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epa07351282 Uruguay's Foreign Minister Rodolfo Nin Novoa (L) and The High Representative of the European Union (EU) for Foreign Policy, Federica Mogherini (R), deliver statements to the press during the first meeting of the International Contact Group on the Venezuela crisis, in Montevideo, Uruguay, 07 February 2019. High representatives from a dozen European and Latin American countries began the first meeting of the International Contact Group on Venezuela, which seeks a way out of the growing crisis in that country.  EPA/RAUL MARTINEZ

Uruguays Aussenminister Rodolfo Nin Novoa und Federica Mogherini, die Aussenbeauftragte der EU, in Montevideo.  Bild: EPA/EFE

Europäische und südamerikanische Länder fordern freie Wahlen in Venezuela



Die Europäische Union und mehrere lateinamerikanische Staaten haben freie Wahlen in Venezuela gefordert. Die sogenannte Internationale Kontaktgruppe für Venezuela (ICG) unterstütze eine friedliche Krisenbewältigung durch freie, transparente und glaubwürdige Präsidentschaftswahlen.

Das hiess es in einer gemeinsamen Erklärung, die am Donnerstag in Montevideo von dem uruguayischen Aussenminister Rodolfo Nin Novoa und der EU-Aussenbeauftragten Federica Mogherini bekanntgegeben wurde.

Bolivien, ebenfalls Mitglied der ICG, und Mexiko wurden nicht unter den Unterzeichnerstaaten erwähnt. Bolivien unter dem linken Präsidenten Evo Morales hält zu Maduro, Mexiko wahrt eine neutrale Position, um als möglicher Vermittler fungieren zu können.

Die ICG werde die notwendigen Kontakte mit den venezolanischen und internationalen Akteuren aufnehmen, um Garantien für einen glaubwürdigen Wahlprozess in der kürzest möglichen Frist aufzustellen, sagte Nin Novoa auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mogherini.

Die ICG verpflichtete sich ausserdem, zusätzliche Hilfeleistungen zur Linderung der humanitären Krise in Venezuela zu entsenden, in Koordination mit dem Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Zur Erfüllung dieser Ziele werde die ICG eine technische Mission nach Venezuela entsenden. Ein neues Treffen der Kontaktgruppe wurde für März angesetzt.

Die gemeinsame Erklärung wurde nach Angaben von Nin Novoa von Uruguay, der EU, Costa Rica, Ecuador, Spanien, Italien, Portugal, Schweden, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Grossbritannien getragen. (sda/dpa)

Die Venezuela-Krise im Januar 2019

Venezuela hungert und Maduro lässt eine Brücke sperren

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Video: srf

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • loquito 08.02.2019 13:35
    Highlight Highlight Kolonialismus in Reinform, und alle tun so, als wäre es super.

    Und dann dieses Fake_Video mit der Autobahn, welche gar nie offen war. Die ist gesperrt seit ehh und jehh, weil seit dem Bau sie nur für illegalen Schmuggel von Benzin genutzt wurde. (JA die ach so wohlhabenden Colombianer klauen Benzin aus Venezuela) https://www.jungewelt.de/artikel/348717.no-pasar%C3%A1n.html

    Und Verfassungsmässig gibt es keine Unklarheiten. Maduro ist Präsident, der andere Typ hat 0 Legitimation
    https://www.jornada.com.mx/ultimas/2019/02/02/diez-mentiras-sobre-venezuela-katu-arkonada-6164.html
  • DerewigeSchweizer 08.02.2019 13:18
    Highlight Highlight Und noch der, wegen der aktuell verbreiteten Lüge, die US-Sanktionen gäbe es erst seit ein paar Wochen und hätten deshalb nichts mit der Miserere zu tun ...

    Der Spiegel, Mai 2011: "Die USA haben gegen den staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA Sanktionen verhängt"
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-sanktionen-venezuela-wirft-washington-imperialistische-aggression-vor-a-764762.html

    Man merke: Teile der anti-Maduro Propaganda sind LÜGE.
    • RandomNicknameGenerator 09.02.2019 21:10
      Highlight Highlight Lesen sie überhaupt, was sie da für Links schicken? Zitat daraus:

      "Die Auswirkungen der Sanktionen dürften sich in Grenzen halten, weil Venezuela weiterhin Öl an die USA und auf den Weltmärkten verkaufen darf."

