International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alle gegen Trump – der G7-Gipfel in Kanada hat mit einer Konfrontation begonnen

Das Gipfeltreffen der G7-Gruppe in Kanada hat am Freitag mit einer Konfrontation zwischen US-Präsident Donald Trump und den Europäern in der Frage des Umgangs mit Russland begonnen.



Trump sprach sich überraschend für eine Rückkehr Russlands in die Gruppe aus, aus der es nach der Krim-Annexion 2014 ausgeschlossen worden war. Die europäischen Staaten wiesen Trumps Vorstoss einhellig zurück. Harte Auseinandersetzungen zeichneten sich auch im Streit um die Handelspolitik ab.

President Donald Trump, right, talks with German Chancellor Angela Merkel after the family photo during the G7 Summit, Friday, June 8, 2018, in Charlevoix, Canada. (AP Photo/Evan Vucci)

Angela Merkel und Donald Trump sonderten sich kurz von der Gruppe ab, um ein paar Worte zu wechseln. Bild: AP/AP

Mit konfrontativen Äusserungen gab Trump den Ton für das Treffen der sieben grossen westlichen Industriestaaten vor. Zu G7 gehören neben den USA und Kanada auch Japan, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Deutschland.

Vor seiner Abreise griff er im Kurzbotschaftendienst Twitter erneut «die unfairen Handelsabkommen mit den G7-Staaten» an, die es «in Ordnung zu bringen» gelte. Mit seinem Vorstoss zur Wiederaufnahme Russlands wandte er sich von einer Position ab, welche die G7-Gruppe bislang geschlossen vertreten hatte.

Russland werde «am Verhandlungstisch» gebraucht, sagte Trump. «Sie haben Russland ausgeschlossen, sie sollten Russland wieder aufnehmen.» Unterstützung erhielt er dafür zunächst vom Ministerpräsidenten der neuen italienischen Populisten-Regierung, Giuseppe Conte.

epa06794863 Italian Prime Minister Giuseppe Conte (L) with US President, Donald J. Trump, at the G7 Leaders Summit in Charlevoix, Canada, 08 June 2018.  EPA/FILIPPO ATTILI / CHIGI PALACE PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Giuseppe Conte ist das neue Gesicht in der G7-Runde: Bezüglich Russland ist der Italiener am ehesten auf Trumps Linie. Bild: EPA/CHIGI PALACE PRESS OFFICE

Der Kreml äusserte sich zurückhaltend zu dem Vorschlag. «Wir legen den Akzent auf andere Formate», sagte ein Sprecher von Präsident Wladimir Putin.

Zugeständnis an Italien

Die vier europäischen G7-Länder bemühten sich umgehend, den Eindruck abzuwenden, dass Trump einen Keil zwischen sie getrieben habe. Nach französischen Angaben waren sich Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und auch Italien bei einem gesonderten Treffen einig, Russland nicht wieder zuzulassen.

Als Zugeständnis an Italien hätten sie vereinbart, die Möglichkeit eines Dialogs zwischen der G7 und Russland zu prüfen, verlautete aus dem Umfeld von Präsident Emmanuel Macron.

epa06795028 (front-L-R) European Commission President Jean-Claude Juncker, Italian Prime Minister Giuseppe Conte, Japanese Prime Minister Shinzo Abe and French President Emmanuel Macron and (back-L-R) European Council President Donald Tusk, Britain's Prime Minister Theresa May, German Chancellor Angela Merkel, US President Donald J. Trump and Canadian Prime Minister Justin Trudeau participate in the second working session on 'economic growth and the future of work' the G7 Summit in Charlevoix in Canada 08 June 2018. The G7 Summit runs from 8 to 9 June in Charlevoix, Canada.  EPA/CLEMENS BILAN

Einer gegen alle: Donald Trump sitzt bei diversen Themen isoliert da. Bild: EPA/EPA

Im Streit um die Handelspolitik, das Iran-Abkommen und den Klimaschutz sah sich Trump einer geeinten Front der anderen G7-Länder gegenüber. Die erste Arbeitssitzung der G7-Chefs war den Themen Wirtschaftswachstum und Handel gewidmet. Dabei hatten sich schon im Vorfeld scharfe Konflikte angekündigt. Trump griff vor seiner Abreise die aus seiner Sicht unfairen Verträge mit den G7-Staaten an.

