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Medien: Trump vertreibt Impeachment-Zeugen aus dem Weissen Haus



President Donald Trump speaks at the North Carolina Opportunity Now Summit, at Central Piedmont Community College, Friday, Feb. 7, 2020, in Charlotte, N.C. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Bild: AP

Nach dem Freispruch im Amtsenthebungsverfahren will US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge einen Berater des Nationalen Sicherheitsrates aus dem Weissen Haus verbannen, der gegen ihn ausgesagt hatte.

Oberstleutnant Alexander Vindman solle demnächst darüber informiert werden, dass er ins Pentagon versetzt werde, berichtete die «Washington Post» am späten Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf zwei mit der Entscheidung vertraute Personen. Damit werde eine Schlüsselfigur in dem Impeachment-Prozess aus dem Weissen Haus entfernt.

Vindman selbst habe Mitarbeitern gesagt, er rechne damit, in den nächsten Wochen ins Verteidigungsministerium zurückzukehren, berichtete der Sender CNN. Offen sei, ob dies freiwillig oder auf Betreiben der Regierung geschehe. Planmässig wäre Vindman erst im Juli mit Ablauf seiner zweijährigen Berufung aus dem Nationalen Sicherheitsrat ausgeschieden, hiess es weiter.

Auf die Frage, ob er Vindman nicht mehr im Weissen Haus haben wolle, sagte Trump am Freitag: «Nun ja, ich bin nicht zufrieden mit ihm.» Er gab vor, nicht derjenige zu sein, der eine solche Entscheidung treffen würde.

Der 44-jährige Offizier hatte im November als Zeuge bei den Anhörungen im Zuge der Ermittlungen für ein Amtsenthebungsverfahren seine Kritik an den Aussagen Trumps bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bekräftigt.

«Es war unangebracht, es war unangemessen vom Präsidenten, eine Untersuchung eines politischen Gegners zu erbitten, einzufordern», sagte er. Vindman, der führende Ukraine-Experte im Nationalen Sicherheitsrat, hatte das Gespräch nach eigenen Angaben live mitgehört.

Der US-Senat, in dem Trumps Republikaner die Mehrheit haben, hatte den Präsidenten am Mittwoch von allen Anklagepunkten im Impeachment-Verfahren freigesprochen. Hintergrund war die Ukraine-Affäre gewesen: Trump soll Selenskyj zu Ermittlungen gegen seinen demokratischen Rivalen Joe Biden gedrängt haben, um die US-Präsidentenwahl 2020 zu seinen Gunsten zu beeinflussen. (sda/dpa)

Impeachment: Trumps Verteidiger-Team

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18
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    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzesammler 08.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Das selbe Vorgehen kennen wir doch von Erdogan?! Zum Glück bin ich schon alt und muss mir diese Politscheisse, die momentan auf der Welt stattfindet nicht mehr sooo lange anschauen🤮☠️
    • Basti Spiesser 08.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Oder von Obama 🤷🏼‍♂️
  • Spooky 08.02.2020 07:59
    Highlight Highlight "...ins Verteidigungsministerium..."

    Das ist eine Beförderung.
  • Dirk Leinher 08.02.2020 07:18
    Highlight Highlight Impeachment Narrativ geht nach dem Impeachment offensichtlich weiter seines Weges. Ja, in weiteren 5 Jahren wird er weg sein, beruhigt euch.
  • Spargel 08.02.2020 05:50
    Highlight Highlight https://twitter.com/realdonaldtrump/status/1225174713992990721?s=12
  • homo sapiens melior 08.02.2020 05:10
    Highlight Highlight Hat jemand nicht damit gerechnet, dass er aufräumen wird? Das wird nicht die letzte Nach-Impeachment-Aufräum-Aktion gewesen sein.
  • Vanessa_2107 08.02.2020 02:09
    Highlight Highlight Trump hat nun auch Gordon Sondland entlassen... wie es heisst vor einer Stunde (ca. 01.00 MEZ)
    Benutzer Bild
  • BratmirnenStorch 07.02.2020 21:54
    Highlight Highlight Das war ja zu erwarten.
  • Lowend 07.02.2020 21:43
    Highlight Highlight In einer Diktatur würde man zu dieser politischen Säuberung politische Säuberung sagen. In der USA heisst es, der Präsident entlasse Mitarbeiter.
    • Basti Spiesser 08.02.2020 08:12
      Highlight Highlight Stimmt, als ich das damals bei Obama erwähnte, haben mir alle widersprochen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu Trump musste Obama nicht permanent neue Mitarbeiter suchen.
  • Peter Normalsterblicher Muster 07.02.2020 21:32
    Highlight Highlight Wieviele Runden dreht er eigentlich täglich in seinem Hamsterrad obwohl er gar kein Hamster ist?
  • MartinZH 07.02.2020 21:30
    Highlight Highlight Das ist nun wirklich total stillos von Donnie! "Schlechter Gewinner"..! 👎 Absolut nicht souverän von ihm!

    Zeugt wirklich nicht von Grösse, einfach so Oberstleutnant Alexander Vindman zum Bauernopfer zu machen!

    Der ukrainischer Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj war gut beraten, dass er sich nicht in diese "US-amerikanische Geschichte" eingemischt hat: Klar, er hätte auch jederzeit erzählen können, was bei diesem/n Telefonat/en genau gesagt worden ist. Er war aber klug genug, dass er auch "an die Zeit danach" gedacht hat... Zum Glück konnte sich Selenskyj diesem Schlamassel entziehen! 🙄👍
    • TT (TraugottTaugenichts) 08.02.2020 00:30
      Highlight Highlight Naja, erlich gesagt würde ich auch auf einen Berater verzichten wollen, der mir in den Rücken gefalle ist. Und er ist/wird ja nicht entlassen, sondern kehrt ins Pentagon zurück weil sein Beratungsmandat entzogen wird/würde.
    • Cpt. Jeppesen 08.02.2020 01:07
      Highlight Highlight @TT: Der "Berater" ist der Verfassung verpflichtet, nicht dem Präsidenten.
    • MartinZH 08.02.2020 01:07
      Highlight Highlight Ja, das ist für Vindman sicher kein Weltuntergang... zum Glück! Ich glaube sogar, dass weil er unter Tränen ausgesagt hat, ihn Trump nicht einmal 'hassen' wird. Trump hat einfach nur bemerkt, dass ihm das zu nahe geht (wegen seinem Vater...). Darum hat er ihn auch entfernt. Klar, er hat Vindman nicht wegen fehlendem Patriotismus oder fehlender Integrität rausgeschmissen. Trump hat ihn einfach wegen fehlender Loyalität entlassen. Ist ja irgendwie auch noch verständlich.

      Mehr zu Trump: https://www.watson.ch/international/analyse/989569170-donald-trump-ein-praesident-ohne-grenzen#comment_2392421
    Weitere Antworten anzeigen
  • chartreader 07.02.2020 21:24
    Highlight Highlight Ich bin empört!

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