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epa07676747 A handout photo made available by Sea-Watch on 27 June 2019 shows Sea-Watch 3 captain Carola Rackete on board the vessel at sea in the Mediterranean, 20 June 2019. Migrant rescue ship Sea-Watch 3, despite the threat of a fine by the Italian government, decided on 26 June 2019 to enter Italian territorial waters near the island of Lampedusa with dozens of migrants on board waiting to disembark.  EPA/TILL M. EGEN/SEA-WATCH HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Carola Rackete auf der Kommandobrücke der «Sea Watch 3». Bild: EPA

Das Drama um «Sea Watch»-Kapitänin Carola Rackete – erzählt in 7 Punkten

Die italienische Justiz hat Carola Rackete angeklagt. Die Kapitänin war seit mehr als zwei Wochen mit der «Sea Watch 3» auf dem Mittelmeer unterwegs und zog den Zorn von Italiens Innenminister Matteo Salvini auf sich. Kein Hafen wollte das Schiff mit 52 Flüchtlingen anlaufen lassen. Sie fuhr trotzdem nach Lampedusa.



Die Vorgeschichte

epa07674995 The Sea Watch 3 vessel out from the Lampedusa harbour, Italy, 26 June 2019. The captain of Sea Watch 3 vessel, carrying 42 survivors on board, has decided to defy possible heavy fines Italy has threatened to be imposed on ship captain if she arrives.  EPA/ELIO DESIDERIO

Die «Sea Watch 3» vor der Küste Lampedusas. Bild: EPA

Am 12. Juni nahm die unter holländischer Flagge fahrende «Sea Watch 3» der gleichnamigen deutschen NGO in internationalen Gewässern ausserhalb des libyschen Hoheitsgebiets 53 Schiffbrüchige auf. Das Schlauchboot, auf dem sie unterwegs gewesen waren, war in Seenot geraten. Die Küstenwache des Bürgerkriegslandes Libyen forderte das Schiff auf, die Geretteten nach Libyen zu bringen. Die Küstenwache ist de facto keine staatliche Behörde. Sie untersteht verschiedenen Warlords und Milizen, die teilweise selber in den Menschenschmuggel involviert sind.

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega forderte die Sea Watch auf, der libyschen Aufforderung nachzukommen. Ein Sprecher der EU-Kommission erinnerte jedoch daran, dass Schiffe unter EU-Flagge dazu verpflichtet sind, das Völkerrecht bei Such- und Rettungsaktionen einzuhalten. Dazu gehöre auch die Notwendigkeit, gerettete Personen an einen sicheren Ort zu bringen: «Die Kommission hat immer gesagt, dass diese Bedingungen in Libyen derzeit nicht gegeben sind.» Salvini, als Innenminister für die italienischen Häfen verantwortlich, ignorierte das Machtwort aus Brüssel jedoch und verweigerte der «Sea Watch 3» weiterhin die Anlegeerlaubnis.

Update

Die italienische Regierung hat Zusagen von fünf europäischen Ländern erhalten, die 40 seit gut zwei Wochen auf dem Rettungsschiff «Sea-Watch 3» ausharrenden Bootsflüchtlinge aufzunehmen.

Aussenminister Enzo Moavero teilte am Freitagnachmittag mit, diese Zusagen stammten von Finnland, Luxemburg, Portugal, Frankreich und Deutschland. Allerdings mussten die Flüchtlinge und Migranten und die Besatzung zunächst weiter auf dem Rettungsschiff warten, das rund eine Seemeile vor der Mittelmeerinsel Lampedusa lag und nicht in den Hafen einlaufen durfte. (sda/afp)

Die Drohung

Nach der Aufnahme der 52 Schiffbrüchigen kreuzte die Sea Watch in den Gewässern vor Lampedusa in der Hoffnung, eine Anlegeerlaubnis zu erhalten. Am 11. Juni hatte Italiens Regierung auf Betreiben von Innenminister Salvini ein umstrittenes Dekret in Kraft gesetzt, das sich gegen NGOs richtet: Private Schiffe, welche ohne Erlaubnis in italienische Hoheitsgewässer fahren, müssen zwischen 10'000 und 50'000 Euro Strafe zahlen. Salvini, der starke Mann der italienischen Regierung, inszeniert sich seit seinem Amtsantritt als Kämpfer gegen die Migration, bezeichnet NGOs, welche Flüchtlinge in Seenot aus dem Mittelmeer retten, regelmässig als Verbrecher und Schlepper.

In Richtung Sea Watch liess Salvini verlauten, ein Anlegen in Lampedusa sei «eine Provokation und ein feindseliger Akt». Sollte sich die NGO dafür entscheiden, so werde das Schiff beschlagnahmt und die Besatzung verhaftet.

Salvini drohte auch damit, die Flüchtlinge bei einer Ankunft in Italien nicht offiziell registrieren zu lassen und sie in andere europäische Länder weiterzuschicken. Die EU-Kommission in Brüssel warnte Salvini, in diesem Fall würde die EU ein Strafverfahren gegen Italien einleiten. Mehrere EU-Staaten erklärten sich bereit, die Flüchtlinge von Italien zu übernehmen.

Und das sagt Rackete zu Salvini:

Beleidigungen und Fake News

Gegenüber der italienischen Zeitung La Repubblica erklärte Kapitänin Carola Rackete ihre Motivation für Seenotrettung folgendermassen: «Ich habe eine weisse Hautfarbe, ich bin in ein reiches Land geboren worden, ich habe den richtigen Reisepass, ich durfte drei Universitäten besuchen und hatte mit 23 Jahren meinen Abschluss. Ich spüre eine moralische Verpflichtung, denjenigen Menschen zu helfen, die nicht meine Voraussetzungen hatten.»

Carola Rackete ist seit vier Jahren für Sea Watch aktiv, seit 2018 auch als Kapitänin. Vorher hatte die Niedersächsin an Expeditionen eines deutschen Polarforschungsinstituts im Eismeer teilgenommen und für Greenpeace gearbeitet.

Salvini verkürzte Racketes Zitat in der Folge auf Facebook: Sie fühle sich schuldig, dass sie weiss, reich und deutsch sei. Auf YouTube nannte er sie eine «kleine Angeberin» («sbruffoncella»), die Politik auf dem Buckel von Migranten mache. Auf Twitter tauchte ein falsches Profil von Carola Rackete auf, in dem ebenfalls nicht von ihr stammende Zitate verbreitet wurden. Dieses wurde unterdessen wieder gelöscht.

