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Kosovo-Albaner gegen Serben – im Kleinkrieg sind sie alle gross

Im Norden von Mitrovica leben die Serben, im Süden die Albaner. Dass in der Stadt der Kosovo-Konflikt wieder aufbricht, hat viel mit der grossen Politik zu tun – mit Donald Trump, Wladimir Putin und Brüssel.

Claus Hecking



Ein Artikel von

Spiegel Online

Immer wenn Edi Krasniqi* von Süd-Mitrovica nach Nord-Mitrovica muss, schraubt er seine kosovarischen Kennzeichen ab. «Sonst zerkratzen sie mir dort den Lack oder zerstechen die Reifen», sagt der Handwerker, der gelegentlich in Nord-Mitrovica Arbeiten erledigt. «Und Ärger mit der Polizei kann es auch geben.»

Auf der Nordseite des Flusses Ibar beginnt eine andere Welt: Statt der blaugoldenen Flaggen des Kosovo wehen überall rot-blau-weisse Trikoloren, hängen Abertausende Plakate mit dem Konterfei von Aleksandar Vucic, dem Sieger der serbischen Präsidentschaftswahlen. Die Schriftzeichen sind kyrillisch, und die meisten Menschen bezahlen mit dem Serbischen Dinar. Dabei gehört Nord-Mitrovica offiziell zum Kosovo. Aber Nord-Mitrovicas Bürger wollen das nicht.

Mitrovica ist seit 18 Jahren eine geteilte Stadt: ein Relikt des Kosovo-Kriegs von 1998/99. Hier verlief zeitweise die Front, kämpften Kosovo-Albaner und ethnische Serben gegeneinander, die zuvor in Jugoslawien miteinander als Nachbarn gelebt hatten. Heute ist der keine 50 Meter breite Fluss Ibar die Demarkationslinie zwischen den Volksgruppen, und die zentrale Brücke in der Innenstadt ist das Symbol der Teilung. Süd-Mitrovicas gut 70'000 Einwohner sind fast ausschliesslich muslimische Kosovaren. In Nord-Mitrovica und drei anderen Gemeinden weiter nördlich wohnen fast nur noch christlich-orthodoxe Serben, ebenfalls etwa 70'000 Menschen.

Eine Brücke dient als Grenze

Seit einigen Monaten wachsen die Spannungen zwischen den Ethnien wieder, und ein massgeblicher Grund dafür sind die geopolitischen Verschiebungen. Serbiens traditioneller Verbündeter Russland versucht seinen Einfluss auf dem Balkan auszuweiten. Ob die USA weiter die wichtigste Schutzmacht des Kosovo bleiben, ist nach Donald Trumps Wahl völlig ungewiss. Und die EU ist mit sich selbst beschäftigt. All das sorgt für Unruhe in der Region. Ganz besonders in Mitrovica.

epa04898636 (FILES) A 1 November 2013 file photo of a Kosovar Serb woman crossing Mitrovica bridge, which serves as a link between the northern and southern part of the ethnically divided town if Mitrovica. Kosovo and Serbia have signed a number of agreements in key areas as a step towards normalising ties. Serbs in northern Kosovo will enjoy greater rights while Kosovo gains its own international dialling code. EU foreign policy chief Federica Mogherini mediated the agreements. Both Kosovo and Serbia hope at some stage to join the EU  EPA/DJORDJE SAVIC *** Local Caption *** 51123543

Die Brücke, die die beiden Stadtteile verbindet. Bild: DJORDJE SAVIC/EPA/KEYSTONE

Am Nordufer des Ibar, ein paar Schritte vor der zentralen Brücke, steht hinter Sichtblenden noch der Überrest der Mauer von Mitrovica: ein brusthoher Wall von grauen Ziegeln, Schutt und Beton. Im Dezember liess der serbische Nord-Bürgermeister Goran Rakic hier diese rund zwei Meter hohe, hundert Meter lange Mauer bauen. «Die serbischen Politiker stellen die Brücke als eine Art Grenze dar: hier beginnt das serbische Territorium», sagt Jeton Mehmeti, Direktor des kosovarischen Think Tanks GAP Institute. Seit langem verhindern die Serben, dass die symbolbeladene Brücke für Autos freigegeben wird; nur Fussgänger können sie überqueren.

