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Italien will verstärkt Marineschiffe gegen Migration einsetzen



epaselect epa07676507 Italian Deputy Premier and Interior Minister Matteo Salvini attends the Raiuno 'Porta a Porta' (lit. Door-to-door) television talk show, in Rome, Italy, 26 June 2019 (issued 27 June 2019). Salvini commented on the Sea-Watch 3 after the migrant rescue ship, despite the threat of a fine by the Italian government, decided on 26 June to enter Italian territorial waters near the island of Lampedusa with dozens of migrants on board waiting to disembark.  EPA/RICCARDO ANTIMIANI

Innenminister Matteo Salvini. Bild: EPA

Schiffe der italienischen Marine und der Polizei sollen zum «Schutz» der italienischen Häfen eingesetzt werden. Dies beschloss am Montagabend das Komitee für die öffentliche Ordnung und Sicherheit, das in Rom unter der Leitung von Innenminister Matteo Salvini tagte.

«Aktiverer Kampf gegen Schlepperei»

Ziel sei einen aktiveren Kampf gegen die Schlepperei, verlautete aus dem Innenministerium in Rom. Um die Zahl der Migrantenabfahrten zu senken, sollen verstärkt auch Flugzeuge eingesetzt werden. Hinzu sollen die Kontakte zu Tunesien zur Bekämpfung der Schlepperei intensiviert werden. Italien will der libyschen Küstenwache vor Ende des Sommers weitere zehn Schiffe zur Bekämpfung des Menschenhandels liefern, berichteten italienische Medien.

Der Beschluss, verstärkt Marineschiffe gegen die illegale Einwanderung einzusetzen, wurde nach Auseinandersetzungen zwischen Salvini und Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta ergriffen. Salvini warf dem Verteidigungsministerium vor, seinen Einsatz gegen die illegale Einwanderung mit zu wenig Überzeugung zu unterstützen. Trenta erwiderte, ohne die EU-Mission «Sophia» im Mittelmeer sei mit einem verstärkten Einsatz von NGO-Schiffen zu rechnen. (sda/apa)

