International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kampf gegen Drogen: Philippinen-Präsident Duterte will eigenen Sohn töten lassen



epa06171789 Filipino President Rodrigo Duterte listens during the 23rd anniversary of Technical Education and Skills Development Authority (TESDA) in Taguig city, south of Manila, Philippines, 30 August 2017. Duterte said he would give job opportunities and housing to members of the communist armed group New People's Army (NPA) who will lay down their arms. The president ordered a stop to peace talks between the Philippine government and communist rebels, following recent attacks on government forces by the rebels in provinces outside the Philippine capital in recent months. The communist rebels have been fighting the Philippine government since the late 1960s, making the movement one of the longest-running leftist insurgencies in Asia.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Keine Gnade für den eigenen Sohn: Rodrigo Duterte. Bild: EPA/EPA

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will nach eigenem Bekunden seinen Sohn töten lassen, sollten sich Vorwürfe des Drogenhandels gegen den 42-jährigen Paolo Duterte bestätigen. Der für seine rigorose Anti-Drogenpolitik gefürchtete Staatschef sicherte der Polizei seines Landes am Mittwoch für diesen Fall Straflosigkeit zu.

Der Politiker Paolo Duterte hatte kürzlich vor dem Senat in Manila Anschuldigungen zurückgewiesen, in den Drogenschmuggel verwickelt zu sein.

Präsident Duterte bekräftigte in einer Ansprache vor Regierungsmitarbeitern im Präsidentenpalast seine Ankündigung aus dem Wahlkampf im vergangenen Jahr, im Anti-Drogenkampf auch gegen seine eigenen Kinder mit aller Härte vorzugehen: «Wenn ich Kinder habe, die mit Drogen zu tun haben, tötet sie, damit die Leute nichts einwenden können.»

epa06189048 (L-R) Filipino Bureau of Customs chief Isisdro Lapena, Davao City Vice Mayor Paolo Duterte, son of President Rodrigo Duterte, and Maneses Carpio, son-in-law of President Rodrigo Duterte, take their oath during a Senate inquiry in Pasay City, south Manila, Philippines, 07 September 2017. According to news reports, the Philippine Senate blue ribbon committee is conducting an investigation into the alleged illegal drug smuggling at Bureau of Customs.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Paolo Duterte (Mitte) vor Gericht. Bild: EPA/EPA

Er habe Paolo gesagt: «Meine Anweisung ist, dich zu töten, wenn du gefasst wirst. Und ich werde die Polizei schützen, die dich tötet, wenn es stimmt.»

Ein Oppositionspolitiker hatte Paolo Duterte vorgeworfen, einem chinesischen Verbrechersyndikat geholfen zu haben, per Schiff eine grosse Menge der Droge Chrystal Meth auf die Philippinen zu schmuggeln. Paolo Duterte ist Vizebürgermeister der Stadt Davao.

Der seit Mitte 2016 amtierende Präsident Duterte hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, tausende «Drogenkriminelle» töten zu lassen. In den vergangenen 14 Monaten wurden in dem gnadenlosen Feldzug von der Polizei nach eigenen Angaben bereits mehr als 3500 Menschen getötet.

Viele seiner Landsleute unterstützen Dutertes Anti-Drogen-Krieg als schnelle Lösung gegen die weitverbreitete Kriminalität. Amnesty International und andere Organisationen sprechen von massiven Menschenrechtsverletzungen in dem asiatischen Inselstaat. Am Donnerstag demonstrierten in Manila tausende Gegner und Unterstützer des Staatschefs für und gegen den Hardliner im Präsidentenpalast. (sda/afp)

Drogen

Halt dich fern von «Netflix und Chill» – das sind die 6 Teufels-Pillen an der Street Parade

Link zum Artikel

Die Aargauer Polizei entdeckt das Darknet – und jagt Cannabis-Verkäufer 🙈

Link zum Artikel

Einmal Gras-Schmuggel von Zürich nach Belgrad

Link zum Artikel

«Ja, ich habe gekifft»: Cassis will Cannabis legalisieren – diese Bürgerlichen ziehen mit

Link zum Artikel

«Gute Erfahrungen gemacht»: Gesetz in den USA soll Cannabis landesweit legalisieren

Link zum Artikel

Die Schweiz ist ein Kokain-Paradies – 17 Fakten zum globalen Drogenkonsum

Link zum Artikel

Zauberpilze im Toggenburg – auf der Suche nach Magic Mushrooms

Link zum Artikel

Ein wegweisendes Urteil für alle Kiffer: Jus-Student führt Zürcher Polizei vor 

Link zum Artikel

Die halbe Welt ist «Legal High», nur die Schweizer kiffen weiter Gras. Weshalb, Herr Berg?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jemen

UNO: Mehr als drei Millionen Menschen im Jemen hungern

Rund 3,5 Millionen Menschen im Jemen müssen nach Angaben der Vereinten Nationen derzeit hungern. Eine weitere Million Menschen im Land, die ebenfalls dringend Nahrungsmittel gebraucht hätten, seien versorgt worden, sagte der Einsatzleiter des UNO-Büros für Nothilfekoordination (OCHA), John Ging, am Mittwoch in New York.

Viele Kinder seien akut und stark unterernährt, sagte Ging. Jedes fünfte jemenitische Kind sei derzeit untergewichtig.

Insgesamt bräuchten mehr als die Hälfte der rund 24 …

Artikel lesen
Link zum Artikel