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epa05770876 Participants of an anti-Trump protest hold placards as they march from the US embassy to 10 Downing Street in London, Britain, 04 February 2017. The protesters gathered in opposition to the US President Donald J. Trump administration's 'Muslim Ban' executive order and urged to end Theresa May's collusion with Trump. The rally is one of several protets across the globe that took place in the recent days.  EPA/HAYOUNG JEON

Für diese Demonstranten ist Trump in London nicht willkommen. Bild: HAYOUNG JEON/EPA/KEYSTONE

Zehntausende demonstrieren in London gegen May und Trump



Zehntausende Demonstranten haben am Samstag in London gegen das «schädliche Zusammenwirken» der britischen Premierministerin Theresa May und des US-Präsidenten Donald Trump protestiert.

Sie forderten von May, ihre Einladung an Trump zu einem Staatsbesuch zurückzuziehen, und nannten seine Einreisebeschränkungen in die USA «rassistisch». Der friedliche Protestzug am Nachmittag begann an der US-Botschaft und endete in der Downing Street Nr. 10.

Die Teilnehmer trugen Plakate mit Aufschriften wie «Muslime nicht zum Sündenbock machen» oder «Theresa May, schäme dich!». Den Marsch hatten mehrere Friedens- und religiöse Gruppierungen organisiert. Sie sprachen von etwa 40'000 Teilnehmern. Ähnliche Aktionen seien in Edinburgh und im nordirischen Belfast organisiert worden. Trump hatte May kürzlich als seinen ersten Staatsgast empfangen.

Über 1,8 Millionen Menschen unterzeichneten eine Petition, die den Staatsempfang von Trump in Grossbritannien verhindern soll. Als Begründung heisst es auf der Petitions-Webseite: «Donald Trumps gut dokumentierter Frauenhass und seine Vulgaritäten disqualifizieren ihn, von ihrer Majestät der Queen oder dem Prinzen von Wales (Prinz Charles) empfangen zu werden.»

Trump solle zwar einreisen dürfen, aber ihm dürfe kein offizieller Empfang zustehen. Nach Regierungsangaben hat die Petition keinen Einfluss auf die Einladung. (sda/dpa)

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