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UN Humanitarian Chief Stephen O'Brien, left, meets with drought affected people in one of Mogadishu's IDP camps in Somalia, Monday, March 6, 2017, during his visit to Somalia.(AP Photo/Mohamed Sheikh Nor)

Stephen O'Brien bei seinem Besuch in Somalia. Bild: Mohamed Sheikh Nor/AP/KEYSTONE

20 Millionen Menschen droht der Hungertod – UNO schlägt Alarm



UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien hat den Weltsicherheitsrat mit dramatischen Worten um Hilfe für Millionen von hungernden Menschen gebeten. Ohne grössere Hilfsaktion droht nach seinen Worten rund 20 Millionen Menschen in vier Ländern der Hungertod.

O'Brien hatte kurz zuvor die Krisengebiete im Jemen, im Südsudan und Somalia sowie in Nigeria besucht und sich ein Bild von der Lage gemacht. «Menschen werden schlicht und einfach den Hungertod sterben», sagte er am Freitag zu den im Sicherheitsrat vertretenen Diplomaten.

Für den Nothilfekoordinator sei damit ein «kritischer Punkt in der Geschichte der Vereinten Nationen» erreicht, wie aus einer UNO-Mitteilung hervorgeht. Die Vereinten Nationen stünden vor der grössten humanitären Katastrophe seit ihrer Gründung.

«Die Lage für die Menschen in diesen Ländern ist schrecklich und ohne eine grosse internationale Reaktion wird sie noch schlimmer», sagte der Brite. «Alle vier Länder haben eine Sache gemeinsam – den Konflikt. Das bedeutet, dass wir (die UNO) die Möglichkeit haben, weiteres Elend und Leiden zu verhindern.»

Rasche Hilfe und auch finanzielle Hilfe seien nötig, da noch die Gelegenheit bestehe, das Schlimmste zu verhindern. (viw/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 3fuss 12.03.2017 11:44
    Highlight Highlight 20 Mio sind 0.27 % der Weltbevölkerung.
    • Fabio74 12.03.2017 12:39
      Highlight Highlight Es sind 20 Mio zu viel
    • 3fuss 12.03.2017 14:08
      Highlight Highlight @Fabio: Dann ist ja alles okay.
  • SVRN5774 11.03.2017 10:45
    Highlight Highlight Ach und dafür sind wir (das Volk) verantwortlich? Hmm ich denke nicht! Es gibt genug Reiche die mehrere Dörfer verpflegen könnte. Und von denen braucht es nicht mal 10 Personen.
    Ich kann es nicht leiden, wenn man versucht mir schlechtes Gewissen einzureden.
    Das gespendete Geld wird zu 99% für Waffen ausgegeben. Das einzige was ich spenden würde, wären Verhütungsmittel. Und den Mädchen muss dort beigebracht werden, dass sie keine Putz- und Geburtsmaschinen sind.
    • Hierundjetzt 11.03.2017 12:55
      Highlight Highlight Nein, die einzige brauchbare Lösung ist, wenn Europa die Handelsschranken für afrikanische Länder abbaut und nicht den subventionierten Überschuss (Essen, Kleidern usw.)fast gratis exportiert und damit sämtliche Branchen eines Landes zerstört.

      So einfach ist das.
    • Gipfeligeist 11.03.2017 13:38
      Highlight Highlight Ich stimme dir nicht zu. Ja, Wir, der Westen ist Schuld daran dass es in Drittweltländern zu solchen Katastrophen kommt. Unsere Ausbeutung, angefangen mit den Kolonien bis zur heutigen Rohstoffförderung, sind mitunter Ursachen für die jetztige Instabilität.
      Bildung ist auf jeden Fall sehr wichtig. Aber verglichen mit unserem Reichtum, bemühen wir uns um die Menschen in Afrika nur äusserst wenig...
    • Hierundjetzt 11.03.2017 14:20
      Highlight Highlight 150 Milliarden Entwicklungshilfe empfinde ich als ausreichendes Startkapital. Dumm nur, dass es den meisten Ländern im 2017 schlechter geht als zurzeit der Kolonisation.

      Und warum schafft es Kenia, Tansania, Ruanda, Burundi oder Botswana? Nicht aber Uganda, Mali, oder der Kongo? Eben. 50 Jahre nach der Kolonisation zählt dieses Argument einfach nicht mehr
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir John 11.03.2017 10:22
    Highlight Highlight wie kann ich helfen?
  • Hierundjetzt 11.03.2017 09:47
    Highlight Highlight Jemen: Interner Konflikt, Weggebombt von den Saudis
    Südsudan: Interner Konflikt um Öl
    Somalia: Interner Konflikt, Islamistischer Terror. Afrikanische Union (Grünkappen) ist vor Ort
    Nigeria: Interner Konflikt, Grösster Erdölexporteur Afrikas

    Die Kriegsparteien sind nur darum so stark, weil Sie wissen, das der pöse Westen der Bevölkerung dann schon helfen wird.

    Die Ursache des Hungers sind die Waffenexporte. Nicht das Klima oder gar die Bevölkerung. Das muss zuerst gelöst werden.
    • Romeo Anderes 11.03.2017 11:31
      Highlight Highlight Mach mal ursachenforschung, easy wenn man internet hat , dann findest auch du vielleicht heraus wer hinter den Ursachen (zwei wichtige hast du genanntt ) steckt.
      Interessiert aber nicht so heftig , weil afrika ist ja soooweit weg . noch. Gell.
    • Hierundjetzt 11.03.2017 11:56
      Highlight Highlight Die Ursache ist Geldgier und Stammesdenken. Punkt.

      Lass mal das mit den pösen pösen USA schön stecken, es sind die einzigen die im Süd-Sudan, Nigeria und Somalia via WFP (World Food Program, USAid) helfen. Die Europäer haben nicht mal die Flugzeuge zum Getreide einfliegen, die werden von Russland geleast.

      Dein Replik? Hm?
    • Datsyuk * 11.03.2017 13:16
      Highlight Highlight Und im Jemen wird die Bevölkerung mit Unterstützung der USA ausgehungert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 11.03.2017 08:51
    Highlight Highlight Wozu haben wir das Militär?
    Geht da runter in die Dürregebiete und verteilt Essensrationen!
    Bekämpft den Hunger!
    Abmarsch!
    • Hierundjetzt 11.03.2017 11:57
      Highlight Highlight Mit was? Wir haben nicht mal ausreichend Transportflugzeuge...
    • rodolofo 11.03.2017 12:48
      Highlight Highlight Mein Aufruf ist polemischer Natur.
      Ich will damit nur andeuten, was für Unsummen wir ins Militär investieren und wie wenig das bei der Bekämpfung von Hunger und Seuchen hilft.
      Letztlich ist Armut die Brutstätte für den Terrorismus. Darum setzt eine wirksame Terrorismus-Bekämpfung bei der Entwicklungs-Zusammenarbeit an!
      Genau dort wollen aber die "Rechtsnationalen" sparen, während sie immer mehr Geld ausgeben wollen für den Bau von Grenz-Mauern und für modernstes Kriegsgerät, inkl. Atomwaffen...
    • atomschlaf 11.03.2017 20:28
      Highlight Highlight Nein, rodolofo, Armut ist nicht die Brutstätte für den Terrorismus, schon gar nicht wenn die Armut so gross ist, dass es ums nackte Überleben geht. Da hat man dann nämlich ganz anderer Sorgen als Terroranschläge zu verüben.

      Religiöser und anderweitiger Fanatismus ist die Brutstätte für Terrorismus.

      In die Entwicklungs-Zusammenarbeit werden seit Jahrzehnten Milliarden und Abermilliarden verlocht und in vielen Ländern gibt es schlicht keine nennenswerten Erfolge zu verzeichnen.

      Change must come from within!
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