International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
U.S. President Trump Addresses Joint Session of Congress - Washington, U.S. - 28/02/17 - Carryn Owens (L), widow of Senior Chief Petty Officer William

Die Witwe des verstorbenen Navy Seal William «Ryan» Owen erhielt eine zweiminütige Standing Ovation.  Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

«Der Moment, in dem Trump Präsident wurde» – diese eine Szene wird hängenbleiben 

Die Reaktionen auf Trumps Rede sind weitestgehend positiv. Doch es gibt auch kritische Stimmen.

01.03.17, 06:17 01.03.17, 10:53


Video: watson.ch

Keine Frage, es war der Höhepunkt der rund einstündigen Rede von Donald Trump. Als er vor dem versammelten Kongress den kürzlich im Jemen verstorbenen Navy Seal William «Ryan» Owen würdigte, gab es eine Standing Ovation und einen rund zweiminütigen Applaus. Sowohl von den republikanischen Abgeordneten als auch von den Demokraten.

Ryan sei als ein Held gestorben, so Trump, «er hat gegen den Terrorismus gekämpft und unsere Nation sicherer gemacht.» Und wie uns die Bibel lehre, so Trump weiter, «gibt es keinen grösseren Akt der Liebe, als sein Leben für seine Freunde niederzulegen.» Ryan habe sein Leben für seine Freunde, das Land und die Freiheit niedergelegt, «wir werden ihn nie vergessen».

Im Kapitol ebenfalls anwesend: Die Witwe, Carryn Owens. In Tränen aufgelöst, applaudierend neben Ivanka Trump stehend. Eine Szene an Epos kaum zu überbieten.

Für CNN-Analyst Van Jones, der scharfer Trump-Kritiker ist, war es einer der emotionalsten Momente in der Geschichte der amerikanischen Politik. Er sagte: «In diesem Moment ist Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten geworden.»

Auch wenn viele Aussagen in seiner Rede sehr kontrovers gewesen seien, und er diese bekämpfen werde, führte Van Jones aus, könne es durchaus sein, dass Donald Trump auf diese Art und Weise für die nächsten acht Jahre Präsident der Vereinigten Staaten bleiben werde.

Weitere Reaktionen

Auch auf Twitter war man sich schnell darüber einig, dass das wohl die beste Rede in Trumps kurzer Karriere als US-Präsident war.

Man könnte fast vergessen, dass er verrückt ist.

Andere sehen den Teleprompter als Gewinner des Abends.

Derweil hält Mexikos Ex-Präsident Vicente Fox von Trumps Rede offensichtlich wenig.

Eigentlich sollte es ja normal sein, wenn sich ein Präsident gegen Hass und Kriminalität ausspricht ... 

(cma)

Trumps grosse Rede vor dem Kongress

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

24
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chili5000 01.03.2017 08:49
    Highlight Ich wüsste zu gerne wie viele Leute auf ihn eingeredet und ihn bearbeitet haben damit er sich einfach mal eine Rede hält. Ob die das in Zukunft auch schaffen werden?
    19 11 Melden
  • Asmodeus 01.03.2017 08:42
    Highlight Da Schlaumüller es erwähnt hat.
    32 6 Melden
  • müüüsli 01.03.2017 07:47
    Highlight Toll, da hat er nun endlich lesen gelehrt & einen guten Redenschreiber gehabt.

    An meiner Meinung über Trump wird auch diese Rede nichts ändern.
    81 9 Melden
  • EvilBetty 01.03.2017 07:47
    Highlight Oje bei den Amis funktionieren echt die billigsten Spitzbubentrickli...

    118 9 Melden
  • Roman Don Hulliger 01.03.2017 07:25
    Highlight Da schneidet doch jemand zwiebeln bei mir :(
    10 17 Melden
  • René Obi (1) 01.03.2017 07:22
    Highlight Das nennt man glaubs Kreide essen.
    32 5 Melden
    • Asmodeus 01.03.2017 08:38
      Highlight Das nennt sich Schauspielern
      26 4 Melden
  • Asmodeus 01.03.2017 07:09
    Highlight Scheint ja wirklich einfach zu sein Präsident zu werden.

    Sorge dafür dass ein Soldat draufgeht und würdige ihn danach als Helden.
    81 11 Melden
    • reaper54 01.03.2017 09:45
      Highlight Soviel Respektlosigkeit gegenüber einem Soldaten der sein Leben für sein Land gab macht mich sprachlos. Würg Kotz solche Leute wie sie widern mich an.
      3 17 Melden
    • Asmodeus 01.03.2017 10:49
      Highlight "Er gab sein Leben für sein Land"

      Die älteste Propaganda der Welt.
      Wer für die Pläne anderer draufgeht ist ein Held/Märtyrer.

