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Trumps Vollstrecker treten den Dienst an – und beginnen mit der radikalen Kehrtwende

Erstmals seit der Wahl tritt der neue US-Kongress zusammen. Die Republikaner sind mächtig wie lange nicht. Gleich in den ersten Wochen wollen sie eine radikale Kehrtwende einleiten.

03.01.17, 09:46 04.01.17, 09:42

Veit Medick, Washington



FILE - In this Jan. 13, 2015 file photo, House Ways and Means Committee Chairman Rep. Paul Ryan, R-Wis., left, joined by Rep. Tom Price, R-Ga., heads to a meeting of House Republicans on Capitol Hill in Washington. When President-elect Donald Trump takes office in January, Republicans will have the opportunity to do something they have desired for years - overhaul Medicaid, the program that provides health care to millions of lower-income and disabled Americans. Republicans have argued that states have little incentive to keep expenses under control, because no state pays more than half the total cost. Both Ryan and Trump’s pick for secretary of health and human services, Price, want to switch to block grants.  (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Paul Ryan startet ins neue Jahr – für ihn ein gutes. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Ein Artikel von

Die Macht der Republikaner könnte grösser kaum sein: Sie kontrollieren beide Kammern im Kongress und stellen mit Donald Trump nach acht Jahren wieder einen eigenen Präsidenten. Die Amerikaner, so formuliert es Paul Ryan, der Spitzenmann im Abgeordnetenhaus, «haben eine vereinte Regierung» gewählt.

Die massiven Gräben, die sich während des Wahlkampfs zwischen Trump und führenden Republikanern auftaten, erwähnt Ryan vorsichtshalber nicht. Es soll jetzt vorangehen, und zwar schnell. Am Dienstag tritt erstmals der neue Kongress zusammen. Und noch bevor Trump am 20. Januar seinen Schwur ablegt, wollen Ryan und sein Senatskollege Mitch McConnell die Grundlage für die politische Wende schaffen, von der sie seit Jahren träumen und die Trump im Wahlkampf versprochen hat.

Zentrale Errungenschaften aus Barack Obamas Präsidentschaft sollen gleich in den ersten Wochen und Monaten zurückgedreht und konservative Prestigeprojekte umgesetzt werden. Das Tempo ist dabei durchaus ein wichtiger Faktor: Je mehr in der Anfangszeit gelingt, desto leichter kann sich Trump als Garant des Wechsels inszenieren.

Taktisch könnte die Lage kaum besser sein für die Republikaner: Die Demokraten sind schwer verunsichert, haben in beiden Kammern den Generationenwechsel verschlafen und zeigen sich gespalten in der Frage, ob Blockade oder die Suche nach Gemeinsamkeiten die richtige Strategie gegenüber Trump ist.

FILE - In this Nov. 10, 2016 file photo, President-elect Donald Trump and House Speaker Paul Ryan of Wis., pose for photographers after a meeting in the Speaker's office on Capitol Hill in Washington. For eight years, a leaderless Republican Party has rallied around its passionate opposition to President Barack Obama and a rigid devotion to small government, free markets and fiscal discipline. No more. On the eve of his inauguration, Donald Trump is remaking the Republican Party in his image, casting aside decades of Republican orthodoxy for a murky populist agenda that sometimes clashes with core conservative beliefs.   (AP Photo/Alex Brandon, File)

Trump und Ryan. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Den Republikanern kommt zudem entgegen, dass sie – anders als Obama – nicht von grossen Krisen abgelenkt sind. Der Demokrat musste sich nach seiner Amtseinführung 2009 zunächst einmal lange mit der Finanzkrise auseinandersetzen. Angesichts der verhältnismässig stabilen Wirtschaftslage können Trump und seine Leute sich von Tag eins an auf ihre Lieblingsvorhaben konzentrieren.

Drohende Konflikte

Ganz einfach wird es trotzdem nicht, das ist vielen Republikanern klar. Bei Obamas Gesundheitsversicherung etwa fehlen Alternativkonzepte bislang fast vollständig. Einige in der Partei fürchten, dass eine Abwicklung der Reform die eigene Klientel treffen und für ähnlich viel Chaos sorgen könnte wie ihre Einführung.

Zudem drohen Konflikte zwischen Trump und der Parteiführung im Kongress: In der Steuerpolitik gibt es erhebliche Differenzen in der Frage der Gegenfinanzierung. Bei der Sozialversicherung etwa hatte Trump angekündigt, das bestehende System nicht anfassen zu wollen, aus Sicht von Ryan bedarf es einer radikalen Reform. In Fragen der Grenzsicherung zu Mexiko hoffen zwar Teile der Partei darauf, dass Trump seine Mauerbaupläne noch etwas abschwächt. Bislang gibt es dafür allerdings keine Anzeichen.

