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epa07639816 US President Donald J. Trump delivers remarks during a ceremony to greet the 103rd Indianapolis 500 Champions, Team Penske, on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA 10 June 2019. Following the ceremony President Trump responded to questions from the news media on trade policy with Mexico and China.  EPA/SHAWN THEW

Donald Trump wedelte mit dem Abkommen vor Journalisten herum. Bild: EPA/EPA

Trump spielt sich mit «geheimem Abkommen» mit Mexiko auf – nun wurde es veröffentlicht



Mexiko hat ein Dokument veröffentlicht, das US-Präsident Donald Trump zuvor der Presse als geheimes Zusatzabkommen zur Migrationsvereinbarung präsentiert hatte. Das Abkommen sieht eine weitere, «bindende» bilaterale Vereinbarung zum Thema Flucht und Migration vor.

Mexiko soll laut dem am Freitag präsentierten Dokument im Prinzip der Rücknahme von Flüchtlingen aus Drittländern zustimmen, die über sein Territorium in die USA gelangt sind.

Präsident Trump hatte wiederholt angedeutet, dass es noch ein weiteres Geheimabkommen mit Mexiko gebe. Am Dienstag zog er es in Papierform aus seiner Tasche und hielt es demonstrativ in die Höhe, als er Fragen von Journalisten zu den Inhalten der am 7. Juni mit Mexiko erzielten Einigung beantwortete.

Mexiko soll Einwanderung in 45 Tagen einschränken

Das von Rechtsberatern der Aussenministerien beider Länder unterzeichnete Dokument setzt Mexiko eine Frist von 45 Tagen, um die Migration einzuschränken. Sollte dies nicht in ausreichendem Masse gelingen, muss die mexikanische Regierung «alle notwendigen Schritte» unternehmen, um die zusätzliche bilaterale Vereinbarung in Kraft zu setzen.

Mexiko hatte sich gegenüber der US-Regierung verpflichtet, im Kampf gegen die illegale Einwanderung 6000 Nationalgardisten einzusetzen. Nach 45 Tagen ist eine Zwischenbilanz zur neuen Migrationspolitik vorgesehen. Je nach den Entwicklungen könnte dann eine Überarbeitung des Asylrechts in Mexiko vorgenommen werden.

Mexiko hatte mit seinen Zusagen in der Einwanderungspolitik Strafzölle abgewehrt, die US-Präsident Trump für den Fall mangelnden Entgegenkommens angedroht hatte. Die Einigung zielt darauf ab, die Zahl der auf dem Weg über Mexiko in die USA gelangenden Zentralamerikaner zu verringern. (leo/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dein Vater 15.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Also haben sie jetzt 45 Tage Zeit, es zu stoppen, ansonsten bezahlen sie die Mauer?
    • balzercomp 15.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Genau. Importzölle werden ja auch immer vom exportierenden Land bezahlt. Nein, die zahlt ja der Importeur und schlussendlich der Kunde. In diesem Fall der US-Bürger.
  • loquito 15.06.2019 10:18
    Highlight Highlight Die Mexikaner nehmen den Typen in etwa so ernst wie sie Donald Duck ernst nehmen....
    • Crissie 15.06.2019 21:31
      Highlight Highlight Zu recht!!

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