      Nur so findet man weitere Deppen
      17 4 Melden
    • reaper54 01.03.2017 11:45
      Highlight Jaja das alte Lied vom bösen Staat...
      Was wärst du ohne Staat? Nichts.
      Du hättest keine Sicherheit, keine Bildung, keine Medizin, keine Arbeit. Du wärst einfach nichts. Aber ja für den Staat zu kämpfen ist dämlich. Besonders wenn es gegen den Internationalen Terror ist.
      2 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benji Spike Bodmer 01.03.2017 07:05
    Highlight Meine Abneigung gegen sein politisches Programm- geschenkt.

    Aber:
    Sollte dieser Mann tatsächlich wider Erwarten lernfähig sein? Ich traue der Sache noch lange nicht, aber für den Moment keimt tatsächlich ein Fünkchen Hoffnung.
    13 20 Melden
    • Asmodeus 01.03.2017 08:39
      Highlight Manche Leute sind so naiv :)
      23 9 Melden
    • Benji Spike Bodmer 01.03.2017 09:29
      Highlight Idealistisch? Sicher. Optimistisch? Auf jeden Fall. Naiv? Wohl eher weniger.

      "Lernfähig" beziehe ich hier auf Rhetorik und Staatskunst. Trump ist beileibe nicht die schlimmste Pappnase der U.S.- Geschichte. (Reagan ftw! ^^)
      Aber er ist der erste, der sich so auffällig und grob danebenbenimmt, dass ihm die ganze Welt aufs Dach steigt.

      Er wird weder seine Haltung ändern, noch ein besserer Mensch werden. Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass er jetzt eine Nation führt und kein Unternehmen. Und da bin ich tatsächlich optimistisch, dass er noch lernt. Wenn das naiv ist- na dann eben ;)
      2 3 Melden
  • Walter Röhrich 01.03.2017 07:04
    Highlight Es ist interessant wie Jared Kushner auf dem Bild zur Wittwe schaut.
    42 5 Melden
    • Crissie 01.03.2017 14:22
      Highlight Genau das war auch mein erster Gedanke! Vermutlich war er derjenige, der die Rede geschrieben hat und an seinem Grinsen sieht man, wie zufrieden er mit seiner Leistung ist. Ekelhaft, diese Witwe und ihre Gefühle so zu missbrauchen!!
      6 1 Melden
  • Horgun 01.03.2017 06:58
    Highlight Jetzt habt ihr bei Watson doch noch mal was Gutes bei Trump gefunden!👍🏻
    29 23 Melden
  • Schlaumüller 01.03.2017 06:40
    Highlight Schaut auf das Bild. Der Typ in der roten Kravatte grinst noch doof. Lest und hört nicht nur! Schaut in die Gesichter! Schaut in die Augen der Leute! Seht die Gesten! Am besten die ganze Rede lang. Das ist hochinteressant und es wird euch frösteln lassen.

    Mich hat die Soldatenwitwe auch sehr berührt. Ich halte das ganze aber für ein schamloses spielen auf der Klaviatur der Gefühle. Mit kaltem Kalkül und zwecks Manipulation.

    Willkommen im "freundlichen Faschismus" der Oligarchen...
    129 17 Melden
    • pamayer 01.03.2017 07:16
      Highlight Genau! Der nette Faschist kann sich mehr leisten. Also mach mal etwas nett.




      Keine Angst. Trump hält das Bett sein nicht lange durch. Beim nächsten Gegenwindchen Twitter er wieder, dass man zensieren müsste.
      21 10 Melden

Sie will die Politik mit Frauen fluten – Meg Wolitzer, die Feminismus-Autorin der Stunde

#MeToo, die Brett-Kavanaugh-Hearings und Trump: Meg Wolitzers Roman «Das weibliche Prinzip» passt perfekt in die heutige Zeit.

An der Frankfurter Buchmesse von vergangener Woche hatte sie Auftritte auf prominenten Bühnen. Meg Wolitzer hat das Buch der Stunde geschrieben. Auch wenn das gar nicht ihre Absicht war. Dass sie sich mit weiblicher Macht, Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit, mit Deutungshoheit und dem Erlangen einer weiblichen Stimme auseinandersetzt und dass es die MeToo-Bewegung gibt, sei kein Zufall, sagt sie. Dass ihr Buch genau in diesem zugespitzten und beschleunigten Moment erscheine, hingegen schon.

Frau …

Artikel lesen