International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Katzen, Geständnisse und Statuen ohne Penis – das war die lange Oscar-Nacht

Willkommen, liebe Leute. Was lieben wir mehr als unser Bett? Euch natürlich. Deshalb sind wir wach geblieben, während ihr jetzt erst langsam ... Ach, stöbert einfach in unserem reichhaltigen Oscar-Bericht.



Und die Oscars gingen an:

Die Liste mit allen Gewinnern findest du am Schluss des Artikels.

5 Uhr bis 6 Uhr

Oh nein, wir haben die Musik vergessen! Wir dachten, jetzt kommen nur noch die vier Hauptkategorien und wir können endlich ins Bett ... Soundtrack-Gewinner Alexandre Desplat sagt, dass seine Mutter heuer auch 90 wird. Wie Drehbuchgewinner James Ivory.

Was auch noch kommt, sind die lieben Toten. «In Memoriam» ist immer eine Lieblingskategorie. Eddie Vedder – «Ich liebe alles an ihm! Dasch de Höhepunkt!» (Anna) – singt was Schönes zu den Bildern der Verblichenen. Roger Moore, Jeanne Moreau, George A. Romero ... Auch im SRF-Studio haben alle «Hühnerhaut». Und sind topfit! Wie machen die das???

Bild

Im Fernsehen drin ist man sich wohl grad nicht ganz einig, sieht aber trotzdem noch ganz zwäg aus. bild: watson

Jane Fonda und Helen Mirren, zwei Ladies, die schon alles gesehen haben, sagen: «Was früher einmal bahnbrechend war, wird irgendwann zur Norm.» Revolutionen zu Alltäglichkeiten. Gleichberechtigung zur Wirklichkeit. Sie lieben Männer. Sehr. Weshalb sie Gary Oldman zum besten Hauptdarsteller küren.

Jane Fonda, right, presents Gary Oldman with the award for best performance by an actor in a leading role for

Gary Oldman und Jane Fonda. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

«Mutter, ich danke dir für die Unterstützung. Setz schon mal einen Tee auf. Ich bring dir einen Oscar mit nach Hause.»

Gary Oldman in seiner Dankesrede.

Jodie Foster an Krücken – «Das war die Streep! Sie hat mir einen ‹I, Tonya› verpasst» – und Jennifer Lawrence zeichnen die beste Hauptdarstellerin aus. Anstelle von Casey Affleck, der das nicht mehr darf, weil er zwei Klagen wegen sexueller Belästigung am Hals hat.

Jodie Foster, left, and Jennifer Lawrence present the award for best performance by an actress in a leading role at the Oscars on Sunday, March 4, 2018, at the Dolby Theatre in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Jodie Foster und Jennifer Lawrence. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Frances McDormand sagt – was genau? Es geht ihr um Inklusion, um eine neue Zeit, den Feminismus, durch den Feminismus gut erzogene Kinder, darum, in dieser Nacht gemeinsam Projekte auszuhecken und zu verwirklichen. «Ich wär so gerne ne Frau», sagt Jimmy Kimmel. 

Frances McDormand accepts the award for best performance by an actress in a leading role for

Die euphorische Frances McDormand. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Der beste Film wird von Faye Dunaway und Warren Beatty präsentiert. Den beiden Pechvögeln mit dem falschen Umschlag vom letzten Jahr. Als «Moonlight» gewann, aber «La La Land» verkündet wurde. Was für ein Nervenkrieg! 

Frances McDormands Auszeichnung ist damit die wichtigste für «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri», denn der beste Film wird ebenfalls «The Shape of Water». Womit der Film mit den meisten Nominierungen (13) auch die meisten Oscars (4) erhalten hat. Gefolgt von «Dunkirk» (3), «Three Billboards» (2), «Darkest Hour» (2) und «Blade Runner 2049» (2).

4 Uhr bis 5 Uhr

Okay, was ist jetzt das für ein Bullshit? Kimmel geht mit Margot Robbie, Gal Gadot und anderen in ein ganz normales Kino, wo ganz normale Leute ganz überrascht tun müssen. «Finden die das jetzt lustig?», fragt Anna. Irgendwer? Vielleicht? Wie viel muss man eigentlich essen, um eine Oscarnacht durchzustehen? Zuviel! Ich sag nur: Müesli um Mitternacht, Nachos mit Guacamole um 2 Uhr, Thai-Curry um 4 Uhr. Oje.

hader wasser

Jep. Oje. bild: watson

Wow, James Ivory musste 89 werden, um seinen ersten Oscar zu gewinnen. Als Drehbuchautor für die Sommerromanze unter italienischer Sonne «Call Me by Your Name». Verrückt. Dabei macht er schon so lange Filme.

