.2018 15:51
      Highlight Achja? Genau den Eindruch vermitteln sie aber..
      0 4 Melden
    • N. Y. P. 20.07.2018 16:57
      Highlight sie oder Sie ?
      2 1 Melden
  • Thinkdeeper 20.07.2018 06:06
    Highlight Es ist eigentlich logisch, dass die beiden Despoten die Nähe suchen.
    Die USA wie auch Russland sind serbelnde Grossmächte die, notfalls mit Gewalt und Stellvertreter Kriege, gegen das wirtschaftliche und militärisches erstärken anderer Länder vorgehen.
    Beide wenden die gleichen miesen und fiesen Tricks an und beide sind gegen China, Indien und Europa eingestellt.
    Syrien und die Krim gehören bereits Russland. Nordkorea zu China.
    Europa wird von Trump und dessen Sympathisanten systematisch erpresst, vorgeführt, verraten und zerschlagen um an dessen Tafelsilber und Kaufkraft zu gelangen.
    2 2 Melden
  • the guy who did nothing wrong 20.07.2018 00:40
    Highlight 4.Teil. Mal sehen ob Putin auf das anspringt. Mit Medvedev steht aber einer in seiner Regierung der prowestlich ist, eine Möglichkeit das Putin sich vom Eurasier zum Atlantiker wie zu Anfang bestrebt verwandelt. Die 🇺🇸 möchten zwar die Totaldominanz, wollen aber auch willige ehemalige Supermächte wie 🇫🇷🇬🇧 haben denen sie gewisse Einflusszonen sichern, aber immer unter der Prämisse, unter 🇺🇸 Kontrolle zustehen und nicht aufzumucken, das will man jetzt auch bei 🇷🇺. Ein Totalangriff auf 🇨🇳. Die 🇷🇺🇨🇳 Allianz ist sehrvweit. Die Trump Strategie könnte daher auch komplett failen.
    4 0 Melden
  • Huaw 20.07.2018 00:38
    Highlight Finde ich gut! Der tut nicht nur als ob!
    1 2 Melden
  • the guy who did nothing wrong 20.07.2018 00:24
    Highlight 3.Teil. Die Gruppe um Trump hat aber Gegner aus dem Neocon Lager die keine Halbstarken wie 🇷🇺 dulden wollen. Deren Zeil ist ein Jelzin ähnliches 🇷🇺 zu errichten oder es ganz zu zerstören. Gelingt aber nicht. Man will 🇨🇳 vom Zugriff auf Bodenschätze abschneiden, dazu braucht man 🇷🇺 im eigenen Lager. 🇨🇳 ist ein Rivale und die 🇺🇸 wollen keinen der deren Imperium in Frage stellen könnte. Mit 🇷🇺 wäre die Einkreisung 🇨🇳 extrem stark. Es ist besser gesagt ein Krieg der das gleiche Ziel hat, aber sie wollen andere Methoden. Man darf nicht glauben das irgendeine Gruppe für Frieden ist.
    3 1 Melden
  • the guy who did nothing wrong 20.07.2018 00:16
    Highlight 2.Teil. Ich denke das die Gruppe um Trump versucht, 🇷🇺 ins eigene Lager zu ziehen um die Macht zu vergrössern und um 🇷🇺 besser zu kontrollieren. Damit will man ein 🇷🇺🇨🇳 Bündnis sprengen und man hat 🇷🇺 Bodenschätze in Greifnähe. Das bedeutet das keine Eurasische Konkurrenz den🇺🇸 gefährlich werden könnte. Aber damit das gelingt muss man 🇷🇺 Halbstark lassen und ihnen etwas Spielraum geben. 🇨🇳 ist das Hauptziel. Die sind dran falls es klappen sollte. Man vergisst gerne das Putin in den Anfangsjahren den NATO Beitritt wollte. Wurde aber abgewiesen.
    3 1 Melden
  • the guy who did nothing wrong 20.07.2018 00:07
    Highlight 1.Teil. Es scheint als wären hier zwei „Parteien“ in den USA im „Krieg“.

    -Globalisten, die sind interessiert das es weiterhin Kriege rund um die Welt gibt am besten wenn es RU schadet. Die wollen auch Grenzen für alle Migranten abschaffen. Sie untergraben die Int Institutionen mit ihren Kriegen und den ausgelösten Strömen.