Im Januar dieses Jahres dann neue Aufregung: Die Regierung in Belgrad, die Kosovos 2008 verkündete Unabhängigkeit nicht anerkennt, kündigte an, einen Propagandazug nach Mitrovica zu schicken. Er trägt die Aufschrift «Kosovo ist Serbien» in 20 Sprachen und ist innen mit religiösen Szenen bemalt. Die kosovarische Regierung beorderte Sondereinheiten an die Grenze, Belgrad liess den Zug kurz vorher stoppen. Serbiens Präsident erklärte tags darauf, man habe «am Rand eines Konflikts» gestanden. Der Aufmarsch der kosovarischen Sicherheitskräfte zeige: «Die Albaner wollen Krieg.» Sollten Serben im Kosovo getötet werden, werde man die Armee dahinschicken.

Mitrovicas Nordteil huldigt dem grossen slawischen Bruder

Es brodelt im Kosovo. Wird der von Armut, Korruption und dem Nationalitätenkonflikt geprägte Kleinstaat mit weniger als zwei Millionen Einwohnern erneut zum Pulverfass des Balkans?

Die EU versucht den Konflikt zu deeskalieren: zum Teil mit Erfolg. Weil sowohl Serbien als auch das Kosovo beitreten wollen, haben sich die Regierungen vor vier Jahren darauf eingelassen, ihre Beziehungen zu normalisieren. Seither treffen sich Vertreter beider Seiten immer wieder gemeinsam mit EU-Vermittlern, ab und an schliessen sie Abkommen. Auf Druck Brüssels hin liess Nord-Mitrovicas Verwaltung die Mauer im Februar zumindest teilweise abtragen. Im März reiste dann die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini zur Brücke, deren mehr als 1 Million Euro teure Renovierung Brüssel finanziert. Sie erklärte, das Bauwerk könne ein «Symbol für Dialog, Versöhnung und Hoffnung» werden.

epa05718746 Ethnic Serbs, residents of northern part of Kosovska Mitrovica listen to speakers and wave Serbian flags during a protest rally held in front of the monument dedicated to emperor Lazar, on Sumadija square in the northern part of Kosovska Mitrovica, Kosovo, 15 January 2017. Several thousands of Serbs from Kosovo took part in the protest after a train travelling from Belgrade to Kosovska Mitrovica was prevented to enter into Kosovo by authorities. The train had 'Kosovo is Serbain' written in different languages on its coaches.  EPA/DJORDJE SAVIC

Ethnische Serben bei einem Protest in Nordmitrovica. Bild: DJORDJE SAVIC/EPA/KEYSTONE

Doch die Brücke ist bis heute nicht für den Verkehr freigegeben. Das serbische Ende ist noch immer eine Baustelle, auf der Arbeiter gemächlich vor sich hinwerkeln. Hinter ihnen steht ein Wagen mit italienischen Sicherheitskräften: seit 18 Jahren wacht eine internationale Schutztruppe unter Führung der NATO über den Frieden im Land.

«Wenn sich die EU-freundlichen Kräfte in Serbien durchsetzen, kann die Brücke vielleicht Mitte dieses Jahres eröffnet werden», sagt Edita Tahiri. «Wenn nicht, müssen wir abwarten.»

Tahiri, 60, blondgefärbte Haare, ist die kosovarische Ministerin für Dialog. Doch dieser leide gerade, sagt sie. «Die serbische Regierung verhält sich nicht wie ein europäischer Nachbar, sie manipuliert die Menschen.» Belgrads jüngste Provokationen seien vom Kreml unterstützt. «Russland versucht, auf den Balkan zurückzukommen, und die Serben spielen mit.» So sei es kein Zufall, dass der «Kosovo ist Serbien»-Zug in Russland gebaut wurde. In diesen Tagen erwartet Belgrad sechs alte MiG-Kampfjets sowie 30 gebrauchte Panzer aus Moskau.

