DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Stephen O'Brien bei seinem Besuch in Somalia.
Stephen O'Brien bei seinem Besuch in Somalia.Bild: Mohamed Sheikh Nor/AP/KEYSTONE

20 Millionen Menschen droht der Hungertod – UNO schlägt Alarm

11.03.2017, 07:3011.03.2017, 08:12

UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien hat den Weltsicherheitsrat mit dramatischen Worten um Hilfe für Millionen von hungernden Menschen gebeten. Ohne grössere Hilfsaktion droht nach seinen Worten rund 20 Millionen Menschen in vier Ländern der Hungertod.

O'Brien hatte kurz zuvor die Krisengebiete im Jemen, im Südsudan und Somalia sowie in Nigeria besucht und sich ein Bild von der Lage gemacht. «Menschen werden schlicht und einfach den Hungertod sterben», sagte er am Freitag zu den im Sicherheitsrat vertretenen Diplomaten.

Für den Nothilfekoordinator sei damit ein «kritischer Punkt in der Geschichte der Vereinten Nationen» erreicht, wie aus einer UNO-Mitteilung hervorgeht. Die Vereinten Nationen stünden vor der grössten humanitären Katastrophe seit ihrer Gründung.

«Die Lage für die Menschen in diesen Ländern ist schrecklich und ohne eine grosse internationale Reaktion wird sie noch schlimmer», sagte der Brite. «Alle vier Länder haben eine Sache gemeinsam – den Konflikt. Das bedeutet, dass wir (die UNO) die Möglichkeit haben, weiteres Elend und Leiden zu verhindern.»

Rasche Hilfe und auch finanzielle Hilfe seien nötig, da noch die Gelegenheit bestehe, das Schlimmste zu verhindern. (viw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Geimpft fühlt es sich besser an» – Deutsche Unternehmen ändern Markenclaims

Das Coronavirus hat unser Nachbarland Deutschland fest im Griff. Wie in der Schweiz ist die Impfquote auch nördlich des Rheins viel zu tief, um der Pandemie einigermassen Herr zu werden.

Zur Story