    -Isolationisten, wollen sich komplett abschotten und die „Allierten“ abstossen. Wollen Grenzmauern. Stellen alles in Frage und scheissen ebenfalls aufs Recht. Wollen aber keine Regime Changes und Interventionen. Soll die Welt um sich selbst kümmern.
    3 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 20.07.2018 15:53
      Highlight Gut beschrieben.
      2 1 Melden
  • roger.schmid 19.07.2018 23:42
    Highlight Diese Ankündigung ausgerechnet jetzt.. Putin hat Trump anscheinend ganz fest an den Eie.. im Griff.
    Ich kanns kaum erwarten, bis endlich die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Mueller scheint glücklicherweise auf gutem Weg.
    114 37 Melden
    • oerner 20.07.2018 08:20
      Highlight Die ganze Wahrheit kommt bei den Amis nie ans Licht!
      4 2 Melden
    • roger.schmid 20.07.2018 13:09
      Highlight @oerner: stimmt. Trotzdem bin ich optimistisch, dass das Lügengebilde zusammenbrechen wird. X-Leute sind am auspacken und es knirscht unüberhörbar im Gebälk.
      4 3 Melden
  • Asmodeus 19.07.2018 23:41
    Highlight So sieht's aus
    87 15 Melden
  • Ueli der Knecht 19.07.2018 23:28
    Highlight Eigentlich müssen die Trump-Gegner nur Putin davon überzeugen, dass es für Russland besser sei, wenn die Demokraten im Herbst die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus gewinnen werden.

    Ich meine, für Putin wäre es eine reizvolle Vorstellung, wenn sich seine Marionette Trump im Kongress nicht mehr durchsetzen kann, und gegen den wennmöglich gar ein Impeachment laufen wird. Und wenn er dann auch noch die Demokraten im Sack hat.

    Es würde mich nun interessieren, ob Putin vor oder nach dem 6. November Washington besuchen wird.
    22 26 Melden
  • wasihrnichtsagt 19.07.2018 23:00
    Highlight Vernünftig. Bin gespannt auf die Kommentare warum das doch wieder schlecht sein soll...
    34 89 Melden
    • Sophia 20.07.2018 00:05
      Highlight Wasdunichtsagst: Das schlechte daran ist nicht, dass sich die beiden Präsidenten der Grossmächte unterhalten, sondern wer sich da unterhält: Ein von Putin ins Amt gehiefter pathologischer Lügner und ein Massenmörder! Mich schauderts, dich nicht?
      9 8 Melden
    • reconquista's creed 20.07.2018 06:01
      Highlight Da Russland in jüngster Vergangenheit gezeigt hat, dass es an Macht und internationaler Einflussnahme stärker interessiert ist als an Frieden & Zusammenarbeit und da die Erfahrung zeigt, dass Trump sein Eigeninteresse und -vorteil über alles stellt, ist grosse Skepsis angezeigt, ob es hier wirklich um gute Beziehungen per se geht. Umso mehr, dass die beiden bewusst den genauen Inhalt des 4-Augen-Gesprächs verheimlichen.
      Leute, die sich leichtgläubig gute Beziehungen wünschen, wie eine Kandidatin an einer Miss-Wahl den Welrfrieden, werden mit grosser Sicherheit enttäuscht werden.
      10 8 Melden
    • rodolofo 20.07.2018 07:24
      Highlight Vernunft und Trump gehen nicht zusammen.
      Trump hält die Vernunft für Establishment.
      10 6 Melden
    • Jesses! 20.07.2018 07:26
      Highlight Für die Welt ist es schlecht. Für die beiden egoistischen, psychopathischen und machtgierigen Jungs ist es gut. Weiter so. Die Wirtschaft, Umwelt & die Gesellschaft bleiben bei diesen üblen Spielen auf der Strecke. Irgendwann kommt alles ans Licht. Hoffentlich bald.
      9 6 Melden
    • Hoppla! 20.07.2018 07:40
      Highlight Weil es weniger um Inhalte (z.B. Krim, Ostukraine, andere von Russland besetzte Gebiete (dürfte man auch mal ansprechen), Syrien, Nordkorea, Menschenrechte, Handelshemmnisse,...) als viel mehr um eine Bromance zwischen einem de facto-Diktator und einem dikatorliebenden Präsidenten geht.