Die Flucht nach vorne

Am vergangenen Mittwoch entschied sich Carola Rackete, trotz fehlender Erlaubnis in italienische Hoheitsgewässer zu fahren und den Hafen von Lampedusa anzusteuern. Die europäischen Staaten würden den Überlebenden «jede angemessene Hilfe» verweigern. Sie wisse, was sie riskiere, und sei bereit, für ihre Entscheidungen ins Gefängnis zu gehen, erklärte Rackete.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch 42 aus Seenot gerettete Flüchtlinge auf dem Schiff, darunter drei unbegleitete Minderjährige. Elf der ursprünglich 53 Geretteten waren zuvor aus medizinischen Gründen von den italienischen Behörden aufgenommen worden.

Ein Eilantrag der auf dem Boot verbliebenen Flüchtlinge auf einstweiligen Rechtsschutz hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Vortag abgelehnt. Die Begründung: Es bestehe kein medizinischer Notfall, der einen solchen Schritt rechtfertige. Dieses Urteil stiess beim Vorstandsvorsitzenden von Sea Watch, Johannes Bayer, auf Unverständnis:

«Wenn diese Situation, einschliesslich der unrechtmässigen Festsetzung auf unbestimmte Dauer auf unserem Schiff und der Verweigerung der grundlegendsten Bedürfnisse, nicht die Menschenrechte unserer Gäste verletzt, was dann? Wir können nicht warten, bis jeder einzelne zu einem medizinischen Notfall wird.»

Johannes Bayer, Sea Watch

Die Ankunft

Nachdem die «Sea Watch 3» italienische Hoheitsgewässer erreicht hatte, wurde sie zunächst von italienischen Behörden ausserhalb des Hafens gestoppt und kontrolliert. Das Anlaufen des Hafens und eine Aufnahme der Geretteten war aber weiterhin nicht möglich. In der Zwischenzeit kam es zu einem weiteren medizinischen Notfall an Bord. Am Donnerstagabend erklärte Kapitänin Carola Rackete dann auf Twitter, die Situation würde sich gemäss Behördeninformationen in Kürze lösen.

Die Anklage

Am Freitagnachmittag berichteten Nachrichtenagenturen, die Staatsanwaltschaft von Agrigent auf Sizilien habe am Vortag ein Ermittlungsverfahren gegen Rackete eingeleitet wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung und der Missachtung von Anweisungen, nicht in die italienischen Hoheitsgewässer einzudringen. Rackete hatte am frühen Freitagnachmittag gemäss Agenturmeldungen noch keine offiziellen Informationen über die Anklage. Sie habe jedoch mit Ermittlungen gerechnet.

Die Solidarität

Die drohende Anklage gegen Carola Rackete löste auf den sozialen Netzwerken zahlreiche Solidaritätserklärungen aus. So kündigten die deutschen Comedians Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf an, die Rechtskosten zu übernehmen. Dies hatten sie schon beim in Malta angeklagten Kapitän Claus-Peter Reisch getan, der wegen seiner Tätigkeit für die NGO Mission Lifeline vor Gericht stand. Reisch war zu einer Busse von 10'000 Euro verurteilt worden.

Mit Material der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Private Seenotretter im Mittelmeer

An Claus-Peter Reisch soll ein Exempel statuiert werden

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252Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 30.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Folgendes Bild entsteht in meinem Kopf:
    "Kater Karlo", der Ganove, regiert Mafia-Italien und hat gerade "Minni Maus", die Heldin, verhaften lassen.
    Und die völlig verwirrten, ausgemergelten Flüchtlinge aus Afrika gehen von Bord in eine ungewisse Zukunft.
    DAS also ist Europa:
    Ein paranoid bis psychopathisch gewordener Reichen-Club, in dem es immer mehr so zugeht, als wären alle Europäer Teil einer gigantischen "Black-Mirror"-Inszenierung...
  • Quacksalber 29.06.2019 22:21
    Highlight Highlight Der Zorn eines Ministers Salvini sollte hoffentlich überhaupt keinen Einfluss auf die Justiz haben. Schön wärs.
  • 2sel 29.06.2019 13:43
    Highlight Highlight Der Grat zwischen "Menschenware" und "wahre Menschen" ist schmal...
  • Hans007 29.06.2019 11:39
    Highlight Highlight Wir Europäer brauchen endlich eine realistische
    und vernünftige und massvolle Politik der Migration, die glasklar die Grenzen der Migration aufzeigt. Je länger das auf sich warten lässt, desto mehr Wähler lassen sich von den vereinfachenden und extremen Rezepten der rechten Parteien vereinnahmen, obwohl sie eigentlich nichts mit den rechten Parteien zu tun haben wollen.
    • D_M_C 30.06.2019 03:17
      Highlight Highlight Das sind keine (freiwilligen) Migranten, das sind Flüchtlinge.
      Sind zwei verschieden geregelte Angelegenheiten, die zu unterscheiden sind.
    • rodolofo 30.06.2019 08:18
      Highlight Highlight "Eigentlich wollten wir alle keinen Hitler!"
      sagten die Deutschen, nachdem sie den 2.Weltkrieg verloren hatten...
  • Moelal 29.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Beim lesen gewisser Kommentare hier kommen mir schwere Bedenken über den Geist, der hier Einzug hält. Gewisse Leute haben den Anstand gegenüber den Mitmenschen verloren und lassen ihrem Hass freien Lauf! Traurig!!! Die Hitze macht offenbar gerade alles braun auch die Hirne
    • wasylon 29.06.2019 20:06
      Highlight Highlight @ Moelal