Neuer Ton

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie schwierige Gespräche mit dem US-Präsidenten erwarte. EU-Ratspräsident Donald Tusk warf Trump am Freitag vor, er stelle die auf Regeln basierende internationale Weltordnung in Frage. Dies bereite ihm «grosse Sorgen».

Die G7-Gruppe versteht sich auch als Wertegemeinschaft und arbeitete in der Vergangenheit betont konsensorientiert. Trumps konfrontative Politik liess einen neuen Ton in der Gruppe einkehren. Die Mitglieder gaben sich zuletzt kaum mehr Mühe, die Differenzen zu kaschieren.

Frankreichs Präsident Macron etwa drohte offen mit einer Isolierung der USA. Auf Englisch schrieb Macron bei Twitter, die übrigen sechs Gipfelnehmer stünden «für Werte» und hätten kein Problem damit, eine eigene Vereinbarung ohne die USA zu unterzeichnen.

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas (SPD) sagte der «Süddeutschen Zeitung» vom Freitag, die Differenzen mit den USA könnten «nicht mehr unter den Teppich gekehrt» werden. Maas sprach sich dafür aus, sich in grossem Umfang um neue Bündnisse zu bemühen.

Möglicherweise keine Abschlusserklärung

Die G7-Beratungen sollen am Samstag enden. Womöglich wird es den Staats- und Regierungschefs erstmals in der Geschichte der Gruppe nicht gelingen, eine gemeinsame Abschlusserklärung zu formulieren.

Vor dem Hintergrund der Streitigkeiten will Trump das Treffen am Samstag schon vorzeitig verlassen. Er wird nach Angaben des Weissen Hauses direkt nach Singapur reisen, wo er am Dienstag mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem historischen Gipfel zusammentrifft. Bei dem Treffen in dem asiatischen Stadtstaat will der US-Präsident den Machthaber dazu bewegen, atomar abzurüsten.

epa06793916 Russian President Vladimir Putin (C-R) and Chinese President Xi Jinping (C-L) attend a friendly match between the Chinese and Russian youth Ice Hockey teams in northern China's Tianjin Municipality in Tianjin, China, 08 June 2018. Putin arrived on 08 June for a state visit to China and will attend the Shanghai Cooperation Organization Leaders Summit in the eastern port city of Qingdao from 09 to 10 June.  EPA/ALEXEI DRUZHININ / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Xi Jinping und Wladimir Putin beim Besuch eines Junioren-Hockeyspiels in Tianjin: Die beiden Staatschefs trafen sich am Freitag abseits des G7-Gipfels zu Gesprächen. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Wenige Stunden vor dem G7-Gipfel trafen sich Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping zu Gesprächen in Peking und bekräftigten vor dem Hintergrund der Spannungen mit den USA ihre engen Beziehungen. Die Geschichte der beiden Staaten sei «freundschaftlich, nachbarschaftlich» und entwickle sich «im Geist einer allumfassenden strategischen Partnerschaft», sagte Putin. (sda/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Federer deklassiert Fritz in 88 Minuten

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Trump schickt niemanden nach Davos

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Darum treffen sich Trump und Kim nicht in der Schweiz

abspielen

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

84
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 09.06.2018 20:47
    Highlight Highlight Alle gegen Trump - so ähnlich wie auf Watson!
    • Fabio74 11.06.2018 19:27
      Highlight Highlight alle gegen den Krawallbruder aus Washington
  • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 17:06
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit dem Bilderbergtreffen, dass gerade stattfindet? Johann Schneider-Amann ist dabei, nimmt mich wunder mit welcher Botschaft er zurückkehrt, wäre doch ein interessanter Bericht.
    • Hierundjetzt 09.06.2018 18:10
      Highlight Highlight Nö ist er nicht. Bitte beim WBF (yep so heisst das Departement übrigens) vorbeischauen. Dort stehts.

