International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Massenprotesten: Algeriens Präsident Bouteflika verzichtet auf Kandidatur



Algeriens, Abdelaziz Bouteflika, will doch nicht für eine fünfte Amtszeit kandidieren. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur APS.

In einer Botschaft Bouteflikas an das Volk heisst es, die Wahl werde erst im Anschluss an eine «nationale Konferenz» stattfinden. Ihre Aufgabe sei es, das politische System des Landes zu reformieren und bis Ende des Jahres einen Vorschlag für eine neue Verfassung zu erarbeiten.

Bouteflika war erst am Sonntag von einem zweiwöchigem Spitalaufenthalt in Genf nach Algerien zurückgekehrt

Wahl verschoben

Zuvor hatte es wochenlang massive Proteste in Algerien gegen eine mögliche Kandidatur des gesundheitlich stark angeschlagenen Bouteflika gegeben. Die geplante Präsidentenwahl werde verschoben, teilte das Präsidialamt mit.

Nach Einschätzung von Beobachtern handelte es sich um die bislang grössten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle Ende Februar. In der Hauptstadt Algier verlangten Demonstranten, dass der 82 Jahre alte Staatschef auf seine Kandidatur bei der Präsidentenwahl, die ursprünglich für den 18. April angesetzte war, verzichtet.

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Über 700 Infizierte im Kanton Aargau – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

F/A-18-Absturz: Fehler von Flugverkehrsleiter

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheez Gagoo 11.03.2019 22:24
    Highlight Highlight Meiner Ansicht nach ist Bouteflika seit Jahren tot. Das Militär veranstaltet seitdem eine politische Version von "Immer Ärger mit Bernie".
  • TanookiStormtrooper 11.03.2019 21:31
    Highlight Highlight Wenn er die Wahlen nur lange genug rauszögert, kann er länger bleiben als bei einer 5. Amtszeit...
    Immer skeptisch bleiben.
  • plaga versus 11.03.2019 19:38
    Highlight Highlight Der Mann braucht einen Vormund...
  • Ravel 11.03.2019 19:14
    Highlight Highlight Kann das jemand mal noch korrekt einordnen? Wenn er auf die Kandidatur verzichtet, aber die Wahl verschiebt, um die Verfassung zu ändern und "Reformen umzusetzen", klingt das für mich eher nach einem Schachzug, um an der Macht zu bleiben (z.B. ohne erst überhaupt kandidieren zu müssen)?

    Hoffe, da kommen noch mehr Informationen dazu.
    • dontknow 11.03.2019 20:19
      Highlight Highlight Naja bis zu diesen Vorfällen bezüglich seiner Gesundheit war Bouteflika beim Volk äusserst beliebt und ein "Vorzeigedemokrat". Für mich hört sich das eher nach Einsicht ein dass es Zeit ist der nächsten Generation Platz zu machen(im positiven Sinne). Denke auch nicht dass das algerische Volk sich so schnell Bevormunden lassen würde, was sich ja jetzt bereits gezwigt hat: Der Mann wollte "nur" erneut kandidieren und die Leute standen zu tausenden auf der Strasse.
    • Chriguchris 11.03.2019 20:22
      Highlight Highlight Das korrekt einzuordnen finde ich sehr schwierig. Ich hätte dazu eine These,
      ich vermute, dass Algeriens Schattenregierung Zeit braucht um einen geeigneten neuen "Marionetten"-Präsidenten zu suchen. Dass sie versuchen werden Bouteflika durch Tricksereien an der Macht zu halten glaube ich eher nicht. Algerien war das zweite Land in dem der Arabische Frühling erblühte sich aber nicht entzündete, deshalb vermute ich sie werden versuchen die Protestierenden mit einer neuen "Marionette" zu beruhigen.
      Wie eingangs erwähnt alles bloss Vermutung, gut möglich, dass du Recht hast Ravel.
    • dontknow 11.03.2019 21:32
      Highlight Highlight @Chriguchris:
      Wie kommst du denn bitte auf sowas ? Würde mich jetzt ernsthaft wundern. Ich kenne Algerien als Land und einige Bürger sehr gut und von sowas kann keine Rede sein. In etwa gleich weltfremd wie die Reisehinweise des EDA zumeist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gerda Thunfisch 11.03.2019 19:13
    Highlight Highlight Ein lebender Toter als Präsident ist auch nicht nachhaltig.
  • Howard271 11.03.2019 18:51
    Highlight Highlight Wow, hätte ich nicht gedacht. Wohl eine kluge Entscheidung...
    • Coffeetime 11.03.2019 20:27
      Highlight Highlight Warum ist die Verschiebung der Wahlen gut? Es gibt ja Kandidaten, oder liege ich da falsch?
    • Howard271 11.03.2019 20:45
      Highlight Highlight Ich meine, dass er nicht mehr antritt ist gut.

Fake-Särge oder Alkohol als Heilmittel: 27 Coronavirus-Meldungen im Faktencheck

Rund um das Coronavirus werden seit Wochen zahlreiche Falschinformationen und Halbwahrheiten verbreitet. Hier sind 27 Faktenchecks des Recherchebüros «Correctiv» im Überblick.

Seit Wochen beherrscht das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 die Berichterstattung. Auch Desinformationen rund um das Virus und die Lungenkrankheit Covid-19 sind an der Tagesordnung. Die Behauptungen verbreiten sich vor allem über Soziale Netzwerke, zum Beispiel Facebook oder Whatsapp. Die Faktenchecker des Recherchebüros «Correctiv» haben bereits eine Vielzahl von Behauptungen überprüft. Hier ist der Überblick.

>>> Alle Entwicklungen im Liveticker

Achtung: Alle Informationen in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel