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FILE PHOTO - Francois Fillon (L), former French prime minister, member of The Republicans political party and 2017 presidential candidate of the French centre-right, and his wife Penelope Fillon stand close at the end of a political rally in Paris, France, January 29, 2017.   REUTERS/Pascal Rossignol/File photo

François Fillon steht seit einigen Wochen wegen Ermittlungen zur Beschäftigung seiner Frau (rechts) als parlamentarische Mitarbeiterin unter Druck. Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Frankreich-Wahl: Fillon macht trotz Ermittlungen weiter und verliert wichtigen Supporter



Der durch eine Scheinbeschäftigungsaffäre belastete französische Präsidentschaftskandidat François Fillon soll formell beschuldigt werden. Er habe für den 15. März eine Vorladung von den zuständigen Untersuchungsrichter erhalten, sagte der konservative Politiker am Mittwoch in Paris. Er werde dieser Vorladung folgen und halte trotzdem an seiner Kandidatur fest. 

Nach der Ankündigung eines Ermittlungsverfahrens gegen François Fillon hat sich ein wichtiger Mitarbeiter von dem französischen Präsidentschaftskandidaten abgewandt. Der frühere Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire verkündete am Mittwoch seinen Rückzug aus Fillons Wahlkampfteam und warf dem Kandidaten Wortbruch vor.

Zur Begründung für seine Entscheidung warf Le Maire dem Präsidentschaftskandidaten vor, er habe Ende Januar angekündigt, bei Einleitung eines Ermittlungsverfahrens im Rahmen der Scheinbeschäftigungsaffäre auf eine Präsidentschaftskandidatur zu verzichten. Er hält aber an seiner Kandidatur fest, obwohl er Mitte März formal beschuldigt werden soll.

Schlechte Umfragewerte

Derzeit würde sich Fillon laut Umfragen bei der Präsidentenwahl nicht für die entscheidende Stichwahl qualifizieren. Frankreich wählt seinen neuen Staatschef in zwei Wahlgängen am 23. April und am 7. Mai. (sda/afp)

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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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