      Ansonsten gebe ich dir recht: Mit dem "Gegner" reden und ihn verstehen ist sicherlich positiv.
      9 6 Melden
    • Datsyuk 20.07.2018 07:52
      Highlight Und mich würde interessieren, wad du an Trump vernünftig findest.
      11 3 Melden
    • wasihrnichtsagt 21.07.2018 22:20
      Highlight Vernünftig ist, dass man redet und sich nicht als Feinde bezeichnet. Keiner von uns will erleben was unsere Ur- und Grosseltern erleben mussten. Und dieser Blödsinn, dass die Russen den Trump zu verantworten haben mag ich nicht mehr hören. Hätte Hillary dem Sanders Platz gemacht wäre es kaum soweit gekommen. Clinton war auch eine verlogene selbstsüchtige Kriegstreiberin.
      0 2 Melden
    • reconquista's creed 21.07.2018 22:44
      Highlight Sie klingen - sehr plakativ ausgedrückt - wie eine Miss World Kandidatin die sich den Weltfrieden wünscht.
      Vernünftig ist, zu fragen weshalb ein US Präsident die Medien als Feinde des Volkes und die EU als Feinde bezeichnet, diesen Ausdruck gegenüber Putin aber scheut wie der Teufel das Weihwasser.
      Oder warum beleidigt Trump via Twitter fast ausnahmslos die ganze Welt (politische Gegner, Republikaner, Obama, Bush, McCain, den Papst, Medien, Mexico, Venezuela, Afrika, Merkel, Footballspieler, Kim...) aber NIEMALS Putin?
      2 1 Melden
    • reconquista's creed 21.07.2018 22:54
      Highlight Will sagen, wenn ein US-amerikanischer und ein russischer Präsident ein Gespräch haben, wäre das eigentlich sehr vernünftig und wünschenwert.
      Wenn aber ein machthungriger, skrupelloser Ex-KGB-Agent und ein rückgratloser, lügensüchtiger Immobilienhai, dessen persönlicher Vorteil ihm immer am wichtigsten ist (und der schon duzende Male sich vor Gericht wegen Betrug etc. verantworten musste und gerade einer Ermittlung ausgesetzt ist) miteinander geheime Deals unter 4 Augen machen, ist das höchst bedenklich.
      Vor allem wenn Trump im Anschluss verkündet er folge Putin mehr als seinem Regierungsstab
      2 1 Melden
    • wasihrnichtsagt 21.07.2018 23:48
      Highlight Gute Frage, wäre es besser er würde auch Putin beschimpfen?
      Trump gehört weg, einverstanden. Die Hetze gegen Russland lehne ich ab. Und ja, ich bin für Frieden, was ist falsch daran? Was ist falsch gegen den Irakkrieg gewesen zu sein, was ist falsch gegen den illegalen Krieg gegen Lybien gewesen zu sein? Warum nicht mal vor der eigenen, westlichen Haustür kehren? Wie wäre es wenn wir mal reflektieren statt zu hetzen...
      1 2 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 08:17
      Highlight @ wasihrnichtsagt
      Theoretisch hast Du ja recht.
      Aber praktikabel ist das, was Du vorschlägst, nicht.
      Das ist wie mit einem Stalker:
      Der sagt auch immer wieder treuherzig, er wolle doch nur reden.
      Aber sobald er den Fuss in der Türe hat, will er ganz in die Wohnung seiner "Gesprächsparnerin" eindringen und das Kommando übernehmen!
      Du kannst das testen, indem Du ein wenig nachgibst und dann beobachtest, wie der Stalker reagiert. Will er sofort weiter vordringen und noch mehr herausholen, dann musst Du den Kontakt ein für alle Mal ABBRECHEN!
      Mit Gewalttätern ist nicht gut Kirschen essen...
      2 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 22.07.2018 10:31
      Highlight @rodolfo statt ein Argument zu bringen, kramst du irgend eine groteske Metapher aus. Trink nen Kaffe vor dem kommentieren ;)
      1 1 Melden
  • Melker Spitzwegerich 19.07.2018 22:58
    Highlight Hoffentlich ausreichend Zeit um etwas angestrengter an seiner Flatterhaftigkeit zu feilen um nicht wieder zurück und um die Ecke rudern zu müssen...
    51 11 Melden
    • el heinzo 20.07.2018 07:31
      Highlight Was Hänschen nicht lernt...
      4 1 Melden
  • N. Y. P. 19.07.2018 22:43
    Highlight Das macht jetzt wirklich keinen Sinn.

    Das sollte Donald Trump schon seinem Nachfolger überlassen, ob er Putin ins Weisse Haus einladen will.
    39 21 Melden
    • Ueli der Knecht 19.07.2018 23:58
      Highlight Trumps Mietvertrag im Weissen Haus läuft bis Anfang 2021. Er wird vermutlich bis dahin dort wohnen bleiben. Es sei denn, man kriege vielleicht nächstes Jahr doch mal noch ein Impeachment auf die Beine. Aber selbst dann ist nicht zu erwarten, dass Trump das Weisse Haus bald räumen wird.
      7 3 Melden
    • N. Y. P. 20.07.2018 11:41
      Highlight Mietvertrag !