      Protipp: nicht alles was auf youtube ist, ist war...

    • Juliet Bravo 09.06.2018 20:18
      Highlight Highlight Blocher auch wieder -oder ist der weg vom Fenster der Bilderberger?
    • Sebastian Wendelspiess 10.06.2018 01:43
      Highlight Highlight @bravo gemäss offizieller Teilnehmerliste und Fotos vor Ort nur Schneider Amann aus der CH-Politik.
  • Angelo C. 09.06.2018 13:26
    Highlight Highlight Nachdem durch Oesterreich, vor Allem aber durch Italien diese niemand wirklich dienenden Sanktionen gegen Russland (immerhin ein teilweise europäisches Land und potente Grossmacht) aufgehoben werden sollte, um es sinnigerweise wieder vermehrt einzubeziehen, wird Frau Merkel schon bald immer mehr Mühe bekunden, diese weiter zu führen.

    Wenn man bedenkt, wie sehr sich die Gute mittlerweile durch Trumps USA, eine “sehr befreundete Nation” durch deren Handelskrieg und die Problematik der Aufhebung des Iran-Vertrags angepisst sieht, wäre ihr etwas mehr politischer Weitblick weiss Gott zu gönnen 🤔.
    • swisskiss 09.06.2018 14:58
      Highlight Highlight Angelo C: Lol. Die Mehrheit der EU Staaten ist klar für eine Aufrechterhaltung der Russland- Sanktionen. Die Beschlussfassung zur Aufhebung erfolgt im EUMinisterrat mit einfacher Merheit ohne Vetorecht.

      Was Du hier darlegst entspricht nicht im Ansatz der Realität. Etwas mehr Beschlüsse und Abstimmungen in der EU studieren, statt irgendendwelche Wunschvorstellungen zu verbreiten.

      Genauso gugus, die Auswirkungen trumpscher Handelpolitik oder Sicherheitspolitik auf Merkel zu reduzieren.
    • Fabio74 09.06.2018 16:31
      Highlight Highlight Was heisst denn Weitblick? Akzeptieren dass Putin im Donbass Krieg führt? Die Annektion der Krim abnicken und Blumen schicken?
    • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 17:03
      Highlight Highlight Swisskiss kannst du das belegen? Ich habe kein Europäer gefunden der Russland als Geind sieht, ausser ein paar Nato-Trolle in den Kommentarspalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kuwi 09.06.2018 11:32
    Highlight Highlight Ich verstehe den ganzen Stress aus mehreren Gründen nicht. Die Einfuhrzölle sind ungleich. Bei Autos sind sie in der EU höher als in den USA. Wieso nicht auf halbem Weg ausgleichen. Deutsche Autos sind in den USA ausserdem viel billiger als in Europa.
    Die USA importieren Stahl und Alu, weil die eigene Wirtschaft offensichtlich entweder Menge oder Preise nicht erreichen kann. Erhöht man die Zölle, kosten Produkte in den USA mehr.
    Ich suche nach dem wahren Grund dieser Streitereien....
    • äti 09.06.2018 16:12
      Highlight Highlight .. der Grund heisst Trump. Sonst gibts keinen, leider.
  • häxxebäse 09.06.2018 09:48
    Highlight Highlight wieso ist italien beim G7 dabei? pleitegeier kreist und die regierung ändert sich je nach jahreszeit...
    • rodolofo 09.06.2018 16:19
      Highlight Highlight Weil "Italianita" grundsätzlich überall vonnöten ist!
  • rodolofo 09.06.2018 09:10
    Highlight Highlight Oon, da fühlt sich der US-Mafiaboss plötzlich soo allein unter den professionellen Staats-Oberhäubtern, dass er am liebsten den Boss von der Russischen Konkurrenz-Mafia mit dabei haben würde!
    Pfui, Trumpy-Boy! Gibt's nicht! Du kannst dann am Nordkorea-Gipfel wieder mit Raketen-Modellen spielen und mit Deinem Ggschpäänli Kim "Präsident" spielen!
    Und da ist ja dann "Wladi" auch nicht mit dabei, ohne dass Dir das bis jetzt etwas ausgemacht hätte!
    Also lass jetzt das "Täubele" beim "6+1-Gipfel" (6 Erwachsene und 1 grosses Kleinkind)!
    • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 17:04
      Highlight Highlight Professionelle Staatsoberhäupter?? Dein Ernst?
  • Zeit_Genosse 09.06.2018 08:33
    Highlight Highlight Trump sieht in allen Gegner die es aufzumischen gilt. In dem er alle Systeme zu destabilisieren versucht, glaubt er an eine stärkere Position der USA für die „America first-Strategie“ und bessere Deals. Die Frage ist nicht mehr was machen die USA mit ihrer unberechenbarer Spitze, sondern was machen alle anderen im Wissen dass die USA nur für ihre Interessen einsteht. Wenn es der EU und restlichen G7 gelingen würde eine gemeinsame Haltung einzunehmen, würden sich die EU und anderen Staaten emanziperen. Ein erster Schritt zur eigenen Macht zu stehen und den Senior-Partner in Frage zu stellen.
  • Al Paka 09.06.2018 08:19
    Highlight Highlight Kurz gesagt:

    „irgendeinisch chlöpfts, aber so richtig“


    Den lieben Donald, wohl zurecht, noch mehr „provozieren“.

    Benutzer Bildabspielen
  • Guaranĺ 09.06.2018 07:44
    Highlight Highlight Ich mag Trump pberhaupt nicht. Aber ich muss sagen: endlich mal einer der swinen eugenen Weg geht und nicht nach der Musik der "grossen G7 Staaten" tanzt.
    In der Politik ist es doch seit eh und jeh so, dass die neuen dem "Establishment" schön brav folgen und diese so weiter ihre Dinger drehen können. Korruptuon vorne weg, Selbstbereicherung und Vetterliwirtschaft... Trump aber ist dies scheinbar egal...
    • Cubbie 09.06.2018 16:14
      Highlight Highlight GuaranÍ, in welchem, von der Zivilisation abgeschnittenen Dschungel hast du die letzten 18 Monate verbracht?

      "Korruptuon vorne weg, Selbstbereicherung und Vetterliwirtschaft... Trump aber ist dies scheinbar egal..."

      ??

      Selbstbeteicherung: Steuersenkungen für alle, aber vor allem für die Reichen.

      Vetterliwirtschaft: Tochter und Schwiegersohn bekommen Job im Weissen Haus. Dazu noch seine Millionärskumpel in die Regierung geholt

      Korruption: Rate mal, in welchen Hotels seine Staatsgäste absteigen und wo sie Golf spielen.

