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England in der Sackgasse. Das britische Unterhaus lehnte Mays Brexit-Deal zum dritten Mal ab. bild: twitter/@sinnsturm

No! No! No! 5 Dinge, die du nach dem dritten Nein zum Brexit-Deal wissen musst

Mit 344 zu 286 Stimmen lehnte das britische Unterhaus Premierministern Theresa Mays Brexit-Deal zum dritten Mal ab. 5 Dinge, die du jetzt dazu wissen musst.



Warum wurde schon wieder über den Brexit-Deal abgestimmt?

Parlamentspräsident John Bercow liess eine dritte Abstimmung nur zu, weil sich die Vorlage substanziell von den vorhergehenden unterschied.

Mit der neuen Abstimmung wollte die Regierung verhindern, dass der Brexit über den 22. Mai weiter hinaus verschoben wird und Grossbritannien deshalb an der Europawahl vom 23. bis 26. Mai teilnehmen muss. Zudem wollte die Regierung Zeit für die Ratifizierung gewinnen.

Wie reagierte Premierministerin May auf die Niederlage?

epa07471049 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows British Prime Minister Theresa May in the British House of Commons at Westminster, central London, Britain, 29 March 2019. Members of Parliament voted on the withdrawal agreement on the day the UK was supposed to be leaving the EU, and rejected Prime Minister May's withdrawal agreement with 344 against and 286 votes for the agreement.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Theresa May will weiter kämpfen. Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

May hat im Vorfeld der Abstimmung alles versucht, um ein Ja zu erreichen. Sie versprach sogar ihren eigenen Rücktritt, falls der Brexit-Deal durchkomme. Ohne Erfolg.

Nach der klaren Niederlage trat sie relativ gefasst auf, wirkte aber unglaublich müde. In ihrer Rede warnte May das britische Unterhaus, dass nun das Limit der Diskussionen erreicht sei. Sie werde aber weiterhin für einen ordentlichen Brexit kämpfen.

Was will das britische Unterhaus?

epa07471061 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows Jeremy Corbyn, leader of the Labour Party and leader of the opposition delivering a speech after the vote in the British House of Commons at Westminster, central London, Britain, 29 March 2019. The members of parliament voted on the withdrawal agreement on the day the UK was supposed to be leaving the EU, and rejected Prime Minister Theresa May's withdrawal agreement with 344 against and 286 votes for the agreement.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Jeremy Corbyn fordert Mays sofortigen Rücktritt. Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

Der britische Oppositionschef Jeremy Corbyn von der Labour-Partei hat Premierministerin Theresa May zum Rücktritt aufgefordert und eine Neuwahl verlangt.

«Das ist jetzt das dritte Mal, dass der Deal der Premierministerin zurückgewiesen wurde», sagte der Oppositionsführer am Freitag im britischen Unterhaus. Nun müsse eine Alternative dazu gefunden werden. Dazu habe das Parlament am Montag die Gelegenheit.

«Wenn die Premierministerin das nicht akzeptiert, dann muss sie gehen. Nicht zu einem unbestimmten Datum in der Zukunft, sondern jetzt, so dass wir bei einer Neuwahl über die Zukunft des Landes entscheiden können», sagte Corbyn.

Heidi Allen von der Independent Group appellierte an May. «Der Deal ist tot. Wir müssen jetzt eine Volksabstimmung haben», so Allen.

Wie reagiert die EU?

epa07466480 The President of the European Council, Donald Tusk, before the debate on the Conclusions of the European Council meeting of 21 and 22 March 2019 at the European Parliament in Strasbourg, France, 27 March 2019.  EPA/PATRICK SEEGER

Hat einen EU-Sondergipfel einberufen: Ratschef Donald Tusk. Bild: EPA/EPA

Wenige Minuten nach der Ablehnung des Brexit-Vertrags meldete sich EU-Ratschef Donald Tusk via Twitter. Tusk kündete einen EU-Sondergipfel für den 10. April an.

Die EU-Kommission hält jetzt einen britischen EU-Austritt ohne Vertrag am 12. April für wahrscheinlich. Dies teilte ein Kommissionssprecher am Freitagnachmittag mit.

Man bedaure das Votum im britischen Unterhaus, erklärte der EU-Kommissionssprecher. Damit gelte die vergangene Woche mit der EU vereinbarte Verschiebung des Brexits vom 29. März bis zum 12. April. Nun sei es an Grossbritannien, vor diesem Datum zu erklären, wie es weitergehen könnte.

«Die EU wird vereint bleiben», betonte der Sprecher. Die Gemeinschaft sei auf einen Austritt Grossbritanniens ohne Vertrag gut vorbereitet. Die Vorteile des Austrittsvertrags, darunter die vorgesehene Übergangsphase bis Ende 2020, würden bei einem Austritt keinesfalls mit angeboten. Einzelne «Mini-Deals» seien keine Option.

Was passiert jetzt als nächstes?

Am Montag soll das britische Parlament eine zweite Runde an Testabstimmungen über Alternativen zu dem Abkommen abhalten. Bei der ersten Runde hatten sich die Parlamentarier noch nicht auf eine Option einigen können – alle acht zur Abstimmung stehenden Vorschläge wurden abgelehnt.

Die meisten Ja-Stimmen entfielen jedoch auf ein zweites Referendum über den EU-Austritt und auf den Vorschlag, nach dem Ausscheiden in einer Zollunion mit der EU zu bleiben.

Mit Material von sda

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 30.03.2019 22:07
    Highlight Highlight Die dritte Abstimmung ging mit 58 Stimmen verloren, darunter 34 Konservative und die 10 Vertreter der DUP.

    Theresa May sollte das Parlament nächsten Sonntag einberufen, vielleicht bleiben die nordirischen Frömmler der Sonntagsruhe wegen zuhause - dann hätte sie 10 Probleme weniger.
  • Musikuss 30.03.2019 10:24
    Highlight Highlight Das Schlimmste ist, dass derTrump grinsend nur auf den harten Brexit wartet, um sich danach als Retter Englands aufzuspielen, das sich gemeinsam mit des USA gegen das böse Europa wehren muss. In Wahrheit wird das bedeuten, dass er das geschwächte England im Handel nach Belieben über den Tisch ziehen kann und wird. Danach wird der Extrem-Lügner Trump den Populisten in Italien, Ungarn, Polen zurufen: „Seht, wie es den Engländern mit *mir* so gut geht, verlasst die EU ebenfalls!“ Spaltung war schon immer das Rezept der Gewaltherrscher.
  • ChiliForever 29.03.2019 21:06
    Highlight Highlight Letztendlich ist das ja kein Problem. Die Briten sind raus, genau das wollten sie (oder zumindest 52%) und politisch sind sie im Verhältnis zur EU wieder dort, wo sie zu anderen Staaten 1938 waren. Oder 1788? Oder 1517?
    Ach, keine Ahnung...
    Aber jetzt können sie ja wieder von vorne anfangen.
  • Trump's verschwiegener Sohn 29.03.2019 20:56
    Highlight Highlight Der Guardian (the guardian.co.uk) berichtet in einem Artikel, May beabsichtige ein viertes Mal über den Deal abstimmen zu lassen. Also jetzt scheint sie wirklich den Bezug zur Realität verloren zu haben.
    • The Count 30.03.2019 01:06
      Highlight Highlight Au contraire. Sie ist noch eine der wenigen Personen welche den Kopf nicht verloren hat.
  • Alienus 29.03.2019 20:45
    Highlight Highlight Heute war wieder die Uraufführung der Tragödie nach Shakespeare: „Irrungen und Wirrungen in Westminster“
  • Juliet Bravo 29.03.2019 20:31
    Highlight Highlight Das Parlament will
    - keinen harten Brexit ohne Abkommen mit der EU,
    - es will aber auch keinen Verbleib in der EU.
    - einen ausgehandelten Vertrag mir der EU lehnt das Parlament ebenso klar 3 x ab.

    Das Stimmvolk zu den drei einzigen Möglichkeiten befragen, will das Parlament aber eben auch nicht.
    Und Neuwahlen bringen auch nichts, weil keine einzige Partei eine eindeutige Haltung zum Brexit vertritt.
    Ja, was soll das ganze?!?
    • Chriguchris 29.03.2019 21:43
      Highlight Highlight Eine gute Zusammenfassung.
    • Xonco 30.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Pfefferminzsauce mit Wildschwein?! Die Spinnen die Briten!

