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epa04888372 A picture made avaliable 18 August 2015, Members of Patriotic Revolutionary Youth Movement (YDG-H)  youth organization of Kurdistan Workers Party (PKK), guard with their weapons in Silvan district, near city of Diyarbakir, Turkey, 17 August 2015. A ceasefire between the government and PKK collapsed in July 2015, after holding for more than two years. Most PKK attacks since have focused on security forces.  EPA/STR

Zwei Mitglieder der revolutionären PKK-Jugend in der Nähe der türkischen Stadt Diyarbakir, Turkey, 17 August 2015. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Legt eure Waffen nieder! – Kurdenpolitiker appelliert an PKK und warnt vor Bürgerkrieg

Der kurdische Oppositionspolitiker Selahattin Demirtas hat die PKK-Kämpfer in der Türkei aufgerufen, ihre Waffen bedingungslos abzugeben. Andernfalls gibt es seiner Ansicht nach ein «reales und ernstes Risiko eines Bürgerkriegs» in der Türkei.



Es könne «kein Wenn oder Aber geben»: die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) müsse ihre Waffen abgeben und die Bombenanschläge in den Städten und den Bergen beenden, sagte der Ko-Chef der Oppositionspartei HDP am Samstag in Izmir.

Die «mörderische Gewalt» müsse «sofort» ein Ende haben, forderte Demirtas, der wichtigste innenpolitische Gegner von Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan will am 1. November Neuwahlen zum Parlament abhalten lassen. Erdogans islamisch-konservativer Partei AKP war es nicht gelungen, nach der Wahl am 7. Juni eine Koalition zu schmieden. Bei der Wahl hatte die AKP nach zwölf Jahren erstmals ihre Regierungsmehrheit eingebüsst, war aber stärkste Partei geblieben.

Rund 50 Tote bei PKK-Anschlägen

Eine seit zwei Jahren geltende Waffenruhe der Türkei mit der PKK war in der Folge eines blutigen Anschlags der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) am 20. Juli im türkischen Suruc zerbrochen. Kurz darauf startete die türkische Armee eine Doppeloffensive gegen die IS-Miliz sowie die PKK.

Pro-kurdische Demo in Istanbul

Bisher richteten sich die Luftangriffe aber überwiegend gegen PKK-Stellungen im Südosten der Türkei und im Nordirak. Laut Staatsmedien wurden dabei bislang rund 770 kurdische Rebellen getötet.

Die PKK wiederum griff seither landesweit wiederholt Armee- und Polizeiposten an. Türkischen Medienberichten zufolge wurden dabei seit Ende Juli rund 50 Sicherheitskräfte getötet.

Bilder des Bombenanschlags auf eine Polizeiwache in Istanbul

(sda/afp)

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