      Die Sanktionen waren eben genau die gegen Funktionäre, nicht gegen den Export von Öl an die USA oder anderen 'pööösen' Staaten
  • DerewigeSchweizer 08.02.2019 13:13
  • DerewigeSchweizer 08.02.2019 13:06
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ganz einfach:

    Im Jahr 2002, in einem Venezuela ohne Wirtschaftskrise und mit demokratisch gewählten Präsidenten,
    fand gegen ebendiesen ein Putschversuch statt.

    Alle jene, die damals beteiligt waren oder diesen Putschversuch befürworteten, haben sich bezüglich Demokratie und Freiheit offenbart und positioniert.

    Und wer war auch schon damals dabei? Die USA.

    Alle Kritik an Maduro stimmt vielleicht.
    Sicher ist jedoch, dass diese Opposition+USA nicht Demokratie, Freiheit und Wohlergehen der Bevölkerung im Sinn hat.

    Deshalb: Vorsicht mit wem man sich bettet.

  • DerewigeSchweizer 07.02.2019 23:12
    Highlight Highlight Der US-Aussenminister Mike Pompeo hat vor der UNO schwerst emotional berichtet, dass Millionen venezolanischer Kinder hunger leiden und dass 9 von 10 Venezolaner in Armut leben.

    Haben die US-Sanktionen gegen Venezuela Einfluss darauf?

    Jedenfalls ist auf den Bildern der Demonstranten der Opposition keine einzige unterernährte Person zu sehen! Alle gut ernährt, gut gekleidet.
    Ergo ... die gehören alle zu diesem 1 von 10, die nicht in Armut leben.

    ... Oder Mike Pompeo hat vor der UNO einfach Lügen aufgetischt, wie die USA das ja so handhaben (Colin Powell, 2003 vor der UNO).
    • AdvocatusDiaboli 08.02.2019 00:01
      Highlight Highlight Ihr Maduro Fans solltet unbedingt einmal stichhaltige pro-Maduro Argumente bringen, statt immer nur USA-bashing.

      Warum sollte Maduro im Amt bleiben? Was gutes hat er getan, um deine Unterstützung zu verdienen? Warum sollte man die Armut und das Leiden welches unter seiner Aufsicht entstand ihm nicht zurechnen?
    • DerewigeSchweizer 08.02.2019 02:20
      Highlight Highlight "Maduro Fans" ? Ist man also schon mitschuldig, wenn man nicht gegen Maduro johlt?
      Und bashing und facts sind nicht dasselbe...

      - die völkerrechtliche und verfassungsmässige Situation ist nicht klar
      - die Armut und das Leid sind AUCH eine gewollte Folge der US-Sanktionen
      - die liebe Opposition sind in Wahrheit Leute, die seit Chavez Wahlsieg in 1998 gar nie an dieser Demokratie teilgenommen haben - kein Konsens, kein Dialog - sondern einzig die Machtübernahme wollen; Putschversuch schon in 2002
      - viele Berichte sind Propaganda
      - diverse schlimmere Länder sind unsere Geschäftspartner ...
    • DerewigeSchweizer 08.02.2019 02:38
      Highlight Highlight Deshalb ...

      - und ich bin kein Maduro Fan, und auch kein USA Russland China Fan -

      finde ich,
      dass statt eines forcierten Regime-Change,
      besser beide Lager - Chavez/Maduro und die Opposition - überhaupt erst zusammen dialogieren.
      Das tun wir doch auch in unserem Land.

      Weil ohne das, ist von vornherein klar, dass es nicht gut rauskommt.
      Vor Chavez war es gut für US-Firmen, aber keinswegs ein Paradies für das Volk.

      Und Tatsache ist, dass nicht die Chavez/Maduro-Seite den Dialog autokratisch verbat.
      Es war immer die Opposition, die nie wollte. Ihr einziges Programm ist Regime-Change.
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