      Ich bin überrascht über deine gute Selbstreflexion. 👍
    • rodolofo 30.06.2019 08:26
      Highlight Highlight @ wasylon
      Und Du hältst Dich wohl für besonders schlau, wenn Du uns verwirrst und Tatsachen in ihr Gegenteil verdrehst, was?
      Das ist pseudo-raffiniert.
      Bedenke, dass diejenigen, die für die Menschenrechte und für die Wahrheit kämpfen, immer besser motiviert sein werden, als diejenigen, die (gegen Bezahlung) lügen und manipulieren!
      Gegen "Oben" buckeln und nach "Unten" treten?
      Das ist nichts weiter, als niederträchtig, feige und abstossend!
      Und so etwas reklamiert hier ein besonderes Recht auf den Schweizer Pass?
      MEIN spontanes Urteil:
      Ich tausche Dich gegen einen afrikanischen Flüchtling.
  • 8004 Zürich 29.06.2019 08:32
    Highlight Highlight Die hat ja eine sehr Ich-betonte Kommunikation..
  • Watson - die Weltwoche der SP 29.06.2019 07:21
    Highlight Highlight Danke Herr Salvini! Die Mittelmeerroute gehört geschlossen
    • Fly Boy Tschoko 29.06.2019 18:33
      Highlight Highlight Du planst die Mauer um ganz Europa?
    • rodolofo 30.06.2019 08:28
      Highlight Highlight @ Fly Boy Tschoko
      "Roterriese" will dem Klima auch verbieten, die Schweizer Gletscher wegzuschmelzen...
  • Kubod 29.06.2019 03:50
    Highlight Highlight Das ewige Dilema.
    Wenn ein Drogensüchtiger mich auf der Strasse nach Geld anbettelt, kann ich ihm / ihr Geld geben und mich kurzfristig gut fühlen.
    Der Drogensüchtige kann sich davon einen Schuss kaufen.
    Wenn es der Goldene Schuss ist - bin ich an seinem Tod Schuld?
    Wenn die von der Kapitänin nach Europa gebrachten Menschen ihre Verwandten darüber informieren und sich daraufhin noch ein paar Menschen auf den Weg machen und einige davon sterben. Ist dann die Kapitänin daran mitschuldig?
    Meiner Meinung nach ja
    • lilie 29.06.2019 07:52
      Highlight Highlight @Kubod: Wenn ein Flüchtling seine Familie motiviert, eine hochriskante Reise zu unternehmen, deren Gefahren er am eigenen Leib erlebt hat, kannst du nicht der Kapitänin, welche den Flüchtling gerettet hat, die Schuld am Tod aller nachkommenden Flüchtlingen geben.

      Hingegen ist die Kapitänin definitiv am Tod eines Flüchtlings schuld, wenn sie einen Schiffbrüchigen auf See antrifft und ihn nicht aufnimmt. Da gibt es kein Dilemma.
    • Ale Ice 29.06.2019 08:54
      Highlight Highlight Jede meiner Handlungen zieht unweigerlich Folgen nach sich - auch das Nichts-Tun.

      Alles bewirkt etwas. Alles kann sowohl positive wie negative Auswirkungen haben.

      Ich muss nach besten Wissen und Gewissen handeln. Und mit den Folgen leben.

      Die Schuldfrage kommt erst dann ins Spiel, wenn Schaden absehbar ist - ich diesen sogar in Kauf nehmen muss.

      Dann entsteht das Dilemma, wenn ich bei einer Entscheidung einen möglichen Schaden gegen einen anderen abwägen muss.
    • David Marti 29.06.2019 19:46
      Highlight Highlight Die Flucht aus einem politisch und wirtschaftlich zerrütteten Land kann NICHT mit einer Sucht verglichen werden, dein Beispiel hinkt. Ansonsten wären die Flüchtlinge süchtig nach Frieden, Stabilität und Wohlstand. Das sind fundamentale Bedürfnisse eines jeden Menschens dich eingeschlossen. Bist du jetzt deswegen ein Süchtiger?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichwillauchwassagen 29.06.2019 01:38
    Highlight Highlight Solange durch EU Subventionen exportierte Zwiebeln, (bei uns) Hühnerabfälle, Fischerereiboote usw den Menschen in Afrika die Lebensgrundlagen einzogen werden, und diese dann zu uns kommen, müssten eigentlich die Politiker in Brüssel auf einem Gummiboot entsorgt werden.
    Die Flüchtlinge, die vom Westen angezettelten Kriege fliehen, müssten sowieso aufgenommen werden, egal wie.

    Mit dem Finger auf Trump zeigen wegen Töten an der US Südgrenze ist halt einfacher
    Die Toten sterben wegen uns!
    Was machen wir nun?
    1 Milliarde können wir nicht aufnehmen, also was ist zu tun?
  • Fisherman 28.06.2019 23:09
    Highlight Highlight Da gibt es nur eine Antwort: Salvini lebenslang ins Gefängnis.
    Und den Friedensnobelpreis für Rackete und seawatch.org
    • roger_dodger 29.06.2019 06:22
      Highlight Highlight Anscheinend ist Ertrinkende retten ein Verbrechen und Sie nicht zu retten (was für mich Mord gleichkommt) kein Verbrechen. Dass nennt sich dann Rechtsstaat (nicht nach Recht sondern anscheinend nach der Seite).
    • Einstürzende_Altbauten * 29.06.2019 08:26
      Highlight Highlight roger_dodger: ich glaube du hast den satz oben falsch gelesen, lies ihn nochmals. ;-)
  • Exodus 28.06.2019 21:47
    Highlight Highlight @Matteo Salvini
    "Non vieni a rompere le palle [...]", wissen Sie, es gibt anderen Wörter (ohne sexuelle Bedeutung) um sich anständig auszudrücken, vor allem für einen Politiker.
    Vor allem in Italien, geniessen die Frauen (das "gentil sesso") einen grösseren Respekt.
    Sie verlangen Respekt, aber Sie sind der erste der keinen hat (vor allem gegenüber Ausländer).
  • Moelal 28.06.2019 20:52
    Highlight Highlight Salvini ist ein polemischer, menschenverachtender, primitiv denkender Rattenfänger
  • nöd ganz. klar #161! 28.06.2019 20:17
    Highlight Highlight Fakt ist, tausende Menschen verlieren jährlich ihr Leben beim Versuch, Europa zu erreichen. Frauen, Kinder und Männer. Menschen.
    Hinter jedem dieser Leichen steckt ein Schicksal, eine Familie.
    Meine Güte, ist der eigene Wohlstand so hoch, um bei diesen Umständen keine Herzlichkeit zu zeigen, kein Mitleid fühlen zu können? Die Lösung kann nicht sein, alle Immigranten in Europa zu beherbergen, mitnichten. Aber, ist es die Lösung, einfach Menschen elendiglich verrecken zu lassen? Fluchtursachen bekämpfen! Perspektiven in den Ländern bieten, Ausbeutung beenden, und Flüchtenden endlich helfen!