      Establishment: Trump gehört nicht dazu?
    • Fabio74 09.06.2018 16:32
      Highlight Highlight Naiv. Trump lässt sich leiten von seiner Maschinerie und fährt mit dem Schlingerkurs in der Wirtschaft und dem Benzinfass im Nahen Osten alles an die Wand
  • Carlitos Fauxpas 09.06.2018 07:30
    Highlight Highlight Keine Frage es ist eine komplizierte und von egoistischen Bedürfnissen getriebene Welt.
    Eine illustre Runde die sich moralisch über viele andere stellt und Ausgrenzung als Mittel der Gefügigmachung relativ erfolglos einsetzt. Dieser Irrglaube nützt weder den Ausgrenzern noch den Ausgegrenzten.
  • roger.schmid 09.06.2018 07:08
    Highlight Highlight Putin erhält ein return of Investment von dem er wohl kaum zu träumen wagte..
  • Fischra 09.06.2018 06:50
    Highlight Highlight Die Russlandaffäre von Trump würde weniger Gewicht haben wenn Russland ein teil der Gesellschaft der G7 wäre und vermutlich in diesem Zuge auch die Sanktionen gelockert würden. Schwieriger Part für alle. Das Russland wieder gehört würde, wäre gut. In diesem Sinne ja zu G7. Trumps Affäre muss aber aufgeklärt werden. Grundsätzlich müsste aber Russland um wiederaufnahme bitten.
    • Fabio74 09.06.2018 19:15
      Highlight Highlight Und den Donbass und die Krim? Egal lassen wir ihn wüten wie er will, ohne Konsequenzen? Nein.
  • dcfk51 09.06.2018 01:57
    Highlight Highlight Macrons Hochmut und Blenderei wirkt langsam widerlich. Wer ist dieser Zwergpolitiker, der die USA provoziert und herausfordert sowie Russland Vorschriften machen will? Nach den beiden katastrophalen Vorgänger hat Frankreich im Frust eine neue Katastrophe sn die Macht zugelassen. Der Preis wird hoch sein. Weder Trump noch Poutine lassen sich beeindrucken...
    • Hierundjetzt 09.06.2018 10:25
      Highlight Highlight Was ist eine Poutine? 😳
    • Gummibär 09.06.2018 13:04
      Highlight Highlight Poutine
      Benutzer Bild
    • Gummibär 09.06.2018 13:38
      Highlight Highlight Die Sanktionen gegen Russland wurden im März 2014 von der U.S. -Regierung initiert, gefolgt von der EU, Kanada und Australien.
      Man kann Macron kaum vorwerfen, dass er Schwierigkeiten hat den amerikanischen Wendehälsen zu folgen. Jede Nation auf der Welt, auch außerhalb Europas, tut gut daran, jedwedes Abkommen mit den U.S.A. mit allergrösster Vorsicht zu genießen. Wenn Trump am Montag früh seine Cornflakes nicht goutiert tritt er womöglich noch von ein paar anderen Verträgen zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 00:50
    Highlight Highlight Ernsthaft? Die 3 M‘s Macron, Merkel & May sollen mal von ihrem hohen Ross steigen! Die Europäer wollen keine Konfrontation mit Russland!
    • reconquista's creed 09.06.2018 10:55
      Highlight Highlight Jep, aber Russland will anscheinend die Konfrontation mit Europa und die Europäer wollen klar sagen:“so nicht!“
    • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 16:13
      Highlight Highlight @domsh achja? Wo und wann?
    • Fabio74 09.06.2018 16:34
      Highlight Highlight Nein die sollen auf den Rössern bleiben. Dem homophoben Diktator Grenzen zeigen
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 08.06.2018 23:41
    Highlight Highlight Das ist alles sehr gut für Europa und die G7. Längerfristig.
  • SocialisticCapitalist 08.06.2018 23:38
    Highlight Highlight Alle gegen Trump
    einen gute Zusammenfassung der Medialen Bericht Erstattung
    • LILA2000 09.06.2018 09:59
      Highlight Highlight Naja, für Trump kann man ja wohl nicht sein.
    • SocialisticCapitalist 09.06.2018 15:00
      Highlight Highlight Wieso
      Seine Leistungen überzeugen
      Oder hast du ein Problem mit der Begnadigung von Alice Marie Johnson
      Oder das die Arbeitslosen rate so niedrig ist
      Oder stört dich der Frieden zeischen Süd und Nordkorea
    • äti 09.06.2018 16:32
      Highlight Highlight @social, genau: die Klimaerwärmung innert 5 Min gebodigt. Die Arbeitslosenzahl steigt übrigens wieder (PA). Der Frieden in Korea ist schon intakt? Wow, wie lautet der? Die wilden Schiessereien sind passé? Seine Steuererklärung hat er nachgeliefert? Echt? ACA sagt dir nichts? Was hab ich nicht alles verpasst, ein Graus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 08.06.2018 23:33
    Highlight Highlight Funfact am Rande:

    Der Wissenschaftliche Dienst der Bundesrepublik Deutschland bestätigt, das Russland im Falle Skripal nichts vorzuwerfen ist. In Sachen Kooperation gibt es Russland nichts vorzuwerfen.