Die Demokraten wollen sich zunächst einmal auf die Anhörungen von Trumps Kabinettskandidaten konzentrieren. Bei einigen Anwärtern, etwa Exxon-Mobil-Chef Rex Tillerson, den Trump gern als Aussenminister hätte, dürfte es Streit geben. Tillerson zu verhindern wird für die Demokraten schwierig – ein Umstand, an dem sie selbst Schuld sind: Auf dem Höhepunkt ihrer Macht schränkten Obamas Helfer im Senat vor einigen Jahren in Personalfragen die Blockademacht der Minderheit ein. Kandidaten können inzwischen mit einfacher Mehrheit von 51 Stimmen abgenickt werden.

Immerhin: Für Mittwoch hat sich bei den Demokraten ein prominenter Gast angesagt – der scheidende Präsident Obama. Einziges Thema ist die Frage, wie sich die Gesundheitsreform retten lässt.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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111
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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Platon 03.01.2017 14:48
    Highlight Finde ich irgendwie noch fair. "Ihr habt Trump gewählt, nun bekommt ihr auch kein anständiges Zmittag".
    George Bernard Shaw sagte dazu einmal: "Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.“
    73 10 Melden
    • karl_e 03.01.2017 23:08
      Highlight Der gute alte Shaw war ein Meister der Satire.
      Aber recht hat er: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Gilt ganz gewiss in Demokratien wie CH, USA etc., aber auch in Ungarn oder in der Türkei.
      9 1 Melden
  • Radesch 03.01.2017 14:21
    Highlight Oh mann, das wird noch spannend...

    Wisst ihr, was ich einfach nicht verstehe? Wie kommen denn die Leute auf die Idee, dass wenn man Geld von Sozialleistungen, von der Entwicklungshilfe, usw... abzieht, ihnen auch nur ein einziger Cent zu gute kommt?

    Schauen wir uns doch mal die Schweiz oder Amerika vor 30 Jahren an. Da gab es keine riesige Flüchtlingswelle aus Asien und Afrika, war unsere/deren Gesellschaft reicher?

    Nein! Genau das ist der Punkt, wenn wir eine rechts-Regierung haben, werden den Armen die Flügel gestutzt während die Wirtschaft deftige Boni einfährt. Einfach zum kotzen.
    87 18 Melden
  • Chrigi-B 03.01.2017 14:04
    Highlight Toll! Dem 1% werden die Steuern gesenkt und als verspätetes Silvästerpäkli öffnet Casino Wallstreet erneut😂👏. Am Ende haben wir das gleiche Problem wie vor ein paar Jahren🙈 Die Banken wackeln, die Bonzen kassieren nochmals mit beim Absturz der Börse und am Ende bezahlen die 99%.
    82 11 Melden
    • Chili5000 03.01.2017 15:17
      Highlight Und dann kommt ein Demokrat der zu retten versucht was noch zu retten ist, macht sich damit unpopulär (siehe Obama) und sobald die Wirtschaft einigermassen stabil ist kommt der nächste rechtspopulist und alles fängt von Vorne an....
      94 10 Melden
    • Froggr 03.01.2017 15:32
      Highlight Das sagt die Theorie. Aber eben, die Theorie ist nicht gleich die Realität.
      10 43 Melden
    • Firefly 03.01.2017 16:01
      Highlight @Froggr nein, das sagt nicht die Theorie, das sagt die Realität bzw. die neuere Geschichte.

      Die Theorie war, dass Deregulierung in allen Bereichen allen zugute kommen würde. Also deregulierte man alles - und jetzt kommen die Fakten - bis die Infrastruktur rostete und Banken wankten und fielen, alle ihre Häuser verloren und so weiter.
      49 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 03.01.2017 13:24
    Highlight Das war ja in etwa so zu erwarten. Leider werden die fanatischen Wähler nicht merken, dass genau diese Politik und dieser Raubtierkapitalusmus sie ins Elend treibt. Solange einer schön eine Flagge umarmt und mit dem Vokabular eines Drittklässlers einen Sündenbock präsentiert, kann er von seiner goldenen Toilette weiter Unsinn twittern während sich seine Wähler um die Brosamen prügeln die von den gütigen Superreichen niederrieseln. Dies hat schon auch etwas mit Ignoranz zu tun. Allerdings muss man den Amerikanern zugestehen, dass bei dieser Wahl auch die Alternative nicht berauschend war.
    79 6 Melden
    • ThePower 03.01.2017 15:32
      Highlight Wollte auch so etwas schreiben, aber das hast du viel besser gemacht. Darum schliesse ich mich einfach deinem Kommentar an👍🏻😎
      34 1 Melden
    • indubioproreto 03.01.2017 16:58
      Highlight Super Kommentar!
      22 1 Melden
  • lilie 03.01.2017 13:18
    Highlight Die Demokraten überlegen jetzt, ob sie den Konsens suchen oder Trump blockieren sollen.

