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Die Grenze zwischen Mexiko und den USA

Grosse Baukonzerne meiden Trumps Mauer – Schweizer sind interessiert

Die Eingabefrist für den Bau von Donald Trumps Mauer an der US-Südgrenze ist abgelaufen. Ob sie je gebaut wird, steht in den Sternen. Die Finanzierung ist ungeklärt, und es drohen langjährige Rechtsstreitigkeiten.



Sie war ein Wahlschlager von Donald Trump: Die «grosse schöne Mauer» an der Grenze zu Mexiko. Sie sollte nach der Vorstellung des Kandidaten Trump Drogenhändler, sonstige Kriminelle und nicht zuletzt illegale Einwanderer davon abhalten, die USA zu «überfluten». Bezahlt werde sie von Mexiko, rief Trump bei seinen Wahlkampfauftritten unter dem Jubel seiner Fans.

Als eine der ersten Amtshandlungen nach seiner Vereidigung unterzeichnete Präsident Trump ein Dekret, das den Bau anordnete. Am Dienstagnachmittag lief die Eingabefrist für Bauunternehmen ab, die sich an der Errichtung des Grenzwalls beteiligen wollen. Mehrere hundert Firmen sollen sich beworben haben. Genauere Angaben verweigert die US-Grenzschutzbehörde.

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Trump will Mexiko zahlen lassen. Video: YouTube/Associated Press

Sicher ist jedoch, dass einige der grössten US-Baukonzerne abseits stehen. Bechtel, Fluor und Turner, die drei wichtigsten Empfänger von US-Regierungsaufträgen, befinden sich laut einem CNN-Bericht nicht auf der Liste. Von den 20 grössten Unternehmen hätten nur drei ein Interesse angemeldet. Ein Bauunternehmer begründete dies gegenüber CNN mit den vielen Bedenken gegenüber der Mauer, von politischen über finanzielle bis zum «sehr menschlichen Aspekt».

«Schwarze Liste» für Mauerfirmen?

Nach der internationalen Kritik an der Trump-Mauer sorgten sich die Firmen auch um Aufträge in anderen Ländern, so der Unternehmer. In den USA droht ähnliches Ungemach. In den beiden grossen, demokratisch regierten Bundesstaaten Kalifornien und New York wurden politische Vorstösse eingereicht, die Firmen von öffentlichen Aufträgen ausschliessen wollen, die sich am Mauerbau beteiligen. Diese Aussicht soll viele Firmen abgeschreckt haben.

Es gibt jedoch Gegenbeispiele. Die Penna Group aus dem texanischen Fort Worth hat sich für den Mauerbau beworben, obwohl deren Inhaber Michael Evangelista-Ysasaga selber ein Nachkomme von illegalen Einwanderern ist. Einige Familienmitglieder leben laut US-Medienberichten noch immer ohne Aufenthaltsbewilligung in den USA. Das brachte Evangelista-Ysasaga Kritik und sogar Morddrohungen ein, wie er der «Washington Post» sagte.

Mexikaner machen Rückzieher

Jede Nation habe die Pflicht, ihre Grenzen zu schützen, verteidigt sich der Unternehmer. Auf der anderen Seite dieser Grenze sieht man dies ein wenig anders. Ursprünglich hatten auch Firmen aus Mexiko ihr Interesse angemeldet. Nun machte etwa der Zement-riese Cemex einen Rückzieher. Zuvor hatte Aussenminister Luis Videgaray den Unternehmen ins Gewissen geredet. Die katholische Kirche bezeichnete eine Beteiligung am Mauerbau als «Landesverrat».