Jordan Peele dagegen ist 50 Jahre jünger als Ivory, macht also noch nicht so lange Filme, gewinnt aber trotzdem auch. Anna jubelt. «Get Out» ist der einzige Oscarfilm, den sie gesehen hat. Glück gehabt! Niemand im SRF-Studio mag «Get Out». Leute, jetzt haben wir für euch diesen NoBillag-Mist aus der Welt geschafft, jetzt macht euch ein bisschen locker und mögt unseren Lieblingsfilm!

Nun, Dave Chapelle sagt auf der Bühne, dass wir den Feministinnen ein «Monument» bauen wolle. Well, well, bis 5 Uhr früh nahmen 28 Herren, aber erst 4 Damen Oscars entgegen.

Liam Hemsworth, left, and Miley Cyrus arrive at the 2018 Elton John AIDS Foundation Oscar Viewing Party on Sunday, March 4, 2018, in West Hollywood, Calif. (Photo by Willy Sanjuan/Invision/AP)

Miley Cyrus für Zwischendurch. Mit ihrem Freund, Liam Hemsworth, auch für Zwischendurch. Bild: Willy Sanjuan/Invision/AP/Invision

3 Uhr bis 4 Uhr

Anna fragt: «Gell, das geht bis 4?» Dream on, you Dreamer you. Mindestens bis 6! Jetzt ist auch noch Kätzchen Hader eingeschlafen! Ehrlich! Sind Katzen keine Nachttiere? Und ist das Gael García Bernal, der da «Remember Me» aus «Coco» singt? Sollte er besser nicht. Egal. 

Gael Garcia Bernal performs

Ein singender Bernal. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Alles ist so egal. Gerade auch der Schweizer Film im Zusammenhang mit den Oscars. Regisseur und Academy-Mitglied Timo von Gunten sagt im SRF-Studio, er habe in Hollywood rumgefragt: «What Swiss movie do you know?» Natürlich ist niemandem was eingefallen.

Hader, als sie noch wach war

hader oscars

Sie hatte da schon mässig Lust. bild: watson

Nacht, dazu gemacht, zu schlafen. Oder zu tanzen. Zu lieben. Nicht, um Oscars zu schauen. Gleich kommt die Kategorie Nebendarstellerin. Die penislose Statue muss an Allison Janney gehen, please! Die crappy White-Trash-Mutter von Tony Harding in «I, Tonya». Die Pressesprecherin des Weissen Hauses in «Westwing». Und der Oscar geh an – AJ! Geil! Ich will ihr Collier!

Ooohh, Sufjan Stevens singt seinen nominierten Song «Mystery of Love» aus «Call Me by Your Name». So, so schön. Und ist es denn die Möglichkeit? Steht da etwa die traumhafte St. Vincent mit auf der Bühne? «Call Me»-Beau Timothée Chalamet ist verzückt. Wir sind's auch. Hach!

Moses Sumney, from left, Sufjan Stevens, and St. Vincent perform

Der Sufjan und die St. Vincent. Sie ist es tatsächlich. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Mit der Kategorie Schnitt geht der dritte Oscar an «Dunkirk».

2 Uhr bis 3 Uhr

Jimmy Kimmel weist darauf hin, dass die Oscarstatue keinen Penis hat. Und dass Weinsteins Rausschmiss auf Hollywood «überfällig» war.

«Oscar is a very respected man in Hollywood, just look at him, he keeps his hands where he can see them, no penis.»

«Oscar ist ein sehr respektierter Mann in Hollywood, schaut ihn euch nur an, er behält seine Hände da, wo man sie sehen kann, kein Penis.» Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Wer die kürzeste Dankesrede halte, werde einen Jet Ski im Wert von 17,99 Dollar gewinnen. Helen Mirren präsentiert den Jet Ski mit anschmiegsamer Gestik. Hä? Whatever. Sam Rockwell gewinnt als bester Nebendarsteller den ersten Oscar für «Three Billboards».

Das verstehe, wer wolle, sieht aber gut aus, weil: Helen Mirren!

Helen Mirren displays a jet ski as host Jimmy Kimmel looks on, left, at the Oscars on Sunday, March 4, 2018, at the Dolby Theatre in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

2.45 Uhr. Okay, wir sind jetzt eigentlich am Ende. Mary J. Blidge singt, wie sie eben singt. Sehr dramatisch. Auf Twitter sind die Menschen von Jimmy Kimmel begeistert. Haben wir was verpasst? Anna öffnet jetzt mal alle Fenster, das tut gut. Sie greift zu Red Bull. Kätzchen Hader versucht, aus einem Weinglas zu trinken. Es gelingt zum Glück nicht. Melanie Winiger im SRF-Studio, sagt, Mary J. Blidge habe auch nicht nur immer Glück gehabt im Leben. Deshalb singt sie, wie sie singt. Mit dem Dokfilm «Icarus» gewinnt Netflix einen Oscar.