      & Wieso liegt da überhaupt Stroh herum?
  • Zing1973 29.03.2019 20:18
    Highlight Highlight Ooooooorrrrdeeeeeerrrr!!!! Wo ist mein Popcorn 🍿???
    • Juliet Bravo 29.03.2019 22:13
      Highlight Highlight Becow ist aber eigentlich genau auch total destruktiv. Er sorgt doch für alles andere als für „Ooo-dääääääää!!“ Er hat einen entscheidenden Anteil am Agendasetting im Parlament. Und damit an dieser unwürdigen, ewigen Litanei der ergebnoslosen Unterhaussitzungen.
      Sorry. ich halten ihn für einen Populisten in eigener Sache.
  • Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus 29.03.2019 20:05
    Highlight Highlight Mein Sarkasmusometer empfiehlt dem Unterhaus, nachdem ich ihn dreimal in eine Sackgasse geleitet habe, folgendes: Überlasst die zukünftigen Abstimmungen und politischen Entscheide der Premier League! Die werden in 3 Jahren eh mehr umsetzen und finanzieren als die Wirtschaft in England die mehr und mehr in die Niederlande anwandert. Sarkasmus OFF :-)
  • Habenichts 29.03.2019 19:48
    Highlight Highlight Reisende soll man nicht aufhalten, ein Glück, dass in keinem anderen Land abgestimmt werden darf.
  • Randalf 29.03.2019 19:47
    Highlight Highlight Little Britain,

    zuerst aber ja, aber nein... und jetzt
    Ta-daa:

    Computer sagt nein.

    Na ja, lassen wir uns überraschen.
    • Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus 29.03.2019 21:48
      Highlight Highlight Made my Day :-)
    • Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus 29.03.2019 22:01
      Highlight Highlight Könnte es je besser passen... :-) I like little britain
      Play Icon

    • Randalf 29.03.2019 22:27
      Highlight Highlight You made my day, thanks😎
  • Hohl mich der Teufel 29.03.2019 19:46
    Highlight Highlight No no no no no...
    Play Icon
    • Randalf 29.03.2019 22:22
      Highlight Highlight Felis britannia?🤔
  • miarkei 29.03.2019 19:33
    Highlight Highlight Können die nicht einfach einen Multiple-Choice Fragebogen machen, nachher wissen sie was sie für die Mehrheit brauchen und wir haben ruhe...
  • MaskedGaijin 29.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Bahnhof anyone 🤷‍♂️
  • Regentrockner 29.03.2019 19:16
    Highlight Highlight Ich sag nur: Die Monarchie gehört wieder eingeführt :-)

    https://www.der-postillon.com/2019/01/queen-brexit.html
    • Juliet Bravo 29.03.2019 22:50
      Highlight Highlight Genau so😂😬
  • mrmikech 29.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Labour ist für Brexit, obwohl die EU-Gesetze das leben von UK arbeiter sehr, sehr verbessert haben. Dieses land ist gestört. Ohne EU wird die Airbeiterklasse arm. Die Victorianische zeiten sind zurück...
    • MaskedGaijin 29.03.2019 20:41
      Highlight Highlight Das ist auch so etwas. Alle hacken auf den Tories rum, nur ist Labour leider nicht besser.
    • ChiliForever 29.03.2019 21:09
      Highlight Highlight Psst, verrate doch nicht, daß die ganzen von der EU aufgezwungenen Gesetze gerade das Leben derjenigen verbessert haben, die jetzt dagegen sind...;)
    • Jaklar 30.03.2019 09:30
      Highlight Highlight Ich glaube dass die bösen brüsseler mit chemtrails die britischen abgeordneten manipuliert haben
  • WID 29.03.2019 18:48
    Highlight Highlight Das Parlament soll endlich machen was die Brexiter wollen: Grenzen zu für unerwünschte Immigration. Es geht im Kern hauptsächlich darum, auch andere EU Staaten wird es deswegen noch zerreissen.
    • balzercomp 29.03.2019 20:34
      Highlight Highlight Das Dumme ist nur, dass die Zuwanderung aus den EU-Staaten massiv gesunken ist. Die aus den Staaten des Commonwealth aber massiv zugenommen hat. Eine Zuwanderung, die nichts mit der Personenfreizügigkeit der EU zu tun hat.
    • Juliet Bravo 29.03.2019 21:36
      Highlight Highlight Welche Länder wird es noch zerreissen deiner Meinung nach?
    • Jaklar 30.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Das wollen nicht einmal mehr die brexiters. Heute wissen alle, das das ein gewaltiger schuss ins eigene bein ist. Darum fürchten sie auch eine neue volksabstimmung wie der teufel das weihwasser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Politikinteressierter 29.03.2019 18:47
    Highlight Highlight Sorry, aber die britische Politik ist nur noch ein Trauerspiel, allen voran Boris Johnson.