    Ich fand ja die Blockiererei der Republikaner während Obamas Regentschaft mehr als kindisch. Insbesondere, da Obama (zumindest in der Anfangszeit) durchaus kompromissbereit gewesen wäre.

    Aber bei Trump weiss ich nicht recht. Da ist Blockieren vielleicht wirklich die einzige Möglichkeit.

    Ich hoffe, dass die Demokraten genug Mumm in den Knochen haben, sich zu verweigern, wenn Trump etwas Blödsinniges ansteuert - aber hoffentlich auch souverän genug, die Dinge laufen zu lassen, wenn seine Ideen ok sind.
    50 9 Melden
  • Hoppla! 03.01.2017 12:55
    Highlight Rein so nebenbei bemerkt:

    Es ist schön wie in den Kommentaren diskutiert wird. Aber leider erinnern mich diverse Pauschalisierungen an Blick-Schlagzeilen und SVP-Plakate oder könnten von Herrn Trumps Twitteraccount höchstpersönlich stammen.

    - Die Rechten
    - Neoliberale
    - Heuschrecken
    - Patrons
    - Die Reichen
    - Das Establishment
    usw.

    Und teilweise ist dem Verfassen die Bedeutung der "Klassifizierung" wohl nicht einmal bekannt. Hauptsache ein Schimpfwort kann rausgehauen werden.
    29 34 Melden
    • 7immi 03.01.2017 13:36
      Highlight es ist eben nie das selbe, wenn zwei das gleiche tun...
      für die einen sind "die reichen" schuld, für andere "die rechten", "die ausländer", "die linken", usw. der vorteil an schuldzuweisungen ist, dass man alles abschieben kann und nie vor der eigenen haustür kehren muss. das eigene ideologiekartenhaus kann so geschützt werden und der fortschritt kann einem nichts anhaben. so ist es nunmal, von links bis rechts, grün bis blau... es gibt nichts komfortableres, als sich sicher zu sein, dass die eigene meinung die einzig richtige ist.
      28 2 Melden
    • elmono 03.01.2017 13:45
      Highlight Neoliberale Heuschrecken, welche durch das Wallstreet-Establishment vertreten werden, passen sehr gut zusammen. Nur der Begriff des Patrons ist für mich in dieser Diskussion nicht angebracht. Ein Patron trägt Verantwortung für sein (wirtschaftliches) Handeln. Die neoliberalen Heuschrecken der Wallstreet kommen straffrei davon und stopfen sich dabei erst noch die Taschen voll. Ich bin sehr gespannt wie lange es geht, bis die UBS & CS wieder dick ins Investmentbanking einsteigen.
      32 4 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 14:15
      Highlight Sind denn für Dich diese Ausdrücke (die Linken, die Grünen und die Bürgerlichen hast Du noch vergessen) alles Schimpfworte?
      Ich lese etliche Sachbücher zur Wirtschaft+Gesellschaft und finde immer wieder diese "Schimpfworte". Da es sich um namhafte Bücher handelt sehe ich nun die Zuweisung dieser Worte zur Sparte Schimpfworte nicht als gegeben.
      17 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 03.01.2017 12:24
    Highlight Zurück ins Mittelalter.Jetzt haben wieder Patrons und unbelehrbare Dummköpfe das Sagen.Die haben in der Regel von der Geschichte nichts gelernt.Das ist brandgefährlich.
    78 23 Melden
    • Froggr 03.01.2017 15:36
      Highlight Hauptsache beleidigen. Aber daran denken, dass man vielleicht auch selbst dazu beigetragen hat, das kommt nicht in Frage, oder?
      6 25 Melden
    • Fabio74 03.01.2017 17:19
      Highlight @Froggr Jeder der Trump wählt ist dafür selbst verantwortlich. Gilt auch für jeden der Nazis wählt.
      Das Abschieben der Verantwortung auf andere ist kindisch.
      14 5 Melden
    • Froggr 03.01.2017 19:39
      Highlight Fabio: Ja das ist klar. Die Frage nur: Warum wählt man Trump? Die Antwort ist klar.
      1 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 03.01.2017 12:00
    Highlight Ich mag Obama sehr, vor allem seine natürliche Art. Aber sind wir mal ehrlich, auch seine Politik war nicht über alle Zweifel erhaben!
    Geben wir Donald Trump eine Chance als Präsident, denn die hat jede demokratisch gewählte Person verdient. Er wird nicht alles perfekt machen, ganz und gar nicht. Aber alles wird auch nicht schlecht sein. Also hören wir doch mit der Schwarzmalerei auf und schauen in einigen Monaten wo die Welt und die USA stehen.
    37 70 Melden
    • Hoppla! 03.01.2017 12:42
      Highlight Ja, was soll da auch grosses passieren? Locker durch die Hose atmen und zuschauen... ;-)
      23 13 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 12:47
      Highlight Es wird nicht schwarz gemalt, es wird gewertet was er vor hat und das ist so ziemlich nichts Gutes für eine Vielzahl von Amerikanern. Nicht dass er gegen das Establishment ist, das ist eh eine Nebelpetarde, denn er ist ein Teil dieses Establishments.