      Herrlich.

      Den Rundgang vor dem Einzug haben ja die Obamas mit ihm gemacht.
      5 0 Melden
  • MeineMeinung 19.07.2018 22:42
    Highlight Eigentlich ist es ja was gutes, dass sich Russland und die USA annähern, aber leider ist Trump zu einfältig um zu begreifen, dass er von Putin über denTisch gezogen wird!
    91 28 Melden
    • Tilman Fliegel 20.07.2018 05:01
      Highlight Ist das wirklich gut? Wenn Trump dafür die NATO auflöst und die zwei z. B. Europa unter sich aufteilen? Immer noch gut?
      7 6 Melden
    • reconquista's creed 20.07.2018 06:07
      Highlight Bin einverstanden.
      Aber vielleicht merkt ers, kann aber nicht anders. Was, wenn die Russen Beweise für Muellers Ermittlungen (ihre Zusammenarbeiten mit seinem Team) hätten? Das wäre ein starkes Druckmittel Putins weil Trump um ein Impeachment fürchten müsste da seine witch hunt-Theorie öffentlich zerbrechen würde.
      Putin droht dies zu leaken und Trump macht Eingeständnisse.
      Ich weiss, alles Spekulationen aber es macht mir den Eindruck Trump sitzt iegendwie tief in Putin Tasche und diese angebliche Video halte ich für Quatsch.
      5 5 Melden
    • Posersalami 20.07.2018 08:46
      Highlight In wie fern wird hier jemand über den Tisch gezogen?

      Gibts zu der plumpen Anschuldigung auch noch eine Erklärung, Fakten usw?
      4 6 Melden
    • Slavoj Žižek 20.07.2018 10:34
      Highlight Niemand will Europa aufteilen, niemand fordert das. Das ist ein Gespest.
      5 4 Melden
    • MeineMeinung 20.07.2018 10:36
      Highlight Paranoia much......
      2 3 Melden
    • PaLve! 20.07.2018 10:40
      Highlight Wäre doch eine pazifistische Utopie, würde sich die Nato auflösen...
      2 5 Melden
    • reconquista's creed 22.07.2018 03:40
      Highlight Palve, was, wenn wir in Osteuropa ohne NATO noch ein paar Krims bekämten (Tschetschenien, Transnistrien)? Das wäre nicht sehr pazifistisch.
      Oder sagen sie mir ein Argument, dass Putin zur Einverleibung der Krim vorbrachte (gehörte zur Udssr, es wird teilweise russisch gesprochen, es hat eine gewisse Anzahl Russischer Staatsbürger), dass nicht auf andere osteuropäische Staaten (z.B. Baltikum) zutrifft?
      1 2 Melden
    • reconquista's creed 22.07.2018 03:48
      Highlight Nebst dem dauernden “NATO is obsolet“-Geschwafel von Donnie gab es nach dem Putintreffen der nächste Hammer.
      Der Kern der NATO ist die Beistandspflicht. Diese hat Trump jetzt in einem Interview mit fox in Frage gestellt, mit dem Beispiel er verstehe nicht warum er Montenegro beistehen sollte.
      Zufälligerweise ist/war der Beitritt Montenegros Putin ein Dorn im Auge.
      Honi soit qui mal y pense, wie die Engländer so gerne sagen...
      1 2 Melden
  • kleiner_Schurke 19.07.2018 22:42
    Highlight Die glorreichste, pyramidonalste, beste Einladung aller Zeiten und aller Präsidenten (at first try) in weisseste Haus aller Zeiten.
    59 21 Melden
    • rodolofo 20.07.2018 07:34
      Highlight In einem Rassistischen Sinn ist das Weisse Haus ja tatsächlich wieder sehr weiss geworden seitdem "der im Ausland geborene Muslim" mit seiner sogar noch schwärzeren Frau (Jesses Maria! 10 Vater Unser und 3 Ave Marias!) wieder von da ausgezogen sind.
      Dabei wird mir wieder mal bewusst, was diese tollen Amerikaner mal hatten, bevor sie sturzbesoffen nach rechts über die Böschung und dann weit hinaus in die Gottverlassene Pampa des Wilden Westens gerast sind, obwohl die Strasse nur zwei fahrbare Richtungen hatte:
      - Gerade aus mit Hillary Clinton
      - Abzweigung nach links mit Bernie Sanders
      9 1 Melden
    • kleiner_Schurke 20.07.2018 10:18
      Highlight Ja ich habe das weiss eher das weisser als weiss aus der Omo Werbung im Sinn gehabt. So wie Trump immer und überall der Beste ist.
      4 2 Melden

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