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Kongo bestätigt 28 Ebola-Fälle

22.05.18, 16:27


epa06754174 A handout photo made available by The International Federation of Red Cross and Red Crescent (IFRC) shows health workers in protective clothing in Mbandaka, The Democratic Republic Of The Congo, 14 May 2018 (issued 21 May 2018). According to media reports, DR Congo authorities are to begin distributing an experimental vaccine in the fight to contain the current outbreak of Ebola in the country. The World Health Organisation (WHO) has not declared the recent outbreak of Ebola in the Democratic Republic of Congo (DRC) a global health emergency but has issued a statement 18 May 2018 that the risk of spread is 'very high'.  EPA/IFRC HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/IFRC

Der Kongo hat nun 28 Fälle des gefährlichen Ebola-Virus bestätigt. Bislang gebe es 51 Verdachtsfälle, bei 28 sei der Krankheitserreger nachgewiesen worden, hiess es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung des Gesundheitsministeriums.

Bei 21 Fällen hielten die Behörden die Ebola-Infektion für wahrscheinlich, in zwei weiteren Fällen für möglich. 27 Menschen sind bereits an Symptomen gestorben, die mit Ebola einhergehen, darunter Fieber und Blutungen. Bei vier davon wurde das Virus bestätigt.

Eine gezielte Impfkampagne mit einem experimentellen Impfstoff wurde am Montag in dem zentralafrikanischen Land gestartet. Rund 600 Menschen – vor allem Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen und Personen, die mit den Infizierten in Kontakt waren – sollen dem kongolesischen Gesundheitsministerium zufolge geimpft werden.

Dies ist bereits der neunte Ebola-Ausbruch im Kongo in den vergangenen 40 Jahren, allerdings ist das Virus zum ersten Mal in einer Stadt aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschärfte ihre Risikowarnung für eine Ausbreitung im Kongo auf «sehr hoch».

Ebola gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Bei einer verheerenden Epidemie in 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone mehr als 11'000 Menschen. (sda/dpa)

Millionen Stechmücken wurden in Rio de Janeiro freigelassen

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 24.05.2018 08:07
    Highlight Was soll man dazu sagen?
    Dass das Leben hart und ungerecht ist und die Allerärmsten am härtesten trifft?
    Die Ökologie kann sich solche Sentimentalitäten und Juristische Überlegungen nicht leisten.
    Sie funktioniert in dem Sinne, dass jede Art von Lebewesen "Gegenspieler" hat, die sie begrenzen, so dass auch für die anderen Lebewesen genug Raum bleibt.
    Wenn die Menschen mit ihrem raffgierigen Raubbau den Planeten in eine ausgelaugte und erodierte Wüste verwandelt, dann können sie nur noch von "Krankheiten" daran gehindert werden.
    Das klingt hart und zynisch, ist aber ganz anders gemeint.
    1 0 Melden
  • Olmabrotwurst 22.05.2018 17:10
    Highlight Komisch da war 3 Jahre nix und mitten in der Stadt bricht der Virus wieder aus hmm...
    1 10 Melden
    • achsoooooo 22.05.2018 19:14
      Highlight @Olmabrotwurst was willst du damit genau sagen?
      12 0 Melden

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