CEO Jan Jenisch spricht anlaesslich der Bilanzmedienkonferenz von Sika, am Freitag, 24. Februar 2017, in Zuerich. Der Baustoffhersteller hat nach dem Umsatz auch den Gewinn auf den hoechsten Stand der Unternehmensgeschichte geschraubt. Unter dem Strich blieben im vergangenen Geschaeftsjahr 566,6 Millionen Franken. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Sika-Chef Jan Jenisch will sich am Mauerbau beteiligen. Bild: KEYSTONE

Schweizer Firmen scheinen weniger Hemmungen zu haben, etwa der Zementhersteller Lafarge-Holcim. Konzernchef Eric Olsen sagte an der Bilanzmedienkonferenz, als «grösster Zementproduzent in den USA» wolle man bei Trumps Infrastrukturprojekten mitmachen. Die Mauer erwähnte er nicht, im Gegensatz zu Jan Jenisch, dem Chef des Bauchemie-Konzerns Sika: «Wenn Trump die Mauer tatsächlich baut, in welcher Form auch immer, dann sind wir auch beteiligt.» Mitglieder der Zuger Juso demonstrierten darauf vor dem Konzernsitz in Baar.

Wie gross aber sind die Chancen, dass die umstrittene Grenzbefestigung tatsächlich gebaut wird? Sie muss einige Hindernisse überwinden.

Ausmass

Donald Trump träumte ursprünglich von einer neun Meter hohen Mauer. Nun wollen sich das Ministerium für Innere Sicherheit und der Grenzschutz offenbar mit fünfeinhalb Meter begnügen. Die Mauer soll selbst Presslufthämmern standhalten und so tief in die Erde gebaut werden, dass sie nicht untertunnelt werden kann. Das erhöht die Anforderungen und auch die Kosten.

This undated rendering provided by iCON Wall Solution shows a proposed border wall between Mexico and the U.S. The San Diego County-based Concrete Contractors Interstate's proposal is for a polished concrete wall that can be augmented with stones and artifacts specific to local areas it cuts through.

So könnte die Mauer nach dem Vorschlag von Concrete Contractors Interstate aussehen. Bild: AP/iCON Wall Solution by Single Eagle dba Concrete Contractors Interstate.

Das Bollwerk soll auch ästhetisch ansprechend gestaltet werden, jedoch nur auf der Nordseite. Richtung Süden soll sie bekanntlich abschrecken. Die Firma Concrete Contractors Interstate aus San Diego schlägt eine polierte Mauer vor, die mit Steinen und Kunstwerken verziert wird. Eine andere Firma aus Las Vegas möchte sie mit Solarzellen bestücken. Damit könnten stündlich zwei Megawatt Strom produziert werden.

Kosten

Trump schätzte die Baukosten für eine Mauer entlang der knapp 3200 Kilometer langen Südgrenze auf rund 12 Milliarden Dollar. Ein unveröffentlichter Bericht des Ministeriums für Innere Sicherheit geht laut dem Fernsehsender CNBC von 21 Milliarden Dollar aus. Mexiko denkt jedoch nicht daran, sich Trumps «Wahlversprechen» zu beugen und für die Mauer zu bezahlen.

Das Weisse Haus schlug deshalb eine Art Einfuhrzoll auf mexikanische Produkte vor. Nach Protesten aus dem Staat Texas, in dem der Handel mit Mexiko eine wichtige Rolle spielt, wurde sie fallengelassen. Nun muss wohl der US-Steuerzahler blechen. Im Budgetentwurf für das kommende Jahr sind 2,6 Milliarden vorgesehen. Ob der Kongress mitspielt, ist unklar.

Enteignungen

Ein grosser Teil des Bodens an der Grenze befindet sich in Privatbesitz. Die Regierung Trump wird gemäss CNN Tausende Grundeigentümer enteignen müssen, um die Mauer bauen zu können. Widerstand ist programmiert. Man müsse mit jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und Kosten von mehreren Dutzend Millionen Dollar rechnen, berichtet CNN, basierend auf die Erfahrungen mit dem Grenzzaun, den die Regierung von George W. Bush 2006 beschlossen hatte.

Rio Grande

Der Fluss bildet die gesamte, rund 2000 Kilometer lange Grenze zwischen Texas und Mexiko. Die Grenze verläuft genau in der Mitte, eine Knacknuss für die Mauerbauer. Der neue Innenminister Ryan Zinke sorgte letzte Woche für Aufsehen, als er erklärte, man werde die Mauer «nicht auf unserer Seite bauen und den Fluss Mexiko überlassen». Dies wurde als Anspielung interpretiert, dass Zinke die Mauer auf der mexikanischen Seite des Rio Grande errichten will.