3 Uhr: «Dunkirk» hat bis jetzt als einziger Film schon zwei Oscars erhalten.

1 Uhr bis 2 Uhr

Achtung, hier kommt das grosse Geständnis von Oscar-Tickerin Anna Rothenfluh: «Eigentlich habe ich nichts geschaut. Ausser ‹Get Out›. Deshalb möchte ich, dass ‹Get Out› überall gewinnt.»

Simone hat ebenfalls «Get Out» (super), aber auch noch «Phantom Thread» (Hitchcocksches Meisterwerk!), «Call Me By Your Name» (langweiligster Film der Saison, Hauptdarsteller schrecklich), «The Shape of Water» (irre naiv, wieso müssen sich immer nur Frauen in Monster verlieben?), «I, Tonya» (sehr, sehr lustig), «The Post» (Wohlfühlfilm für alle Medienschaffenden, hübsch) und «Three Billboards» (okay, wenn Hollywood denkt, Trump-Wähler verstehen zu müssen, wird's echt problematisch. Selbstjustiz als Lösung für die Probleme der Abgehängten, echt?) gesehen. Simone ist sich klar, dass fast niemand ihre Meinung teilt. Egal.

Netztrouvaillen liegen am Wegesrand ... Hier zum Beispiel die Zusammenfassung der österreichischen Facebookerin und Schriftstellerin Stefanie Sprengnagel aka Sargnagel von «Call Me by Your Name». Sehr, sehr treffend!

Bild

Unsere Tiere haben die Gewinner bereits jetzt fest im Griff. Ganz ohne Bestechung natürlich.

Die Gewinner-Prognosen unserer Redaktionstiere

abspielen

Video: Angelina Graf

Hader's Choice

oscar tabelle

Lucy's Choice

oscar tabelle

Vicky und Alex geben Lucy ein Zuhause. Sie haben mehr Oscar-Filme gesehen als Anna und Simone (siehe unten). Nämlich alle.

Bild

bild: viktoria weber

Und hier sind wir: Die Anna, die Simone, die Hader.

Oscar teaser

Hier noch mit dem TV-Screen in der unbearbeiteten Fassung.

Teaser Oscars

Alle Oscar-Gewinner im Überblick

Zeit für ein neues Hollywood

abspielen

Video: watson

Das waren die Oscars 2017

Das könnte dich auch interessieren:

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jazzmessenger 05.03.2018 11:39
    Highlight Highlight Simone Meier nimmt's ja schon vorneweg und ist sich klar, dass niemand mit ihr einig gehen wird, aber dennoch ...

    die Aussage zu "Three Billboards ... " ist einfach nur dumm und wie man "Call Me By Your Name" so langweilig und die nuancierte Performance von Chalamet schrecklich finden kann, übersteigt mein Verständnis. Eigentlich will ich ja nur gähnen, aber... meine Nerven!

    Vielleicht könnte bei einem nächsten Mal auch jemand mit einem etwas weniger grenzwertigen Filmgeschmack schreiben?
    • Doughnutella Servace 05.03.2018 13:16
      Highlight Highlight Bei „Call me by your name“ bin ich ganz bei Frau Meier. Mr Chalamet‘s Performance in Ehren, aber der Film sonst...overhyped für meinen Geschmack.
  • Don Sinner 05.03.2018 11:05
    Highlight Highlight Gratulation an Donald Sutherland. Da hat die Akademie etwas gut gemacht nach lebenslangem Ignorieren. Unglaubliche Leinwandpräsenz. Same same Mr. Oldman, ausser lebenslang (und immerhin Nominierung 2012).
  • Nausicaä 05.03.2018 10:30
    Highlight Highlight Also wenn man das mit dem Buch 'Hillbilly Elegy' abgleicht, das die Kultur der 'Abgehängten' aus Insider-Sicht schildert, ist diese in 'three billboards outside Ebbing' recht gut dargestellt. Selbstjustiz gehört bei deren Ehrkodex dazu, das schildert auch J.D. Vance. Man kann das ablehnen, aber es ist akkurat.

