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epa06084001 A Secret Service agent looks on as Marine One, with US President Donald J. Trump and First Lady Melania Trump aboard, lifts off the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 12 July 2017. The President and First Lady are on a two day trip to Paris at French President Macron's invitation to take part in Bastille Day celebrations.  EPA/SHAWN THEW

Ein Agent des Secret Service bewacht den Start des Präsidenten-Helikopters. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Jetzt attackiert der Trump-Clan sogar den eigenen Secret Service



Der Secret Service hat jede Zuständigkeit für das umstrittene Treffen zwischen dem Sohn von US-Präsident Donald Trump und einer russischen Anwältin zurückgewiesen. Trump Junior habe im Juni 2016 nicht unter dem Schutz des Dienstes gestanden, erklärte die Bundesbehörde am Sonntag auf Anfrage von Reuters.

Entsprechend sei keiner seiner Gesprächspartner überprüft worden, heisst es in der Mitteilung. Der Dienst reagierte damit auf die Frage des Trump-Anwalts Jay Sekulow, warum der Personenschutz das Treffen zugelassen habe, wenn es denn anrüchig gewesen wäre.

Der Secret Service ist ungeachtet seines Namens kein klassischer Geheimdienst, sondern insbesondere für den Schutz des US-Präsidenten zuständig. Bei der Überprüfung von Gesprächspartnern geht es ausschliesslich um die Frage, ob die körperliche Sicherheit des Staatsoberhaupts gefährdet sein könnte.

Trumps grösste Bürde

Die Russland-Affäre belastet Trump seit Monaten. Die US-Geheimdienste zeigen sich überzeugt, dass sich Russland in den US-Wahlkampf eingemischt hat, um Trump zum Sieg zu verhelfen. Der Präsident und die Regierung in Moskau weisen dies zurück.

Trumps ältester Sohn hatte sich in einer E-Mail vor dem Treffen mit der Anwältin erfreut über die Aussicht gezeigt, von Russland belastendes Material über die demokratische Kandidatin Hillary Clinton erhalten zu können. (sda/reu)

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