    Hier das Dokument zum nachlesen:
    https://www.bundestag.de/blob/558946/b89eccb15fd1a5b926fa8ca5f2267771/wd-2-040-18-pdf-data.pdf

    Wieso schreibt Watson nicht über dieses durchaus brisante Papier? Passt nicht ins Narrativ des bösen Russen und der edlen Engländer?
    • Angelo C. 09.06.2018 16:09
      Highlight Highlight Gute Frage - ich habe sie mir auch gestellt 😉 !
    • äti 09.06.2018 16:42
      Highlight Highlight Das besagte Papier ist überhaupt nicht brisant. Es bestätigt lediglich, dass alles nach üblichen Regeln gelaufen ist. Hier der Wortlaut:

      "Auch ist es für die Retorsionsmaßnahme rechtlich gesehen unerheblich, ob das Attentat von
      Salisbury Russland zuzurechnen ist oder nicht. Die Ausweisung von russischen Diplomaten ist
      daher aus völkerrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden."
    • Posersalami 09.06.2018 17:47
      Highlight Highlight Die Bundesregierung hat aber den Russen schon öffentlich als Täter benannt.

      Ja, Diplomaten darf man ausweisen wenn man möchte, darum gehts aber nicht.
  • wasihrnichtsagt 08.06.2018 22:31
    Highlight Highlight Verkehrte Welt,... Die Kriterien die zum Ausschluss Russlands geführt haben müssten den anderen Kriegsverbrecher gleich hart treffen doch stattdessen will Trump die Russen dabei haben und die Europäer wo eigentlich diese Position vertreten sollten stellen sich quer...
    Wer blickt da noch durch?
    • Juliet Bravo 09.06.2018 09:44
      Highlight Highlight Wer in Europa ausser RU hat ein Gebiet eines anderen Staates annektiert?
    • Hierundjetzt 09.06.2018 10:23
      Highlight Highlight Welches Land auf diesem Planeten hat den noch in den letzten 5 Jahren Teilgebiete seines Nachbarlandes annektiert🤔
    • Sebastian Wendelspiess 09.06.2018 17:53
      Highlight Highlight GB und UK haben teile Syriens annektiert und Militärbasen installiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberon 08.06.2018 22:25
    Highlight Highlight Da merkt man wieder wieviel Ahnung dieser Trump hat.
    Russland hat und hatte aktuell nichts in der G7 zu suchen.

    Die USA ist mit Trump kein zuverlässiger Partner deshalb auch nicht aus meiner Sicht relevant.

    Den einzigen positiven Effekt mag ich in der Möglichkeit sehen das neue Bündnisse entstehen können, dazu zähle ich immer noch Russland dazu.

    Dazu kommt dann auch noch China, denn dieses Land wird in einigen Jahren alle überflügeln.

    • Raphael Stein 09.06.2018 08:31
      Highlight Highlight Ja was jetzt Oberon, links oder rechts?
    • rodolofo 09.06.2018 09:11
      Highlight Highlight China?
      Das wäre "vom Regen in die Traufe"...
    • Fabio Haller 09.06.2018 11:16
      Highlight Highlight Russland nicht in die G7 aber mit ihnen Bündnisse eingehen??

      Trump ist dafür kein zuverlässiger Partner aber in der G7??

      China wird alle überflügeln (was nebenbei schon in vielen Strukturen geschehen ist, aber spätestens jetzt überschätzt du dich, die Umwelt macht ihnen jetzt schon einen Strich durch die Rechnung, dass einzige was sie erlebt haben ist die fortgeschrittenere Art der industriellen Revolution.) aber nicht in der G7??

      Machen sie doch einen Standpunkt. Sie gehen links dann wieder rechts und jetzt weiss ich nicht was sie wollen...
    Weitere Antworten anzeigen

Neue Welle der Homosexuellen-Verfolgung in Tschetschenien: «Sie wurden zu Tode gefoltert»

Erneut werden in Tschetschenien offenbar LGBT-Personen verfolgt, eingesperrt und nach den Angaben der Organisation «Russian LGBT Network» sogar in mindestens zwei Fällen zu Tode gefoltert.

Bereits 2017 gab es in der russischen Teilrepublik eine Verfolgungswelle vor allem gegen schwule Männer. Etwa hundert Personen sollen laut Angaben von Menschenrechtsorganisationen festgenommen und in Lagern und Geheimgefängnissen eingesperrt worden sein. Die russische Zeitung «Nowaja Gaseta» berichtete …

Artikel lesen
Link zum Artikel