A railroad worker stands by the first train decorated with letters that read

Dieser Zug sorgte fast für einen Krieg. Bild: Darko Vojinovic/AP/KEYSTONE

Mitrovicas Nordteil huldigt dem grossen slawischen Bruder. Ein Wandgemälde im Zentrum zeigt einen Doppeladler: vereint aus den Wappen Serbiens und Russlands. «Kosovo ist Serbien – Krim ist Russland» steht darauf. Kürzlich hingen auch Trump-Plakate in Nord-Mitrovica. «Wenn Trump den Balkan aufgäbe, glaube ich nicht, dass Frankreich oder Deutschland für den Kosovo kämpfen würden», sagt der radikale Serbenpolitiker Marko Jaksic. «Der Kosovo wird früher oder später in Serbiens Arme zurückgeführt.» Internationalen Diplomaten zufolge gibt es bislang aber noch keine Anzeichen für einen Schwenk der US-Kosovopolitik.

Beide Seiten schüren den ethnischen Konflikt

Doch auch die Kosovaren provozieren mit. Gegenüber von Tahiris Ministerium, an einem zentralen Platz der Hauptstadt Pristina, hängt ein überlebensgrosses Plakat von Ramush Haradinaj. Der einstige Chef der so genannten «Befreiungsarmee Kosovos» (UÇK) wurde im Januar in Frankreich festgenommen – auf Grundlage eines von Serbien ausgestellten internationalen Haftbefehls. Er steht unter Verdacht, im Krieg Zivilisten entführt, gefoltert und getötet zu haben.

Serbien fordert Haradinajs Auslieferung, das zuständige französische Gericht hat seine Entscheidung vertagt. In Süd-Mitrovica hing neben der Brücke bis vor kurzem ein Plakat von Haradinaj: unübersehbar für die Bewohner der anderen Seite. Darunter stand der Hashtag #ourman. Zuletzt verärgerte Kosovos Präsident Hashim Thaci die Vertreter von EU und USA mit der Ankündigung, er wolle eine kosovarische Armee aufstellen, notfalls auch gegen das Veto der Kosovo-Serben.

«Wir haben hier grosse wirtschaftliche Probleme: Arbeitslosigkeit, Schattenwirtschaft und vor allem extreme Korruption», sagt Jovana Radosavljevic von der New Social Initiative, einer Nichtregierungsorganisation aus Nord-Mitrovica, die für Demokratisierung und Völkerverständigung eintritt. «Um davon abzulenken, schüren Politiker beider Seiten den ethnischen Konflikt.»

Das Spiel mit dem Feuer funktioniert. Die beiden Stadtteile entfremden sich immer weiter voneinander. In den albanischen Schulen wird kaum Serbisch, in den serbischen Schulen kaum Albanisch gelernt. Die jeweils andere Ethnie wird als Gegner dargestellt. Ergebnis: obwohl es keine Grenzposten gibt, wagt sich kaum ein Bewohner Nord- oder Süd-Mitrovicas ans Ufer gegenüber.

«Wir schätzen, dass 90 Prozent der Jugendlichen noch nie auf der anderen Seite waren», sagt Milivoje Raicevic von der Organisation Community Building Mitrovica, die sich für das friedliche Zusammenleben einsetzt. Raicevic selbst war auch erst vor gut fünf Jahren das erste Mal am Südufer – gemeinsam mit einem Freund, sicherheitshalber. «Mein Herz hat gerast vor Aufregung», erzählt er. «Aber als ich auf der anderen Seite ankam, sah ich ganz normale Menschen, die zur Arbeit gingen wie bei uns. Niemand hat mich gross beachtet.»