      Man kann auch im Voraus gewisse Rückschlüsse ziehen, das sollte nicht verboten sein ausser man sei der Meinung dass man immer zuerst das Resultat kennen sollte bevor man etwas entscheidet oder beurteilet, dann aber GUTE NACHT Zukunft.

      Die Staaten brauchen eine Minderung der Ungleichheit und nicht den Freipass für die Ungleichheit.
      35 5 Melden
    • phreko 03.01.2017 15:17
      Highlight JJ17, kannst du mir kurz die "Checks and Balances" erklären? Dankeschön.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 03.01.2017 11:49
    Highlight Selbst das Schulmittagessen wollen die Republikaner wieder streichen. Es soll einfach den Ärmeren der letzte und hinterletzte kleine Vorteil gestrichen werden. Keinen Cent für die Benachteiligten. Mann o Mann, wie kann man so kaltherzig sein.
    154 17 Melden
    • Fabio74 03.01.2017 12:03
      Highlight So funktionieren die Rechten global. Sündenböcke sind die Ausländer und Minderheiten. Profitieren tun die Reichen. Zahlen die Armen.
      107 17 Melden
    • Amaretro 03.01.2017 12:51
      Highlight https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article119498924/Michelle-Obamas-Schulessen-schmeckt-nach-K.html

      was ändern heisst nicht zwingend das es schlechter wird.
      20 5 Melden
    • wasylon 03.01.2017 14:50
      Highlight Besser man hätte das Geld in die Ausbildung der Schulköche investiert. #ThanksMichelleObama
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 03.01.2017 11:25
    Highlight Ich verliere meine Krankenkasse und meine Kinder das Mittagessen in der Schule.

    Aber dafür habe ich das Establishement bestraft, das war es mir wert! Und wenn ich Geld hätte, müsste ich jetzt weniger Steuern zahlen. Das ist doch viel wichtiger als Krankenkasse und Mittagessen!

    Wenn die Reichen keine Steuern mehr bezahlen müssen und es keine Sozialleistungen mehr gibt, dann geht es denn Ärmeren nämlich viel viel besser!

    Der Donald (reicher Mann) hat das gesagt. Im Gegensatz zu Hillary (reiche Frau) ist er einer von uns unten vom weissen Arbeiter-Volk, deshalb muss das ja stimmen!
    195 11 Melden
    • Sapere Aude 03.01.2017 14:44
      Highlight "[...] die müssen dafür aber auch nicht jeden Tag arbeiten gehen."

      Natürlich ist Arbeitslosigkeit eine schöne Sache, die sich jeder wünscht.
      33 0 Melden
    • manhunt 03.01.2017 15:08
      Highlight @jonverbal: natürlich müssen auch arbeitslose in die 99% mit einbezogen werden. meist sind das menschen, deren stelle zwecks "gewinnmaximierung" "ausgelagert" wurde. eine tatsache welche vor allem die amerikanische industrie betrifft. aber klar doch, die schwachen davon zu überzeugen, die noch schwächeren hätten schuld an der misere, hat mittlerweile system. ein system welches wunderbar funktioniert.
      25 0 Melden
    • meine senf 03.01.2017 16:14
      Highlight Zitat aus einem anderen Watson-Artikel von heute:

