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Trump lacht über «Mini Mike» – dieser will Biden 100 Millionen spenden



Der Multimilliardär Michael Bloomberg will einem Medienbericht zufolge den Wahlkampf von US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden in Florida mit mindestens 100 Millionen Dollar unterstützen. Das berichtete die «Washington Post» am Sonntag unter Berufung auf Berater des früheren New Yorker Bürgermeisters Bloomberg, der Ex-Vizepräsident Biden im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten unterlegen war.

FILE - In this Tuesday, Feb. 4, 2020, file photo, Democratic presidential candidate and former New York City Mayor Michael Bloomberg talks to supporters, in Detroit. Bloomberg won the votes of New Hampshire's Dixville Notch community, hanging onto its tradition of being among the first to cast ballots in the presidential primary, early Tuesday, Feb. 11. (AP Photo/Carlos Osorio, File)
Michael Bloomberg

Michael Bloomberg. Bild: AP

Biden tritt bei der Präsidentschaftswahl am 3. November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump an. Florida ist ein sogenannter Swing State, der keiner der beiden Parteien eindeutig zuzuordnen ist. Bei der Wahl könnte Florida daher einer der ausschlaggebenden Bundesstaaten sein. Umfragen zufolge liefern sich Biden und Trump dort ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Trump hatte in Florida 2016 knapp gegen die Demokratin Hillary Clinton gewonnen.

Trump spottete am Sonntag auf Twitter mit Blick auf Bloombergs Ausscheiden aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur: «Ich dachte, Mini Mike wäre mit der Politik der Demokraten fertig.» Trump verwies auf die hohen Ausgaben Bloombergs für dessen erfolglosen Wahlkampf und auf die «schlechteste und unfähigste» Leistung, die je ein Kandidat bei den Debatten der Bewerber um die Kandidatur gezeigt habe. US-Medienberichten zufolge hatte Bloomberg fast eine Milliarde Dollar aus seinem Privatvermögen in seinen Wahlkampf investiert.

Die «New York Times» hatte vor einer Woche berichtet, dass Trumps Wahlkampfteam wegen hoher Ausgaben unter grossem Kostendruck stehe. Auch andere US-Medien hatten berichtet, dass Trumps Kampagne trotz eines massiven Spendenaufkommens bereits einen Grossteil ihrer Mittel ausgegeben habe. Trump kündigte daraufhin in der vergangenen Woche an, für seine Wiederwahl notfalls auch Geld aus seinem Privatvermögen einsetzen zu wollen.

«Ich würde das tun, wenn ich müsste, aber wir sind in einer sehr guten Lage», sagte Trump am vergangenen Dienstag mit Blick auf die Finanzen seines Wahlkampfteams. Dieses habe derzeit «viel mehr Geld» zur Verfügung als zur gleichen Zeit im Wahlkampf 2016. (sda/dpa)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • [CH-Bürger] 13.09.2020 22:57
    Highlight Highlight "(...), dass Trumps Wahlkampfteam wegen hoher Ausgaben unter grossem Kostendruck stehe"

    Und wenn auch... Donnie findet sicher einen Weg, Kohle freizuschaufeln!
    im Notfall kann er immer noch einen Staatsempfang in einem seiner Luxus-Golfresorts organisieren und auf Staatskosten einkassieren!
    • Der Hund muss schnell raus! 14.09.2020 10:58
      Highlight Highlight Vor Wochen wurde schon berichtet, das Donald Trump, Wahlkampfspenden direkt auch die Konten der Trump Hotels Umleitete. Glaube das wird im grossen Stil gemacht. Es wirkt als ob Trump nicht mehr an seinen Sieg Glaubt und sich jetzt noch mit den Spenden einen schönen Reibach machen will!
      Auch wenn es Illegal ist! Und irgend einmal werden noch die 35 Mio. auftauchen die angeblich für seine Vereidigung Ausgegeben wurden aber es null Quittungen gibt. Trotz das die Organisatorin, penible jede Ausgabe Auflistete. 35 Mio. wurden nicht von Ihr verwendet.
  • Toga 13.09.2020 22:20
    Highlight Highlight Klar schwimmen dem Trump langsam die Felle weg.
    Aber er gewinnt ja sowiso, da er seine Wählerschaft zum doppelten Urnengang aufruft.

    Wenn ich Amerikaner währe, würde ich locker die US-Wahl gewinnen. Ich würde meine Wählerschaft einfach 1000x hinschicken. 😁
  • Phüdlibürger 13.09.2020 22:18
    Highlight Highlight Wie sagt man doch so schön: „wer zuletzt lacht, hat den Witz nicht verstanden.“ Trump ist und bleibt Trump und ist hoffentlich auch bald Vergangenheit.
  • John Henry Eden 13.09.2020 22:03
    Highlight Highlight Sehe den Sinn dieser Wahlkampfspende nicht ein.

    Für oder gegen Trump, um das geht es. So auf den Amtsinhaber bezogen war keine Wahl bisher. Eine Grundsatzfrage nach Lexikon. Wenn die Demokraten noch Geld für Wahlwerbung ausgeben müssen, machen sie etwas verkehrt oder sie haben den Falschen nominiert.

    Das Geld wäre anderswo besser aufgehoben. Aber wahrscheinlich lässt sich der Betrag von den Steuern abziehen. Der Milliardär Bloomberg wird also fürs 2020 keine Steuern zahlen müssen. Toll!

    Sanders hätte die Spende abgelehnt und den Herrn aufgefordert, seine Steuern zu bezahlen.

    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.09.2020 06:43
      Highlight Highlight Wenn die GOP das tut ist aber alles ok?
    • Dirk Leinher 14.09.2020 09:14
      Highlight Highlight Das ist eine zu ehrenhafte Forderung, daher wohl die Blitze. Da die Demokraten für die Wahl Biden's 3.4 Millionen teils bezahlte Influencer ins Boot holten, scheinen auch hier einige 100 angekommen zu sein um solche Kommentare zu blitzen.
    • Emil Eugster 14.09.2020 09:38
      Highlight Highlight Trump ist wie alle Rechtsextremen ein Antidemokrat.
      Es geht nicht um "Für oder gegen Trump, …".
      Es geht um Demokratie und Rechtsstaat oder darum ob dieser verloren geht.
      Erst gerade mit seiner Reaktion auf den Anschlag auf zwei Polizisten im Auto hat er gezeigt, dass er die Gewaltenteilung nicht respektiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heb dä Latz! 13.09.2020 21:53
    Highlight Highlight Es vergeht keine Sekunde, wenn klein Döni merkt, dass einer mehr "Klötzli" hat als er, fängt er an zu flennen und trötzeln.
    • Blitz Gordon 14.09.2020 09:00
      Highlight Highlight "Klein Döni"... normalerweise werden solche Übernamen nur gewählt wenn einem die Argumente ausgehen....
    • Basti Spiesser 14.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Diesmal flennt aber Bloomberg, der seine Niederlage nicht akteptieren will.
    • Heb dä Latz! 14.09.2020 20:24
      Highlight Highlight @ Schlitz Gordon

      Was meinst du mit normalerweise?
  • Darkside 13.09.2020 21:28
    Highlight Highlight Der Narziss Trump ist angepisst, weil Bloomberg zwanzig mal reicher ist als er. Und sich sein Vermögen erst noch selber aufgebaut hat, ohne Hilfe von Papa.
    • Basti Spiesser 14.09.2020 11:02
      Highlight Highlight Der Narzist Bloomberg ist angepisst, weil er zwanzig mal reicher ist als Trump und trotzdem keine Chance auf die Präsidentschaft hat...
  • Grötzu 13.09.2020 21:24
    Highlight Highlight Was für ein Privatvermögen? Schulden sind keine Vermögen. Hätte er Vermögen würde er es wohl einsetzen.
  • yoh 13.09.2020 20:49
    Highlight Highlight Und das ist jetzt....gut?
  • Antichrist 13.09.2020 20:46
    Highlight Highlight Das widerlegt das Argument der Linken, dass man mit Geld gewählt werden kann.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.09.2020 21:59
      Highlight Highlight Und wie, schließlich wurde Trumps zweite Amtszeit....
      Oh Moment, die Wahlen sind ja noch nicht Mal angelaufen.
      Es ist erst vorbei wenn's vorbei ist.
      Und überhaupt, wieso heult ihr Trump-Groupies ständig?
      Nach eurer Meinung steht Trump ja ausserhalb jeglicher Konkurrenz.
    • FrancoL 13.09.2020 22:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Phüdlibürger 13.09.2020 22:24
      Highlight Highlight Antichrist: Das BESTÄTIGT, dass man nur MIT Geld gewählt werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 13.09.2020 20:45
    Highlight Highlight So primitiv immer die Übernamen. Es gäbe viel schlimmere Übernamen, die man Trump geben könnte, liesse man sich auf sein unterirdisches Niveau hinab. Er soll sich nur lustig machen. Er ist nur neidisch auf Bloombergs Reichtum. Ob Trump schon einmal etwas auf legalem Weg zustande gebracht hat? Die Beantwortung dieser Frage erübrigt sich.
    • Phüdlibürger 13.09.2020 22:25
      Highlight Highlight Genau! Sonst hätte Trump seine Steuerdaten schon längst öffentlich gemacht.
    • T13 14.09.2020 00:54
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn seine Kontrahenten auch mal mit einem Kosenamen rüber kommen?
      Sowas wie short dick D, helium head T oder Donny small hands.
      😬

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