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Die Rassismus-Kontroverse um Liam Neeson hat Folgen



This image released by ABC shows Irish actor Liam Neeson, left, with co-host Robin Roberts on

Schauspieler Liam Neeson in der «Good Morning America»-Show mit Host Robin Roberts. Bild: AP/American Broadcasting Companies, Inc.

Kein Roter-Teppich-Empfang für Liam Neeson nach Rassismus-Kontroverse: Kurz vor der Premiere des neuen Neeson-Films «Cold Pursuit» am Dienstagabend (Ortszeit) in New York ist der geplante Empfang für das Filmteam auf dem roten Teppich abgesagt worden, wie US-Medien berichteten.

Gewöhnlich gibt es dabei Gelegenheit für Presse und Schaulustige, Fotos und Interviews zu machen. Der Action-Film werde in dem Kino am New Yorker Lincoln Square aber gezeigt, hiess es.

Der britisch-amerikanische Schauspieler war am Montag durch ein Interview der Zeitung «The Independent» in die Schlagzeilen geraten. Darin offenbarte er früher gehegte Rachegelüste, nachdem eine ihm nahestehende Frau erzählt habe, sie sei von einem Schwarzen vergewaltigt worden.

Am Dienstag wies Neeson die Vorwürfe zurück, er habe rassistisches Verhalten gezeigt, als er vor fast 40 Jahren Rache für eine Freundin nehmen wollte. «Ich bin kein Rassist», sagte Neeson («Schindlers Liste») im US-Frühstücksfernsehen «Good Morning America» des Senders ABC. Er habe sich damals Hilfe gesucht, habe mit einem katholischen Priester gesprochen, so Neeson nun im ABC-Interview. Über sein Verhalten sagte er: «Es schockte mich und es verletzte mich.»

Hier spricht Neeson:

Manche Nutzer der sozialen Netzwerke hatten Neeson Rassismus vorgeworfen, andere verwiesen darauf, dass er sich für sein früheres Verhalten bereits in dem ursprünglichen Interview entschuldigt habe. (sda/dpa)

Gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

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Video: lia haubner

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock_Holmes 06.02.2019 13:17
    Highlight Highlight Sich mit seinen schwierigen Seiten auseinander zu setzen, ist herausfordernd. Bis zur inneren Freiheit ist es oftmals ein langer, steiniger Weg.
    Ihn zu beschreiten erfordert Mut und Gnade, indem Sinne, dass einem zur rechten Zeit die richtigen Menschen und Umstände begegnen, welche begleiten und helfen können.
    Darüber zu sprechen, macht verletzlich und angreifbar – hilft aber anderen Menschen, welche ähnliches erleben.
    Dafür gebührt Liam Neeson Respekt.
  • clint 06.02.2019 11:36
    Highlight Highlight Vergewaltigung, Rassismus, Rache.... Am Ende des Tages einfach sehr schlechte und geschmacklose Publicity für einen Film. Wer hat ihn bloss beraten, dass er diese Geschichte hervorgeholt hat??
  • Eh Doch 06.02.2019 10:59
    Highlight Highlight Das darf man ja wohl noch sagen dürfen!
    • MitchMossad 06.02.2019 12:15
      Highlight Highlight Nein. Leider nicht. Heute muss mann lügen, um nicht sofort nen Shitstorm zu generieren.
  • Gubbe 06.02.2019 10:00
    Highlight Highlight Ich möchte den 'Schwarzen Mann' sehen, dem sein geliebtes Grosskind von einem Weissen getötet wird, und er nicht einen allgemeinen Hass auf Weisse aufbauen würde. Auch wenn nun etliche aufschreien, es gibt nicht nur sanftmütige Menschen, es gibt auch Rachsüchtige. Übrigens bei allen LGBTIQ usw. Geschlechtern.
    • Dageka 06.02.2019 12:19
      Highlight Highlight Natürlich gibt es auch Rachsüchtige. Jedoch sollten die ihre Rache auf die Person lenken, die sie verdient haben. Ich weiss nicht, was alle anderen unbeteiligten Schwarze bzw. Weisse Menschen damit zu tun haben und wieso man so etwas rechtfertigen sollte..
    • Gubbe 06.02.2019 15:40
      Highlight Highlight Dageka: Martin Luther King und die Krawalle danach. 1 Toter, massenhaft Ausschreitungen gegen Weisse ? Er war ein geliebter schwarzer Vordenker und wurde von 1 Weissen erschossen. Wie gesagt, es gibt Rache.
    • Dageka 06.02.2019 17:52
      Highlight Highlight Sollte die eine weisse Person darunter leiden? Ansichtssache. Sollten alle anderen Weissen darunter leiden? Definitiv nicht! Ich sehe immer noch nicht ein, was du mit deiner Rechtfertigung zu bezwecken versuchst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Delta1213 06.02.2019 09:27
    Highlight Highlight Wenn eine Geschichte einer Vergewaltigung und deren Verarbeitung zur Rassismusdebatte wird, nur weil offenbar ein Afroamerikaner beteiligt war, dann stimmt doch etwas mit unserer Gesellschaft und den Medien nicht. Ich für meinen Teil sehe da gar keinen Fehler bei Neeson.
    • Alex_Steiner 06.02.2019 14:13
      Highlight Highlight Du findest es also richtig, wenn ein Schwarzer eine Frau vergewaltigt... irgendeinen Schwarzen umzubringen? Ok...
  • Chili5000 06.02.2019 09:15
    Highlight Highlight Was, er hat sich bereits entschuldigt im selben interview? Im Jahr 2019 interessiert das niemanden! Was, es war vor 40 Jahren? Im Jahr 2019 interessiert das niemanden! Holt die Guillotine hervor!
  • Asmodeus 06.02.2019 09:02
    Highlight Highlight Und wo genau sind jetzt die Folgen? Klingt eher nach "Keine Lust den Mediendeppen vor dem Film dieselben Fragen wie immer zu beantworten."