      «Menschen wählen nicht zwischen Dingen aus. Sie wählen zwischen der Beschreibung der Dinge aus.»
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 03.01.2017 11:19
    Highlight Also geht es unter dem Strich darum, die Regeln welche die Republikaner selber für ihre Blokadepolitik in den letzten acht Jahren gebraucht haben zu umgehen und die Regulierung der Finanzelite aufzuheben. Das Establishment wirds freuen.
    109 1 Melden
  • FrancoL 03.01.2017 11:11
    Highlight Ich denke in wenigen Monaten werden die Reps und Trump im Gleichschritt laufen und weiter eine Politik der Ungleichheit vorantreiben. Das können sie nun bestens mit den Mehrheiten in beiden Kammern. Demokratie ist Demokratie, Mehrheit befiehlt auch wenn es den vielen Rep/Trump-Wählern nichts bringen wird.
    Viel Schall und Rauch, viel Hetze gegen das Establishment und dann geht man doch wieder Hand in Hand auf den Weg der Ungleichheit.
    Schuld sind natürlich die Demokraten wenn das Resultat mehr als dürftig ausfällt.
    Aber wir haben da nichts zu tadeln, denn wir gehen stramm den gleichen Weg.
    107 7 Melden
  • elmono 03.01.2017 11:08
    Highlight Deregulierung des Finanzmarkts. Der Mensch lernt echt nie was aus der Vergangenheit. Biireweich.
    119 3 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 11:48
      Highlight Wieso auch? Die Menschen folgen in Scharen denen die nichts lernen wollen oder mögen.
      63 4 Melden
    • walsi 03.01.2017 12:32
      Highlight Würden die Menschen aus der Vergangenheit lernen sähe die Welt heute anders aus.
      38 1 Melden
    • Suchlicht 03.01.2017 14:06
      Highlight Schon Gandhi wusste: Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
      22 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 03.01.2017 11:07
    Highlight In den USA bricht ein dunkles Zeitalter an. Freie Bahn für die totale Rücksichtslosigkeit. Solidarität? Verantwortung für künftige Generationen? Schutz der Natur? Ha! Lächerliche Ideen von Gutmenschen und Weicheiern. Es lebe das Reich der Reichen! Nach uns die Sintflut!

    Vor etwa 220 Jahren hat man die Monarchie geköpft und an Laternen gehängt. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber ich gehe davon aus, dass die Dekadenz des heutigen Geldadels eines Tages wieder zu heftigen gesellschaftlichen Eruptionen führen wird.
    128 8 Melden
    • Radesch 03.01.2017 14:27
      Highlight "Geschichte wiederholt sich nicht"

      Das sehe ich anders. Diese Stimmung in der Bevölkerung gab es schon mal. Sorgen gehören ernst genommen, ohne Frage, aber wie erklärt mir ein Rechter, dass in Regionen wo viele Ausländer leben, die Leute scheinbar kein Problem mit diesen haben (grosse Städte sind alle Rot grün dominiert), während auf dem Land rechts gewählt wird. Das sind doch keine Sorgen, das ist getarnte Fremdenfeindlichkeit.
      23 2 Melden
    • Linus Luchs 03.01.2017 15:52
      Highlight @Radesch: In der Geschichte hast du immer eine andere Ausgangslage: andere innen- und aussenpolitische Konstellationen, andere technische Möglichkeiten, eine andere Dynamik.
      Aber ich bin auch der Meinung, die Menschen reagieren wiederholt nach den gleichen psychologischen Gesetzmässigkeiten. Deshalb vergleiche ich ja die Ausgangslage der Französischen Revolution mit dem, was sich heute durch die Gewissenlosigkeit der Superkapitalisten zusammenbraut. Wenn der Anteil der Menschen auf der Verliererseite ein gewisses Mass erreicht hat und das Geschwätz der Ausbeuter durchschaut wird... Wer weiss?
      9 1 Melden
    • Majoras Maske 03.01.2017 16:55
      Highlight Stadt und Land leben eben in zwei verschiedenen Filterblasen und das mein ich nicht auf Facebook sondern auf die Lebensart bezogen.

      Das Vorurteil, dass die ländlichen Gebiete fremdenfeindlicher wählen, weil sie weniger Ausländer haben, stimmt nur bedingt. Viele Kleinstädte haben auch Ausländeranteile zwischen 20 - 30%. Diese Städte waren häufig FDP/CVP-Hochburgen, welche von der SVP erobert wurden. Inzwischen kippen sie aber ins "Mitte-Links-Lager". Liegt wohl weniger an den Ausländern, sondern an einer neuen (gross-)städtischen Identität (?). Wählen ist auch eine Art Selbstbestätigung.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FN-2187 03.01.2017 10:58
    Highlight Sollen sie machen. Wenn das amerikanische Volk Trump und andere ultra neoliberale Politiker wählt, sollen sie ruhig sehen was sie damit ausgelösen. Sollen sie Obamacare rückgängig machen. Man wird sehen wie beliebt das danach ist.
    Demokratie und eine liberale Gesellschaft ist nicht gratis. Man muss sie verteidigen und dafür kämpfen. Das selbe in Europa und in der Schweiz. Die USA und England haben sich diese Jahr so krass ins eigene Fleisch geschnitten.
    Wir müssen ganz genau aufpassen, das wir nicht gleichwertige Dummheiten begehen.
    97 6 Melden
    • bildner 03.01.2017 11:42
      Highlight Obamacare ist aber ein sehr schlechtes Beispiel, weiss bis heute nicht was daran so gut sein soll.
      12 70 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 11:51
      Highlight Aufpassen ? Auf was genau? Wir folgen ja den Amis auf Schritt und Tritt. Eine Mehrheit stütze bei uns den Neoliberalen Kurs in der Wirtschaft, die SVP gewinnt Wahlen, das Establishment legt sich mit der SVP ins Bett und die unteren Schichten erkennen nicht dass der Geldadel der SVP sie verarscht.