    Zuerst weibelt er zusammen mit Farage für einen Brexit, danach hat er keine Eier den Posten als PM zu übernehmen, anschliessend tritt er vorzeitig als Aussenminister ab und heute hat er für den Deal gestimmt.

    Der Corbyn nervt aber auch gehörig. Weder steht er mit seinen antiquierten Ideen für die Zukunft, noch hat er einen Alternativplan zu Mays Deal.

    May verfügt als einzige noch über Verstand. Von ihr wurde ein Deal erwartet und diesen hat sie auch geliefert. Was soll sie den noch mehr machen?

    • Gurgelhals 29.03.2019 18:58
      Highlight Highlight Sorry, aber dieser Mythos von der standfesten Theresa May, die beharrlich für einen geordneten Brexit kämpft, ist totaler Bullshit.

      May hat über 2.5 Jahre ein Austrittsabkommen ausgehandelt, das nie eine Mehrheit im Parlament finden konnte, weil sie konsequent Parteiräson über Staatsräson gestellt und sich verbissen jeglicher parteiübergreifenden Zusammenarbeit (die in diesem Fall, wie man jetzt sieht, absolut nötig gewesen wäre) verweigert hat — und dies einzig und allein, um eine Spaltung der Tories zu verhindern. Wenn das Verstand sein soll, dann zähle ich mich gerne zu den Verrückten.
    • Ril 29.03.2019 22:56
      Highlight Highlight Ein Corbyn-Deal wurde meines Wissens kürzlich bachab geschickt.
  • Töfflifahrer 29.03.2019 18:35
    Highlight Highlight Parlament = Kindergarten, was zu Beweisen war.
  • Triple A 29.03.2019 18:32
    Highlight Highlight Die spinnen die Briten! Trotzdem ein Vorschlag zur Güte: Wie wäre es als 51. Staat der USA?
    • Ril 29.03.2019 18:37
      Highlight Highlight 27. Kanton?
    • meerblau 29.03.2019 18:59
      Highlight Highlight @Ril: Neee, zu anstrengend.
    • ChiliForever 29.03.2019 21:11
      Highlight Highlight Auf keinen Fall 18. Bundesland....
  • Baba 29.03.2019 18:29
    Highlight Highlight "Am Montag soll das britische Parlament eine zweite Runde an Testabstimmungen über Alternativen zu dem Abkommen abhalten."

    Seltsames Vorgehen 🙄 - und einfach recht spät, scheint mir...
  • Yakari 29.03.2019 18:26
    Highlight Highlight Das wird mir ja ein Chaos geben ohne jegliche Grundlagen in den Brexit zu rasseln.
  • Sherlock_Holmes 29.03.2019 18:26
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie das ein Mensch –insbesondere Theresa May – überhaupt aushalten kann.

    In diesem Fall hat die Premierministerin mehr Ausdauer als mancher Abgeordnete.

    In diesem Punkt nötigt mir Theresa May den allergrössten Respekt ab.

    Mit ihrem Angebot des Rücktritts im Falle der Annahme hat sie sich auf Lebzeiten zu ihrem Amt bekannt, da sich ihre Bedingung kaum je erfüllen wird.