    • Basti Spiesser 29.06.2019 01:19
      Highlight Highlight Fluchtursachen bekämpfen!

      Richtig! Und eben nicht alle nach Europa holen, das ist humane Ausbeutung, die afrikanischen Staaten brauchen ihre junge Bevölkerung selber.
    • nöd ganz. klar #161! 29.06.2019 04:46
      Highlight Highlight @Basti so:
      „Und eben nicht alle nach Europa holen,“

      So Basti, wer holt denn deiner Meinung nach diese Leute nach Europa? Ich? Die Linken? Merkel? Die globale Weltelite im Dreieck mit Greta? Wer denn nun?!
      Sie werden nicht geholt, sie werden vertrieben, aus ihrer Heimat! Ob dies nun wegen Krieg oder Perspektivlosigkeit ist, spielt keine Rolle. Es ist egal, ob dein Kind an einer Granate stirbt, oder weil es verhungert, tot ist tot.
    • Diavolino666 29.06.2019 09:26
      Highlight Highlight @nöd ganz. klar #161!
      "So Basti, wer holt denn deiner Meinung nach diese Leute nach Europa? Ich? Die Linken? Merkel? Die globale Weltelite im Dreieck mit Greta? Wer denn nun?!"

      Lies den Titel des Artikels und du hast die Antwort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meglo 28.06.2019 19:48
    Highlight Highlight In Italien inszeniert sich ein neuer Potentat im Stil Benito Mussolinis und Europa schaut tatenlos zu. Nicht die mutige Kapitänin gehört vor Gericht gestellt sondern dies sollte mit faschistoiden Populisten geschehen, die in ganz Europa aus ihren braunen Löchern kriechen. Ich schäme mich für Europa, dass man Salvini nicht beim europäischen Gerichtshof anklagt, sondern zuschaut im Stil von Pontius Pilatus.
    • Moelal 28.06.2019 21:37
      Highlight Highlight Bravo!!!!!!!
    • Fisherman 28.06.2019 23:12
      Highlight Highlight Danke meglo
    • Fremdleihgabe 29.06.2019 08:09
      Highlight Highlight Naja, wenn sie Salvini aufgrund seines Gedankenguts vor Greicht zerren, dann konsequenterweise auch seine Millionen von Wählern.
      Helfen Sie mir, Meglo, wie heisst schon nur die politische Ideologie, die Falschdenkende gerichtlich sanktioniert und mit F... anfängt?
      Bedenken Sie Ihre gefährlichen Worte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Switch_on 28.06.2019 19:15
    Highlight Highlight Ich danke euch, dass ihr den Kommentar von Eastpak gelöscht habt.
    Meinungsfreiheit hört da auf die Rechte anderer eingeschränkt werden.
    • Cédric Wermutstropfen 28.06.2019 22:06
      Highlight Highlight Wie man durch einen Kommentar die Rechte anderer einschränken kann, weisst wohl auch nur Du.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 29.06.2019 06:04
      Highlight Highlight Herr Wermutstropfen hat bis heute nich kapiert dass Rassismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist.
    • Diavolino666 29.06.2019 09:29
      Highlight Highlight @Hinkypunk
      "Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" - damit schwingst du dich wohl zum alleinigen Entscheider auf, was zu Rassismus zählt und was nicht. Ja, so wird das gut funktionieren. Haben andere Diktatoren auch schon so gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flamingmops666 28.06.2019 19:12
    Highlight Highlight Gute Frau.
    • das Geflüster 28.06.2019 23:36
      Highlight Highlight Wieso?
    • flamingmops666 29.06.2019 06:20
      Highlight Highlight Weil Menschen nicht ertrinken lassen.
    • das Geflüster 29.06.2019 08:41
      Highlight Highlight Flamigo

      Wenn es mit dem Retten alleine getan wäre.
      Hätte sie die Leute zurückgebracht von wo sie herkommen sind... dann vielleicht. Aber so ist es Egotripp
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 28.06.2019 19:07
    Highlight Highlight Ich frage mich immer, wieso die EU nicht radikaler gegen die Schlepper und ihre Hintermänner vorgeht.
    • meglo 28.06.2019 23:14
      Highlight Highlight Und ich frage mich, weshalb Europa inklusive die Schweiz nicht mehr dafür tun, dass diese Menschen sich nicht auf den gefährlichen Weg nach Europa begeben müssen. Die Schlepper sind zwar tatsächlich zu verurteilen und zu bekämpfen. Aber wer verurteilt die Verursacher dieses Exodus. Es ist letztlich die Politik der wirtschaftlich mächtigen Länder, die diese Massenflucht verursacht haben.
    • Spooky 29.06.2019 03:46
      Highlight Highlight "Wie denn?"

      Die Asylindustrie ist Big Business. Es geht hier um das grosse Geld. Wie man die libyschen Generäle dazu bringen könnte, die Schlepper und ihre Hintermänner aus dem Verkehr zu ziehen, liegt auf der Hand.

      "Follow The Money!"
    • The Destiny // Team Telegram 29.06.2019 11:26
      Highlight Highlight Botschaftsasyl einführen und alle die anders kommen rigoros zurückschicken.
  • Bacchus75 28.06.2019 18:58
    Highlight Highlight Carola Rackete klingt wie eine Superheldin und das ist sie auch.

    Das Seerecht ist zum Glück dem neuen italienischen Rechtspopulistengeset übergeordnet.
  • MischaBF 28.06.2019 18:43
    Highlight Highlight Wieso nehmen wir diese Menschen nicht auf?
    • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2019 22:28
      Highlight Highlight Warum sollten wir?
    • meglo 28.06.2019 23:18
      Highlight Highlight Siehst du das Verhältnis zwischen Herzen und Blitzen, erübrigt sich die Frage. Offenbar sind wir wieder auf dem Weg die Politik den Unmenschen zu überlassen.
    • das Geflüster 28.06.2019 23:36
      Highlight Highlight Um Himmels Willen.
      🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 28.06.2019 18:40
    Highlight Highlight "So kündigten die deutschen Comedians Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf an, die Rechtskosten zu übernehmen." - Im tweet von Klaas steht dass sie Geld sammeln und spenden. Das ist nicht ganz das Gleiche wie eine Zusicherung die Kosten zu übernehmen.
  • demian 28.06.2019 17:51
    Highlight Highlight Es ist eine Frage der Werte. Entweder Europa legt Wert auf die Menschenrechte, dann rettet man die Menschen,oder man vergisst die Menschenrechte und lässt sie ertrinken. Nur kann man sich dann das Thema Menschenrechte gleich schenken.