    Was die Rassismusvorwürfe anbelangt.

    Er gibt zu, dass er damals Rassist war. Das ist menschlich. Leider.
    Ich war vor 20 Jahren auch ein Rassist. Aber ich bin älter und klüger geworden.


    Mir macht eher Sorgen, dass er soviel Hass in sich tragen konnte um Nächtelang durch die Strassen zu laufen um jemanden umzubringen. Das klingt dann doch eher ein wenig psychotisch.
  • KarlWeber 06.02.2019 08:59
    Highlight Highlight Vor 40ig(!) jahren im Affekt etwas unkluges gesagt. Jetzt steht er am Pranger.
    Da kommt einem doch das k.....
  • Militia 06.02.2019 08:15
    Highlight Highlight Der Nordire hat den US-Slang nach so vielen Jahren natürlich im Griff: "Es schockte mich und es verletzte mich." Dann natürlich noch öffentlich entschuldigen und "I hope this can help me to become a better person." anfügen und alles ist wieder gut. Elende Heuchler.
    • Normi 06.02.2019 12:05
      Highlight Highlight Wer? Anonyme Kommentar Schreiberlinge?
    • Militia 06.02.2019 13:01
      Highlight Highlight So wie du?
    • Normi 06.02.2019 13:48
      Highlight Highlight Genau 👍🤣😂😂

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Die französische Bestseller-Autorin analysiert in «King Kong Theorie» das Verhältnis zwischen Geschlechtern quasi aus der Strassenperspektive.

Sie ist angstfrei. Obwohl sie vieles erlebt hat, was sich leicht unter «Scheisse» zusammenfassen lässt. Obwohl sie als Siebzehnjährige zusammengeschlagen und mit vorgehaltener Waffe vergewaltigt wird. Beim Trampen. Ganz klassisch. Zusammen mit ihrer besten Freundin. Von drei Männern. Die beiden Mädchen wehren sich nicht. Die Todesangst ist zu gross. Es ist der Sommer 1986, irgendwo in Frankreich.

Danach sucht sie dort Zuflucht, wo sie sonst zuverlässig eine gefunden hat, wenn sie depressiv war, …

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