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President Donald Trump speaks after signing an executive order to increase sanctions on Iran, in the Oval Office of the White House, Monday, June 24, 2019, in Washington. Trump is accompanied by Treasury Secretary Steve Mnuchin, left, and Vice President Mike Pence. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Trump bei der Unterzeichnung der Sanktionenverordnung. Bild: AP

Trump verwechselt Ayatollah Khomeini mit Chamenei – und die Iraner lachen sich schlapp



«Das Vermögen von Ayatollah Khomeini und seinem Büro wird nicht von diesen Sanktionen verschont werden», verkündete US-Präsident Donald Trump am Montag feierlich, als er im Weissen Haus die neuen Sanktionen gegen die Führung in Teheran vorstellte. Das Problem ist nur: Der Staatsgründer der Islamischen Republik seit 30 Jahren tot ist.

Gemeint war wohl dessen Nachfolger, Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Nicht nur unter Iranern brachte Trump die Verwechslung Spott ein.

«Trump weiss nicht, dass Ayatollah Khomeini verstorben ist und Ayatollah Chamenei der Führer des Iran ist», tweetete etwa die Journalistin Sara Massoumi.

«Wartet dieser Narzisst darauf, dass ein (toter Mann) ihn anruft?», fragte der Nutzer @SaeedIran mit Blick auf Trumps Aufruf an Teheran. @BahramAsadzadeh vermutete dagegen, dass Trump bewusst «wie ein Verrückter» erscheinen wolle.

Nicht nur Iraner machen sich lustig. Auch von der Häme der eigenen Bevölkerung bleibt Trump mit seinem Versprecher nicht verschont.

Die einen hoffen, dass die falsche Namensnennung die Sanktionen ungültig macht.

Die anderen fürchten schon den Kampf gegen weitere Verstorbene.

Und wieder andere einfach nur:

Name hin oder her: Was will Trump da überhaupt einfrieren?

Irans Präsident Hassan Ruhani nannte Trumps Entscheidung zur Einfrierung des Vermögens von Chamenei «niedlich» und meinte, der US-Präsident sei offenbar «verwirrt» und «geistig zurückgeblieben». Alles, was Chamenei besitze, sei ein einfaches Haus und eine religiöse Versammlungshalle. Anders als anderer Staatsführer habe er kein Vermögen, das man einfrieren könne, sagte Ruhani. «Wozu ihn sanktionieren? Damit er nicht nach Amerika reist? Das ist niedlich.»

(tam/sda/afp)

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