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Prinz Salman äussert sich erstmals: «Tötung Khashoggis ein abscheulicher Vorfall»



Die Chronologie des Falls Khashoggi

Der in der Khashoggi-Affäre unter Druck geratene saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat den gewaltsamen Tod des Journalisten als «abscheulichen Vorfall» bezeichnet. Die Tat sei durch nichts zu rechtfertigen und «schmerzhaft» für alle Saudis.

Der Thronfolger sagte am Mittwoch bei einer internationalen Investorenkonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad weiter, Saudi-Arabien unternehme alle Schritte, um die Ermittlungen in dem Fall abzuschliessen und die «Verbrecher» vor Gericht zu bringen.

Saudi-Arabien hatte nach massivem internationalem Druck eingeräumt, dass Jamal Khashoggi Anfang des Monats im Istanbuler Konsulat des Landes getötet worden war. Demnach kam der kritische Journalist bei einer Schlägerei ums Leben.

FILE - In this March 22, 2018, file photo, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman meets with U.S. Defense Secretary Jim Mattis at the Pentagon in Washington. The Oct. 2, 2018 killing of Saudi writer Jamal Khashoggi in Istanbul by agents believed to be close the kingdom’s Crown Prince Mohammed bin Salman has cast him into the ruthless and pitiless pantheon of sons of the Arab World’s most infamous tyrants. (AP Photo/Cliff Owen, File)

Bild: AP/FR170079 AP

Allerdings gibt es an dieser Version erhebliche Zweifel. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach am Dienstag von einem «brutalen Mord». Zahlreiche Spuren weisen darauf, dass Personen aus dem engeren Umfeld Mohammed bin Salmans an der Tat beteiligt waren. (aeg/sda/dpa)

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jungleböy 25.10.2018 03:01
    Highlight Highlight Man sieht von weitem dass er schauspielert. Seine körpersprache spricht eine ganz andere sprache als das was er sagt.
  • Wilhelm Tell 24.10.2018 23:22
    Highlight Highlight SA wird Mafia ähnlich regiert
  • Abraham Colombo 24.10.2018 19:50
    Highlight Highlight Das besste an der geschichte ist ja das Trump und Erdogan am lautesten bellen. Fehlt nur noch kim jong un der seine empörung darüber kundtut. Nach dem Motto, in meinem land töte ich die Journalisten immer noch selber.
  • Beat Galli 24.10.2018 19:17
    Highlight Highlight Abscheulich ja, aber wie meint er es?
    Ich vermute „Abscheulich, dass wir erwischt wurden“
    Oder „Abscheulich, dass die so Probleme machen diese mühsamen Kunden“

  • Thurgauo 24.10.2018 19:04
    Highlight Highlight Ja ne ist klar, den Verbrecher sieht er im Spiegel. Ist ja nicht so, dass es nur ein einziger Mord war. So viele werden jedes Jahr im eigenen Land umgebracht.
  • Verbascum 24.10.2018 18:50
    Highlight Highlight Interessant wäre es da zu erfahren, was sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Welche Zuwendungen bekommt die Türkei/USA, damit sie den Mund halten? Kriegt Erdogan eine Finanzspritze? Gibts in Washington eine neue Waffen/Flugzeugbestellung? Geht bald der Ölpreis runter? etc...
  • Snowy 24.10.2018 18:44
    Highlight Highlight Also verabscheut sich der Prinz nun selber?
  • Garp 24.10.2018 17:52
    Highlight Highlight So ein Heuchler!
  • Ruffy 24.10.2018 17:49
    Highlight Highlight WORST COVERUP EVER!!!

Trump veröffentlicht bizarres Statement zum Khashoggi-Mord – und steht zu Saudi-Arabien

Trotz einer möglichen Mitwisserschaft des saudischen Kronprinzen am Mord des Journalisten Khashoggi will US-Präsident Donald Trump das saudische Königshaus nicht zur Rechenschaft ziehen. Die Beziehungen zu Saudi-Arabien sind ihm wichtiger.

*Eine vollständige Übersetzung des Statements befindet sich am Ende des Texts.«Es könnte sehr gut sein, dass der Kronprinz Kenntnis von diesem tragischen Vorfall hatte – vielleicht tat er es, vielleicht nicht!», hiess es am Dienstag in einer schriftlichen Mitteilung Trumps. Er betonte zugleich: «Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, ein fester Partner Saudi-Arabiens zu bleiben.»

Khashoggi war am 2. Oktober in das saudische Konsulat im Istanbuler Stadtviertel Besiktas gegangen, um Papiere für …

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