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Polizist lässt sich gegen Geisel austauschen – Frankreich hat einen neuen Helden

Ein Polizist hat sich bei der Geiselnahme in Südfrankreich freiwillig dem Täter ausgeliefert. Er ist schwer verletzt worden – Innenminister Gérard Collomb spricht von einer «Heldentat».

23.03.18, 20:06


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IS-Anhänger überfällt Supermarkt in Südfrankreich

Bei der Geiselnahme in Südfrankreich ist ein Polizist schwer verletzt worden, der sich gegen eine Geisel austauschen liess. Das sagte Innenminister Gérard Collomb nach dem Ende der Geiselnahme in einem Supermarkt im Örtchen Trèbes. Er sprach von einer «Heldentat».

Der Beamte habe sein Telefon mit einer offenen Verbindung auf einem Tisch liegen lassen, sagte Collomb. So hätten die Einsatzkräfte hören können, was sich im Supermarkt abspielte. Als Schüsse fielen, seien sie eingeschritten.

Bei dem Mann handelt es sich laut Collomb um einen 45 Jahre alten Polizisten.

Die französischen Einsatzkräfte haben die Geiselnahme in Südfrankreich beendet. Der Täter ist bei dem Zugriff getötet worden.

In einer Stellungnahme sagte Collomb, er gehe davon aus, dass der Täter allein gehandelt habe. Bei dem Geiselnehmer handele es sich um einen 26 Jahre alten Mann. Dieser sei den Behörden wegen kleinerer Delikte bekannt gewesen. «Wir haben ihn beobachtet aber dachten, dass es keine Radikalisierung gibt», sagte Collomb.

Frankreich war in den vergangenen Jahren immer wieder zum Ziel islamistischer Anschläge geworden. Bei der jüngsten Attacke in Marseille waren am 1. Oktober zwei Menschen getötet worden. Allein 130 Menschen wurden bei der Anschlagsserie im November 2015 in Paris getötet.

jpz/dpa

Dieser Journalist ging durch die Social-Media-Hölle

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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