Edi Krasniqi hat keine Angst in Nord-Mitrovica: «Die Kunden sind zufrieden mit meiner Arbeit. Ausserdem koste ich weniger als die serbischen Handwerker.» Wenn er dann wieder nach Hause fährt, schraubt er die Nummernschilder wieder an. Schliessich sind Autos ohne Kennzeichen oder mit Zulassung des Nordteils im Südteil streng verboten. Im Kleinkrieg sind sie gross in Mitrovica.

*Namen geändert

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34
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Srxx 23.04.2017 02:31
    Highlight Highlight Wenn der Kosovo nicht ein Teil von Serbien ist, warum zwingen die Albaner, die Serben es ihnen zu geben? Wenn der Kosovo den Albaner gehört warum klauen sie das Land den Serben dann? Wenn die Albaner den Kosovo "haben" können, dann weiss ich nicht warum die Albaner so lange zögern.....
    14 3 Melden
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 19.04.2017 14:26
    Highlight Highlight Finde es einfach schade, dass es diese Mentalität noch gibt. In der Vergangenheit waren diese beiden Gruppen Feinde, aber wieso müssen sie diese Fehde immer noch behalten? Warum kann man nicht einfach die Vergangenheit ruhen lassen und einen Neustart machen und gemeinsam eine bessere Zukunft für alle machen und vor Allem für die künftigen Generationen? Diese Fehde bringt genau nichts ausser Wut und Trauer.
    17 4 Melden
  • pamayer 19.04.2017 13:38
    Highlight Highlight Oh je... Immer noch der unsinnge Territorialkrieg in den Köpfen.
    Warum ist Frieden so eine schwere Sache??
    19 4 Melden
    • Mikki 19.04.2017 16:26
      Highlight Highlight Versuch mal mit einem kosovaren über frieden zu reden...
      30 27 Melden
    • pamayer 19.04.2017 17:22
      Highlight Highlight Ebenso mit einem Serben...
      31 18 Melden
    • usländer 19.04.2017 18:20
      Highlight Highlight Ich bin aus dem Kosovo und würde mich für den Frieden einsetzen, dies bedeutet aber dass der Kosovo nichy mehr eingeschränkt arbeiten darf und sich so entwickeln kann wie sich die Menschen dort vorstellen.
      9 13 Melden
  • Amanaparts 19.04.2017 12:08
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es nur eine sinnvolle Lösung. Aufteilen nach ethnischen Linien. Nord-Kosovo zu Serbien, Presheva zu Kosovo. Wiedervereinigung mit Albanien. Nur so kann ein langfristiger Frieden ohne EU, USA, Russland oder Türkei garantiert werden.
    30 27 Melden
  • The Juice 19.04.2017 08:29
    Highlight Highlight Lasst alle ausreisen, die nichts damit zu tun haben wollen und lasst den Rest das Ganze ein für alle Mal unter sich ausmachen (Ohne EU/NATO und USA-Beteiligung). Alles Andere bringt keine Lösung, sondern beruhigt die Lage für 2-3 Jahre, bis alles wieder von Vorne beginnt.
    15 17 Melden
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 20.04.2017 02:08
      Highlight Highlight Wie im Film "The Purge"?
      4 0 Melden
  • Bijouxly 19.04.2017 07:59
    Highlight Highlight Das ist eine erstaunlich schöne Brücke mit den Laternen und den geschwungenen Elementen. War jetzt also grad überrascht..
    10 4 Melden
    • räuber hotzenplotz 19.04.2017 12:07
      Highlight Highlight Es ist schon Unglaublich, aber die Jugos können wirklich was😱
      7 9 Melden
    • räuber hotzenplotz 19.04.2017 13:42
      Highlight Highlight Ja, es scheint so als könnten die Jugos wirklich was 😉
      5 8 Melden
    • Bijouxly 19.04.2017 21:08
      Highlight Highlight Hab ich nicht so gemeint. Sondern dass es ja einfach "eine Brücke" ist und dafür hat sich jemand sehr Mühe gegeben.
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 19.04.2017 06:14
    Highlight Highlight Die leben da im Umland von Serbien immer noch in einer Stammesgesellschaft, mit allen Vor- und Nachteilen, die ein solches provinzielles Leben hat.
    Bestimmt geniessen die Leute als Mitglieder einer der Volksgruppen sehr viel Nestwärme!
    Dafür wird das Leben umso rauher und unangenehmer, wenn die dann auf Mitglieder einer anderen Volksgruppe treffen.
    Und die Imperien und Kolonialmächte wussten schon immer, solche archaischen Stämme auszutricksen und zu unterwerfen, indem sie einzelne Stämme gegen andere Stämme ausspielten und aufhetzten und Glasperlen mit ihnen tauschten.
    So war und ist es eben.
    26 39 Melden
    • Amanaparts 19.04.2017 07:46
      Highlight Highlight Genau, im Umland von Serbien. Serbien ist ja aus eigener Sicht das einzige Land, dass kultiviert und fortschrittlich genug ist um als Land zu gelten. Ehemalige FRY Länder können gar nicht überleben ohne das tolle Management aus Beograd. Sie sind die Übermenschen, von Gott dazu auserwählt zu herrschen. Nur die Grossmächte sind Schuld daran, dass niemand mehr mit Serbien in einer Federation sein will. Sie haben die einzelnen Stämme in den ehemaligen Republiken korrumpiert weil sie angst hatten, dass die FYR unter serbischer Leitung zu mächtig wird.