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Was Trumps Mauer wirklich bedeutet. video: watson

«Ich weiss nicht, wie das funktionieren soll», sagte der texanische Senator John Cronyn, ein konservativer Republikaner, der Zeitung «Dallas Morning News». Austin Evers, Direktor eine Anti-Mauer-Organisation, brachte es auf den Punkt: «Erst wollte Präsident Trump eine Mauer an der Südgrenze errichten und Mexiko dafür zahlen lassen. Nun plant seine Regierung den Bau einer Mauer in Mexiko und will die Amerikaner dafür zahlen lassen.»

Diese Punkte zeigen: Bis die Mauer gebaut ist, wird noch sehr viel Wasser den Rio Grande hinab fliessen. Sofern sie überhaupt jemals gebaut wird. Vorerst will die Regierung einige Prototypen erstellen, auf bundeseigenem Land im kalifornischen San Diego.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 06.04.2017 22:06
    Highlight Highlight 1600 km Schweizer Solarpanels mit Sika Kleister verbaut sollten eine Leistung von etwa 800 Megawatt erbringen .
    Da könnte man tagsüber wieder ein Kohlekraftwerk vom Netz nehmen - zur Freude von Donald
    2 0 Melden
  • Waedliman 06.04.2017 18:33
    Highlight Highlight Ist doch super - erst macht Holcim mit dem IS Geschäfte und dann mit Trump. Die hätten auch den Nazis die Türen geöffnet. Was für ein widerliches Unternehmen
    15 1 Melden
  • alter Esel 06.04.2017 12:48
    Highlight Highlight Geld, Geld, Geld, Geld, Geld ............................ Schweiz.
    16 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 06.04.2017 10:52
    Highlight Highlight Schweizer Neutralität bedeutet, dass wir für jedes noch so grosse Arschloch arbeiten, solange die Kohle stimmt. Liegt inzwischen in unseren Genen.
    Eine Komplette Mauer wird sowieso unmöglich, das Ganze ist reine und extrem teure Symbolpolitik für die ungebildeten Trump-Wähler.
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    36 5 Melden
  • Schnuderbueb 06.04.2017 09:53
    Highlight Highlight Sika und La-Ho könnten schon mal im kleinen probieren und den Kt. Zug einmauern.
    24 3 Melden
  • tinmar 06.04.2017 09:49
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was an einer "Mauer" so schlimm sein soll. Eine relativ kontrollierte Grenze, na und?
    16 39 Melden
  • amore 06.04.2017 09:28
    Highlight Highlight So funktioniert des Schweizers Neutralität. Wenn's um's Geld geht sind wir bei jeder Schandtat dabei. Früher hatte i.d.R. nur die FDP nach diesem Grundsatz gehandelt. Heute ist die SVP auch noch dabei.
    29 5 Melden
    • Pisti 06.04.2017 12:21
      Highlight Highlight Ehm Sika und Holcim sind private Firmen, was das mit der CH-Neutralität zu tun hat, ist mir ein Rätsel. Übrigens hat Mexiko im Süden auch Grenzschutzanlagen, also ziemlich heuchlerisch das ganze Theater.
      Aufjedenfall find ich es gut, das Sika und Holcim da mitmachen, das sichert Arbeitsplätze und gibt Steuergeld. Das nehmt Ihr Gutmenschen ja auch gerne zum Beispiel für die Reitschule.
      7 17 Melden
    • Maett 06.04.2017 13:00
      Highlight Highlight @amore: das berührt die Neutralität ja nicht und hat damit sowieso überhaupt nichts zu tun, sondern ist eine rein kapitalistische Entscheidung.

      Wer hat den zum Beispiel Saudi-Arabien eingezäunt, damit dort keine Flüchtlinge hinkommen (mit höher entwickelten Anlagen als in den USA geplant sind)? Richtig, die EADS - gehört unter anderem der der deutschen, französischen und spanischen Regierung.

