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French President Emmanuel Macron, gestures as he poses for a photograph after the recording of his New Year's speech at the Elysee Palace, in Paris, Monday, Dec. 31, 2018. (AP Photo/Michel Euler, Pool)

Emmanuel Macron Bild: AP/AP POOL

«Missverständnisse» ausgeräumt – Macron feiert mit Italiens Präsidenten Leonardo-Jubiläum



Nach dem Ärger um das Leonardo-da-Vinci-Jubiläum zwischen Frankreich und Italien wollen beide Länder nun Einigkeit demonstrieren. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview an, den 500. Todestag des Universalgenies am 2. Mai zusammen mit Italiens Präsidenten Sergio Mattarella in Paris zu begehen.

epa07255797 A handout photo made available by the Italian Presidential Press Office showing Italian President, Sergio Mattarella, during the year-end speech to Italians at Quirinale Palace in Rome, Italy, 31 December 2018.  EPA/FRANCESCO AMMENDOLA / QUIRINALE PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sergio Mattarella Bild: EPA/ANSA / QUIRINALE PRESS OFFICE

Zuletzt hatte es Streit um Leonardo-Werke gegeben, die Frankreich für eine grosse Schau im Louvre im Oktober aus Italien angefordert hatte. Die populistische Regierung hatte sich gegen eine Vereinbarung der Vorgängerregierung in Rom gestellt und will mehrere Werke nicht verleihen. Sie wehrt sich gegen einen Tausch: Italien sollte eigentlich Leonardo-Werke an Frankreich geben, wenn Frankreich im Gegenzug Werke des italienischen Malers Raffael für dessen 500. Todestag im kommenden Jahr für eine Schau in Rom ausleiht. Da Vinci ist 1452 in der Toskana geboren und 1519 in Frankreich gestorben.

Die politischen Beziehungen zwischen Paris und Rom sind derzeit angespannt. Italiens populistische Regierung hat mehrmals scharfe Kritik an Macron geäussert. Vize-Premier Luigi Di Maio hatte zudem Vertreter der französischen Gelbwesten-Protestbewegung getroffen. Darauf hatte Frankreich seinen Botschafter in Rom vorübergehend zurückgerufen.

epa07398896 Italian Deputy Premier and Labour and Industry Minister Luigi Di Maio speaks during a press conference at the Lower House in Rome, Italy, 26 February 2019. Di Maio said that the poor showing of his 5-Star Movement (M5S) in regional elections in Sardinia will not affect the government or the anti-establishment group. He also announced that the movement was about to be reorganized.  EPA/ANGELO CARCONI

Luigi Di Maio Bild: EPA/ANSA

Die «Missverständnisse» seien nun ausgeräumt, sagte Macron in dem Interview mit dem italienischen Sender Rai. «Es gibt kein europäisches Abenteuer ohne eine Verständigung zwischen unseren beiden Ländern.» (sda/dpa)

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