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Macron empfängt Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Elysée-Palast



epa06757723 Facebook's CEO Mark Zuckerberg (R) and VivaTech founder Maurice Levy (C) leave the Elysee Palace after the Tech for Good summit, in Paris, France, 23 May 2018. Tech for Good summit is held at Elysee palace with Tech leaders on the sidelines of the VivaTech fair.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Scheint Spass zu haben: Mark Zuckerberg in Paris. Bild: EPA/EPA

Einen Tag nach dem viel kritisierten Auftritt von Mark Zuckerberg im EU-Parlament hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Facebook-Chef im Elysée-Palast empfangen. Zuckerberg nahm an einem Treffen mit rund 60 Unternehmenschefs und anderen Verantwortlichen teil, bei dem Macron Frankreich als Standort für die digitale Branche präsentierte. Das Thema Datenschutz stand nicht auf der Agenda.

Das Treffen stand unter dem Motto «Tech for Good». Damit soll nach Angaben des Elysée-Palastes verdeutlicht werden, dass die Technologie dem Allgemeinwohl dienen soll. Neben Zuckerberg kamen auch die Chefs von Microsoft, IBM und dem Fahrdienstleister Uber nach Paris.

«Hier gibt es kein kostenloses Essen», sagte Macron lächelnd zu den Konzernvertretern. Er erwarte «offene und direkte Diskussionen» darüber, wie sich die Digitalbranche etwa für mehr soziale Gleichheit und den Klimaschutz engagieren könne. Auf EU-Ebene setzt sich der Staatschef zudem für die stärkere Besteuerung von Internetkonzernen wie Facebook und Google ein.

Im EU-Parlament war Zuckerberg am Dienstag zur Facebook-Datenaffäre befragt worden. Quer durch die Fraktionen kritisierten Abgeordnete danach, dass er viele Fragen zu den jüngsten Datenlecks unbeantwortet gelassen habe.

Nach Angaben des Konzerns sind Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern bei der britischen Firma Cambridge Analytica gelandet. Sie sollen unter anderem unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump genutzt worden sein.

Der Technologiekonzern IBM kündigte in Paris an, innerhalb der kommenden zwei Jahre 1800 Stellen in Frankreich zu schaffen. Uber stellte in Aussicht, seine Fahrer in Europa sozial besser absichern zu wollen. (sda/afp)

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Video: srf/SDA SRF

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