      Es geht immer um den Mammon, nichts anderes.
      5 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 06.04.2017 13:45
      Highlight Highlight Heute ist die SVP auch noch dabei?
      Die SVP war IMMER dabei! Übervater Blocher hat ja selbst gerne mit dem international geächteten Apartheitsregime Geschäfte gemacht. Seine Partei war immer hauptsächlich darauf ausgerichtet, dass dies so weiter geht, alles unter dem Deckmantel der patriotischen Bauernpartei.
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 06.04.2017 09:01
    Highlight Highlight Sika hat sich gerade einen exzellenten Ruf aufgebaut und scheint diesen wieder zerstören zu wollen. Sie könnten wenigstens einen Plan vorlegen bei dem Personen und Wild frei zirkulieren können. Das wäre ein bisschen originell. Trump wird sich aber viel Zeit lassen und es wird auch in Zukunft populistische Kampagnen geben die darauf aufbauen "die Mauer zu bauen".
    11 4 Melden
  • Erasmus von Ottendamm 06.04.2017 08:49
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass einige US-Baufirmen ablehnen, weil sie einen signifikanten Anteil an Billigarbeitskräften, also Mexikaner, haben. Möchte man diese einigermassen bei Laune halten, schickt man sie nicht an die Grenze um die zurückgebliebene Heimat und Verwandtschaft wegzumauern.
    Schweizer Baustellen sind ja auch einerseits von kostengünstigen und andererseits von gut augebildeten "Büezer" abhängig.
    9 3 Melden
  • maddiepilz 06.04.2017 08:35
    Highlight Highlight Verstehe den Aufschrei ehrlich gesagt nur zum Teil.
    Grundsätzlich ist es tatsächlich das gute Recht jeden Lades seine Grenze zu schützen.
    Ob diese Mauer dafür das richtige Mittel ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
    Ich finde dass Trump weitaus schlimmere Dinge vorhat und bereits getan hat als diese Mauer zu bauen (Klima- und Umweltschutz torpediert zB, oder DeVos zur Bildungsministerin zu machen).
    An alle Blitzer: Freue mich sehr über einen konstruktiven Kommentar dazu.
    20 7 Melden
  • Linus Luchs 06.04.2017 08:26
    Highlight Highlight Geheime Konten, präzise Waffen, stabile Mauern – die monetäre Tradition der Schweiz.
    18 5 Melden
  • urano 06.04.2017 08:25
    Highlight Highlight Das wohl dümmste Projekt der Geschichte - wird nur noch von Adolfs Bauträumen überflügelt
    15 6 Melden
    • Maett 06.04.2017 13:02
      Highlight Highlight @urano: die UdSSR, die EU, das dritte Reich, etc. ... und Sie kommen dann mit einer Mauer als dümmstes Projekt der Geschichte?
      1 4 Melden
  • Menel 06.04.2017 08:05
    Highlight Highlight Lassen wir doch die Mauer von Herzog&De Meuron planen. Dann kostet das die USA am Ende 10mal mehr als geplant und sie haben kein Geld mehr für die Rüstung.

