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epa07748453 The portraits of kidnapped, raped and killed Romanian girl, is surrounded by wilting flowers and messages, at a makeshift memorial in front of Romanian Interior Ministry headquarters, in Bucharest, Romania, 29 July 2019, Issued on 30 July 2019. Romanian Interior Minister Nicolae Moga has announced his resignation on 30 July 2019, amid the Caracal tragedy scandal. The surprising decision comes just six days after his appointment and taking the oath, given that the MAI official had to submit the report of the police intervention and investigation on Alexandra's case later in the day. Alexandra Macesanu, a 15-year-old girl from Dobrosloveni village, Olt County, disappeared on 24 July after leaving for Caracal while hitchhiking. She was kidnapped, beaten and raped and despite she repeatedly called the emergency number 112 for three times, police was not able to locate and save her in real time, and the girl was killed by the kidnapper. The 66 years old man suspected of her murder was detained by the police, and also admitted, in front of prosecutors to the murder of Alexandra Maceasanu, as well as another young woman, Luiza Melencu, 18, who is missing since mid April 2019. Public opinion was outraged by the way Romanian authorities handled the kidnapping case.  EPA/ROBERT GHEMENT

Die Mädchenmorde führten indirekt zu Entlassungen von Ministern und von ranghohem Gendarmerie-Chef. Bild: EPA

Mädchenmorde in Rumänien – Versagen von Behörden führt zu Entlassungen



In einem mutmasslichen Serienmord-Fall in Rumänien sind Ermittler möglicherweise auf Überreste eines dritten Opfers gestossen. An einer vom Tatverdächtigen angegebenen Stelle nahe der südrumänischen Stadt Caracal fanden die Ermittler Knochenfragmente und Zähne, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mitteilte.

«Die Gerichtsmediziner vor Ort kamen zu dem Schluss, dass die Überreste der untersuchten Knochenfragmente höchstwahrscheinlich menschlicher Herkunft sind», hiess es in dem Dokument.

In Rumänien hatte der Fall der 15-jährigen Alexandra, die im Vormonat verschwunden war, grosse Erschütterung und Empörung ausgelöst. Denn vor seiner Ermordung hatte das Mädchen drei Mal den Polizeinotruf angerufen und verzweifelt dargelegt, dass es gefangen gehalten, geschlagen und vergewaltigt werde. Die Polizei hatte nichts unternommen.

Das Versagen der Behörden im Falle der 15-Jährigen hatte in Rumänien den Rücktritt des Innenministers sowie die Entlassung der Erziehungsministerin und des Oberkommandierenden der Gendarmerie nach sich gezogen.

Verdächtiger in Haft

Der Tatverdächtige war vor gut einer Woche festgenommen worden. Am vorigen Samstag war klargeworden, dass Knochenreste, die in seinem Haus in Caracal gefunden worden war, zweifelsfrei der verschwundenen 15-Jährigen zuzuordnen sind.

Am Montag hatten Ermittler in einem Wald bei Caracal die Überreste eines weiteren möglichen Opfers gefunden. Ihre eindeutige Zuordnung zu einer 18-jährigen Frau, die im April verschwunden war, steht noch aus. Nach Angaben seines Rechtsanwalts hatte der Verdächtige erklärt, die beiden Frauen getötet zu haben, weil sie sich Sex mit ihm verweigert hätten. (mim/sda/dpa)

Hunderttausende demonstrieren in Rumänien gegen die Regierung

«Das Land wird von verurteiltem Straftäter geführt»

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