    Fortsetzung folgt in der bisherigen bewährten Besetzung. Ein Ende der äusserst spannenden und beliebten Serie ist nicht abzusehen.
  • salamandre 29.03.2019 18:11
    Highlight Highlight Alle Vorlagen abgelehnt, die meisten ja Stimmen vielen auf eine zweite Abstimmung. 😮
    Das ist nur noch peinlich und reflektiert die grobe Unfähigkeit der Politiker mit der Sache umzugehn ganz egal für welche Seite man ist.
    • Shabaqa 29.03.2019 19:45
      Highlight Highlight @ Bombenjunge: Du gehst also davon aus, dass eine Merheit der Briten keinen Brexit mehr will, nachdem nun die Konsequenzen klar geworden sind? Ansonsten würde eine zweite Abstimmung ja nur die erste bestätigen...
    • Lalela 29.03.2019 21:12
      Highlight Highlight Bombenjunge, die erste Abstimmung war auch ‚erzwungen‘ - als Wahlversprechen von Cameron, Stimmenfang für die Tories - auch da wars schon Partei- vor Landesinteresse. Hat sich nicht viel geändert. Und wenn die 17.4 Millionen mit dem jetztigen ‚Wissen‘ wieder für Leave stimmen dann ändert sich ja auch gar nichts und sie werden auch nicht hintergangen. Scheint mir eine komische Argumentation, dass, würde sich der Volkswille ändern, genau diejenigen die die Meinung geändert haben hintergangen würden.
    • ChiliForever 29.03.2019 21:13
      Highlight Highlight Ich wußte gar nicht, daß Referenden Abstimmungen für die Ewigkeit sind. Ich dachte immer, man dürfe - aus besserer Erkenntnis heraus - seine Meinung auch ändern.
      Na ja, ist beim Bombenjungen wohl nicht so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lacaduc 29.03.2019 17:59
    Highlight Highlight Neu abstimmen? Nach dem Motto abstimmen bis das Resultat stimmt? Was wenn es wieder ein Ja zum Austritt gibt?
    • Jason84 29.03.2019 19:47
      Highlight Highlight Nun kennt man die Konsequenzen der Entscheidung die man trifft. Dies war vorher absolut nicht der Fall. Dazu kommt das Parlament seit Wochen keinen Schritt weiter. Es gibt 3 Optionen. 1 Brexit ohne Vertrag 2 Brexit mit vorliegendem Vertrag 3 verbleib in der EU. Nötigenfalls nachher noch eine Stichwahl.
      Ich denke das sind schon gute Argumente für ein Referendum.
    • Paradise 29.03.2019 22:25
      Highlight Highlight @jason die Konsequenzen kennt man erst nach paar Jahren nach Austritt, alles andere ist viel zu früh. Drinnen gefällt ihnen ja nich. Also mal gucken wies draussen is. Alles halb so wild, drinnen wie draussen. Alle mal bisschen chillen relaxen und nen gang runterfahren wäre gut
    • Ril 29.03.2019 22:56
      Highlight Highlight Die Vorlage wäre diemal ganz eine andere...
  • Flo1914 29.03.2019 17:58
    Highlight Highlight Es ist wie bei einer Sekte, wie bei Scientology. Einmal in deren Fängen und du kommst nicht mehr los.
    • balzercomp 29.03.2019 20:31
      Highlight Highlight Niemand hindert die Briten daran zu gehen. Nur sie selbst.
    • Paradise 29.03.2019 22:26
      Highlight Highlight @balzercomp so einfach ist es dann doch nicht. Die EU nutzt ihre Position ganz schön aus. Nicht gerade wie ein Freund mit dem man einen Vertrag aushandelt.
  • giandalf the grey 29.03.2019 17:47
    Highlight Highlight Zwei Dinge verstehe ich nicht.
    1. Warum ist es so viel legitimer 3 Mal über eine Austrittsmöglichkeit abzustimmen als Zwei mal über das Austrittsreferendum zu entscheiden?

    2. Warum sollte May zurücktreten wenn ihr Deal angenommen wird? Dann hat sie ja eine Mehrheit und sollte auch dafür gerade stehen wie ihre Idee umgesetzt wird. Sie sollte doch viel eher zurücktreten, wenn ihr Deal auch nach drei Abstimmungen keine Mehrheit fand?
    • Lalela 29.03.2019 21:18
      Highlight Highlight Zu Nr 2 - um weitere Stimmen zu erhalten für ihren Deal, unter anderem hat sie sich die Stimmen der harten Brexiters der ERG erhofft, da es dann eine Möglichkeit gäbe dass der neue PM einer der Leavers wäre und so die nächste Verhandlungsphase von einem der Leaver geführt würde. Und ich kann mir vorstellen dass sie dachte wenn sie Leute wie Rees-Mogg und Johnson, beide wohl mit Ambitionen zum PM, umstimmen kann dann würden die andern folgen - ging nicht ganz auf.
  • what's on? 29.03.2019 17:41
    Highlight Highlight Ich wette um ein Guinness, dass die Briten in letzter Sekunde den Brexit kippen und weiterhin Mitglied der EU bleiben.
    • Darkside 29.03.2019 20:14
      Highlight Highlight Das wäre dann wohl das Ende der Volksdemokratie auf der Insel.
  • Hank Scorpio 29.03.2019 17:34
    Highlight Highlight Definition
    Benutzer Bild
  • Darkside 29.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Corbyn und Konsorten schei**** auf die Demokratie und würden lieber eine gespaltene Nation haben um ihre sturen Parteiinteressen durchzusetzen als auf den Volkswillen zu hören. May kann einem echt leid tun. Vielleicht bräuchte es mal wieder einen Guy Fawkes...
    • Mutzli 29.03.2019 23:00
      Highlight Highlight ...es braucht wieder einen katholischen Terroristen, welcher die Regierung in die Luft jagen will?
      V for Vendetta war ein netter comic, aber deswegen war Guy Fawkes nicht tatsächlich ein Superheld.