    Die Menschen gehören gerettet. Wenn man sie hier nicht will, dann kann man sie nach der Rettung immernoch in ihre Heimatländer bringen.
    • meglo 28.06.2019 23:22
      Highlight Highlight Ich habe den Verdacht unter den Blitzern gibt es viele, denen es egal ist, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. Hauptsache ihnen geht es gut.
    • Diavolino666 29.06.2019 09:36
      Highlight Highlight Ich habe den Verdacht, unter den Blitzern gibt es viele, die etwas weiterdenken über die Folgen dieser Praxis. Dass es keine Lösung ist, sieht man seit 2015...
  • torpedo 28.06.2019 17:42
    Highlight Highlight Ich bin absolut schockiert und enttäuscht von dieser Kommentarspalte.
    • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2019 17:56
      Highlight Highlight Ok.
    • ostpol76 28.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Kein Problem... Sich über alles und alle zu empören ist zur Zeit in Mode.
    • Kruk 28.06.2019 19:48
      Highlight Highlight Können sie bitte sagen warum?
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  • murrayB 28.06.2019 17:22
    Highlight Highlight Salvini macht das einzig richtige...

    Italien wird geflutet von Flüchtlingen und die europäischen Partner machen sehr wenig...
    • Heinzbond 28.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Nun geflutet würde ich jetzt nicht sagen, ausserdem sind die Hafen Schliessungen von salvini so gut das Italien kaum noch Flüchtlinge bekommt...
    • FrancoL 28.06.2019 19:25
      Highlight Highlight Salvini und Italien werden in naher Zukunft, wenn es denn um ihre eigenen Wünsche und Problembewältigungen geht ganz gewaltig eines auf die Nase kriegen.
      Das was Salvini macht ist auf dem Buckel der Flüchtlinge auf Stimmenfang zu gehen. Das macht sich in einem Land wo zu viele Bürger Geren die Verantwortung und Schuld auf Dritte abladen ganz gut, dabei vergisst ein Teil der Italiener, dass eine riesen Zahl Italiener emigriert sind, dass die Welt sich ändert und ein Land das jegliche Reform scheut und dem Staat aushöhlt zu einem Schwellenland wird.
      Salvini führt IT auf den Holzweg.
    • Moelal 28.06.2019 21:14
      Highlight Highlight MurrayB: richtig schweizer Name?
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  • Jesses! 28.06.2019 16:55
    Highlight Highlight Grossartig, was diese Frau im Namen der Menschlichkeit leistet. Nur intelligente Menschen sind fähig, wirklich Gutes zu tun. Respekt!
    • Kruk 28.06.2019 17:45
      Highlight Highlight "Nur intelligente Menschen sind fähig, wirklich Gutes zu tun." Diese Behauptung ist absolut falsch! Ich habe auch schon gutes getan und bin nicht intelligent.

      Oft sind es gerade wir Dummen die ein gutes Herz haben und Intelligente die dies auszunutzen wissen.
    • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2019 18:01
      Highlight Highlight Ein selten arroganter Cüpli Sozialisten Kommentar.
    • farbarch1 28.06.2019 19:23
      Highlight Highlight Die Blitze verste ich nicht, denn: was ist mit der Intelligenz des Herzens? Wer gutes tut aus Überzeugung sollte als intelligent durchgehen. Oder nicht?
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  • Blaumeisli 28.06.2019 16:53
    Highlight Highlight Ich bin hin und her gerissen. Ist es in Ordnung, Menschen, die ein besseres Leben suchen, ertrinken zu lassen? Natürlich nicht. Ist es in Ordnung, diese Menschen so zuverlässig vor der Küste Lybien zu holen, so dass die Schlepper ermutigt werden und nur noch schlechte Gummiboote anbieten müssen, damit ihre "Kunden" ihr Ziel erreichen? Auch nicht, finde ich. Ich bin ein bisschen Ratlos, was das angeht, muss ich zugeben...
    • dorfne 28.06.2019 17:07
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Ich könnte sagen Schlepper und Migranten nötigen uns. Geht nicht, wär hartherzig, nazihaft. Leider aber besinnt man sich nur auf Menschenrechte, Menschenwürde und Rettung wenn das Elend wie bei diesen Migranten schmerzhaft ins Auge sticht. Das unsichtbare Elend (die Schweiz hat weltweit eine der höchsten Selbsttötungsraten, Menschen vereinsamen) sticht nicht ins Auge und löst daher keine Betroffenheit aus. Zumindest keine kollektive Betroffenheit.
    • Score 28.06.2019 17:41
      Highlight Highlight Du bist da definitiv nicht alleine. Auch die Politiker sind ratlos. Und eine wirkliche Lösung hat man noch nicht gefunden...
    • Kii 28.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Aha, es gab echt mal bessere "gummiboote"!? Meinst du die schlepper intressierts, ob die flüchtenden am ziel ankommen?





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  • Sherlock_Holmes 28.06.2019 16:45
    Highlight Highlight Mein tiefer Respekt gilt jenen, welche sich ungeachtet des Drucks unbeirrt für die Unversehrtheit und die Menschenwürde derer einsetzen, welche oftmals keine andere Hoffnung mehr haben..

    Wie vor 70 Jahren ist das Boot voll – die Festung der 1. Welt wird unerbittlich verteidigt.

    Es gibt nebst Carola Rackete auch andere grossartige Menschen, welche sich ein Leben lang mit Beharrlichkeit, grossem Mut und mit Erfolg für eine lebenswerte, hoffnungsvolle Welt einsetzen.

    Zu ihnen gehört Leoluca Orlando, der Bürgermeister von Palermo.

    Die Geschichte wird sie dereinst vielleicht rehabilitieren.
    • The Emperor 28.06.2019 17:59
      Highlight Highlight Wenn wir "die Festung 1. Welt" unerbittlich verteidigen wollten, hätten wir das angesichts der Migrationsströme der letzten Jahre nicht gerade erfolgreich getan.
    • sägsäuber 28.06.2019 19:10
      Highlight Highlight Wer um Himmels Willen setzt zu diesem Kommentar einen Blitz !?
    • FrancoL 28.06.2019 19:28
      Highlight Highlight Traurig sind die vielen Blitze, man könnte sagen . . . denn sie wissen nicht was sie tun die Blitzer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yummy 28.06.2019 16:37
    Highlight Highlight Sind das die, die von einem richtigen Schiff bis zu internationalem Gewässer gefahren worden sind, dann auf ein Schlauchboot umgestiegen sind und sich dann "retten" lassen haben?
    • Philidor 28.06.2019 18:28
      Highlight Highlight Dann könnte man dich fragen: Wieviel Geld kriegst du von der SVP oder der AfD für diesen Post? Die Logik (?) dahinter ist die selbe.
    • nöd ganz. klar #161! 28.06.2019 20:37
      Highlight Highlight Nei, es sind die, die den Charterflug von Homs nach Mallorca genommen haben, nach drei Tagen Ballermann das Schlauchboot bestiegen und dann den lybischen Hafen verpasst haben. 🤦🏾‍♀️

      Ernsthaft, hast du auch eine Quelle für deine Vorwürfe?
  • WID 28.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Viele denken, das privilegierte Europa sei für das Elend in Afrika verantwortlich, das greift zu kurz. Es gab und gibt Bereiche die absolut nicht in Ordnung sind aber daraus den Schluss zu ziehen 'Europa' ist Schuld ist falsch. Denkt ihr, die afrikanischen Oligarchen hantieren anders als die Europäischen Konzerne?
    • nomoney_ nohoney 28.06.2019 16:55
      Highlight Highlight Die Oligarchen werden von Europa gestützt und geschützt, sie verkaufen ihnen Waffen und sind Nutzniesser von Nahrungsmittelspekulationen.

      Also erzähl keine Müll!
    • Nibu 28.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Äh....Kolnialisierung???
      Vergessen?


      Waffenlieferungen?
      Schwarzgeld?
      Marktüberschwemmung mit subventionierter Ware?
      Dürre durch Klimawandel?
    • Me, my shelf and I 28.06.2019 17:12
      Highlight Highlight Darf ich dich ans Zeitalter der Kolonialisierung bishin zum Spätimperialismus erinnern? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 28.06.2019 16:34
    Highlight Highlight Eine drakonische Gefängnisstrafe wäre wichtig als Exempel. Diese Frau tritt Europa mit Füssen und das alles bloss für einen kurzfristigen Egotrip. Die Rechnung für ihr Verhalten dürfen dann alle anderen zahlen. Für die Kosten und allfälligen Straftaten der so illegal eingeschleppten Personen sollte sie, bzw. ihre NGO, ebenfalls persönlich haften mit Leib und Gut.
    • lily.mcbean 28.06.2019 16:57
      Highlight Highlight 🤣🤣 ach Cedric du bist echt ein Echsenmensch!
    • pun 28.06.2019 17:03
      Highlight Highlight Salvini, General Haftar und die Sklaventreiber in Libyen sowie ihre Verbündeten und Financiers in Europa sind Mächtige, die sich keinen Deut um normale Menschen kümmern und Du suchst dir zum beschimpfen ausgerechnet die junge Frau aus, die ihre eigene Sicherheit und Freiheit aufs Spiel setzt um Menschen das Leben zu retten, die sie nicht kennt?! Pfui.
    • Sherlock_Holmes 28.06.2019 17:16
      Highlight Highlight Habe aus Versehen ein Herz gegeben.

      Es sind immer wieder die gleichen unsäglichen Phrasen und Unterstellungen.

      Carola Rackete hat mit Sicherheit mehr vom Leben gesehen und verstanden, als solche Menschen wie du / oder Sie jemals mit ihrem Verstand und Herzen zu fassen fähig und bereit sind!

      Es steht jedem frei eine andere Position einzunehmen und diese sachlich zu begründen.

      Sie haben jedoch kein Recht und keine Legitimation, andere auf derart hasserfüllte, niederträchtige Art zu diskreditieren!

      Es ist genau die Art Salvinis und Orbans, welche ganze Gesellschaften vergiften.

      Es reicht!
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  • Justinian 28.06.2019 16:33
    Highlight Highlight Bei der Diskussion geht leicht vergessen dass es sich um Menschenleben handelt welche auf dem Spiel stehen! Werden irgendwo in Afrika 3 Europäer entführt dann kommt eine halbe Armee um sie zu retten, aber diesen wehrlosen Menschen soll nicht geholfen werden?

    1. Wäre die Seawatch nicht dort gewesen und hätte sie aufgenommen, dann wären die Menschen elend versoffen.

    2. Sind sie einmal auf dem Schiff können sie nur nach Italien gebracht werden wenn man sich die Lage in Libyen anschaut.

    Mit dem Privileg in Europa geboren zu sein kommt auch die Verantwortung für die, welche weniger Glück hatten.
    • TheWall_31 28.06.2019 16:51
      Highlight Highlight Trotz allem leben wir in unterschiedlichen Kulturen und sind nicht einfach eine Masse. Du lädst ja auch nicht die ganze Stadt Zürich zum Zmittag ein.

