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epa06854386 French Republican guard carry the flag-draped coffins of French politician and Holocaust survivor Simone Veil and her husband during a ceremony at the Pantheon where they will be laid to rest in the crypt,  in Paris France, 01 July 2018. Simone Veil, former president of the European Parliament and one of France's most respected politicians will be buried at the Pantheon next to her husband among the 80 leading figures of the French Republic.  EPA/IAN LANGSDON

Der Pariser Panthéon, die nationale Ruhmeshalle Frankreichs. Bild: EPA/EPA

Letzte Ehre: Frauenrechtlerin und Holocaust-Überlebende Simone Veil im Panthéon beigesetzt



Ein Jahr nach ihrem Tod hat die französische Holocaust-Überlebende und Politikern Simone Veil ihre letzte Ruhestätte im Pariser Panthéon gefunden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte Veil am Sonntag in seiner Rede als eine Frau, die Frankreich grösser und stärker gemacht habe. Sie habe gegen die Barbarei gekämpft, sagte Macron. Ihr Kampf sei nicht beendet, denn sie diene als Vorbild. Veil starb am 30. Juni 2017 im Alter von 89 Jahren.

Veil, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, wurde zusammen mit ihrem 2013 verstorbenen Mann beigesetzt. An der feierlichen Zeremonie nahmen zahlreiche Persönlichkeiten und Politiker teil, unter ihnen auch die ehemaligen Staatschefs François Hollande und Nicolas Sarkozy. Die amerikanisch-schwedische Opernsängerin Barbara Hendricks sang die «Marseillaise», Frankreichs Nationalhymne.

Die Frauenrechtlerin ist erst die fünfte Frau, die im Panthéon im Pariser Quartier Latin bestattet wurde. In dem Ehrentempel der Nation ruhen die Gebeine von Voltaire, Victor Hugo und Jean Moulin. Veil erkämpfte in den 70er-Jahren als Gesundheitsministerin das Abtreibungsrecht. Im Jahr 1979 wurde sie als erste Frau zur Präsidentin des EU-Parlaments gewählt. (sda/dpa)

Diese Promis haben uns 2018 schon verlassen

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