    Problem solved! ;)
    34 3 Melden
  • G. Schmidt 06.04.2017 08:00
    Highlight Highlight Seh bei der Beteiligung von Schweizer Unternehmen kein grosses Problem.
    Wie im Video oben gezeigt wird, steht in bewohnten Gebieten schon bereits eine Mauer. Wenn nun ein Land seine Mittel in eine sinnlose Wüstenmauer stecken will, dann darf sie dies gerne machen.
    13 5 Melden
  • Jazzdaughter 06.04.2017 07:59
    Highlight Highlight Wieder einmal beweisen schweizer Unternehmer wie profitorientiert und gewissenlos sie sind. Genauso wie der Waffenhandel. Aber wir sind ja ach so neutral.
    Warum muss ich mich für mein Land schämen.
    14 10 Melden
  • marcb70 06.04.2017 07:45
    Highlight Highlight Die Firmen welche diese Mauer bauen wollen, müssen sich über ihr künftiges Image keine Sorgen mehr machen...😉
    11 5 Melden
  • Chääschueche 06.04.2017 07:26
    Highlight Highlight Sika will wohl den guten ruf, den sie in den letzten Jahren Weltweit aifgebaut haben woeder zunichte machen. Bravo. $$$
    93 18 Melden
  • Scaros_2 06.04.2017 07:21
    Highlight Highlight Btw. zum Rio Grande. Hab eben mal auf Google Maps diese Grenze angeschaut und musste echt laut lachen weil der Grenzverlauf ist ja alles andere als "eine Linie" :D
    34 5 Melden
    • mogad 06.04.2017 08:47
      Highlight Highlight Und sie ist gigantische 2000 km lang. Meine Befürchtung: Trump wird jetzt sinnlos ein paar Milliarden verlochen in diese Mauer, um sein Gesicht vor der Wählerschaft nicht zu verlieren. Und in einigen Jahren stehen dann ein paar Mauerruinen in der Grenzgegend herum, mit zero "Nutzen".
      12 2 Melden
  • Keller101 06.04.2017 07:19
    Highlight Highlight Wenn es um Kohle geht sind die Schweizer zur Stelle.
    130 16 Melden
    • suchwow 06.04.2017 07:50
      Highlight Highlight ...und ich hoffe, dass Trump oder wer auch immer die entsprechenden Firmen nicht bezahlt. Soll eine Lehre sein.
      9 4 Melden
    • Triumvir 06.04.2017 08:21
      Highlight Highlight Ich wäre vorsichtig mit dem Begriff "die Schweizer", denn in der heutigen realen Geschäftswelt, sind viele Managerposten mit Wirtschaftssöldnern aus der ganzen Welt bestückt. Für solche Menschen zählt einzig und alleine der Profit. Moralische Bedenken haben da keinen Platz. Die würden wohl auch ihre Grossmutter verkaufen, wenn sie damit einen neuen Bonzenschlitten kaufen könnten...
      14 4 Melden
    • Scaros_2 06.04.2017 12:18
      Highlight Highlight Ich wäre vorsichtig mit der Begrifflichkeit es zähle nur der Profit. Schlussendlich geht es nicht nur darum, das diese Leute einen neuen Bonzenschlitten kauffen können sondern auch darum, dass die Firma auf lange Zeit weiterhin profitabel ist und in der Regel sind solche Regierungsaufträge dies auch. Auch haben diese Leute moralische bedenken und schätzen dies natürlich ab. Im besten Fall sind diese Firmen Zulieferer und keine Leiter der Projekte.
      1 3 Melden
  • Kaspar Floigen 06.04.2017 07:15
    Highlight Highlight Megawatt ist eine Leistung. Die kann man nicht stündlich produzieren.
    3 5 Melden
  • Zeit_Genosse 06.04.2017 07:09
    Highlight Highlight Es sollten sich keine Schweizer Firmen für ein solch verachtenswertes Bauvorhaben nur aus Gewinnsucht interessieren. In den USA hat man die (neutrale) Schweiz wegen des Judengoldes nicht vergessen. Es gibt Ereignisse mit historischem Bezug und da sollte man auch als private Firma in der Schweiz wissen wo man steht. Ich würde mein Aktienportfolio von solchen Firmen säubern.
    11 4 Melden
  • rodolofo 06.04.2017 06:42
    Highlight Highlight Wer hat den Zaun erfunden?
    Der Schweizer "Füdlibürger"!
    Damit kann er sein "Gärtli" klar und deutlich abgrenzen.
    Wenn dann aber trotzdem ein Mexikanischer Drogenhändler in dieses kleine Paradies mit Radieschen eindringen will, dann baut der Schweizer KMU'ler eine solide, 5 Meter hohe Mauer um sein Territorium herum!
    "So, das hast Du jetzt davon!
    Versuch nochmals, mein Gemüse zu zertrampeln!"
    Zu dumm nur, dass die neue Mauer so viel Schatten wirft, dass kein Gemüse nicht mehr gedeihen kann...
    8 9 Melden

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