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Dank dieser Frau: Niederlande eröffnet Abtreibungs-Fonds, nachdem Trump US-Gelder einfror



Als Reaktion auf das Anti-Abtreibungs-Dekret des neuen US-Präsidenten Donald Trump legen die Niederlande einen internationalen Hilfsfonds für Abtreibungen auf. Die niederländische Entwicklungshilfeministerin Lilianne Ploumen kündigte in der Nacht zum Mittwoch eine Initiative für Frauen in Entwicklungsländern an, die auch Beratung und Schwangerschaftsverhütung umfassen soll.

Netherlands Minister of Foreign Trade and Development Cooperation Lilianne Ploumen listens to the U.N. staff during her visit to the Al Zaatari refugee camp in the Jordanian city of Mafraq, near the border with Syria March 29, 2015. Ploumen will be presenting 1,500 bicycles donated by Amsterdam to different camps for Syrian refugees across Jordan. REUTERS/Muhammad Hamed

Sie bietet Trump Paroli: Die niederländische Entwicklungshilfeministerin Lilianne Ploumen legt einen internationalen Fonds für Abtreibungen auf. Bild: MUHAMMAD HAMED/REUTERS

Laut Medienberichten will Ploumen auch ihre Amtskollegen in der EU für ihre Initiative gewinnen. Trump hatte am Montag staatliche Finanzhilfen für internationale Organisationen untersagt, die zum Thema Abtreibungen beraten oder Schwangerschaftsabbrüche anbieten. Ausländische Organisationen dürfen damit keine Entwicklungshilfe mehr aus den USA erhalten, wenn sie Abtreibungen in ihren Beratungen auch nur erwähnen.

Ploumen erklärte, ein Verbot von Abtreibungen führe nicht zu weniger Schwangerschaftsabbrüchen, sondern lediglich zu heimlichen Abtreibungen unter Umständen, die das Leben der Frauen gefährdeten.

epa05744783 US President Donald J. Trump signs the last of three Executive Orders in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 23 January 2017. They concerned the withdrawal of the United States from the Trans-Pacific Partnership (TPP), a US Government hiring freeze for all departments but the military, and

Hier unterzeichnet Donald Trump gerade das Anti-Abtreibungs-Dekret. Bild: EPA/Consolidated News Photos POOL

Die niederländische Ministerin sprach sich dafür aus, dass die ausfallenden Gelder aus den USA «so weit wie möglich» ausgeglichen werden. Für den geplanten Hilfsfonds könnten Regierungen, Unternehmen und soziale Organisationen spenden. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Enzasa 25.01.2017 23:41
    Highlight Highlight Was Trump nicht sehen will, existiert nicht
    6 2 Melden
  • Groovy 25.01.2017 21:52
    Highlight Highlight Für das einfrohr ab in die Primarschule 😖
    Kernkompetenz wo?
    5 12 Melden
    • Lukas Blatter 25.01.2017 22:39
      Highlight Highlight @Groovy: Die sprachliche Kernschmelze ist korrigiert! ☢️
      28 0 Melden
    • PicaZHo 25.01.2017 23:21
      Highlight Highlight Gibt das Aufzeigen eines Fehlers mit einer möglichst dämlichen Bemerkung eigentlich eine innere Befriedigung? Hab manchmal das Gefühl, dass manche Personen nur darauf warten, einen Fehler zu entdecken und anprangern zu können...
      15 5 Melden
  • Alex23 25.01.2017 21:44
    Highlight Highlight Einfror!
    7 3 Melden
    • Lukas Blatter 25.01.2017 22:40
      Highlight Highlight @Alex23: Jap, und so stehts nun auch korrekterweise im Titel.
      10 0 Melden
  • mostindianer 25.01.2017 21:33
    Highlight Highlight *einfror
    (einfrieren)
    7 2 Melden
    • Lukas Blatter 25.01.2017 22:38
      Highlight Highlight @mostindianer: Sowas von korrekt, diese Bemerkung. Und darum ist's schon korrigiert.
      10 0 Melden
  • Blitzchen-Lover 25.01.2017 21:21
    Highlight Highlight EinfroHr? Kein Korrekturleser mehr wach?
    6 2 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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