      Und wenn du wählen musst, Essen für einen Wildfremden oder für dein eigenes Kind, weisst du selbst, was du wählst. Dieses Prinzip würde Europa auch gut tun!
    • Kruk 28.06.2019 18:23
      Highlight Highlight Genau, die Soldaten sind ja die Väter der Entführten. Ein Menschen Leben ist ein Menschenleben. Umso edler sind jene die sich für Menschen einsetzen die nicht ihre eigenen Kinder sind.
      Und zum Schluss, es gibt nicht nur entweder oder, ich kann sowohl mein Kind und einen Fremden ernähren.
    • PeteZahad 28.06.2019 18:44
      Highlight Highlight Es ist ein zweischneidiges Schwert. Die Gummiboote welche die Schlepper verwenden werden Qualitativ immer schlechter auch weil diese wissen, das Schiffe wie die Seawatch kreuzen. Zu Beginn der Flüchtlingswelle waren die Boote noch einigermassen darauf ausgelegt Lampedusa eigenständig zu erreichen auch wenn diese hoffnungslos überfüllt waren.
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  • Caturix 28.06.2019 16:27
    Highlight Highlight Es gibt echte Retter und es gibt leider auch andere, die die es fürs Geld machen. Zu welchen sie gehört kann ich nicht beurteilen.
    Aber würde man Afrika nicht ständig plündern und Despoten unterstützen wären auch nicht so viele auf der Flucht von Armut und Elend.
    • pun 28.06.2019 17:10
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, *wer* macht diesen Job fürs Geld ausser den von der EU finanzierten libyschen Sklavenhändlern, die sich als Marine ausgeben? Wie kommst du darauf, dass eine Kapitänin die gerade gesagt hat, dass sie bereit ist die Konsequenzen (hohe Busse oder Gefängnis) zu tragen, damit die 40 Menschen auf ihrem Boot in Sicherheit sein können, aufs Geld aus sein könnte? Welches fucking Geld?
    • dorfne 28.06.2019 17:18
      Highlight Highlight Drum müssen wir jetzt Alle aufnehmen, die kommen wollen. Bis 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas im Vergleich zu heute verdoppelt haben. Diejenigen, die jetzt kommen sind lediglich die Vorhut. Der Klimawandel (Dürre, Überschwemmungen) wird noch einen draufsetzen. Ich werde nicht erleben, wie es Europa geht, wie es aussieht, wenn die Ureinwohner nicht mehr sind. Aber ich denke, die Chinesen werden hier dereinst der Boss sein, nicht die Afrikaner, die leben zuhause schon jetzt unter chinesischer Kontrolle.
    • The Emperor 28.06.2019 18:03
      Highlight Highlight Ironischerweise war die Situation in Libyen stabiler und menschenwürdiger, als wir noch einen Despoten unterstützten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 28.06.2019 16:25
    Highlight Highlight Wenn man wenigstens so ehrlich wäre und es offen zugeben würde, dass man doch wünscht, dass man Flüchtlinge doch versaufen lassen soll ...

    Nein, wir sind überhaupt nicht besser als Trump-USA.
    • Roland Bach 28.06.2019 19:40
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • ostpol76 28.06.2019 16:25
    Highlight Highlight Italien hat absolut richtig gehandelt. Die SeaWatch ist nichts anderes als ein Schlepper Schiff.
    • dorfne 28.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Die Jungs an Bord wirken recht munter (Fimausnahmen). Sie wissen: Wie sind fast am Ziel Europa. Und sie wissen auch: wir dürfen sie nicht ertrinken lassen.
  • G. Schmidt 28.06.2019 16:23
    Highlight Highlight “Die Küstenwache ist de facto keine staatliche Behörde. Sie untersteht verschiedenen Warlords und Milizen, die teilweise selber in den Menschenschmuggel involviert sind.”

    Hätte gerne eine Quelle für diese Behauptung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 28.06.2019 16:22
    Highlight Highlight Die Flüchtlingskrise wäre keine geworden, wenn sich Europa als Gemeinschaft an die eigens auferlegten Regeln gehalten hätte. Schiffbrüchige an den nächsten sicheren Hafen bringen (die Küstenwache ist dafür zuständig und keine NGO's), Asyl nur mit Asylgrund, Verteilung der ECHTEN Flüchtlinge nach klar definierten Regeln. Aber Leute wie diese "Kapitänin" verstehen nicht, dass die Schlepper dieses Spielchen ewig weiterspielen werden. - Mit Absicht verursachte Seenot und die kommen ungestraft davon...
    • lily.mcbean 28.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Na, wie du das hier darstellst ist die Lösung ja ganz einfach! Lassen wir die Kinder einfach versaufen- Problem gelöst! *insert sarcastic clapping
    • pun 28.06.2019 17:33
      Highlight Highlight Es nicht ihre Aufgabe, Schlepper zu bestrafen. Ohne sie und ihre Crew wären die geflüchteten, verslavten und gefolterten Menschen jetzt tot.

      Das Problem ist doch, die Not der Menschen aus südlicheren Gebieten Afrikas in Libyen ist so gross, dass sie sich immer einen Weg suchen werden um in Sicherheit zu gelangen. Und wenn sie kein Flugticket kaufen können, dann geben sie halt ein Vielfaches des Kaufpreises an irgendwelche Kriminellen. Flüchtende Menschen sterben lassen wird diesen Umstand nicht beenden und ist auf jeden Fall der falsche weil unmenschlichste Weg.
    • Roland Bach 28.06.2019 19:49
      Highlight Highlight Ily, scheinst ja selber keine bessere Idee zu haben. Diavolino hat was handfestes geliefert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CityGuido 28.06.2019 16:20
    Highlight Highlight Carola, heirate mich!
    • dorfne 28.06.2019 17:22
      Highlight Highlight Brauchst Du einen EU-Pass?
  • TheWall_31 28.06.2019 16:20
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem: Links sagt, Flüchtlingen muss geholfen werden. Rechts sagt, nicht helfen. Vor dem Dialog sticht links bereits in See und hilft - was rechts sagt, ist ja nationalsozialistisch. Wenn rechts dann die Einfahrt verweigert, poltert die Welle der Empörung los.

