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Ranghoher Macron-Mitarbeiter verprügelt Demonstranten – nun wird gegen ihn ermittelt



Die französische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen für Sicherheit zuständigen leitenden Mitarbeiter von Staatschef Emmanuel Macron, Alexandre Benalla, eingeleitet. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Paris mit.

epa06897630 (FILE) - The then French presidential candidate Emmanuel Macron (C) of the 'En Marche' political movement flanked by security staff Alexandre Benalla (R) during an election campaign visit in Rodez, France, 05 May 2017 (reissued 19 July 2018). A video has been released on 19 July 2018 showing Alexandre Benalla, French President Emmanuel Macron's deputy chief of staff, wearing a riot helmet and police uniform, allegedly attacking protesters during street demonstrations on 01 May 2018.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Hier ist Macron (Mitte) zusammen mit dem Sicherheitsangestellten (rechts) zu sehen. Bild: EPA/EPA

Ihm wird vorgeworfen, zwei Teilnehmer der Demonstration zum 1. Mai attackiert zu haben. Es handelt sich dabei um eine Frau und einen Mann, die er am Nacken gepackt und die Strasse hinunter gejagt haben soll. Im Video ist zu sehen, wie er den Mann vom Boden aufhebt, ihn in den Schwitzkasten nimmt und anschliessend mit dem Fuss auf die Brust tritt. 

Ein Video von dem Vorfall hatte zuvor die Tageszeitung «Le Monde» veröffentlicht. Benalla war während des französischen Präsidentschaftswahlkampfs im vorigen Jahr für Macrons Sicherheit zuständig und arbeitet seit dessen Wahl im Elysée-Palast.

Hier das Video:

Nachdem der Vorfall intern bekannt wurde, war er der französischen Regierungszentrale zufolge bereits für zwei Wochen suspendiert und anschliessend in die Verwaltung versetzt worden. Das sei die schwerste jemals gegen einen führenden Mitarbeiter des Palastes verhängte Strafe, teilt ein Sprecher am Donnerstag mit.

Dem «Le Monde»-Bericht zufolge hatte der Sicherheitsmitarbeiter bei der Demonstration einen Polizeihelm getragen, einen jungen Demonstranten zu Boden gebracht und diesen mehrfach geschlagen. Demnach hatte Macrons Stabschef ihm erlaubt, als Beobachter an einem Einsatz der Polizei bei der Demonstration teilzunehmen.

Macron selbst nimmt bislang keine Stellung zu den Geschehnissen. Auf die Frage, ob er Vertrauen in seinen Bodyguard hätte, sagte er nur: «Mein Bodyguard ist da drüben.» 

Macrons Reaktion:

(sda/afp/doz)

So erzieht Emmanuel Macron einen Teenager

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dan Ka 19.07.2018 12:43
    Highlight Highlight Ich finde die Reaktion und das Verhalten der Flic korrekt - sie halten den Mob auf Distanz. Offenbar ein ziemliches Gewaltpotenzial vorhanden - Beginn des Video. Der Mann scheint nicht Folge zu leisten und wehrt sich mehrfach körperlich (Mitte des Video). Die Frau wird aus dem „Herd“ abgeführt, mehr nicht. Ehrlich, ich bin eher Links, aber was die Krawalle und die bedingten Strafen für gröbste Vergehen anbelangt... da läuft was schief in FR. Wer Krawall sucht darf sich meiner Meinung nach glücklich schätzen, wenn‘s für Sie/Ihn wie im Video läuft.
    • Nevermind 19.07.2018 13:39
      Highlight Highlight Ab dem Moment in dem ein Verdächtiger den Wiederstand aufgibt, wehrlos ist oder, wie in diesem Fall hier, anzeichen von Verletzungen hat, muss die Polizei von der Gewaltanwendung zur Hilfeleistung übergehen. Anderenfalls brauchts keine Polizei mehr, dann können wir für solche Fälle auch ein paar Schlägertrupps anheuern. Die kommen für weniger Geld, da reicht Freibier und die Lizenz zum Prügeln.
    • phreko 19.07.2018 16:21
      Highlight Highlight Wieder mal einer der die Scharia und andere mittelalterliche Gesetze befürworetet. Aug um Aug, Zaun um Zahn hat bei uns nichts zu suchen!
    • Grégory P. 19.07.2018 16:26
      Highlight Highlight Da hast du etwas missverstanden. Die Typen sind weder Flics noch Polizisten. Darum geht es ja. Ausserdem ist es nicht angebracht, jemand am Boden weiter zu prügeln.

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