      Nationalistische Propaganda at its Best!!
      33 29 Melden
    • rodolofo 19.04.2017 20:55
      Highlight Highlight Ich habe das missverständlich ausgedrückt.
      Ich meinte eigentlich: "In Serbien und im Umland von Serbien."
      4 6 Melden
  • AJACIED 18.04.2017 23:32
    Highlight Highlight Jaja Frau Tahiri die Serben sind in jeder Frage oder Austausch Tagungen mit der EU immer der Provokateur.
    Nichts leichter als das. Tzzz
    41 51 Melden
    • räuber hotzenplotz 19.04.2017 03:28
      Highlight Highlight Da wahr doch mal was mit einem Zug... 🤔
      58 32 Melden
    • AJACIED 19.04.2017 06:35
      Highlight Highlight Mach weiter!!' Pro und Contra bitte.... und nicht nur etwas tzzz
      16 25 Melden
    • räuber hotzenplotz 19.04.2017 11:16
      Highlight Highlight Hahahaha ist das eine Frage an dich selber? 😂😂🤣🤣👍
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 18.04.2017 22:23
    Highlight Highlight Toll diese EU😂😂😂😂😂😂
    41 45 Melden
    • phreko 18.04.2017 23:17
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen?
      23 16 Melden
  • Illyria & Helvetia 18.04.2017 21:56
    Highlight Highlight Trumps Regierung hat zugesichert, dass die USA ihre Haltung gegenüber dem Kosovo nicht verändert haben. Also ist das überhaupt nicht «ungewiss», wie hier behauptet wird.
    62 17 Melden
    • chnobli1896 19.04.2017 07:17
      Highlight Highlight Man kann (für die Kosovaren und die Stabilität der Region) nur hoffen, dass Trump bei diesem Thema für einmal bei seiner Meining bleibt.
      11 14 Melden
    • _kokolorix 19.04.2017 07:45
      Highlight Highlight Nur das Washington derzeit alle 14 Tage seine Meinung zu diversen Themen um 180° ändert. Wenn das nicht Ungewissheit bedeutet was dann?
      19 2 Melden
    • Mikki 19.04.2017 08:11
      Highlight Highlight Du glaubst was trumps regierung von sich gibt??? Na dann viel spass noch
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Angriff auf den Rechtsstaat!» – «Lügenkampagne!»: Das grosse Streitgespräch zur SBI

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