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Frankreich plant Geldstrafen für Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen

Firmen in Frankreich sollen in den nächsten drei Jahren Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen ausgleichen. Sonst droht eine Geldstrafe. Während der Nachbar vorprescht, hält sich Deutschland zurück.

07.03.18, 21:55 07.03.18, 22:48


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In Frankreich sollen Unternehmen innerhalb von drei Jahren Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern ausgleichen. Ansonsten drohen Geldstrafen. Das teilte der französische Premierminister Édouard Philippe mit.

Im Durchschnitt verdienen Männer in Frankreich neun Prozent mehr als Frauen, obwohl laut dem Gesetz seit 45 Jahren Frauen und Männer für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt bekommen sollten, so Philippe.

Überwachungssoftware für Grossunternehmen

Demnach sollen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern eine spezielle Software installieren, die direkt an das Lohnabrechnungssystem gekoppelt sein soll. Ziel ist es, diese Software innerhalb des nächsten Jahres bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern einzuführen. Bis spätestens 2020 sollen auch Firmen mit weniger Mitarbeitern die Software nutzen.

Sollte ein Unternehmen seine Lohnunterschiede innerhalb der nächsten drei Jahre nicht ausgleichen, könne eine Geldstrafe von bis zu einem Prozent der gesamten Lohnkosten der Firma anfallen.

Bisher keine Zeitgrenze in Deutschland geplant

Im EU-weiten Vergleich steht Frankreich weit besser da als Deutschland. In der Bundesrepublik ist der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen so gross wie in fast keinem anderen EU-Land. Laut Angaben des Europäischen Statistikamtes lag das Verdienstgefälle in Deutschland 2016 bei 21.5 Prozent. Höher war der Wert nur in Estland (25.3) und Tschechien (21.8).

Aus Deutschland gab es bisher keine Angaben zu einer möglichen Zeitgrenze zur Lohnangleichung. (ans/Reuters)

In diesen Branchen ist der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau am grössten

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau - Fehlanzeige!

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sheshe 08.03.2018 08:54
    Highlight DE: "Die Statistiker weisen darauf hin, dass sich der Lohnunterschied in Teilen etwa dadurch erklären lasse, dass Männer vergleichsweise häufig in Berufen mit hohem Einkommen arbeiten."

    Hä? Wird jetzt schon der Lohn eines Bankers mit dem einer Putzfrau verglichen? Da würde ich ja auch auf 21% kommen...
    7 2 Melden
  • Ohmann94 08.03.2018 07:59
    Highlight Könnt ihr bitte endlich damit aufhören, Zahlen zu verbreiten, die komplett aus dem Zusammenhang gerissen wurden?! Das ist doch echt langsam nur noch peinlich - und ich liebe euch Autoren sonst! Ihr könnt nicht einen Artikel schreiben, der von Lohnunterschieden für die exakt selbe Arbeit handelt und dann mit wuchtigen Zahlen ausschmücken, die sich zwar dramatisch lesen, jedoch im komplett falschen Kontext verwendet werden. Das ist absolut unterstes SVP-Niveau und da beschwert ihr euch ja auch zu recht immer wieder, dass sie falsche Zahlen verwenden. Also bitte bleibt bei den Facts. XOXO Loro
    5 2 Melden
  • walsi 08.03.2018 05:55
    Highlight Wenn der Unterschied begründet ist, was dann? Darf der Unterschied dann bleiben, oder muss er trotzdem ausgeglichen werden?
    10 1 Melden
  • atomschlaf 07.03.2018 22:05
    Highlight Und wie wird die erbrachte Leistung gemessen?
    Oder zählt die eh nicht....? 🙄
    16 1 Melden

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