    Der Film lohnt sich aber vor allem wegen Frances McDormand, Sam Rockwell, Woody Harrelson und dem schrägen Humor, der den Film durchzieht
  • Padi Engel #Kanngarnix 05.03.2018 09:57
    Highlight Highlight Jetski im Wert von 17,99 Dollar? Soll das eine Plastik-Attrappe sein oder was? xD

    Und einen leicht fahlen Beigeschmack haben diese Feten der Selbstzelebrierung von den Superreichen halt doch noch... ._.
  • Der Tom 05.03.2018 09:39
    Highlight Highlight Wenn diese Heuchler mal ihre Gagen gerecht verteilen (für weniger bekannte und doch wichtige Schauspieler) würden könnte ich das meeto gejammer vielleicht ernst nehmen.
  • cille-chille 05.03.2018 08:58
    Highlight Highlight Total subjektive Eigenmeinung:
    (Du kannst da schon anders denken. Dann denkst du einfach Scheisse)... **zwinker**

    Frances McDormand: Schon lange fällig.

    Total feine Rollenwahl
    Fantastische Umsetzung

    Seit Fargo schlägt sie einfach eine Saite in mir an und steht für "Sich berühren lassen", das Leben in all seinen Tiefen und Höhen und all die köstlichen, wie auch schwierigen Aufgaben, die das Leben uns so zwischen die Beine und mitten ins Herz knallt.

    Löööve
  • reamiado 05.03.2018 08:56
    Highlight Highlight Weshalb wird so betont, dass Emma Stone Hosen trägt? Ist doch ganz normal..
  • zeromg 05.03.2018 08:30
    Highlight Highlight Warum habt ihr die übersichtliche Liste am Morgen früh mit den Oscar-Gewinnern wieder rausgenommen? Habe mich schon gefreut, endlich Mal eine Liste ohne Bilder :-( Jetzt muss man 42 Bilder durchklicken. Sehr schade!
    • Martin Lüscher 05.03.2018 09:05
      Highlight Highlight @zeromg: Stimmt. Wir haben die Liste am Ende des Artikels wieder eingefügt.
  • Silent_Revolution 05.03.2018 05:33
    Highlight Highlight Da hat der Kimmel doch kürzlich nach dem Vegasshooting noch gross rumgeheult, die NRA und die Gewalt verurteilt (auch heute der eine oder andere Seitenhieb) und bei der Einspielung zur Glorifizierung der US-Army im nahen Osten dankt er freundlich für deren Service und applaudiert unter Beifall des ganzen Saals.

    Anscheinend ist es beachtenswert Kriege anzuzetteln, mit Waffengewalt Millionen Unschuldige zu vertreiben und zu ermorden aber eine eigene Waffe zu besitzen ist des Teufels.

    Ach Amis, ich werde euch nie verstehen.
  • Mia_san_mia 05.03.2018 05:14
    Highlight Highlight Ist ja klar, dass mehr Männer gewinnen. Die machen auch mehr.
  • Skater88 05.03.2018 04:05
    Highlight Highlight ... Warum hat Star Wars noch nicht abgeräumt?

    Aber spannend bleibts weiterhin 😀
    • zeromg 05.03.2018 06:54
      Highlight Highlight Den Film kennen alle schon, deshalb nicht spannend für ein Oscar ;-)
  • Cerulean 05.03.2018 03:02
    Highlight Highlight Mesdames Meier und Rothenfluh, ich bin schockiert! Call me by your name ist nicht langweilig sondern wohl das aesthetischste, dass Hollywood seit langem hervorgebracht hat. Ausserdem endlich ein Mainstream-Schwulenfilm der einfach eine Liebesgeschichte ist, ohne Homosexualität andauernd als Problem darzustellen. Auf jeden, besser als die heteronormative Grütze, die Hollywood sonst raushaut. Und wer beim Lesen der Romanvorlage keinen (Lady-)Boner bekommt ist eh innerlich erlöscht.
    #weindoch

    Zudem: Armie Hammer - spannend, wie Farbe die an der Wand trocknet und doch wunderschön 😍

    Hader ftw.
  • Dingsda 05.03.2018 02:22
    Highlight Highlight @ Meier
    Das in Shape of Water war kein Monster, sondern ein Gott...
    😜
  • PUXXYDEZTROYER754 05.03.2018 01:09
    Highlight Highlight Ich freue mich! *öffnet siebtes Bier*
    Worum gehts eigentlich?

Adieu, Madame, Sie waren wunderbar! Zum Tod von Hannelore Elsner

Die deutsche Schauspielerin begleitete uns sechs Jahrzehnte lang. Sie starb am Ostersonntag in München.

Es gibt Gesichter, von denen nimmt man an, sie seien für die Ewigkeit. Oder wenigstens über den kurzen Abschnitt hinaus, den das eigene Leben der Ewigkeit abtrotzt. Gesichter, die von einer Schönheit sind, wie sie nur sehr viel und sehr grosszügig gelebtes Leben erzeugt. Hannelore Elsner war eins dieser Gesichter, die Landschaft eines Lebens. Jetzt ist es nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr im Leben. In all den Momenten, die Kameras eingefangen haben, wird es weiterhin für uns da sein.

Nach einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel