International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE – In this April 18, 2018, file photo, Rashon Nelson, left, and Donte Robinson, right, both 23, pose for a portrait following an interview with The Associated Press in Philadelphia. The two black men, arrested for sitting at a Starbucks cafe in Philadelphia without ordering anything, settled with the city of Philadelphia for a symbolic $1 each Wednesday, May 2, 2018, and a promise from city officials to set up a $200,000 program for young entrepreneurs. (AP Photo/Jacqueline Larma, File)

Rashon Nelson und Donte Robinson wurden verhaftet, weil sie auffällig warteten. Bild: AP/AP

Rassismus bei Starbucks: Verhaftete erhalten symbolische 1-Dollar-Entschädigung



Die amerikanische Stadt Philadelphia hat sich mit Rashon Nelson und Donte Robinson auf eine symbolische Entschädigung geeinigt. Die zwei Afroamerikaner wurden Mitte April unrechtmässig in einer Starbucks-Filiale verhaftet. Der Fall sorgte daraufhin international für Schlagzeilen. 

Nun will Philadelphia den beiden Rassismus-Opfern in einer symbolischen Geste eine 1-Dollar-Entschädigung bezahlen und zudem für künftige Jungunternehmer einen Fonds von über 200'000 Dollar einrichten. 

Im Gegenzug sähen die beiden Rassismus-Opfer von einer Klage gegen die Stadt ab. Mit Starbucks wurde zudem ein finanzieller Vergleich geschlossen. Am 29. Mai will die Kaffee-Kette alle US-Filialen schliessen, um ihre Mitarbeiter in einer Antirassismus-Fortbildung zu schulen.

Nelson und Robinson waren Mitte April von Beamten in Handschellen abgeführt worden, nachdem ein Starbucks-Angestellter die Polizei angerufen hatte. Er warf den beiden Männern nach Polizei-Angaben Hausfriedensbruch vor, weil sie nichts bestellt hatten. Der Vorfall in Philadelphia hatte eine Welle der Empörung ausgelöst.

Männer werden in Starbucks verhaftet – weil sie rumsassen

Play Icon

Video: Angelina Graf

Die beiden wurden dann nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuss gesetzt. Nach Angaben ihres Anwalts hatten sie sich zu einem geschäftlichen Treffen in dem Café verabredet. Bestellt hätten sie nichts, weil sie noch auf einen dritten Teilnehmer gewartet hätten.

Ein Video der Festnahme lenkte landesweite Aufmerksamkeit auf den Vorfall. Das Video wurde millionenfach in den Onlinenetzwerken angeklickt. Dutzende Demonstranten legten daraufhin in dem Starbucks-Café, in dem sich der Vorfall ereignet hatte, kurzzeitig den Betrieb lahm. (sar/sda/afp)

FILE – In this April 15, 2018, file photo, Asa Khalif, left, a Black Lives Matter activist from Philadelphia, demands the firing of a Starbucks cafe manager who called police, resulting in the arrest of two black men Thursday, April 12, 2018, at the Starbucks cafe in Philadelphia. The two men, Rashon Nelson and Donte Robinson, settled with the city of Philadelphia for a symbolic $1 each Wednesday, May 2, 2018, and a promise from city officials to set up a $200,000 program for young entrepreneurs. (Mark Bryant/The Philadelphia Inquirer via AP, File)/The Philadelphia Inquirer via AP)