Sea Watch 3 und Carola Rackete

Kapitänin der Sea-Watch 3 verhaftet

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.07.2019 07:25
    Highlight Highlight "Mit Kanonen auf Spatzen schiessen",
    oder: Eine weitere Front in einem "asymmetrischen Krieg" zwischen bis auf die Zähne bewaffneten Rambo-Macho-Kriegern und unbewaffneten, ausgehungerten und schwersten traumatisierten Flüchtlingen, unter ihnen viele Frauen und Kinder...
    So kommt es heraus, wenn Opfer zu kriminellen Feinden erklärt werden durch skrupellose Machtmenschen, die die Misshandlungen, Vergewaltigungen, Folterungen und Tötungen entweder gleich selber begehen, oder an Folterknechte (z.B. in Libyen) delegieren.
    So wird Europa schleichend faschistisch...
    • überflüssig 09.07.2019 09:36
      Highlight Highlight danke rodolofo, ich bin ganz deiner meinung. bis auf das „schleichend“. leider.
    • Geiwetschteiler 09.07.2019 11:37
      Highlight Highlight Ich habe in der Berichterstattung über die zwei letzten NGO Schiffe (Sea Watch 3 und Alan Kurdi) in keinem Bild eine Frau oder ein Kind gesehen. Da zu behaupten VIELE seinen Frauen und Kinder finde ich unseriös.
      Die meisten Migranten und damit meine ich über 90% sind jung und männlich.
    • Avenarius 10.07.2019 11:47
      Highlight Highlight Und was denken Sie, warum diese meist jung und männlich sind ?? Bin mal gespannt ...
  • Lokutus 09.07.2019 05:09
    Highlight Highlight Nun ist Seenotrettung keine Schlepperei. Salvini versucht das zu konstruieren und setzt sich ins Unrecht. Was die Hilfsorganisationen tun ist keine Schlepperei. Sie retten in Seenot geratene Menschen und tun dies kostenlos. Salvini versucht so von innenpolitischen Problemen abzulenken indem er das Migrations Problem aufbauscht. Migration übers Meer ist seit 2015 stark rückläufig
    • Geiwetschteiler 09.07.2019 11:28
      Highlight Highlight Wenn man sich absichtlich mit einem Schlauchboot in Gefahr bringt hat das mit Seenot nichts zu tun.
      Das Seerecht ist eine tolle Errungenschaft welche zum Schutz der Seefahrer in internationalen Gewässern gemacht wurde. Zur Zeit wird es von den Schleppern schamlos ausgenützt.
      Dadurch verliert es an Glaubwürdigkeit.
  • Phippu Skriminelli 09.07.2019 00:42
    Highlight Highlight Vielleicht sollte mal der Salvini die Mafia unter kontrolle bringen, die Mafia hat mehr Schande über das Land gebracht als jeder andere.
    • rodolofo 09.07.2019 10:37
      Highlight Highlight Unter Salvini wird der Staat zur grössten Mafia unter vielen.
      Das war er mehr oder weniger auch früher schon. Jedenfalls sahen das viele ItalienerInnen so.
      Neu ist aber, dass diese mafiose Selbstbedienungs- und Ausraubungs-Mentalität so unverfroren und offen gezeigt und ausgelebt wird!
      Man versucht nicht einmal mehr, (so wie früher) den Schein einer "Ehrenwerten Gesellschaft" zu wahren! Man sagt einfach: "Wir nehmen uns jetzt, was wir brauchen und wollen, und wer sich dem entgegenstellt, wird unzimperlich niedergemäht!"
      Diese rohe und brutale Gewalt lässt sich schwer ignorieren...
  • äti 09.07.2019 00:06
    Highlight Highlight Eins muss man Salvini lassen: er kann grandios von seinen grossen Pflichten, Versprechungen und Problemen ablenken. Keiner zu klein, Salvinis Feindbild zu sein.
  • moere 08.07.2019 23:02
    Highlight Highlight Was wird die italienische Marine tun, wenn sie auf Schiffbrüchige trifft? Retten? Nach Italien oder Lybien? Oder ertrinken lassen? So oder so muss die europäische Gemeinschaft endlich handeln und eine europäische Lösung beschliessen!
    • elalbi 09.07.2019 12:53
      Highlight Highlight Ich schlage Salvini vor alle Flüchtlinge per Zug oder Bus an die schweizer Grenze zu bringen.
    • moere 09.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Nein, nicht alle, aber einen Verteilschlüssel, proportional zu Grösse und Wohlstand, hätte man schon vor 4 Jahren erarbeiten müssen.
  • FrancoL 08.07.2019 22:27
    Highlight Highlight Könnte es eine bessere Anschauung geben die aufzeigt was in Italien los ist?
    Der Innenminister diktiert und die anderen Minister müssen folgen. So beginnt ein Diktat, das früher oder später Italien noch mehr abseits stehen lässt.
    Salvini hat bereits die halbe M5S Mannschaft in den Hintergrund gestellt und er wird nicht ruhen, bis er Premier wird und die restlichen an die Wand spielt.
    Was hat Italien davon?
    die Mafiabekämpfung? Nein
    Reformen? Nein
    Mehr Arbeitsplätze? Nein
    Abnahme der Schulden? Nein
    Weniger Beamte? Nein
    Weniger Steuerbetrug? Nein
    Mehr Investitionen? Nein
    usw usf
    • Lokutus 08.07.2019 22:59
      Highlight Highlight Aber Salvini schafft es damit von den wesentlichen innenpolitischen Problemen, wie zum Beispiel der hohen Staatsverschuldung, steigenden Arbeitslosigkeit etc. abzulenken. Das tun Faschisten und Populisten immer gern, um von der Inhaltslosigkeit ihrer Politik abzulenken. Dumm ist nur, dass so viele immer wieder auf sie hereinfallen und diese Leute wählen
    • Ganesh LXIX 08.07.2019 23:43
      Highlight Highlight Was willst du der Welt damit sagen? Ganz Italien ist schlecht nur wegen einem Schlufi? Ist ja nun wirklich nicht erst seit gestern so, dass in Italien alles etwas mehr drunter und drüber, und nicht zuletzt emotionaler über die Bühne geht. Trotzdem bleibt es ein grossartiges Land mit sehr vielen grossartigen Bewohnern die all den Wiedrigkeiten standhaft trotzen.
    • Phippu Skriminelli 09.07.2019 00:43
      Highlight Highlight Genau so sehe ich es auch. Treffender kann man es nicht beschreiben.
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