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Deshalb will Twitter Trumps Konto auch nach seiner Atomknopf-Drohung nicht sperren



Der Kurznachrichtendienst Twitter will Konten von Staats- und Regierungschefs auch bei umstrittenen Äusserungen nicht sperren. Derartige Politiker hätten einen besonderen Status, teilte Twitter am Freitag mit.

Das Unternehmen wehrte sich damit gegen Forderungen, das Konto von US-Präsident Donald Trump stillzulegen. Würden die strittigen Tweets gelöscht, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten, erklärte Twitter.

Darüber hinaus würde der betreffende Politiker nicht ruhig gestellt. Vielmehr würde damit eine notwendige Diskussion erschwert. Twitter wolle helfen, die öffentliche, weltweite Konversation voranzutreiben. Dabei spielten die gewählten Staatsführer eine wichtige Rolle wegen ihrer sehr grossen Wirkung auf die Gesellschaft.

Bereits im September hatte Twitter deutlich gemacht, dass der «Nachrichtenwert» und die Frage, ob ein Tweet von «öffentlichem Interesse» sei, vor einer Löschung geprüft würden.

Hintergrund ist die jüngste Äusserung Trumps über den Kurznachrichtendienst, er verfüge über einen «viel grösseren» und mächtigeren Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un. Kritiker sehen darin und in Trumps anhaltender Präsenz auf dem Kurznachrichtendienst eine Gefahr für den Weltfrieden und eine Verletzung von Twitter-Regeln zu Gewaltäusserungen.

People watch a TV news program showing the Twitter post of U.S. President Donald Trump while reporting North Korea's nuclear issue, at Seoul Railway Station in Seoul, South Korea, Wednesday, Jan. 3, 2018. Trump boasted that he has a bigger and more powerful

Bild: AP/AP

Einige Nutzer demonstrierten am Mittwoch vor dem Twitter-Büro in San Francisco. Das US-Präsidialamt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (kün/sda/reu/dpa)

Trumps Tweets verbrennen – es gibt jetzt einen Roboter dafür

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    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 06.01.2018 12:17
    Highlight Highlight Finde ich irgendwie korrekt. Das Problem fängt ja nicht erst damit an, dass der Tzp einen Twitter Account hat.
    • DunkelMunkel 06.01.2018 13:00
      Highlight Highlight Mit deinem zweiten Satz kann man alles rechtfertigen auf Twitter. No go.
    • Evan 06.01.2018 13:27
      Highlight Highlight Mein zweiter Satz bezieht sich darauf, dass der Typ Präsident ist.
    • Evan 06.01.2018 14:09
      Highlight Highlight Was ich meinte, man traut einem Menschen das Amt des Präsidenten zu, dann ist es doch ein wenig verdreht wenn man ihm nicht zutraut Twitter zu benutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 06.01.2018 10:58
    Highlight Highlight kritik an facebook und twitter wird immer wieder laut. nur bringt kritik nichts. verbannt die beiden medien, das wäre konsequent! der spruch "even bad press is good press" hat seine berechtigung!
  • Rabbi Jussuf 06.01.2018 10:27
    Highlight Highlight Solange es Geld in die Kassen spült, darf man sogar die eigenen Regeln beugen.

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