Unangenehme Angelegenheit für Starbucks. Bild: AP/The Philadelphia Inquirer

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LibConTheo 03.05.2018 10:36
    Highlight Highlight Also es geht auch in meinen Augen zu weit, was der Angestellte tat, aber wo ist das rassistisch?
    • Mutzli 03.05.2018 12:46
      Highlight Highlight 1/2Rassistisch im Sinne einer direkten üblen Diskriminierung wie Beschimpfun, tätlicher Angriff etc. ist es natürlich nicht. Doch das Rufen der Polizei, nur weil zwei Personen kurz mit dem bestellen warten wollen, ist ein ziemliches schönes Beispiel für unbewussten Rassismus in Aktion. Denn wieso wurde es für nötig befunden die Polizei hinzuzuziehen, notabene noch bevor man sie zum Gehen aufgefordert hat? Die anrufende Person hat offensichtlich von Hautfarbe=Gefährlich geschlossen. Wäre so etwas einer weissen Person, die ähnlich sauber und anständig daherkommt passiert, ist deshalb die Frage.
    • Mutzli 03.05.2018 12:50
      Highlight Highlight 2/2 Bürgermeister wie Starbucks selbst sind zum Schluss gekommen definitv nicht, ergo rassistisches Verhalten. Kommt ja noch dazu, dass die beiden vorher mit genau gleichen Treffen in anderen Starbucks nie ein Problem hatten, da dies ja auch offiziell erlaubt ist. Das Verhalten der Polizei dann, welche die Aussagen der Umstehenden ignorierte und die beiden acht Stunden lang ohne Begründung festsetzte wäre dann wiederum ein gutes Beispiel für institutionellen Rassismus. Nicht aller Rassismus ist auffällig oder sogar nur diskriminierend!
  • c-bra 03.05.2018 09:33
    Highlight Highlight 1-Dollar Entschädigung, coole Sache. Jetzt nur noch 8x verhaften lassen, dann gibts für das Geld schon einen kleinen Kaffee im Starbucks!
  • Ökonometriker 03.05.2018 06:56
    Highlight Highlight Und die beiden Mitarbeiter die aus rassistischen Motiven die Polizei riefen und die Gäste anschwärzten kommen ungeschoren davon?
    Klar die Polizei hätte vorsichtiger sein können und Starbucks hätte noch mehr Geld für "Anti-Rassismus-Kurse" aufwenden können aber der Fehler liegt hier doch klar bei den Mitarbeitern.

    Die USA haben nicht nur ein Rassismusproblem - sie haben auch einfach eine Justiz die nicht mit der Idee falscher Anschuldigungen umgehen kann. Jemand müsste der dortigen Polizei mal den Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo" beibringen.
    • dä dingsbums 03.05.2018 11:06
      Highlight Highlight Der Mitarbeiter der die Polizei rief wurde von Starbucks gefeuert.
    • Ökonometriker 03.05.2018 18:11
      Highlight Highlight @dä dingsbums: aber es ist nicht der Job von Privatfirmen über Leute zu richten. Es wäre der Job der Justiz, böswillige Anschuldigungen zu ahnden.
    • Gar Manarnar 04.05.2018 08:06
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Für Private (so auch Unternehmen) gelten aber genau nicht staatsrechtliche Regeln. Die können jemanden feuern wenn sie wollen. Ist ja in den USA mit hire & fire zu einem gewissen Grad üblich.
  • grumpy_af 03.05.2018 06:23
    Highlight Highlight Unrechtmässig verhaftet? Sie wurden mehrmals gebeten etwas zu bestellen und lehnten wiederholt ab. Sogar den Polizisten sagten sie, dass sie die Filiale nicht verlassen würden. Ein Geschäft hat das Recht jemanden zu entfernen, der nicht bereit ist zu konsumieren. Bei uns ist das ja genau gleich. Es ist überhaupt nichts Rassistisches an dieser Praktik. Jedoch geschah es in Philly, welches des Öfteren mit Rassismus zu kämpfen hat. Es könnte also höchsten einen fahlen Beigeschmack haben bezüglich Rassismus.
    • Stirber 03.05.2018 07:24
      Highlight Highlight Klar, wenn man partout nichts bestellt versteh ich das ja auch, aber dass man erstens gerade die Polizei ruft und diese einem auch noch in Handschellen abführt geht für mich ein wenig zu weit..
      Und zweitens (ich war nicht dort, kann also den wahrheitsgehalt nicht überprüfen) sagten sie ja, dass sie noch auf den dritten Teilnehmer warten wolltem und danach bestellen.. Dann verstehe ich es noch einmal weniger.
    • Charlie B. 03.05.2018 07:42
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • scertes 03.05.2018 08:07
      Highlight Highlight normalerweise kann man locker warten und dann zu dritt bestellen gehen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzenseekatze 03.05.2018 05:02
    Highlight Highlight Widerliche Geschichte. Passt zur Tendenz der Ausgrenzung!

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article