    Mal ganz abgesehen davon, dass der Staat Italien über sein Hoheitsgebiet verfügen kann, letztlich wie sie wollen: Ein ganz zentrales Problem ist, dass sich links & rechts nicht genug absprechen (wollen) und sich links dann wundert, warum rechts nicht mitmacht.
    • Kupetzky 28.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Etwas haben sie vergessen. Bevor Sie anfangen "bevor" zuschreiben, waren Menschen am ertrinken.
    • Diavolino666 28.06.2019 17:10
      Highlight Highlight Was immer mehr fehlt, ist eine vernünftige Mitte... Nur noch Hitzköpfe links und rechts der Intelligenzkurve...
    • You will not be able to use your remote control. 28.06.2019 17:13
      Highlight Highlight > Vor dem Dialog sticht links bereits in See und hilft

      Nach dem Dialog sind die Leute schon tot, was tatsächlich die Absicht von rechts ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 28.06.2019 16:17
    Highlight Highlight Kann man salvini eigentlich wegen mehrfacher unterlassene und behinderter hilfeleistung nach den Haag einladen....
    • Diavolino666 28.06.2019 17:13
      Highlight Highlight @Heinzbond
      Dann kann man diese Kapitänin eher wegen Beihilfe zu Menschenhandel nach den Haag einladen... - Salvini bricht kein Gesetz.
    • Heinzbond 28.06.2019 17:58
      Highlight Highlight Aber anstand und menschenwürde. Von den Leben die diese Politik kostet gar nicht zu reden...
    • Roland Bach 28.06.2019 19:57
      Highlight Highlight Salvini kümmert sich um Italien, Afrika ist nicht sein Problem, macht also nichts falsch.
  • sherpa 28.06.2019 16:17
    Highlight Highlight Diese Frau, welche ein menschliches Leben höher gewichtet als sich von einem sog. "Politiker", der sie zu unterdrücken versucht und es liebend gerne sieht, wenn hilfesuchende Menschen das Wasser über deren Köpfen sich ergießt als dass nur einer davon einen Fuß auf Italien setzt. verdient echte Hochachtung.
    • das Geflüster 29.06.2019 10:18
      Highlight Highlight Nur eine Frau, die ihr Ego über das Gemeinwohl und die Demokratie stellt.
      Kein Grund zur Lobhudelei.
  • Angelo C. 28.06.2019 16:15
    Highlight Highlight “Die Küstenwache des Bürgerkriegslandes Libyen forderte das Schiff auf, die Geretteten nach Libyen zu bringen. Die Küstenwache ist de facto keine staatliche Behörde. Sie untersteht verschiedenen Warlords und Milizen, die teilweise selber in den Menschenschmuggel involviert sind.”

    Diese Behauptung ist klar falsch, die Küstenwache arbeitet mit der EU zusammen, erhält auch Geld dafür!

    Und sogar der EMRK hat die Klage unmissverständlich abgelehnt, was etwas heissen will.

    Dieser NGO-Unfug muss ein Ende haben, die Betreiber die Konsequenzen tragen, bzw. Flüchtlinge in ihre eigenen Länder bringen.
    • You will not be able to use your remote control. 28.06.2019 17:15
      Highlight Highlight > Diese Behauptung ist klar falsch, die Küstenwache arbeitet mit der EU zusammen, erhält auch Geld dafür!

      Was in keiner Weise die Behauptung wiederlegt.
    • Christoph Bernet 28.06.2019 17:20
      Highlight Highlight Die Zusammenarbet mit der so genannten Küstenwache hat u.a das UNHCR scharf kritisiert. Zahlreiche Medienberichte belegen deren fragwürdigen Aktivitäten (siehe meine Antwort auf den Kommentar von G. Schmidt. Die Warlord-und-Menschenschmuggel-Ausage hat u.a. die Migrationsforscherin Nicole Hirt vom renommierten GIGA-Institut in Hamburg gemacht: http://www.migazin.de/2018/07/04/vereinte-nationen-tote-mittelmeer-tagen/
    • Sapere Aude 28.06.2019 19:02
      Highlight Highlight Libyen ist ein failed state. Italien gehört zu jenen Ländern, die am stärksten mit der lokalen "Küstenwache" kooperiert. Das ist kein Geheimnis. Es ist auch kein Geheimnis, dass die Milizen in Libyen nicht nur im Menschenschmuggel involviert sind. Wenn man schon eine menschenverachtende Politik befürwortet, soll man auch zu den Fakten stehen. Abschottung führt zu Toten. Sowohl am Rio Grande wie im Mittelmeer.
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  • Ohniznachtisbett 28.06.2019 16:10
    Highlight Highlight Meines Wissens müssen Schiffbrüchige in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Wenn die EU Kommission sagt, Libyen sei nicht sicher, dann nicht nach Lybien. Ist dann Tunesien nicht näher? Wenn ja, haben die Italiener Recht, wenn Lampedusa näher ist von der Stelle wo die Schiffbrüchigen aufgenommen wurden, dann hat die Sea Watch recht. So mindestens mein Verständnis.
    • ingmarbergman 28.06.2019 16:39
      Highlight Highlight Durch die Wiederholung von falschen Aussagen werden diese nicht wahrer.

      Das Seerecht (ich nehme an du meinst das SAR) schreibt nicht vor, dass Schiffbrüchige in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden müssen, sondern in EINEN sicheren Hafen. Ob Italien, Malta oder Tunesien obliegt dem Kapitän.

      Und nochmals zur Wiederholung:
      - Jeder Kapitän MUSS Schiffbrüchige retten, das SAR unterscheidet nicht ob das Schiff zufällig in der Nähe ist oder gezielt nach sinkenden Schiffen sucht.
      - durch die Rückführung nach Libyen würde sich der Kapitän völkerrechtlich strafbar machen.
    • Röschtigraben1 28.06.2019 16:56
      Highlight Highlight Naja ob Tunesien als sicher gilt weiss ich nicht. Es gibt immer wieder Anschläge (grad gestern wieder an 3 verschiedenen orten) die zwar hauptsächlich gegen Polizei oder Sicherheitskräfte gerichtet sind. Aber sicher fühle ich mich nicht mehr dort.
      Und Tunesien hat schon so viele Flüchtlinge aufgenommen.
      Was aber nicht heisst dass ich nicht deiner Meinung bin.
    • Sapere Aude 28.06.2019 17:47
      Highlight Highlight Kommt auf die Position des Schiffes darauf an.
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  • MarGo 28.06.2019 16:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • das Geflüster 28.06.2019 16:06
    Highlight Highlight Dies ist kein Kavaliersdelikt.
    Es ist an der Zeit, dass gegen solche Leute vorgegangen wird.
    In den Knast, und Pfändung von allem privaten Vermögen, um damit die in,s Land geholten zu versorgen.
    • Else 28.06.2019 16:20
      Highlight Highlight Sie haben vollkommen recht, Salvini gehört in den Knast.
    • Keller101 28.06.2019 16:23
      Highlight Highlight Bischen viel Frust? Macht nix irgendjemand hat bestimmt auch Dich gern, irgendwo!
    • hiob 28.06.2019 16:33
      Highlight Highlight schäm dich.
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In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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