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European Investment Bank President Werner Hoyer announces the 2017 EIB results during a media conference at the Europa building in Brussels on Thursday, Jan. 18, 2018. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)

Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investment Bank. Bild: AP/AP

EU-Investmentbank will fossile Energieträger nicht mehr fördern



Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant, Projekte mit fossilen Energieträgern künftig nicht mehr zu fördern. In einem am Freitag veröffentlichen EIB-Vorschlag heisst es, per Ende 2020 sollten keine Kredite mehr an Energieprojekte vergeben werden, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind.

Dieser Entwurf soll im September zur Abstimmung dem Gouverneursrat der Bank vorgelegt werden, der aus Fachministern aller EU-Mitgliedsstaaten besteht.

Statt Kohle, Öl und Erdgas sollten künftig erneuerbare Energien gefördert werden, heisst es in dem Dokument weiter. Durch diese neue Richtlinie wären alle Aktivitäten der Bank auf dem Energiesektor voll im Einklang mit den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz von 2015.

Im Jahr 2018 vergab die EIB Kredite im Umfang von 55.6 Milliarden Euro. (sda/ap)

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    Alle Leser-Kommentare
  • next_chris 27.07.2019 20:42
    Highlight Highlight Ich denke das sollte differenziert betrachtet werden. Zum Beispiel macht es durchaus Sinn LPG in Afrika zu foerdern, um Holzkohle abzuloesen. Die Holzkohle Produktion ist ein Hauptgrund fuer die Abholzung der Waelder in grossen Teilen Afrikas.
  • Walser 27.07.2019 07:09
    Highlight Highlight Das käme einem Durchbruch beim Klimaschutz gleich. Da wird jetzt dann aber erstmal Widerstand entstehen. Länder mit Kohlekraftwerken werden das zu verhindern versuchen. Ich bin gespannt und hoffe.
  • Wolkenlos 27.07.2019 00:15
    Highlight Highlight Besser spät als nie
  • Vergugt 26.07.2019 22:28
    Highlight Highlight Danke.
  • Ueli der Knecht 26.07.2019 21:54
    Highlight Highlight Die EIB beschliesst nun genau das, was die Klima-Aktivisten kürzlich mit ihrem friedlichen Sitzstreik vor den Eingängen der Grossbanken gefordert haben.

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