International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sanktionen gegen Venezuela: Trump spricht Einreiseverbote aus



Die USA haben ihre Sanktionen gegen die sozialistische Regierung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro um eine Reihe von Einreiseverboten erweitert. Die verkündete US-Präsident Donald Trump am Mittwoch.

Die USA und die EU haben zahlreiche Einreisesperren für den Machtzirkel um den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro bekanntgegeben.

Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, und Donald Trump kommen nicht miteinander klar. Bild: EPA POOL

Demnach werden die Genehmigungen für Angehörige der venezolanischen Regierung – vom Rang eines Vizeministers aufwärts – zur Einreise in die USA ausgesetzt. Betroffen seien auch alle Mitglieder der regierungstreuen Verfassungsgebenden Versammlung sowie Offiziere des Militärs, der Polizei und der Nationalgarde Venezuelas, die mindestens den Rang eines Oberst innehaben.

Allen anderen Ausländern, die die Maduro-Regierung dabei unterstützten, «Venezuelas demokratische Institutionen zu untergraben oder zu verletzen», soll die Einreise ebenfalls verweigert werden. Betroffen seien auch deren Familienangehörige sowie diejenigen, die mit ihnen finanziell bedeutende Geschäfte machten.

Auch EU handelt

In Venezuela tobt seit Monaten ein erbitterter Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Oppositionsführer Juan Guaidó wird von den USA sowie vielen lateinamerikanischen und europäischen Ländern unterstützt. Maduro hingegen kann auf die Unterstützung von China, Russland und seinen Verbündeten Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen. Maduro holte sich unterdessen am Dienstag persönlich weitere Unterstützung von Russland.

Die USA hatten erst am Dienstag Sanktionen gegen vier Unternehmen aus Zypern und Panama, die Erdöl von Venezuela nach Kuba transportieren, sowie deren Tanker verhängt. Trump sicherte der Opposition in Venezuela bei einer Konferenz mit Vertretern Lateinamerikas am Rande der Uno-Nationalversammlung in New York am Mittwoch weitere Unterstützung zu.

Auch die Botschafter der EU-Staaten in Brüssel entschieden am Mittwoch, die Sanktionen gegen Maduros Anhänger auszuweiten. Betroffen sind nach Angaben von Diplomaten sieben Angehörige von Geheim- und Sicherheitsdiensten. Sie sollen für Folter und andere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sein und nun mit EU-Einreiseverboten und Vermögenssperren belegt werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Tote und Verletzte bei Protesten in Venezuela

Der Konflikt in Venezuela strahlt bis in die Schweiz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 26.09.2019 08:26
    Highlight Highlight Und die Schweiz?

    Stimmt! Wir sind ja neutral. Sorry gäll
  • rodolofo 26.09.2019 07:34
    Highlight Highlight Seltsam, dass Trump Maduro nicht mag.
    Nur weil sich Maduro "Sozialist" schimpft?
    Kim Yong Un nennt sich auch "Sozialist", genauer "Juche-Sozialist", und den mag Trump ja offensichtlich über alle Massen!
    Ist das so, weil Kim Yong Un immer so fröhlich lacht und Maduro mit seinem Schnauz immer so finster schaut, wie ein Stalin-Double?
    Ich verstehe es nicht und will es auch nicht verstehen.
    Denn wenn ich es verstehen könnte, dann wäre ich ja ähnlich simpel und altmodisch (Kalter Krieg und so) gestrickt, wie Trump...

Kanye spricht über Kandidatur: «Ich stand unter der Dusche und habe nachgedacht»

Rapper Kanye West (43) hat in einem Interview zum ersten Mal über seine – per Tweet – angekündigte Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten gesprochen.

Sein Slogan werde «YES!» («JA!») lauten, sagte er dem Magazin «Forbes», seine mögliche Vizepräsidentin sei Michelle Tidball (57), eine umstrittene Predigerin, und seine Partei nenne er die «Birthday Party – wenn wir gewinnen ist das ein Geburtstag für jeden.»

Die Idee zu einer Kandidatur sei ihm im Bad gekommen. «Ich stand unter der Dusche und …

Artikel lesen
Link zum Artikel