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«Playboy» zeigt das erste Transgender-Playmate

Ines Rau wurde als Junge geboren, heute deutet nur noch wenig darauf hin. Der neue «Playboy» widmet ihr nun die berühmte Doppelseite. Hugh Hefner habe sie selbst ausgesucht, so das Model.



«Jetzt bin ich in Los Angeles und modle für den Playboy»

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Der «Playboy» hat erstmals ein Transgender-Model zum Playmate des Monats gekürt. Ines Rau ist auf der berühmten Doppelseite in der November-Ausgabe des Magazins zu sehen.

Die Französin mit nordafrikanische Abstammung war zuvor bereits in der italienischen Ausgabe der «Vogue» zu sehen und war auch Teil einer Kampagne der französischen Modemarke Balmain. Laut Rau habe der kürzlich verstorbene «Playboy»-Gründer Hugh Hefner sie persönlich ausgesucht. Er habe ihr gesagt, dass er sehr stolz auf sie sei. «Für die, die das nicht ertragen können, Hugh Hefner hat für die Rechte aller Menschen gekämpft. Das ist wunderschön anzuschauen», schreibt der «Playboy» auf Twitter.

«Ich lebte lange Zeit, ohne zu sagen, dass ich Transgender bin», sagte die 26-Jährige zum «Playboy». «Ich ging auf viele Dates und vergass es fast. Ich hatte Angst, niemals einen Freund zu finden und für seltsam gehalten zu werden.» Dann habe sie aber erkannt, dass sie einfach sie selbst sein müssen.

«Es ist eine Rettung, die Wahrheit über sich selbst zu sagen, ob es dein Geschlecht ist, Sexualität, was auch immer. Die Menschen, die dich ablehnen, sind es nicht wert. Es geht nicht darum, von anderen geliebt zu werden, es geht darum, sich selbst zu lieben.»

Die November-Ausgabe des «Playboy» bietet ein weiteres Novum: Hefner sei der erste Mann überhaupt, der allein – also ohne weibliche Begleitung – auf dem «Playboy»-Titel abgedruckt werde, berichtete das US-Magazin «People». Normalerweise sind auf dem Cover der diversen internationalen Ausgaben nackte oder wenig bekleidete Frauen zu sehen. Der neue «Playboy» widmet Hefner mehr als 100 Seiten. (koe/dpa)

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