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FILE - In this April 22, 2020, file photo President Donald Trump speaks about the coronavirus in the James Brady Press Briefing Room of the White House in Washington. After two months of frantic response to the coronavirus pandemic, the White House is planning to shift President Trump’s public focus to the burgeoning efforts aimed at easing the economic devastation. (AP Photo/Alex Brandon, File)
Donald Trump

Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz. Bild: AP

Abgesagte Trump-Pressekonferenz findet nun doch statt



Verwirrung um die regelmässigen Pressekonferenzen von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise: Die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, teilte mit, Trump werde am Montag um 17.00 Uhr (Ortszeit/23.00 MESZ) nun doch vor die Medien treten. Das Weisse Haus hatte zunächst eine Pressekonferenz für diese Zeit am Montag angekündigt, sie dann aber wieder abgesagt.

McEnany schrieb nun, bei Trumps Auftritt im Rosengarten des Weissen Hauses werde um zusätzliche Richtlinien für Coronavirus-Tests und um «andere Ankündigungen» zur Wiedereröffnung der Wirtschaft gehen.

Trump hatte seine regelmässigen Pressekonferenzen in der Corona-Krise am Wochenende in Frage gestellt. Was habe es für einen Zweck, Pressekonferenzen im Weissen Haus abzuhalten, wenn die Medien «nichts als feindselige Fragen stellen & sich dann weigern, die Wahrheit oder Fakten genau zu berichten», schrieb er am Samstagabend auf Twitter.

«Sie haben Rekord-Einschaltquoten & das amerikanische Volk bekommt nichts als Fake News.» Das sei den Aufwand nicht wert. Am Samstag und Sonntag fanden daraufhin keine Pressekonferenzen statt.

Trump hat seit Mitte März fast täglich Pressekonferenzen abgehalten, die teilweise länger als zwei Stunden dauerten. Journalisten konnten ihm dabei ausführlich Fragen stellen. Wegen verbaler Attacken auf einige Medienvertreter, umstrittener, teils falscher Aussagen und viel Eigenlob handelte sich Trump zunehmend Kritik für seine Auftritte ein.

Am Donnerstag hatte Trump bei der Pressekonferenz Forscher ermuntert, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen im Kampf gegen das Virus Desinfektionsmittel zu spritzen. Damit löste er breite Empörung aus. Am Freitag versuchte er, seine Äusserungen einzufangen, und sagte, diese seien nur «Sarkasmus» gewesen. (sda/dpa)

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Donald Trump in Indien

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Donald Trump in Indien
quelle: ap / michael wyke
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