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Erstes Handshake zwischen Putin und Trump

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Erstes Handshake zwischen Putin und Trump
quelle: epa/german government / steffen kugler handout
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Trump plaudert erstmals über Putin-Treffen – und bittet zum Gruppen-Gebet im Oval Office😲

13.07.2017, 03:2713.07.2017, 10:53

Nach dem Ende des G20-Gipfels ist Donald Trump tagelang auf Tauchstation gegangen. Laut Insidern aus dem West-Wing hat der US-Präsident in dieser Zeit vor allem Fernsehen geschaut. Und über die jüngsten Berichte zur Russland-Connection des Trump-Clans geschäumt. 

Das Putin-Meeting

Nun hat er sich erstmals zu seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäussert. «Ich denke, wir haben uns sehr gut verstanden, und das ist keine schlechte Sache. Das ist eine gute Sache», sagte Trump in einem Interview mit dem christlichen US-Sender CBN (Christian Broadcasting Network). Das Meeting sei «exzellent» gewesen.

Zur ganzen Russland-Affäre erklärte er sich nur vage. Er sei sich sicher, dass Putin Hillary Clinton als Präsidentin favorisiert habe. «Wenn Hillary gewonnen hätte, wäre unser Militär dezimiert worden. Unsere Energie wäre viel teurer geworden. Das ist etwas, was Putin an mir nicht schätzt». Deshalb ergebe es keinen Sinn, wenn es heisst Putin habe ihn als Kandidaten favorisiert. Er selbst tue in vielen Bereichen das «genaue Gegenteil» von dem, was der russische Präsident wünsche.

Und ja, dann haute Trump nochmals in die Tasten und äusserte sich zur Russland-Affäre, in der sein Sohn derzeit im Zentrum des Interesses steht. «Das ist die grösste Hexenjagd aller Zeiten», twitterte Trump. 

Die Grätsche des neuen FBI-Direktors

Da grätschte ihm ausgerechnet der von Trump höchstpersönlich nominierte künftige FBI-Direktor Christopher Wray rein. «Ich sehe nicht, dass Sonderermittler Robert Mueller eine Hexenjagd betreibt», sagte Wray bei einem Hearing

Der designierte FBI-Chef Wray im Hearing. Video: YouTube/Washington Post

Und wie steht's bei Wray mit der Loyalität? Was würde er tun, wenn der Präsident von ihm unsaubere Aktionen verlangen würde? «Zuerst würde ich versuchen, mit ihm zu sprechen. Und wenn das nichts bringt, würde ich zurücktreten.»

Das Gruppen-Gebet

Trump Senior hat in den letzten Tagen nicht nur Fernsehen geschaut. Er hat auch gebetet. Und zwar nicht alleine. 

Am Montag hatte sich Trump mit einer Gruppe evangelikanischer Pastoren getroffen. Diese dachten wohl, Trump habe höhere Unterstützung nötig und legten ihm zum Gebet die Hand auf die Schulter. US-Medien sahen natürlich sofort einen Zusammenhang mit der überkochenden Russland-Affäre. Später äusserte sich das Weisse Haus dazu: «Wer nur in einer Krise betet, hat den Sinn nicht verstanden. Die Menschen sollten jeden Tag beten», sagte Trump-Sprecherin Sarah Huckabee Sanders. Es sei lächerlich, das Gebet von Trump in Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen zu stellen. 

(amü)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Butzdi
13.07.2017 07:16registriert April 2016
Ach, die Scheinheiligkeit wird immer unerträglicher und die Lügen immer dreister. Wäre wirklich langsam 'Mueller time'.
Trump plaudert erstmals über Putin-Treffen – und bittet zum Gruppen-Gebet im Oval Office😲
Ach, die Scheinheiligkeit wird immer unerträglicher und die Lügen immer dreister. Wäre wirklich langsam 'Mueller time'.
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jarofclay
13.07.2017 07:13registriert September 2015
"evangelikanischer" ist eine (vermutlich unabsichtliche) Wortneuschöpfung. Gemeint war wohl eher "evangelikaler". Aber als Zusammenzug von "evangelikal" und "amerikanisch" sollte "evangelikanisch" unbedingt den Weg in den Duden finden!
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Sagitarius
13.07.2017 06:23registriert Februar 2014
Ich glaube da nützt beten auch nicht mehr!
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