      ...ach und die Labourspitze hat gerade erst zum zigten Mal bekräftigt, dass sie kein zweites Referendum wollen und Brexit durchziehen wollen.

      Im Gegensatz zu den Lib Dems z.b. Ums gespalten sein wars mit dem Referendum eh schon passiert, was ja auch nur aus Parteistrategischen Gründen von Cameron durchgeführt wurde...
  • Kant 29.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Aber... Man kann doch jetzt einen besseren Deal with aushandeln, jetzt da man nicht mehr im Club ist, oder? Oder doch nicht? Und für die Schweiz ist der Brexit sowieso ein Glücksfall! Oder doch nicht...?
    Wo ist nun die SVP, die die Briten so hoch gelobt hat? Wenn der harte Brexit kommt, werden wir sehen, wie die britische Wirtschaft in einem Jahr das verkraftet hat. Dann könnte das sogar zur Retourkutsche für die EU-Gegner erweisen. Mal sehen, was passiert.
  • Scaros_2 29.03.2019 17:16
    Highlight Highlight Warum blässt man das ganze Theater nicht endlich ab. Es wissen doch mittlerweile wirklich ALLE, dass niemand davon profitiert, das es nie einen harmonischen Schulterschluss geben kann, niemand ein IRA 2.0 will etc.

    NIEMAND will so zeug und die Quadratur des Kreise, das NIEMAND das will und denoch nicht in der EU sein gibt es nicht.

    So viele Jahre, Stunden, Gelder, Steuern, etc. für die Katz.

    1 Erkenntnis gibt es jedoch. Bist du drin dann bleibst du es solange bis das Gebilde tot ist.
    • äti 29.03.2019 19:31
      Highlight Highlight ... oder man durchdenkt einen Austritt bevor man ihn dem Volk als Super-Giga-Gewinn verkauft.
    • Jazzdaughter 29.03.2019 19:34
      Highlight Highlight Stimme zu bis zum letzten Punkt: In meinen Augen nicht wirklich... Ist ja nicht die Schuld der EU dass sich das Britische Parlament auf rein gar nichts einigen kann.
  • Wagh_Rules 29.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht. Was wollen die Briten? Man kann doch nicht einfach zu allem Nein (8x!) sagen...
    Eine Volksabstimmung wäre wohl das beste, vielleicht spricht einfach der Schweizer aus mir
    • supremewash 29.03.2019 19:23
      Highlight Highlight Damit hat ja alles angefangen. Zur Volksabstimmung sollte eine Vorlage/Gesetzesentwuf kommen. Also zuerst Deal aushandeln und dann abstimmen.
    • glointhegreat 29.03.2019 19:27
      Highlight Highlight Die volksabstimmung gab es ja bereits und der austritt wurde angenommen. diesen willen gilt es in einer demokratie umzusetzen, sei es noch so bitter. Man muss sich die konsequenzen halt vorher überlegen. Aber nochmal abstimmen... Das geht für mich mit demokratischem verständnis überhaupt nicht..... Schexxx situation
    • Jaklar 30.03.2019 09:44
      Highlight Highlight @ glointhgreat: mehrfach abstimmen muss immer gehen. Ist bei uns in der schweiz gang und gäbe.
      Man kann immer klüger werden und manchmal hat man einfach einen fehler gemacht.
      Bei uns zum beispiel beim frauenstimmrecht. Da würde ja auch niemand von abstimmen bis es passt reden. Das argument ist jetzt echt lächerlich und für einen schweizer unwürdig und peinlich.
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