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epa07424971 A protester from the 'Gilets Jaunes' (Yellow Vests) movement walks down the Champs Elysees avenue near the Arc de Tiomphe during the 'Act XVII' demonstration (the 17th consecutive national protest on a Saturday) in Paris, France, 09 March 2019. The so-called 'Gilets Jaunes' is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices.  EPA/IAN LANGSDON

Es ist der 17. Samstag in Folge, an dem die Anhänger der Gelbwesten demonstrieren. Bild: EPA/EPA

Erneut Gelbwesten-Proteste in Frankreich, aber die Teilnehmerzahlen sinken



In Frankreich haben sich am Samstag erneut Tausende Menschen den landesweiten Gelbwesten-Protesten angeschlossen. Das Innenministerium in Paris gab die Teilnehmerzahl am frühen Nachmittag mit landesweit etwa 7000 an. Das waren rund 1400 mehr als vor einer Woche.

In Paris versammelten sich die Teilnehmer vor dem Triumphbogen zu einem Marsch durch die Hauptstadt. Es ist der 17. Samstag in Folge, an dem die Anhänger der Gelbwesten gegen die Sozialpolitik des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron demonstrieren.

Um der Bewegung einen neuen Schwung zu verliehen, riefen einige der Wortführer zu einem dreitägigen Sit-in auf den Champs-de-Mars vor dem Eiffelturm auf. Doch noch am Freitagabend wurden laut Medienberichten Demonstranten von Sicherheitskräften daran gehindert, temporäre Konstruktionen wie Zelte aufzubauen.

Am Sonntag sollen die Proteste weitergehen. Damit wollen die Gelbwesten auch ihren Unmut über den landesweiten Bürgerdialog ausdrücken, den Präsident Emmanuel Macron als Antwort auf die Demonstrationen ins Leben gerufen hatte. Die Sozialbewegung hält den Dialog, der am kommenden Freitag endet, für ein Ablenkungsmanöver. Sie fordert den Rücktritt Macrons und eine Abkehr von seinem Reformkurs.

Die Bewegung hatte im November mit Protesten gegen geplante Benzinpreiserhöhungen begonnen; mittlerweile richtet sie sich gegen die Reformpolitik der Mitte-Regierung.

Sinkende Teilnehmerzahlen

Während die Bewegung anfänglich laut Schätzungen bis zu 250'000 Teilnehmer mobilisieren konnte, ist die Zahl seit einiger Zeit im Sinken begriffen. Nach Angaben des Innenministeriums hatten sich am vergangenen Samstag landesweit etwa 39'300 Menschen an den Protesten beteiligt.

Demonstrationen gab es auch wieder in Provinzstädten wie Bordeaux, Toulouse und Puy-en-Velay in Zentralfrankreich. Bei den Protesten war es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen. Bis zum Samstagnachmittag verliefen die Proteste weitgehend friedlich. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • B-Arche 10.03.2019 17:36
    Highlight Highlight Nachdem die Rechtsnationalen und -radikalen die Bewegung unterwandert haben und nun als die ihrige ausgeben (gegen EU, gegen Einwanderung, für Nationalismus, für Patriotismus, nein zum Multilaterismus, für Le Pen) wendet sich ein Grossteil eben ab.

    Und nun dieses Rechtspopulistische bleibt, das sieht man an den anderen Ländern in denen ähnliche Bewegungen starteten, da laufen ausschliesslich Identitäre & Co mit (siehe Robinson in UK).

    Rechtspopulisten unterwandern alles. Das ist das Problem. Sie schaffen es jede Bewegung umzudeuten dass Sie die Lösung seien.
  • CDem 10.03.2019 15:23
    Highlight Highlight Schon komisch im Winter sinken die Teilnehmerzahlen an Demo's, zum glück ist ja bald wieder Frühling und die Leuten können wieder an der frischen Luft 👍
  • Stormrider 10.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Es ist traurig den Niedergang unseres Nachbarn zu beobachten. 30 Jahre Staatsdefizit, 6 Wochen Ferien, 35h Woche, medizinische Versorgung, Pensionierung mit 62 oder früher etc... ist leider alles nicht finanzierbar. Das wissen die Freunde über der Grenze zwar schon lange aber politische Kompromisse um das System zu reformieren sind in Frankreich schwierig.
    • Tschüse Üse 10.03.2019 17:09
      Highlight Highlight Naja finanzierbar wäre es schon, nur muss man es clever machen. Bestes Bsp. dafür sind die nordischen Staaten wie Norwegen und Schweden.
    • Stormrider 10.03.2019 18:20
      Highlight Highlight @Raembe: Leider nicht mit der schwachen Wirtschaftsleistung von Frankreich. Da kann man so clever sein wie man will, zuerst muss man mal das Geld verdienen bevor man es verteilt. Und der Staat kann das nicht, er kann nur Rahmenbedingungen schaffen was in Frankreich offensichtlich gründlich misslungen ist. Zeit was anderes zu probieren.
  • tinmar 10.03.2019 10:09
    Highlight Highlight Frankreich braucht dringend Reformen!
  • ujay 10.03.2019 05:38
    Highlight Highlight Scheint sich zu einem Wochenendvergnügen gelangweilter Gelbwesten und prügeldem Pöbel zu entwickeln.

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