      Also nicht tadeln, besser hingucken und versuchen es besser zu machen.
      44 3 Melden
    • Radesch 03.01.2017 14:35
      Highlight @FrancoL

      Normalerweise lese ich gerne deine Kommentare und schätze deine Meinung. Hier muss ich dir jedoch widersprechen:

      die SVP ist bei uns zwar die stärkste nicht aber die alleinherrschende Partei. Mit gut 30% kann die SVP alleine nicht viel ausrichten und man sieht, dass sich sogar die FDP mittlerweile stark von ihr distanziert (empfinde ich zumindest so).

      Wo ich dir recht gebe ist dieses "Elite, Establishment schlecht" Gelaber. Wenn weniger Geld in den Sozialstaat geht, heisst das nicht, dass der Mittelstand davon profitiert. Genau das scheinen sehr viele SVP wähler nicht zu wissen.
      18 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 03.01.2017 10:47
    Highlight Es soll jetzt ennet dem Teich ja niemand von den Büezern jammern, die Trump gewählt haben.
    Nichts, aber auch gar nichts, was jetzt ins Rollen gebracht wird, wird dem kleinen Mann helfen.
    Heuschrecken der Hochfinanz (Goldmann Sachs) und das who is who der Ölindustrie hockt jetzt im Epizentrum der Macht.

    Also, anschnallen..
    100 8 Melden
  • sentir 03.01.2017 10:45
    Highlight Gestern standen wir am Abgrund.
    Heute sind wir einen Schritt weiter...
    84 5 Melden
  • Lord_ICO 03.01.2017 10:44
    Highlight Die Republikaner werden also dem Raubtierkapitalismus, der in den USA zur Finanzkrise 2009 führte keine Steine mehr in den Weg legen. Die nächste Krise, die dadurch vorprogrammiert ist, wird noch verheerender als die letzte, da die Reps. keinerlei Kontrolle des Finanzsektors wollen.

    Ob dann die Arbeiter, die Republikanisch wählen endlich merken, dass sie von dieser Partei nichts zu erwarten haben. Zu hoffen wäre es.
    74 8 Melden
    • bcZcity 03.01.2017 11:52
      Highlight Kannst Du vergessen, ausser in den Swing States bleiben Republikaner ihrer Partei meist treu, da kann kommen wer will. Die USA geht mit grossen Schritten zurück in die 80er Jahre, man wird sehen was dabei rumkommt. Alles wiederholt sich, nichts verändert sich für immer.
      18 1 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 11:57
      Highlight Die Arbeiter werden es nicht merken, denn sie sind beschäftigt nach Vorgabe der Reps die schuldigen Demokraten zu suchen und zu verurteilen.

      Es war und ist ein gutes Mittel Schuldige zu benennen eine Hetzjagd auf diese zu veranstalten und im Stillen dann schön gedeckt durch die Hetze das eigene Programm durch zu winken.

      Wir machen es ja nicht besser; FOKUS Auf Migration und Flüchtlinge und im Stillen die Ungerechtigkeit fördern und die Früchte der Wirtschaft von unten nach oben umverteilen.

      Man sieht das wohl von aussen besser, aber man könnte versuchen auch im eigenen Laden hinzugucken.
      35 3 Melden
  • patnuk 03.01.2017 10:43
    Highlight Wenn man davon ausgeht das Trumps Kabinett Mitglieder über 50% des Vermögens in Amerika ausmachen.....hätte man doch nichts anderes erwarten können.
    47 10 Melden
    • Beobachter24 03.01.2017 12:09
      Highlight 50%? Woher hast Du diese Zahl?
      8 4 Melden
    • sephiran 03.01.2017 12:43
      Highlight 50% stimmt definitiv nicht
      10 2 Melden
    • Radesch 03.01.2017 14:45
      Highlight Das ist wohl ein literarisches Stilmittel und nicht all zu ernst gemeint. Im Kern will er wohl sagen, dass Trump, der ja gerade gegen das Establishment gewettert hat, den grössten Establishment-Bonzen in den ganzen USA Zugang zu hohen Regierungspositionen verschafft.
      15 1 Melden
  • thelegend27 03.01.2017 10:40
    Highlight Trump's Amtszeit(en) wird die Vorlage für einige Hollywood Blockbuster werden.

    Hier einige Vorschläge:

    2017 - The Beginning
    Clash of the Nations
    The Real Hunger Games
    Lock Stock and a Smoking President

    Alle "Directed by Michael Bay"
    49 6 Melden
  • phreko 03.01.2017 10:26
    Highlight Der Rechten liebstes Hobby: Den Stast an die Wand fahren, damit die Linken wieder aufräumen dürfen!

    (Und dabei immer den Linken die Schuld geben)
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    • Maett 03.01.2017 12:14
      Highlight @phreko: die USA haben gar keine Linken, selbst die Demokraten sind positionsbedingt eine Mitte-rechts-Partei.

      Wieso man das Heil überhaupt in linken Parteien sehen sollte, verstehe ich auch nicht. Rechte Parteien fahren staatliche Strukturen an die Wand, linke Parteien gesellschaftliche Strukturen. Aufräumen muss immer die Mitte, sofern sich eine finden lässt.

      Leider war bei dieser Wahl auch Clinton keine Mitte. Und wenn man jetzt sieht, wie Obama mit Russland noch einen Konflikt anzuheizen versucht, bin ich froh, dass jetzt nicht jemand aus derselben Partei ans Ruder kommt.
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    • FrancoL 03.01.2017 13:12
      Highlight @Maett; was heisst eigentlich "positionsbedingt", sind wir an einem Fussballspiel wo positionsbedingte Aufgaben verteilt werden oder sprechen wir von Politik?

      Linke Parteien fahren gesellschaftliche Strukturen an die Wand. WoW was für eine Aussage! Gibt es da auch eine Erklärung dazu?
      Vielleicht schon: Wenn man die Gesellschaft so belassen will; die unten sollen unten bleiben und die oberen sollen oben gehalten werden dann kann Deine Aussage bestens stimmen. Wenn aber Menschen die zunehmende Ungleichheit bemängeln so kommt dies einer gerechteren Gesellschaft zu Gute.
      23 8 Melden
    • Maett 03.01.2017 13:53
      Highlight @FrancoL: "politische Positionen" sind Ihnen ein Begriff? Die Demokraten haben auch ein Parteiprogramm, in dem deren Positionen erklärt werden. Wie man dabei an Fussball denken kann, erschliesst sich mir nicht, aber Hauptsache wieder einmal eine unsinnige Begriffsstreitigkeit angefangen, ja?

      Ihr zweiter Absatz ist gleich noch skurriler. Ich erkläre die Auswirkung von Links- und Rechtspolitik, und Sie wiederholen es, aber nur die Rechtspolitik diffamierend, obwohl beide schädlich sind? Sehen Sie in RRG-regierte Bundesländer in Deutschland. Da haben Sie Ihre Gleichheit.
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  • Olmabrotwurst 03.01.2017 10:25
    Highlight Trump ist der 1. Präsident der nicht mit einem anderen verwandt ist... also mal schauen, wir dürfen gar nicht urteilen denn wir leben nicht in der USA
    8 91 Melden
    • Fabio74 03.01.2017 12:04
      Highlight Doch wir dürfen urteilen. Weil es uns auch betreffen wird
      29 3 Melden
    • Fichtenknick 03.01.2017 12:14
      Highlight Ob es wohl Zufall ist, dass einer mit dem Namen "Braun" auf Abwarten setzt? Hast ja selbst nichts zu verlieren, gell?
      19 9 Melden
    • Olmabrotwurst 03.01.2017 12:33
      Highlight Und die ewig gestrigen sind auch schon am start
      7 20 Melden
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  • Toerpe Zwerg 03.01.2017 10:24
    Highlight Alles Innenpolitik.
    22 7 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 12:00
      Highlight Innenpolitik, die bei uns nicht viel anders aussieht und etwas verschoben zum gleichen Resultat führt: der wachsenden Ungleichheit.
      16 4 Melden
    • John M 03.01.2017 12:50
      Highlight Abwarten, cool bleiben. Die haben erst grad angefangen. Das kommt schneller als uns lieb ist
      13 2 Melden
  • Beobachter24 03.01.2017 10:18
    Highlight Schauen wir mal in einem halben oder ganzen Jahr, oder in 2 Jahren, ob die "Vollstrecker" (bzw. Terminatoren oder Scharfrichter) das wirklich alles machen / gemacht haben, was hier prognostiziert wird.

    Bei News über Trump bin ich immer etwas skeptisch was den Wahrheitsgehalt anbelangt ...



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  • Bijouxly 03.01.2017 10:17
    Highlight Also Bürokratie-Monster beseitigen find ich gut. Eigentlich kann uns das innenpolitische Geplänkel der USA auch völlig egal sein, schliesslich haben die selbst gewählt. Die Demokraten sind auch selberschuld, wenn sie ihre eigene Partei nicht reformieren können und sich damit wählbarer machen. Kommt mir vor wie die SP, die über den Erfolg der SVP motzt, aber selbst nichts in die Hand nimmt.
    Mal schauen, wie viel sie umsetzen können davon. Was uns mehr zu denken geben sollte, ist die Aussenpolitik, von der bis jetzt noch überhaupt nichts bekannt wurde...
    20 37 Melden
    • bcZcity 03.01.2017 11:58
      Highlight Alleine das Steuergesetz in den USA ist im Vergleich zu unserem ein Bürokratie Übermonster, aber das möchze auch niemand reformieren, sonst würden sich noch Schlupflöcher schliessen, was nicht im Sinne von Trump und co. ist. Wie die SVP predigt er solche Floskeln die am Ende nur Wahlkampf bleiben.
      19 3 Melden
    • Fichtenknick 03.01.2017 12:17
      Highlight "Eigentlich kann uns das innenpolitische Geplänkel der USA auch völlig egal sein..."
      Na klar, was kümmert uns auch der aufkommende offene Rassismus, die Homophobie und Frauenfeindlichkeit? Schön ist's, ein weisser Mann zu sein. Was kümmert mich der Rest?
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    • Bijouxly 03.01.2017 12:40
      Highlight Was tun Sie Bekümmerter dagegen? Kommentare schreiben verbessert die Welt nicht. Ich stehe dazu, was sich viele nicht eingestehen wollen: Nein, es kümmert mich nicht was die USA sich innenpolitisch eingebrockt hat. Ich hätte Trump nicht gewählt, über 50 Millionen haben es getan. Deshalb: Nein, ich habe kein geheucheltes innenpolitisches Mitleid, denn auch der Senat wurde völlig republikanisiert. Das waren NICHT nur weisse, alte Männer die das verantworten! Deshalb ist es mir herzlich egal und hoffe, es ist ihnen eine Lehre. Für uns wichtig ist die Aussenpolitik.
      12 6 Melden
  • spaddeloni 03.01.2017 10:06
    Highlight Katastrophe
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  • saukaibli 03.01.2017 09:59
    Highlight Und seine Wähler sind wohl so dumm, dass sie immer noch nicht merken, dass Trumps Kabinett nur Politik für Reiche machen wird. Deregulierung des Finanzmarktes, Steuererleichterungen (vor allem für Reiche), Quasiabschaffung der Ethik-Kommission, Abschaffung von "Obama-Care", das alles wird den Reichen zugute kommen und die unteren Schichten massiv benachteiligen. Aber eben, seine Wähler sind wohl zu dumm das zu merken.
    175 30 Melden
    • Shin Kami 03.01.2017 10:43
      Highlight Nicht nur seine Wähler sind so dumm, es gibt auch hier genug solche Leute...
      52 9 Melden
  • fabinho 03.01.2017 09:59
    Highlight Ohje... traurig zu sehen, wie Obama Jahrelang gekämpft hat und nun all seine Errungenschaften rückgängig gemacht werden. Das hat er definitiv nicht verdient....
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    • bcZcity 03.01.2017 12:00
      Highlight Das ist ja das perverse, Aufbau und echter Wandel dauert mehr als 2 Amtszeiten. Zerstörung geht auch in einer....
      23 3 Melden
    • Maett 03.01.2017 12:08
      Highlight @fabinho: da müssen aber der Senat und das Repräsentantenhaus mitmachen. Und wenn sie's tun sollten, wird's wohl eine demokratische Mehrheit gegeben haben.
      7 7 Melden
    • Atlantar 03.01.2017 12:41
      Highlight Obama hat tatsächlich sehr viel gekämpft. Beispielsweise in Afghanistan, Pakistan, Irak, Somalia, Jemen, Lybien und Syrien wobei nur in Afghanistan Soldaten mit offiziellem Mandat im Einsatz sind. Er führte mehr Kriege als jeder US-Präsident zuvor und lässt in Ländern mit denen sich die USA nicht im Krieg befindet Menschen töten, was nach internationalem Recht ja verboten "wäre". Das die USA sich dazu entschliesst, sich nun (in einer zwar fragwürdigen Weise) teilweise aus dem internationalen Geschehen rauszuhalten, hat dieser Kriegstreiber tatsächlich nicht verdient...
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  • sherpa 03.01.2017 09:54
    Highlight Die Konflikte innerhalb der USA sind mit dem Vorgehen un Vorpreschen der Republikaner bereits terminiert und es fragt sich, wie lange es wohl dauern wird, bis Kaperli Trump sein Boot wenden und wieder zurück rudern muss.
    62 12 Melden
  • vRUS 03.01.2017 09:50
    Highlight Na endlich!
    28 128 Melden
    • Cpt Halibut 03.01.2017 10:10
      Highlight Ja was denn nun genau?
      29 3 Melden
    • FrancoL 03.01.2017 11:07
      Highlight Endlich was? Siehst Du da irgendwo eine Verbesserung für die Schicht die Trump gewählt hat? Wenn ja bitte begründen.
      35 5 Melden
    • René Obi (1) 03.01.2017 11:44
      Highlight vRUS freut sich wohl aufs Chaos...
      30 2 Melden
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